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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen
Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!
1) Registrierung
Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.
2) Hausrecht
Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.
3) Haftung
Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.
4) Umgangston
Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.
5) Thementreue
Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.
6) Verboten ist/sind:
- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;
7) Moderation:
Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.
Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.
Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.
Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.
8) Profil/Signatur
Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.
9) Werbung
Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.
10) Gemeinschaftstouren/Bazar
Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.
11) Regelwidriges Verhalten
User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.
Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.
12) Information
Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.
13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen
Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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!! Rettet das Warscheneck !!
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
"Diese Skiverbindung ist vom Tisch"
Für die Verbindung Höss-Wurzeralm liegt ein negatives Rechtsgutachten in der Lade. Trotzdem haben die Touristiker Zuversicht.
Es ist entschieden. Nach sieben Jahren der Diskussion, gegenseitiger Schuldzuweisungen und einer Menge an verworfenen Ideen ist die Skischaukel, die die Hutterer Höss mit der Wurzeralm verbinden hätte sollen, endgültig vom Tisch. "Mit diesem Rechtsgutachten gibt es keine Zweifel mehr. Diese Skiverbindung ist vom Tisch", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. Ein weiterer Ausbau würde das Schutzgebiet gefährden und gegen die Alpenkonvention verstoßen.
Man müsse nun andere Wege finden, um der Region touristisch unter die Arme zu greifen. "Ich war und bin ein klarer Befürworter der Skischaukel", sagt Landesrat Michael Strugl. Deswegen sei es wichtig nun andere Optionen zu verfolgen. Angedacht sei eine Verbindung von Hinterstoder nach Vorderstoder, eine Absicherung der Wurzeralm und Investitionen in die bestehenden Lift-und Pistenanlagen. "Das ist nicht das Ende für die touristische Nutzung der Region, sondern der Startschuss".
Sepp Friedhuber, langjähriger Gegner der Verbindung über das Warscheneck, ist dennoch nicht in Feierlaune. "Das ist für uns kein Triumph, nur eine Bestätigung". Warum man für ein Rechtgutachten allerdings sieben Jahre gebraucht hat, verstehe er nicht.
"Etappensieg" für Touristiker
Bei den Landesräten herrschte in den vergangenen Wochen wegen der Verbindung der Skigebiete Höss und Wurzeralm reger Parteienverkehr, Gegner wie Befürworter gaben einander die Türklinke in die Hand. Sepp Friedhuber von den Naturfreunden erfuhr ebenso wie der Tourismusobmann Pyhrn-Priel Herbert Gösweiner aus dem Mund von Naturschutzlandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FP), dass "nichts zu machen sein wird". Eine Verbindung mit einer Gondelbahn müsste aufgrund der Gegebenheiten des Geländes über das Warscheneck und damit über Naturschutzgebiet führen, eine Baustelle dort würde aber die Alpenrechstkonvention verletzen und Völkerrecht brechen. Von einem alles entscheidenden Rechtsgutachten, das Haimbuchner und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (VP) heute vorstellen, wird nach den Vorgesprächen eine klare Absage erwartet.
Ein Wunder wäre es, würde das Gutachten das Liftprojekt für eine Skischaukel Höss-Wurzeralm doch mit der Alpenrechtskonvention für vereinbar halten, auch von anderer Seite her. Beim Naturschutz des Landes wüsste dann die rechte Hand nicht, was die linke tut. Der Leiter der Abteilung Naturschutz, Gottfried Schindlbauer, ist auch Mitglied des Österreich-Komitees der Alpenschutzkommission CIPRA, einer der elf Beobachterorganisationen der Alpenrechtskonvention. Die CIPRA, unter deren Dach auch Alpenverein und Naturfreunde Mitglieder sind, hat sich stets gegen die Liftprojekte am Warscheneck ausgesprochen und auch Kritik an einem Ausbau von Hinter-stoder nach Vorderstoder geübt. Für Gösweiner ist die bevorstehende Ablehnung daher keine Überraschung: "Die Behauptungen der Gegner fließen ja direkt in das Gutachten ein."
Die Tourismusregion Pyhrn-Priel hat am Freitag bereits eine Presseaussendung vorausgeschickt, in der Gösweiner zitiert wird, dass er die Inhalte des Gutachtens "nicht in Stein gemeißelt" sieht und sogar einen Etappensieg verkündet. Optimismus importiert er aus dem Freistaat Bayern. Dort hat vergangene Woche die Landesregierung für einen Verbindungslift der Skigebiete Riedberghorn und Grasgehren im Allgäu 80 Hektar Fläche aus der Alpenschutzzone herausgenommen, um sie für den Bau einer 1,6 Kilometer langen Gondelbahn umzuwidmen. Bei Volksabstimmungen forderten 68,3 Prozent der Bürger von Obermaiselstein und 85 Prozent von Balderschwang die Skischaukel. Pikanterweise sind laut "Süddeutscher Zeitung" auch Lokalpolitiker an der Liftgesellschaft beteiligt.
Etwaige Amigo-Affären in Bayern sind Gösweiner egal, ihm geht es um eine grundsätzliche Vorbildwirkung: "Warum kann die Landesregierung in Bayern flexibel sein und unsere nicht?" Teil des Deals am Riedberghorn ist, dass 305 Hektar im Gegenzug neu unter Naturschutz gestellt werden. Wertvolle Flächen kämen hinzu, was ein guter Tausch für die Natur sei, sagen Befürworter. Gegner lehnen den "Kuhhandel" strikt ab und drohen nach der Alpenrechtskonvention mit Klagen.
Förderzusage vom Landesrat
Gösweiner ist aber auch aus einem anderen Grund nicht enttäuscht. Von Wirtschaftslandesrat Michael Strugl gab es – Skischaukel her und hin – die Zusage, dass das Land nicht nur bei der Modernisierung der Wurzeralm, sondern auch bei einer Erweiterung der Höss bis zum Schafferteich in Vorderstoder als Financier dabei sein werde. Gösweiner: "Für mich ist damit das Glas nicht halb leer, sondern halb voll."
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoester...;art68,2528428 ; 03.04.2017
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
zuerst sollten die verantwortlichen ein touristisches basiskonzept erstellen, solange man mit MTB oder Tourenschi in der Region beschimpft / verjagt / bedroht wird, werden ein paar neue liftanlagen nur für den winter nichts bringen
kleine geschichte nebenbei
war letzte Woche NACH betriebsschluß der bahnen auf der wurzeralm im frei skiraum unterwegs (waldbereich außerhalb der piste) und wurde von den pistenbully fahrern wüstest beschimpft und mit geballter faust bedroht
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
hallo, es gibt wieder neuigkeiten bzgl der warscheneck schischauckel. lt bericht der ooe nachrichten seigt der druck der noetigen investitionen,
und nach der weigerung vom schroecksnadel investitionen zu taetigen, ueberlegt das land anscheinend nun eine quasi verstaatlichung der bahnen.
aber es wird auch weiter ueber die schischaukel diskutiert:
"Gestern wurde der Antrag der Grünen nach nur zehnminütiger Debatte auf die Ausschusssitzung im Mai vertagt. Bis dahin liege ein endgültiges Rechtsgutachten vor, ob eine Verbindung der Skigebiete über einen kleinen Teil des Naturschutzgebietes nach der Alpenrechtskonvention möglich ist."
ooen http://www.nachrichten.at/oberoester...;art68,2480700
beste gruesse
m
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
... es bleibt zu hoffen, dass es nie Realsatire wird!!!Zitat von Hans Montanus Beitrag anzeigenHabe gerade www.warscheneck.com überflogen. Wenn man es nicht besser wüsste würde man das glatt für Satire halten.
LG
Hans
LG
Reinhard
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
Na serwas! Also so einen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen!
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
Habe gerade www.warscheneck.com überflogen. Wenn man es nicht besser wüsste würde man das glatt für Satire halten.Zitat von helwin Beitrag anzeigenGerade wollte ich mich wieder online über den Projektstand informieren. Statt warscheneck.at hab ich aber warscheneck.com eingegeben.
Na serwas.
Bitte schauts euch das an. Selten so einen Holler gelesen! Habe schon ein paar Screenshots gemacht in der Absicht, diese in zwanzig Jahren den Verantwortlichen vorzuhalten.
LG Helwin
LG
Hans
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
Gerade wollte ich mich wieder online über den Projektstand informieren. Statt warscheneck.at hab ich aber warscheneck.com eingegeben.
Na serwas.
Bitte schauts euch das an. Selten so einen Holler gelesen! Habe schon ein paar Screenshots gemacht in der Absicht, diese in zwanzig Jahren den Verantwortlichen vorzuhalten.
LG Helwin
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
Aktueller Folder (25.04.2016)
"Für eine lebenswerte Pyhrn-Priel-Region"
auf http://www.warscheneck.at/ zum Download !
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
Das wird eine richtige Geldverbrennung, sollte es einmal da sein - die Region hat keins (sagt das dem Gruber!), also warten alle auf das Füllhorn des Landes - und das ist auch leer! Und private Investoren ????
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
TIPS vom 20 April
NATURSCHUTZ-VERBÄNDE bekräftigen ihr "NEIN" zu Skischaukel-Projekt
PYHRN-PRIEL/LINZ/OÖ. Die Naturschutzorganisationen orten „Alarmstufe Rot“ in Sachen möglicher Skigebietszusammenschluss Hinterstoder/Höss und Wurzeralm. Bei einer Pressekonferenz in Linz erneuerten Umweltdachverband, Naturfreunde, Naturschutzbund, Alpenverein und WWF ihr „Nein“ zu allen Skischaukelprojekten. Unterstützung erhalten sie von den Grünen. Bei der WKO Kirchdorf hält man das Projekt hingegen weiter für notwendig in Sachen touristische Entwicklung.
Im Februar hatten sich bei einem Treffen mit dem Mehrheitseigentümer der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG, Peter Schröcksnadel die Bürgermeister der Pyhrn-Priel Region für einen Skigebietszusammenschluss ausgesprochen. Herbert Gösweiner, Obmann des Tourismusverbands Pyhrn-Priel, sagte bei dem Treffen: „Das Projekt Skischaukel Pyhrn-Priel 2020 bringt neue Impulse und wird zusätzliche Gäste ansprechen. Den Nutzen daraus zieht die gesamte Region.“
„Klare Absage“
Eine klare Absage an mögliche Skischaukelprojekte kommt nun von den wichtigsten Naturschutzorganisationen. Sie fordern den sofortigen Planungsstopp und die klare Positionierung des Landes gegen Skischaukel-Bestrebungen. „Wir Alpinvereine und Naturschutzorganisationen fordern, dass allen naturzerstörerischen Vorhaben in der Pyhrn-Priel-Region endlich Einhalt geboten wird. Die OÖ Landesregierung muss ein für alle Mal ein Machtwort sprechen, einen Planungsstopp anordnen und eine vernünftige, nachhaltige Regionsentwicklung mit Fokus auf naturorientiertem Ganzjahrestourismus in die Wege leiten“, so Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbands.
Als Hauptgrund für ihre Ablehnung führen die Naturschutzorganisationen die Gefährdung des Naturschutzgebietes Warscheneck ins Treffen. „Naturschutzgebiete werden nicht leichtfertig ausgewiesen, sondern sind immer das Ergebnis intensiver Recherchen oder der Einzigartigkeit von Naturgebieten. Zudem sind sie Lebensraum vieler seltener Pflanzen und Tiere und viel zu schade, um dem Ausbauwahn mancher Zeitgenossen geopfert zu werden“, betont Josef Limberger, Obmann des Naturschutzbundes OÖ. „Jene, die glauben, dass immer wieder ,hier ein Scheibchen, da ein Stückchen Naturschutzgebiet‘ abgeschnitten oder getauscht werden kann, sind in die Schranken zu weisen und endlich angehalten, den hohen Erlebniswert dieser Landschaft durch ganzjährige, nachhaltig naturschonende Projekte zu erschließen“, so Limberger.
Bei der Errichtung einer Skischaukel könne es außerdem zu Verunreinigungen des Grundwassers kommen. Robert Renzler, Generalsekretär des Alpenvereins erklärte dazu: „Ein Skigebietszusammenschluss in einem Trinkwasserschongebiet kann wohl nicht im vorrangigen öffentlichen Interesse liegen.“ Außerdem sei ein Skischaukelprojekt in Zeiten des Klimawandels nicht klimasicher und der zu befürchtende Eingriff in das Schutzgebiet Warscheneck rechtlich mit der Alpenkonvention nicht vereinbar.
Scharfe Kritik übten die Naturschutzorganisationen an der Pro-Kampagne der WKO und des Tourismusverbands Pyhrn-Priel. Bei den aktuellen Skischaukelvorhaben handle es sich um den „dritten Angriff auf das Naturjuwel Warscheneck“. Die Folgen des Projekts würden verharmlost, der Kimawandel geleugnet und der Schutz der Trinkwasserreserven nicht respektiert.
Als Alternative für den Tourismus in der Region schlug Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbands einmal mehr die „nachhaltige Regionsentwicklung mit Fokus auf naturorientiertem Ganzjahrestourismus vor“.
Und Naturfreunde-Vorsitzende, Gerda Weichsler-Hauer formulierte ergänzend: „Die Kombination von Sport- und Naturerlebnis begeistert alle Zielgruppen gleichermaßen. So ist die Region bereits jetzt als Eldorado für Wanderer, Kletterer und Mountainbiker bekannt und hat viel Potenzial beim Familien- und Ganzjahrestourismus. Dafür sind jedoch kluge Investitionen dringend notwendig.“
Reaktionen aus der Landespolitik
Maria Buchmayr, Landessprecherin der Grünen, folgte dem Appell an die Politik und formulierte: „Sollte es tatsächlich aktuelle Planungen für eine Skigebietszusammenlegung Höss-Wurzeralm geben, müssen diese sofort gestoppt werden. Diese Skischaukel ist ein Unding und darf auch nicht durch die Hintertür umgesetzt werden“. Ob sich dieser Forderung auch die Landesregierung anschließt, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen.
Stefan Kaineder, Landtagsabgeordneter der Grünen aus dem Traunviertel, formuliert: „Es ist bekannt, dass von einigen Seiten ein Skigebiets-Zusammenschluss unter finanzieller Beteiligung des Landes angestrebt wird. Die Diskussion um eine angebliche ‚naturnahe Variante‘ ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Auf unsere Anfrage im Landtag hat LH Pühringer gemeint, es gibt kein Projekt. Ob Projekt, Idee oder Plan - wir Grüne fordern, dass sämtliche Entwicklungen, Bestrebungen und Schritte in dieser Causa konstant offengelegt werden und hier nichts im Geheimen abläuft. Eine Skischaukel wäre in jedem Fall ein Eingriff in das bestehende Naturschutzgebiet Warscheneck.“
***-Landtagsabgeordneter und Bezirksparteiobmann Michael Gruber hob in einer Aussendung die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für die Pyhrn-Priel-Region hervor: "Da der Tourismus ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Pyhrn-Priel Region ist, biete ich meine aktive Unterstützung und Mitarbeit an aktuellen und zukünftigen Projekten an." Und weiter heißt es von Gruber: "Beschäftigungsmöglichkeiten sind das Um und Auf, um eine Region zu beleben und der Tourismus- und Freizeitwirtschaft die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die sie braucht."
Gleichzeitig verwies Gruber aber auf die „rechtliche und budgetäre Machbarkeit“ und reagiert damit wohl indirekt auf die Diskussion um das Naturschutzgebiet Warscheneck, auf dessen Unverhandelbarkeit die Naturschutzorganisationen einmal mehr hingewiesen haben sowie auf die massiven Zweifel an der Wirtschaftlichkeit eines Projekts Skischaukel. "Weitere notwendige Voraussetzungen für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung sind selbstverständlich die rechtlichen und budgetären Machbarkeiten. Nur aufgrund dieser kann man auf eine weitere zukünftige Entwicklung in dieser Region bauen und diese auch unterstützen", so Gruber.
Position der WKO Kirchdorf
Die WKO Kirchdorf, die von den Naturschutzorganisationen kritisiert wird, erklärt zum Thema: „Die Befürworter eines Skigebietszusammenschlusses sind keine Naturzerstörer, sondern Menschen, die eine naturnahe Umsetzung erreichen und damit den Lebensraum vor Ort sichern wollen. Die Skischaukel soll nicht nur für den Wintertourismus, sondern auch für jenen im Sommer Impulse setzen. Das Projekt ist als Ganzjahresprojekt zu sehen.“
Zur Kritik an der Pro-Kampagne heißt es von der WKO: „Es ist legitim, die Stimmung hinsichtlich des Projekts abzutesten. Genau das war das Ziel der WKO Kirchdorf. Unsere Info-Broschüre ist auch eine Gegendarstellung gewesen zu der Broschüre in Verbindung mit einer Einladung im Frühjahr 2015, die eigentlich nur ‚schreckliche‘ Bilder unserer Region beinhaltete.“
Das Sammeln der Unterschriften habe gezeigt, dass es sehr viele Befürworter unterschiedlichster Altersgruppen gäbe. „Es darf hier schon angemerkt werden, dass die Menschen nicht wegen des Ausschenkens von ‚Gratis-Schnaps‘ unterschrieben haben. Die WKO verwehrt sich gegen diese Unterstellung gegenüber den Unterschriftsleistenenden. Diese übermotivierte Aktion war mit der WKO Kirchdorf nicht abgestimmt und wurde aufgrund unserer Forderung letztendlich rasch wieder eingestellt“, so die WKO Kirchdorf.
Zur aktuellen Diskussion stellt man bei der WKO außerdem fest: „Für die Pyhrn-Priel-Region ist der Tourismus sehr wichtig. Gerade diese Wintersaison hat gezeigt, wie wichtig die Weiterentwicklung des Schigebietes ist, um Einkommen für die vor Ort lebende Bevölkerung zu sichern.“
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AW: !! Rettet das Warscheneck !!
Ok, ich versuch's mal:Zitat von maex Beitrag anzeigen...aber denken wir positiv.....
Auch in Hinterstoder können potenielle Investoren einigermaßen rechnen (Schrecksi macht's ihnen ja vor!) und daher wissen sie genau, dass sich zusätzliche 1000 Betten nie und nimmer nur in einer immer kürzer werdenden Wintersaison rentieren können - egal ob mit oder ohne Skischaukel.
Entweder erwrten sie also auch Sommertourismus und sind daher gegen eine großflächige Landschaftszerstörung - oder aber diese Investoren erwarten massive Subventionen vom Land OÖ für die 1000 zusätzlichen Betten und somit Geschenke vom Steuerzahler...
LG,
M
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das kann auch eine kommende argumentationslinie sein, quasi nach den wirtschaftlichen investitionen steht dann eine infrastrukturelle notwendigkeit im raum, usw.... das kennt man eh schon....Zitat von Steirerspur Beitrag anzeigennaja, 1000 betten mehr... mir scheint, da sind sich einige ganz sicher, dass die schaukel kommt...
aber denken wir positiv.....
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naja, 1000 betten mehr... mir scheint, da sind sich einige ganz sicher, dass die schaukel kommt...
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