15-16.1.2026 - Erfolgreiche nächtliche Rettungsaktion mit Gebietseinsatz auf der Schneealm
Zwei junge Männer sind beim Abstieg von der Schneealm in eine alpine Notlage geraten und trauten sich den sicheren Abstieg durch den steilen und lawinengefährdeten „Blarergraben“ nicht mehr selbstständig zu.
Nach Rücksprache mit den beiden Männern stiegen sechs Mürzzuschlager Bergretter gegen 20.00 Uhr in den Blarergraben auf, um die beiden Verstiegenen sicher ins Tal zu begleiten.
Angekommen bei den Notrufern bot sich aber dann ein etwas anderes Bild, denn einer der beiden Männer war abgerutscht und lag unbeweglich sowie völlig durchnässt in einer steilen Rinne. Nach der Rettung aus der Rinne wurde der stark unterkühlte Patient von zwei Bergrettungsärzten im Rettungszelt, welches einen effektiven Schutz vor äußeren Witterungsbedingungen darstellt, erstversorgt.
Aufgrund des schlechten Patientenzustandes wurde vom Einsatzleiter versucht, eine Rettung durch einen Hubschrauber zu organisieren. Jedoch war kein Einsatz von einem Hubschrauber mit Rettungswinde möglich, weshalb umgehend ein Gebietsalarm für die Ortsstellen Neuberg, Veitsch und Kindberg ausgelöst wurde.
In der Zwischenzeit konnte mit dem Piloten vom ÖAMTC Notarzthubschrauber Christophorus 17 Rücksprache gehalten werden, welcher parallel zum bodengebundenen Bergrettungseinsatz einen Versuch startete, um den Patienten angestützt im Gelände in den Hubschrauber einsteigen zu lassen. Durch eine fliegerische Meisterleistung des Piloten und durch die mittlerweile deutliche Anhebung der Körperkerntemperatur des Verstiegenen konnte dieser im Schwebeflug in den Rettungshubschrauber verbracht und ins das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, geflogen werden.
Der zweite Mann wurde in der Zwischenzeit von weiteren Bergrettern seilgesichert ins Tal begleitet. Gegen 2:00 nachts sind alle Bergretter wieder in die Zentrale eingerückt.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen dem jungen Mann gute Genesung.
https://www.facebook.com/bergrettung.mz
Die Pressemeldung der Polizei:
https://www.polizei.gv.at/stmk/press...76356F3D&pro=0
"Die Alpinpolizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die winterlichen Bedingungen im alpinen Gelände hin und empfiehlt eine sorgfältige Tourenplanung sowie die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und der aktuellen Verhältnisse."
Zwei junge Männer sind beim Abstieg von der Schneealm in eine alpine Notlage geraten und trauten sich den sicheren Abstieg durch den steilen und lawinengefährdeten „Blarergraben“ nicht mehr selbstständig zu.
Nach Rücksprache mit den beiden Männern stiegen sechs Mürzzuschlager Bergretter gegen 20.00 Uhr in den Blarergraben auf, um die beiden Verstiegenen sicher ins Tal zu begleiten.
Angekommen bei den Notrufern bot sich aber dann ein etwas anderes Bild, denn einer der beiden Männer war abgerutscht und lag unbeweglich sowie völlig durchnässt in einer steilen Rinne. Nach der Rettung aus der Rinne wurde der stark unterkühlte Patient von zwei Bergrettungsärzten im Rettungszelt, welches einen effektiven Schutz vor äußeren Witterungsbedingungen darstellt, erstversorgt.
Aufgrund des schlechten Patientenzustandes wurde vom Einsatzleiter versucht, eine Rettung durch einen Hubschrauber zu organisieren. Jedoch war kein Einsatz von einem Hubschrauber mit Rettungswinde möglich, weshalb umgehend ein Gebietsalarm für die Ortsstellen Neuberg, Veitsch und Kindberg ausgelöst wurde.
In der Zwischenzeit konnte mit dem Piloten vom ÖAMTC Notarzthubschrauber Christophorus 17 Rücksprache gehalten werden, welcher parallel zum bodengebundenen Bergrettungseinsatz einen Versuch startete, um den Patienten angestützt im Gelände in den Hubschrauber einsteigen zu lassen. Durch eine fliegerische Meisterleistung des Piloten und durch die mittlerweile deutliche Anhebung der Körperkerntemperatur des Verstiegenen konnte dieser im Schwebeflug in den Rettungshubschrauber verbracht und ins das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, geflogen werden.
Der zweite Mann wurde in der Zwischenzeit von weiteren Bergrettern seilgesichert ins Tal begleitet. Gegen 2:00 nachts sind alle Bergretter wieder in die Zentrale eingerückt.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen dem jungen Mann gute Genesung.
https://www.facebook.com/bergrettung.mz
Die Pressemeldung der Polizei:
https://www.polizei.gv.at/stmk/press...76356F3D&pro=0
"Die Alpinpolizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die winterlichen Bedingungen im alpinen Gelände hin und empfiehlt eine sorgfältige Tourenplanung sowie die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und der aktuellen Verhältnisse."