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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

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Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

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  • Andy W.
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Willy Beitrag anzeigen
    Ich bin der zweite (!) Einwohner meiner Stadt,
    der in Baden so etwas installierte und habe damit
    alle meine Sünden abgebüßt !
    ]
    Schadet ja nicht, a biserl mehr auf der Guthaben Seite zum ham.
    Da kannst dann schon mal für später anfallende Sünden davon zerren.

    Zurück zu J. Stüdl (weiß gar nicht wie Du darauf kommst)
    Die Erschliessung der Kalser-Glockner-Seite durch J. Stüdl (Prager Kaufmann der die Berge anscheinend geliebt hat, würde sich im Grabe umdrehen wenn er wüsste was wir mit den Tälern so anstellen) kann man dann doch nicht mit irgendwelchen Großprojekten der Energiewirtschaft vergleichen.

    Aber wenn wir schon in der Region in Kals sind.
    Stell Dir vor, ohne die Courage, den Widerstand der Einheimischen
    gäbe es kein Dorfer Tal mehr.
    Geh mal rein in das Tal und besinn dich und lauf nicht immer
    auf den 3000ern rum, sondern auch mal in den Tälern davon.
    Das sind die Täler die verschwinden durch Stauseen.

    Manchmal kommt es mir vor, Du siehst nur den nutzen
    der bequemen Anfahrtsmöglichkeit, z.B. am Enzingerboden oder Mooserboden.
    Um noch schneller an die 3000er zu kommen.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Andy W.; 14.09.2009, 23:58.

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  • Willy
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen

    Andere "Sonnenkraftwerke" funktionieren durch simples Erwärmen von Wasser

    Ich bin der zweite (!) Einwohner meiner Stadt,
    der in Baden so etwas installierte und habe damit
    alle meine Sünden abgebüßt !

    Doch kehren wir zum interessant(er)enThema

    "Erschließung und wirtschaftliche Nutzung der Alpen"

    zurück.

    Ich las unlängst (wieder einmal) einen umfangreichen Artikel über Johann Stüdl.
    Bekanntlich mit Franz Senn ein Wegbereiter des Alpenvereines.

    Nach den Gesichtspunkten und Maßstäben derzeitiger selbstherrlicher Naturschützer
    - also der vermeintlich (moralisch) besseren Menschen -
    war Johann Stüdl ein (extremer) Umwelt-Verbrecher !
    Zuletzt geändert von Willy; 14.09.2009, 22:56.

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von rai_ Beitrag anzeigen
    du sprichst aber die solarenergie an!! dass die herstellung von solarplatten recht aufwendig ist, dürfte allen bekannt sein. da werden auch tonnen an co2 frei!
    Solarenergie ist nicht gleich Solarenergie.

    Die Herstellung von Photovoltaik-Elementen aus Reinst-Silizium ist energieaufwendig; diese Solarzelle liefern direkt Strom.

    Andere "Sonnenkraftwerke" funktionieren durch simples Erwärmen von Wasser, entweder zentral mittels vieler Spiegel oder denzentral mit wasserdurchströmten Kollektoren. Die Herstellung der Elemente ist denkbar simpel.

    Am besten mal nachlesen bevor man mit Ausrufezeichen um sich schmeisst...

    Gruß, Martin

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  • rai_
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    @Rbn
    sorry aber du sagst:
    "mal im ernst: meiner meinung nach, is der einzige weg die regenerative energie, co2 basierete energie können wir uns eigentlich jetzt schon nicht mehr leisten"

    du sprichst aber die solarenergie an!! dass die herstellung von solarplatten recht aufwendig ist, dürfte allen bekannt sein. da werden auch tonnen an co2 frei!

    wenn du kein co2 raushauen willst dann sind akw´s für dich das richtige!
    ich bin mir mit dem deserttec projekt nicht ganz sicher ob das der richtige weg ist!

    eine riesige hochtechnisierte anlage kommt auf den afrikanischen kontinent und der afrikaner hat nix davon! ist zwar besser wie die rohstoffe klauen, aber geht doch irgendwie in die selbe richtung.
    240 mrd euro werden in afrika investiert!! juhu - allerdings nur für die europäer

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  • Willy
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Bergfreund333 Beitrag anzeigen

    In Österreich soll Natur verschandelt werden,
    weil hier in Deutschland einige Politiker ihre Hausaufgaben nicht richtig machen....

    Wir Österreicher haben doch schon immer für Deutschland Opfer gebracht !
    Oder genauer gesagt : Deutschland verdankt doch nur Österreich seine Existenz ! ( )

    Zitat von volki Beitrag anzeigen

    Hier ist ein Eingreifen des Staates nötig.

    J A W O H L !

    Diese goldenen Zeiten im Kaunertal müssen wiederhergestellt werden :

    die zeit bleibt stehen.jpg

    Und ich fordere auch den Rückbau der Schutzhütten
    auf ihren stromlosen Originalzustand !

    Die Rauhe Kopf Hütte über dem Gepatschferner
    sah doch früher viel besser aus

    rauhe f.jpg

    als derzeit :
    http://images.google.at/images?hl=de...gbv=2&aq=f&oq=

    Lieber Volki, bitte sei nicht bös :

    Aber einen (angeblichen) Wiener, der nicht einmal den Ausdruck "Gmoa" kennt,
    kann ich nicht (wirklich) ernst nehmen !

    Und, Volki, gib`s zu :

    Dieser Zeitungs-Artikel ( davon nur ein Auszug ) war Dir schon 1912/13 ein Dorn im Auge :

    gepatsch.jpg
    Zuletzt geändert von Willy; 13.09.2009, 23:26.

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  • volki
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von HansS Beitrag anzeigen
    So habe ich noch von keinem der gegen eine Autobahn in seiner Gegend lautstark schreit gehört, daß er deswegen keine bestehende Autobahn benützt.
    Keiner der gegen einen Handymast protestiert hat deswegen sein Handy abgemeldet!
    Ich hab kein Handy, und bis zu meinem 34. Lebensjahr bin ich nur mit dem Fahrrad gefahren. Hat nichts genützt, die Handymasten und Autobahnen gibt es trotzdem.

    Und wenn die Autobahnen schon mal da sind, dann kann man sie auch benutzen. Besser es ist nur die Autobahn verstunken als die Landstraßen auch noch.

    Genauso hat meines Wissens nach noch kein Kraftwerks-, oder Hochspannungsgegner seine Stromzuleitung stillgelegt!
    Aus den gleichen Gründen wie oben würde das auch nichts nützen.

    Wir leben in einer Marktwirtschaft. Wenn wenig Strom erzeugt und viel verbraucht wird, steigt der Preis, und dann sinkt die Nachfrage und/oder es steigt das Angebot. Letzteres ist offenbar der Fall. Der Strom ist teuer genug, dass sich der Bau des neuen Kraftwerks rentiert.

    Das Problem dabei ist, dass die Schönheit der Landschaft, der Erholungswert usw. nicht in die Rechnung mit einfließen. Selbst wenn man sie monetär bewerten würde, wär das den Erbauern egal, weil sie für die Verluste an Erholungswert nicht aufkommen müssen.

    Hier ist ein Eingreifen des Staates nötig. Genauso wie staatliche Autorität nötig ist um zu verhindern, dass sich die Bürger gegenseitig bestehlen und umbringen, ist sie auch gefordert um zu verhindern, dass ein Stromkonzern ein ganzes Tal zerstört. Wie das geht, weiß ich nicht, das wissen die Juristen. Kann aber auch sein, dass es gar nicht geht, weil die Stromkonzerne mehr politischen Einfluss haben als die Kraftwerksgegner...

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  • Andy W.
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Rbn Beitrag anzeigen
    ....

    ich finde man sollte den gesamten strombedarf mit solarkraftwerken, die man in der nördlichen sahara aufstellt decken, die technik ist total simpel.

    spiegel aufstellen, auf einen punkt konzentrieren und dampfturbine antreiben, die münchner rückversicherung leitet da irgendein projekt, jedenfalls sind schon 250 mrd euro zusammen gekommen und bis 2020 soll 20 % des eu strombedarfs so gedeckt werden.

    ps: die transportkosten des stroms machen quasi nur 4 % aus
    Das Ganze schimpft sich 'desertec'
    http://www.desertec.org/de/
    Pressetext der Munich RE:
    http://www.munichre.com/de/press/pre...s_release.aspx

    Münchner Rück nennt sich jetzt übrigens Munich RE,
    um damit der Internationalität Rechnung zu tragen.

    Grundsätzlich in Ordnung, solange die Länder in denen es aufgestellt wird
    auch was davon haben.
    Im Moment versprechen sie ja vieles.
    Es deckt aber immer noch nur einen kleinen Anteil unseres Stromverbrauches.

    Und schau Dir mal die Teilnehmerliste an,
    die creme de la creme der Energieindustrie und Banken.
    Die müssen schaun, daß sie Ihr Geld richtig investieren.
    Ich vermute dahinter aber mehr steuerliche Vorteile,
    wer hier investiert dürfte keine Abschreibungsprobleme mehr haben.
    (Davon wird aber in der Presse besser nichts erzählt)

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  • Rbn
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    irgendwie müssen halt die ganzen liftanlagen auch mit strom versorgt werden

    es ist natürlich schon blöd, wenn man sich das halbe gebirge mit liften und skipisten verschandelt hat auch noch die hochtäler mit stauseen zupflastern zu müssen.

    mal im ernst: meiner meinung nach, is der einzige weg die regenerative energie, co2 basierete energie können wir uns eigentlich jetzt schon nicht mehr leisten, sitze gerade an meinem laptop unten im tschavel(italien, monte rosa) und es ist echt traurig wie viel von den großen gletschern verschwunden ist, viele touren die im führer beschrieben sind, sind nicht mehr machbar aufgrund des gletscherrückgangs.

    zu den akws, viele leute denken immer, der strom ist billig. aber das ist er nicht die allgemeinheit zahlt die entsorgung und die anderen folgekosten, außerdem ist das uran auch ein sehr knapper rohstoff und noch schnelle verbraucht als das öl.

    ich finde man sollte den gesamten strombedarf mit solarkraftwerken, die man in der nördlichen sahara aufstellt decken, die technik ist total simpel.

    spiegel aufstellen, auf einen punkt konzentrieren und dampfturbine antreiben, die münchner rückversicherung leitet da irgendein projekt, jedenfalls sind schon 250 mrd euro zusammen gekommen und bis 2020 soll 20 % des eu strombedarfs so gedeckt werden.

    ps: die transportkosten des stroms machen quasi nur 4 % aus

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  • Bergfreund333
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Willy Beitrag anzeigen
    Ich meine das ganz ehrlich, onHooper :

    Diese trostlosen Bilder sollten wirklich möglichts bald (vom Erdboden) verschwinden !

    ......
    Willy, verstehe ich Dich wirklich richtig, dass Du für einen "schönen Anblick" bereit bist, ein funktionierendes Ölosystem zu opfern???

    Und liebe österreichischen Freunde: Es geht hier doch gar nicht um die Alternative Ökostrom vs. Atomstrom vs. Kohlestrom für Österreich. Es geht darum, uns in Deutschland teuren Spizenstrom zu verkaufen (den wir angeblich brauchen) und diesen mit (billigem) Nachtstrom quasi wieder zu "erneuern" In Österreich soll Natur verschandelt werden, weil hier in Deutschland einige Politiker ihre Hausaufgaben nicht richtig machen....

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  • Andy W.
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    @Willy
    Gefällt mir, wie schnell Du immer alte (Postkarten)-Bilder
    herzauberst.
    ... und das mein ich jetzt ernst.

    @HansS
    ja die Liste wird lang, wenn man sich etwas damit befasst.
    ... und dann kommt man an einen Punkt an den man feststellt,
    der Einzelne kann bei den großen Energieeinsätzen eh nichts
    mehr ausrichten/beeinflussen.
    Um aber nicht zu resignieren, kann man aber trotzdem
    vieles im Kleinen ändern in seinem Umfeld, ohne groß auf
    unseren Wohlstand verzichten zu müssen.
    Man muss sich nur bewusst machen, dass vieles auch mit weniger
    auch geht.
    Und damit meine ich nicht der komplette Verzicht auf alles,
    nur von allem etwas weniger genügt.
    ... wenn es alle machen würden.

    @rai
    Nein ich hab auch keine Lösung parat, sowie Atomstrom
    als auch ein weiterer Ausbau von Speicherseen ist keine Lösung.
    Hier muss die Forschung neue Wege aufzeigen.
    Für die nächsten Jahre vermute ich aber eh, dass sich einiges
    von selbst erledigt.
    Der 'normale' Mittelstand wird sich eh nicht mehr soviel leisten können,
    ganz zu schweigen von den 7 Millionen Hartz IV Empfänger, 3,5 Millionen
    Arbeitslose, ca 20 Millionen Rentner (zahlen aus D)
    und dadurch wird der Verbrauch von Energie stagnieren.
    So viel können die paar (Hunderttausende ?) in der Oberschicht gar nicht mehr verbrauchen.
    Und die ca. 40 Millionen in Arbeit haben mehr mit Ihren Abgaben zu tun
    und Ihrer Überschuldung.
    Zuletzt geändert von Andy W.; 13.09.2009, 12:02.

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  • rai_
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    das ganze ist wie immer ein gewissenskonflikt!!
    ich als absoluter befürworter erneuerbarer energien bin absolut für stauseen und gegen akw´s und kohlewerke. trotzdem wird bei jedem stausee auch wieder unmengen an natur zerstört!

    in deutschland wird ständig diskutiert, ob akw´s oder erneuerbare energien sinnvoller sind. in österreich sind unmengen an ökologischer kraftwerke da wird auch rum gemeckert!

    mal im ernst wäre euch ein atomkraftwerk lieber als ein stausee? oder soll doch wieder ein stausee km^2 an natur zerstören?
    wie auch immer! da wander ich lieber an einem stausee vorbei als an einem atomkraftwerk.

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  • HansS
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Fakt eins ist, das wir als Gesellschaft nur mit einem gewaltigen Energieaufwand leben(müssen, wollen, können..), und dieser Energieaufwand irgendwo herkommen muß!

    Fakt zwei ist, das wir zwar alle Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation in Anspruch nehmen wollen, aber nicht, wie sie entstehen bzw. weche Folgen sie haben.

    So habe ich noch von keinem der gegen eine Autobahn in seiner Gegend lautstark schreit gehört, daß er deswegen keine bestehende Autobahn benützt.
    Keiner der gegen einen Handymast protestiert hat deswegen sein Handy abgemeldet!
    Genauso hat meines Wissens nach noch kein Kraftwerks-, oder Hochspannungsgegner seine Stromzuleitung stillgelegt!
    Diese Aufzählung ist sicher noch um einiges erweiterbar!
    Fakt drei ist, das wir , wenn wir diverse Annehmlichkeiten weiter wollen, und darüber besteht kein Zweifel, müssen wir auch den damit verbundenen Unannehmlichkeiten ins Auge blicken können.
    Während hier über das vergleichlich kleine Kaunertal diskutiert wird, findet in Kanada
    (Alberta) der Ölsandabbau auf einer Fläche die doppelt so groß ist wie Bayern, statt.
    Bei jedem Tanken machen wir uns damit mitschuldig!
    Nur weil solche Umweltsünden weit weg stattfinden, werden sie deswegen nicht harmloser!
    ES ist eine Illusion das die CO²- Reduktion von den Indostrienationen beschlossen, tatsächlich hilft den Klimawandel zu stoppen, denn erst wenn die letzte Tonne im Boden gebundenen CO² (Erdöl, Erdgas) gefördert wurde, endet der übermäßige CO² Eintrag in die Athmosphäre!
    Die genannte Reduktion verlangsamt lediglich diesen Prozess.
    Statt 200 Jahre sind es dann halt 240. (seit 1900 weg gerechnet)

    Genau das müssen wir uns vor Augen halten, wenn wir gegen nachhaltigen Energieformen auftreten. Vor allem haben die meisten gar keine Ahnung um welche Dimensionen es sich dabei handelt.

    Österreich könnte seinen Strombedarf der durch Öl und Gas erzeugt wird, allein durch Windkraftwerke ersetzen!
    Dazu müßten zwischen Bodensee und Neusiedlersee eine Kette von Windrädern im Abstand von 50m stehen, sowie 10 - 15 Pumpspeicherkraftwerke von der Größe Kaprun oder Maltatal.
    Für die Erzeugung des gesamten Energiebedarfs (Umstellung auf Elektroautos....) bräuchte man die 4-fache Menge!!

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  • Willy
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Andy W. Beitrag anzeigen

    Das rote dürfte Eisenoxid im Gestein sein.

    Die

    FARBE ROT

    eisen 1 f.jpg

    hat - und das ist verständlich - auch in der Landschaft glühende Verehrer !

    eisen 2 f.jpg

    Und wo es leider zu wenig Eisenoxyd
    http://images.google.at/images?hl=de...er-Suche&gbv=2
    gibt, hilft man halt ein wenig nach :

    eisen 3 f.jpg

    Der Mittel- und Hintergrund ist auf diesem Bild hingegen doch völlig uninteressant !



    rot f.jpg

    Doch da - wenn ich nicht irre - das Thema

    "WUNDERSCHÖNES KAUNERTAL"

    heißt :

    Nur dem menschlichen Eingriff - also diesem Wasserstollen - verdanken wir solche Erlebnisse :

    stollen 1.jpg

    Das ist - ohne Spaß ! - der beste Weg zum Gsallkopf und zum Großen Dristkogel !


    Doch schon früher
    - also vor Eugen Larcher -
    waren die Leute - ausgenommen die Eigenbrötler - in dieser Gegend erfindungsreich :

    Um rascher in dieses Tal zu kommen, wurde . . .

    arl f.jpg

    Doch hat man auch,
    - weil die einhemische Bevölkerung wusste, dass es auch einmal umweltbewusste Toursten geben wird -
    möglichst naturverbunde Brücken
    errichtet :

    post f.jpg

    Dem verständlichen Wunsch der Gäste,
    in luxeriösen Cabrios
    die Hochgebrigslandschaft zu erleben, wurde ebenfalls Rechnung getragen :

    offen 1a f.jpgoffen 1b f.jpg

    Doch gibt es - und das finde ich sensationell - immer noch Menschen,
    - inklusive Eigenbrötler -
    die im Kaunertal auch zu Fuß einige Schritte gehen,
    weil sie diese elementare Kenntnis besitzen :

    STAUSEEN HABEN MIT DEM MENSCHEN NÄMLICH AUCH DAS GEMEINSAM :

    Erst von einer gewissen Entfernung
    sehen sie (zumeist) erträglich und dann sogar schön aus :

    see 0 fff.jpg

    Übrigens :
    Mir fehlen im gesamten Kaunertal
    - also nicht nur rund um den Gepatsch-Stausee -
    nur mehr zwei Dreitausender, die ich noch nicht bestiegen habe.

    see 1 f.jpg

    Und danach soll ich mich beim neuen Bürgermeister von Feichten melden.

    Zuletzt geändert von Willy; 12.09.2009, 19:09.

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  • onHopper
    antwortet
    AW: Kaunertal: Immer noch kein Ende des Wahnsinns???

    Zitat von Willy Beitrag anzeigen

    DER BACH ( ODER WAS AUCH IMMER ) FUNKTIONIERT
    OBER- UND UNTERHALB SEINER SINNVOLLEN NUTZUNG JA SOWIESO BESTENS

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  • westalpenfreak
    antwortet
    AW: Ein Lob auf das Kaunertal

    Zitat von Willy Beitrag anzeigen

    ...gibt es in Österreich noch

    Männer wie Eugen Larcher

    [ATTACH]241296[/ATTACH]
    Tja, was soll man über solch eine Sorte Kommunalpolitiker nur sagen: Unfassbar.

    In einem so dichten Ökosystem wie den Alpen wird man wohl nur noch schwerlichst geeignete Standorte für große Stauseen/Wasserkraftwerke finden, die Zerstörungen wäre einfach zu groß. Bei uns in Deutschland sähe das anders aus, aber da ist wahrscheinlich das Gefälle oftmals zu gering bzw. die Zersiedelung schon zu weit fortgeschritten.
    Ich bin daher für die weitere Nutzung der Atomkraft bis schnellstmöglich Wind- und Solarenergie (und hoffentlich irgendwann endlich die Kernfusion) zuerst die unsäglichen Kohlekraftwerke und dann die Kernspaltung abgelöst haben.

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