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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal

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  • Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal


    Colli, Andreas aus Ulm. Eine kurze Zusammenfassung seiner letzten Tour in Argentinien am Berg Mercedario.
    Vor 13 Jahren, im Dez. 2002 verschwand Andreas Colli am Berg Mercedario bei Barreal in Argentinien angeblich spurlos. Bis heute zu Beginn des 14. Jahres, im Febr. 2016, wurde er nicht gefunden. Jedoch tauchte im Jan. 2007 plötzlich sein Rucksack in Barreal auf. Wenn es ein Unfall gewesen wäre, hätte sein Rucksack am Berg stehen müssen und seine gesamte Ausrüstung mit allen persönlichen Sachen wäre noch vollständig gewesen. Aber ganz bestimmte Sachen wurden aus seinem Rucksack entwendet! Sie waren nicht wertvoll, hätten aber ganz deutliche Hinweise auf ein Verbrechen gegeben. Deshalb mussten zahlreiche Dinge, wie z.B. alle schriftlichen Aufzeichnungen in deutscher Sprache, die keiner verstand, ebenso wie er selbst, verschwinden. Ein Brustbeutel mit einigen Dokumenten aus dem Rucksack wurde benötigt, um wenigstens eine falsche Spur am Berg legen zu können, wo er aber nie gewesen sein kann. Das Besondere am „Fund“. Die Dokumente waren nicht lesbar. Ein „gefundener Eisklumpen“ bei El Caballito in der zerklüfteten Ostwand (Gletscherspalten) in ca. 5.600 m Höhe wurde im Febr. 2014 nach Barreal gebracht. Musste erst tagelang aufgetaut werden, um die Dokumente lesbar und dann als „Sensation“ öffentlich zu machen. Sein Rucksack stand zu keiner Zeit und auch noch angeblich mit 3 km unnatürlich weit vor der steilen und ständig vereisten Ostwand, wo Colli angeblich einstieg um dann spurlos zu verschwinden. Keiner sah jemals überhaupt einen abgestellten Rucksack bei der Ostwand, nur gekaufte Zeugen, die auch nie dort waren. So sollte ein Bergunfall von einem dreist auch noch als Anfänger eingestuften Bergsteiger plausibel vorgetäuscht werden. Tatsächlich war Colli als bekannter Extremsportler kurz zuvor noch nachweislich auf dem Gipfel des Aconcagua. Seine tatsächlichen, nachweisbaren Spuren sind absolut eindeutig. Er war danach noch weit unterhalb vom eigentlichen Berg an einem See, Laguna Blanca 2.300 m. Ging von dort mit seinem Rucksack wieder abwärts. Das genaue Alter seiner Fußspuren und vom bereits am 16. gegen Mittag eingerich-teten Übernachtungsplatz wurden zweifelsfrei ermittelt. Aber es wurde bisher nichts von den einwandfreien Spuren berück-sichtigt, denn sie würden sämtlich nicht zum erfundenen Bergunfall passen. Und wurde die Beteiligung von Uniformträgern vermutet? Hoch intersannt sind Aussagen über seine eindeutigen Fußspuren. Sie stammen sämtlich von seinen leichten Lauf-schuhen der Firma Merrell, wie ein Suchtrupp vor Gericht aussagte. Im von Colli gewesenen Gelände waren sie auch tatsäch-lich total ausreichend. Sie wurden ihm ausgezogen und in den Rucksack gelegt. Ein Foto aus San Juan, wo sein Rucksack An-fang 2007 bei der Polizei besichtigt werden konnte, beweist dies. Warum absolut kein Bergunfall? Nur nach jahrelangen eige-nen Ermittlungen ergibt sich für die Angehörigen folgendes Bild. Colli hatte mehr als 1.500 Euro dabei, zahlte alles bar. Bei ihm wurde viel Geld vermutet. Er wurde daher vom Täter und Komplizen zuvor genau nach Plan am Berg dirigiert. Denn ein vorge-gebener Zeitrahmen, der mit dem Dienstplan einer Kontrollstelle zu tun haben muss, war einzuhalten. Weil mindestens ein ganz bestimmter Gendarm aus Barreal bei der von Colli vorberechneten Rückkehr am 22. in Las Juntas nicht mehr als Unter-stützer anwesend gewesen wäre. Der leitete daher sofort einen Kurztrip nur bis zum See als Endziel ein, indem ein weiterer Gendarm in Santa Ana wenig später diese Falle zuschnappen lassen musste. Weswegen er extra umgeleitet wurde. Denn Colli durfte somit nicht die ganze Tour und auf der Normalroute über Laguna Blanca, Guanaquitos, weiter nach Norden, Guesta Blanca, Pirca de Indios usw. aufsteigen. Und das wurde deutlich, weil er nicht an dem von ihm gewünschten Absetzpunkt, am Parkplatz bei EL Molle, aus dem Auto gelassen wurde. Denn von dort aus wäre er zügig auf der Normalroute bis zum Gipfel auf- und so wieder abgestiegen. Keiner hätte ihn mehr aufhalten können. Wie konnte dies verhindert werden? Durch eine heimtückische Falle mit Umleitung nach Süden zur Gendarmerie, dem Posten in Santa Ana. Woher wissen wir von den genau-en Durchführungen bis Santa Ana und teilweise danach? Von zwei deutschen Rentnern als Zeugen, die mit ihm im Auto saßen. Für Colli alle Daten der Tour bis zum Gipfel mit den berechneten Zeiten übersetzten. Sie fuhren ab Santa Ana ohne Colli wieder nach Barreal zurück. Warum bemerkte auch keiner der Zeugen etwas in Santa Ana? Weil Santa Ana vorab per Funk über Colli und den perfekt spanisch sprechenden Rentnern informiert wurde. Also musste der Posten nur noch warten bis das Auto mit den Rentnern und ohne Colli wieder abfuhr. Erst dann erst wurde der teuflische Plan durch den alles entscheidenden Posten deutlich…Der sagte später vor Gericht, Colli wollte nur bis Laguna Blanca, um dort Trekking zu machen. Alle später gefundenen Spuren bestätigten dies. Der zweite, untergebene Gendarm, sagte jedoch, Colli wollte bis zum Gipfel…Colli wollte übrigens, da er bereits weit zum Süden in Santa Ana umgeleitet war, daher zunächst ein Stück ins Coloradotal wandern, so die bis dahin mitfahrenden Zeugen. Dann bei paso ancho, dem breiten Pass, über den Berg Negro klettern. Danach weiter am unteren Rand von der Ostwand in Richtung Guanaquitos und von dort wieder nach Norden, um die Normalroute zu benutzten. Warum wurde daraus nichts? Weil der Vorgesetzte in Santa Ana später gerichtlich aussagte,“ ins Coloradotal habe er Colli ohnehin nicht lassen können, weil er keinerlei Eisausrüstung hatte denn schließlich sei dort die hoch gefährliche Südwand“. Das klingt plausi-bel, ist aber wie Kenner wissen, total falsch!! Der breite Pass liegt noch weit vor der Südwand!! Also es ging um Zeit, Colli sollte nach all unseren Berechnungen unbedingt spätestens am 19. seine Tour in Las Juntas wieder beendet haben. Tatsächlich muss er nach unserer Berechnung Las Juntas bereits wieder am 18. erreicht haben. Am frühen Morgen des 19. wurde laut Protokoll die gesamte dreiköpfige Mannschaft der Gendarmen abgelöst. Es war plötzlich. Denn der eigentliche Wachrhythmus wurde um einige Tage verkürzt. Die Herausgabe des Buches über die Wachzeiten konnte erst Jahre später durch Gerichtbe-schluss erwirkt werden. Sie arbeiten jetzt in Las Juntas alle in ziviler Kleidung, aber es sind Gendarmen. Die Brücke gehört der Kupfermine. Die Gendarmen in Santa Ana als Grenzer tragen weiterhin Uniform. Ein Insider berichtete erst im Frühjahr 2015, Colli war in Las Juntas wieder zurück und wartete auf den vereinbarten Abholservice aus Barreal. Er war bereits 55 km vom See zu Fuß unterwegs, wollte die restlichen 45 km nicht mehr laufen. Er hatte die Hinterlist immer noch nicht erkannt. Vermutlich hatte man ihm in Santa Ana eingeredet, dass für den Gipfel eine Erlaubnis erforderlich sei, weil er sich auf Pfaden der Mine und/oder im Zollgrenzgebiet zu Chile befand. Es soll dann noch am Berg bei casa Amarilla ein Grillfest gegeben haben. Dort sollen 3 Augenzeugen alles Weitere gesehen und den Posten benachrichtigt haben? In Barreal kennt fast jeder den Fall. Sobald Uniformträger involviert sein könnten, ist wohl keine Aufklärung zu erwarten. Auch die deutschen Behörden wurden sämtlich wegen eines mysteriösen Unfalles gnadenlos belogen. Das Auswärtige Amt meinte, schade, dass er bei der umfangreichen Suche im Dez 02, Jan. 2003 von mehr als 100 suchenden Personen nicht gefunden wurde. Ein Verbrechen hielten die Behörden in Deutschland für subjektive Einbildung der Angehörigen. Jahre später wurde deutlich, Colli könnte fast vollständig in der Hotelheizung verbrannt worden sein. Der Rest wurde vermutlich vom Tatverdächtigen mit Wohnsitz in San Juan im dortigen Abwasserkanal entsorgt und 2008 entdeckt, als sich ein Skelett verhakte... Die Angehörigen bekamen kein Ergebnis vom extra angeforderten DNA-Abgleich. Die Rechtsverfolgung per Anwaltskanzlei in Argentinien wurde wegen Zwecklosigkeit später aufgegeben. Das - Hotel Barreal - konnte nicht mehr verpachtet werden und wurde dann für immer als solches geschlossen. Es dient heute anderen Zwecken. In Argentinien sind übrigens seit 2000 sieben Personen aus Europa „ums Leben“ gekommen. Fünf Fälle wurden aufgeklärt. Zwei Fälle sind, Colli und von einer Frau ebenfalls aus Deutschland, unaufgeklärt. Weil auch dort nach Hinweisen regionale Uniformträger involviert sein könnten? Eine junge Touristin aus Deutschland wurde vor zig Jahren in Mendoza am Bankautomaten nicht nur beraubt, sondern auch noch vergewaltigt. Autofahrer griffen nicht ein. Die Kriminalitätsrate in Mendoza steigt in der Hochsaison so drastisch an, dass Hinweiszettel mit Verhaltensregeln für Touristen in verschiedenen Hotels ausliegen sollen. Bei einem Unfall im Dez. 2015 kamen gleich 43 Gendarmen ums Leben. Sie waren als Grenzschützer im Bus in Richtung Bolivien unterwegs. Auf einer Brücke platzte ein Vorderreifen. Der Bus stürzte 20 m tief. Diese Straße hat, wie auch andere in Argentinien, sehr viele Schlaglöcher. Der Geist von Andreas sah dieses Unglück. Dies ist eine Kurzfassung. Die Angehörigen Colli im Februar 16.
    Zuletzt geändert von mercedario; 25.02.2016, 21:01.

  • #2
    AW: Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal

    Eine bessere Gliederung und Formatierung würde den Text deutlich lesbarer machen. Obwohl ich deine älteren Beiträge gelesen habe und selbst in der Gegend war, ist es mir sehr schwer gefallen nachzuvollziehen, was du meinst. Die Sache mit dem Weg durch das Tal des Rio Colorado habe ich immer noch nicht wirklich verstanden.
    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

    Kommentar


    • #3
      AW: Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal

      Hi,
      die Kurzfassung ist genau für eine DIN A4 Seite gedacht. Deswegen leidet die Formatierung.
      Der Weg ins Coloradotal, ist benannt nach dem gleichnamigen Fluss. Wer dorthin wandert, will entweder
      auf einen weiteren von 6 Bergen. Es kann aber auch die steile Südwand vom Mercedario sein. Einige
      Bergsteiger begingen die Route direkt von der Südwand zum Gipfel.
      2005 im November zum Beispiel gab es ein derartiges Hochwasser, da war die Nutzung der Normalroute
      von Las Juntas in Richtung El Molle (ein ehem. Minenlager) unmöglich. Las Juntas heißt im Übrigen,
      Zusammenfluss von den zwei Flüssen, Rio Colorado und Rio Blanco), Und gleich nochmal: die eiserne
      Brücke ist Eigentum der Minengesellschaft. Bei Hochwasser in 2005 wurde sie ebenso hinweggefegt wie
      die Seecontainer, die als Unterkunft- und Vorratslager dienen. Deswegen wurde alles um zig Meter
      zurückgesetzt und die Brücke wieder eingehängt. Es sind hier Gendarmen für die Kontrolle zuständig,nicht
      Arbeiter von der Mine. Die noch 2003 hier vorhanden gewesenen streunenden Hunde wurden danach vertrieben.
      Diese Hunde kündigten Besucher an. Dafür gab es Chappi. Das Wachpersonal konnte länger dösen..Teilweise
      bilden die Hunde Jagdgemeinschaften bei El Molle als Notgemeinschaft.
      Zurück ins Coloradotal. Um insbesondere 2005 trotz Überflutung etwa El Molle erreichen zu können,
      gingen Bergsteiger zunächst ins Coloradotal, etwa bis zum Berg Wanda (Namensgeber waren Polen, auch die
      Erstbesteiger vom Mercedario waren, natürlich nach den Indios). Bei Wanda gibt es den paso ancho - breiter Pass-.
      Danach erreicht man den Negro und kann auf der anderen Seite gleich am unteren Ende der Ostwand ein Sück
      zurückgehen. Somit kommt
      man bei Guanaqiutos wieder auf die Normalroute. Echte Tourenkenner nutzten den Weg über paso ancho auch
      schon zig Jahre vorher... Nur wegen des Hochwassers von 2005 kam die Route erneut stark ins Gespräch.
      In 2005 saß eine ganze Gruppe von Amerikanern etwa bei El Molle durch plötzliches Hochwasser fest. Sie
      kamen weder vor noch zurück. Die Gendarmen merkten nichts. Aber einer der Amis hatte ein Sat.-Telefon dabei.
      Sie riefen die US Botschaft an, die
      dann irgendwie letztlich die Gendarmeria. Zunächst sollte ein Heli die US Boys ausfliegen. Dies klappte
      aber wegen zu starker Winde nie. Es kam das Rettungsteam (Gendarm -Rescate) aus Santa Ana, seilte alle ab. Bei dieser
      Gelegenheit prahlte ein Gendarm damit, dass er sich die Schuhe eines toten Bergsteigers von der Südwand
      angeeignet hatte, er fand die Schuhe super toll. Der Freund des toten Bergsteigers wurde auch um einiges von
      seiner Ausrüstung beraubt und einige Tage in Barreal festgehalten. Verdacht: Er habe seinen Freund an der Südwand
      umgebracht. So viel gleich dazu...Sechs Gendarmen wussten damals was mit Colli passierte. Als Alibi mussten aber
      mehr als 100 Personen nach Colli suchen, damit die realen Umstände verschleiert wurden... Tolles Team. Der damalige
      Chef der Gendarmerie war der beste Freund des Hauptverdächtigen... Er wurde alsbald versetzt... Eine Langfassung
      zu Colli steht auch unter caso Colli im Netz. Auch auf 10 Seiten in Spanisch. Einige Zeitungen meinten der Fall
      Colli hängt im Gestrüpp der Gerechtigkeit...mercedario schreibt nichts mehr dazu...

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      • #4
        AW: Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal

        Die Geografie dort ist mir geläufig. Dass der Weg über den Paso Ancho normalerweise nicht benutzt wird, ist klar, weil er ein riesiger Umweg ist, der zusätzlich mit schwerem Gepäck nicht angenehm zu gehen ist und die schwierigeren Flussquerungen beeinhaltet. Was ich nicht verstehe, dass die Gendamerie angeblich nicht wollten, dass Andreas Colli auf der Normalroute aufsteigen würde, ihn deshalb nach Santa Ana lockten und als er dort war verhinderten, dass er die Route über den Paso Ancho wählt, und ihn wieder auf den Normalweg schickten.

        Die längeren Varianten im Netz finde ich übrigens noch unleserlicher als dein erster Beitrag.
        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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        • #5
          AW: Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal

          Hi,
          lesen und verstehen sind zwei naturgemäß zwei Dinge... Es geht um gemeine Feinheiten in der Langfassung...
          ... eben weil paso ancho ein Umweg ist, durfte er dort nicht hin. Colli war auch mit schwerem Gepäck einer der
          schnellsten seiner Zunft...
          Colli wollte ab 15. los und am 22. bereits zurück sein auf der Normalroute. Mit Höhenanpassung vom Aconcagua war dies in so kurzer Zeit auch möglich.
          Aber entscheidend war der 20/21., da war Wachwechsel. Der Freund und Unterstützer war nicht mehr dort. Deswegen musste die Tour
          verkürzt erheblich werden, nur bis zum See. Und wie? Eben wie beschrieben. Hätte Colli bereits in Las Juntas erfahren, er dürfe nur bis zum See, hätte er bereits in Las Juntas die Tour abgebrochen, wäre wieder mit dem Auto nach Barreal zurück....
          Ein Gipfelstürmer geht nicht freiwillig nur bis zum Bergsee... Also vielleicht wird es so deutlicher, für jemanden, der mehr Zeit braucht... Nur der Posten in Santa, tief am Berg konnte noch letzte Befehle aussprechen. Wäre Colli von dort gleich zurück, wäre sein Leben noch erheblich kürzer geworden, was er natürlich nicht wissen konnte. Also was nun. Er machte schnelles Lauftraining...

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          • #6
            AW: Andreas Colli Dezember 2002 bis Febr. 2016 - Aconcagua - Mendoza-cerro Mercedario-Ort Barreal

            Warum genau wird die Geschichte von 2002 jetzt nochmal gepostet? Hatten wir das nicht schon 2009?
            Saludos
            Klaas
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