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Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

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  • Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

    es geschah immerhin beim klettern, allerdings im toprope.....zum abchluss eines kleinen abendausflugs haben wir uns ein toprope in eine steile längere Route eingehängt, um die ein paarmal schnell hintereinander zu gehen, und dann schön blaue unterarme zu haben. ich rutschte dann allerdings schon in gut 1 meter höhe aus einem nassen griff, und das seil dehnte sich so weit, dass ich ungebremst am boden aufschlug. der linke fuss gab dabei so ein schnalzgeräusch von sich. naja, wir haben mich dann recht aufwendig zur straße und dann ins krankenhaus gebracht. da hat man geröntgt und festgestellt, dass nix gebrochen ist, aber da das gelenk schon ziemlich massiv geschwollen war(echt beeindruckend sowas), konnte man die bänderfunktion nicht überprüfen. ich hab derweil eine schiene, absolute ruhe verordnet für den hax, und soll ich einer woche das anschauen lassen. wenn ich glück hab, und nichts gerissen, oder nur angerissen ist, kann ich laut ärtztin in 4 wochen wieder anfangen (also hoffentlich in wirklichkeit schon früher), und wenn doch was gerissen ist, dauert das natürlich länger. heißt für mich jetzt natürlich bei schönstem wetter eingesperrt sein. busfahren (das ist wohl das schlimmste) und schwierigkeiten im Haushalt. nicht an den montblanc fahren in zwei wochen. nicht nach polen und in die slowakai klettern fahren ende juli. ziemlich sicher schon bald geldprobleme wegen arbeitsausfall. und dementsprechend einen ganzen haufen selbstmitleid (da bin ich wirklich gut drin...).

    was kann man daraus lernen?
    - ein paar exen zwischenhängen kann nicht schaden
    - sich nicht zu sicher sein, auch wenn man eine tour kennt
    - toprope ist nicht unbedingt weniger verletzungsgefährlich

    naja, sowas passiert halt immer bei irgendwas blödem. ein alpiner vorstiegssturz, bei dem mir alle zwischensicherungen bis zum stand ausgerissen sind wäre natürlich die spektakulärere Geschichte.
    hat vielleicht irgendwer erfahrungen mit dem heilungsfortschritt bei sowas? oder vielleicht einfach nur eine idee was man bei so schönem wetter macht, wenn man sich nichtmal aufs radl setzten kann?

    vg, heine
    Drüben auf dem Hügel möcht' ich sein

  • #2
    AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

    ich rutschte dann allerdings schon in gut 1 meter höhe aus einem nassen griff, und das seil dehnte sich so weit, dass ich ungebremst am boden aufschlug
    Wie kann man gleichzeitig das Seil dehnen und ungebremst auf den Boden aufschlagen?

    Zitat von Biberdamm Beitrag anzeigen
    was kann man daraus lernen?
    - ein paar exen zwischenhängen kann nicht schaden
    - sich nicht zu sicher sein, auch wenn man eine tour kennt
    - toprope ist nicht unbedingt weniger verletzungsgefährlich
    Was hätte eine Exe gebracht?
    Natürlich ist topropen weniger verletzungsgefährlich.

    Wenn man sich aus einem Meter verletzt ist das natürlich großes Pech! In dieser Höhe hat man im Normalfall allerdings gar keine Sicherung, ohne Seil wär der Aufschlag dementsprechend noch härter gewesen.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung, etwas sehr ähnliches ist einem Freund von mir voriges Jahr in einer alpinen Tour passiert. Dieser hat sich damals zum Glück nichts gerissen, konnte aber auch noch kaum gehen.

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    • #3
      AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

      Zitat von Biberdamm Beitrag anzeigen
      hat vielleicht irgendwer erfahrungen mit dem heilungsfortschritt bei sowas?
      Blöde Geschichte. Meine Freundin hat sich im letzten Herbst ein Band am Fußgelenk gerissen. Sie haben ihr auch eine Schiene verpasst, die sie vier Wochen lang auch nachts tragen sollte. Da das sehr unangenehm war, hat sie die Schiene nur angelegt, wenn sie sich bewegt hat. Bis die Verletzung komplett ausgeheilt war, hat das eine Weile gedauert. Mit der Schiene konnte sie aber wieder relativ schnell leichte Wanderungen machen und zumindest in der Halle klettern gehen. Die Schiene hatte sie dabei im Turnschuh bzw. im Kletterschuh an. Im Kletterschuh war das natürlich nicht sehr bequem, ging aber.
      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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      • #4
        AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

        leichti,
        natürlich wurde ich wohl etwas gebremst, aber es hat zum wehtun gelangt....die exen hätten vielleicht ein bischen seilreibung geboten, und ein leichtes pendeln verhindert, das vielleicht ausschlaggebend fürs umschnakeln war. im vorstieg wäre ich sicher vorsichtiger gewesen....und in diesem speziellen fall hätte ich die erste exe sogar schon geklippt haben können.

        placeboi,
        das macht ja ein wenig mut. vor allem muss ich dringend wieder arbeiten können.....das mit der sozialen absicherung funktioniert nicht so gut, wenn man auf geringfügige- und werkvertragsarbeit angewiesen ist.
        Drüben auf dem Hügel möcht' ich sein

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        • #5
          AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

          hi,

          ich hab mir mal ein bandl im knöchel beleidigt (nicht beim klettern - beim pause machen auf 'schitour' mit steigeisenfesten bergschuhen) . als erstes sollte ich mal die ersten 3 tage nach dem unfall kühlen und hochlagern (PECH - Pause, Eis, Compression, Hochlagern) - nachdem ich das brav gemacht habe, gabs recht bald entwarnung dass es nur gezerrt und nicht gerissen ist (wobei mir damals gesagt wurde, gezerrt tut mehr und länger weh als gerissen).
          gestützt durch eine bandage und mit bisserl überwindung und zähne zusammenbeißen konnte ich eh sofort wieder vor mich hin humpeln, nach 2-3 wochen ging wandern im leichten terrain auch. kraxeln nach ca. 4 wochen, wobei ich da anfangs einen hohen schuh anhatte weil ich mich im knöchel instabil gefühlt hab (war aber mehr einbildung als realität)
          gschwollen war der knöchel ewig und tlw. auch heute (2 jahre später) noch ... macht aber nix, solang nix weh tut

          gute besserung!
          NixTun gibt's ned!

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          • #6
            AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

            auch mein mitgefühl - hatte auch schon 2x das vergnügen, mir ein band schwer zu beleidigen oder zu reißen..
            Der Schmerz am Anfang ist am schlimmsten, dann geht es wieder bergauf
            Aber es dauert!! Bis du wieder SICHER im Gelände unterwegs sein kannst, kann es schon zwei, drei Monate brauchen - bei dummen Bewegungen wirst du es noch viel länger spüren.

            Ich hatte im Winter das zweifelhafte Vergnügen (nur beim Überknöcheln!!) - am Anfang dachte ich das Kletterjahr 2013 ist beendet, aber durch den halbwegs zehenspitzendstehendtrainierten Fuß ging es dann eigentlich recht schnell. Es schaut halt am Anfang furchtbar aus - ein messerscharfer Bluterguss über die halbe Fußlänge, ein Anschwellen (auch gleich mit Eis behandelt!!) auf JederSchuhIstVielZuKlein- Niveau, die Panik, jetzt ein Jahr sportmäßig verloren zu haben..

            Aber: Kopf hoch - das wird wieder - du hättest dir leicht auch die Ferse zertrümmern können..

            lg Josef

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            • #7
              AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

              Zitat von derspeicher Beitrag anzeigen
              Aber: Kopf hoch - das wird wieder - du hättest dir leicht auch die Ferse zertrümmern können..

              lg Josef
              Ja, Josef, genau das. Ich bin von 1,5 m freiwillig hinuntergesprungen, habe mir dabei einen Trümmerbruch des Fersenbeins zugezogen. 3 Monate Liegegips und OP mit 3 Bohrdrähten, die die Teile wieder zusammengehalten haben.....
              Aber es geht alles!!! wieder!

              Also sei nicht verzweifelt, Biberdamm, wird sicher wieder. Nicht wehleidig sein und vorsichtig aber hartnäckig wieder hinauftrainieren.
              Am besten, du hakst den Unfall unter "shit happens" ab.
              Oder hast du dir nicht schon öfter gedacht, irgend etwas hätte jetzt ganz schlimm ausgehen können?

              Gute Besserung und Mut wünscht dir Dieter

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              • #8
                AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                naja, wahrscheinlich sollte ich mich nicht zu sehr bemitleiden. passiert halt mal wenn man sowas macht.....war heut früh am kapuzinerberg mit krücken. anstrengend aber immerhin bisl draussen und ein paar höhenmeter gemacht
                Drüben auf dem Hügel möcht' ich sein

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                • #9
                  AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                  Ruhig stellen den Fuß. Dann wirds schneller wieder was. Nicht zu früh drauf steigen bzw belasten, sonst kann das Gewebe nicht vernarben.
                  Dann hast nämlich lange Probleme damit.

                  Meine Bänder sind gerissen. Hab aber auch "keine" Probleme damit, was den Sport betrifft.
                  Auf der Geraden (zB Straße, Forststraße beim runtergehen) passiert es mir regelmäßig, dass der Fuß wegknickt.
                  Aufn Berg ist mir das aber noch nie passiert. Hatte im ausgesetzten Gelände immer Angst, dass das mal passiert, ist aber nicht der Fall.

                  Man kann auch Physiotherapie machen um die Muskullatur dort unten zu stärken.
                  Zuletzt geändert von PrincesS; 16.06.2013, 13:48.

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                    eigentlich kann ich mich den vorpostern nur anschließen, mit dem kühlen bzw. eisauflegen hab ich immer ganz gute erfahrungen gemacht und naja so weh es tut, die erste zeit halt schonen, schonen, schonen dann geht´s relativ schnell wieder aufwärts!

                    für meinen teil hab ich bei solch blöden anlässen meist die klettersachen mit dem paddelzeug getauscht, ist aber auch nur bedingt empfehlenswert!

                    also kopf hoch, hätte weit schlimmer kommen können und auf jeden fall baldigste besserung!

                    l.g. reini
                    .....Beteiligung stillgelegt....und immer gsund heimkommen!

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                    • #11
                      AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                      Um auf das eigentliche Problem zurück zu kommen, bei sehr langen Routen die Toprope eingehängt werden ist auf den ersten Metern durchaus Vorsicht geboten. Je mehr Seil ausgegeben ist, desto mehr vom Dehnungspotential des Seiles wird auch genutzt. Bei einer 30 Meter Route kann das durchaus bedeuten, dass du auch aus 2 - 3 Metern noch mit den Füßen am Boden aufkommst...und wenn es bled hergeht, kann man sich, wie man sieht, auch dabei verletzen....da ist manchmal der Vorstieg die sicherere Variante....

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                      • #12
                        AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                        Beim Topropeklettern ist halt grundsätzlich zu empfehlen, am Anfang sehr eng zu sichern und gegebenenfalls vor dem wegklettern so viel Seildehnung wie möglich rausnehmen (der Sicherer holt Seil im Springen ein). Man darf nämlich auch nicht vergessen, dass Kletterschuhe sehr wenig Dämpfung besitzen, das ist man bei aufkommen auf relativ hartem Boden leider viel schneller verletzt als mit normalen Schuhen (gleiches gilt bei zu harter Sicherung und damit zu harten Auftreffen auf die Wand, hab da mal einen Artikel gelesen über einen Burschen der sich beim ersten Sturz im Sturztraining beide Fersenbeine zermörschert hat).

                        Ich wünsche jedenfalls auch gute Besserung und wichtig ist, nicht zu früh belasten, auch wenn das Ruhe geben nervt, grad im Sommer!

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                        • #13
                          AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                          das sind leider typische toprope-Unfälle. So knap über dem Boden kann man da fast nichts machen. Eine Exe kann dazu beitragen, dass bei überhängendem Gelände das Auspendeln auf den Boden oder in den nächsten Baum verhindert wird. Man kann den Sichernden auffordern ganz fest einzuziehen und letzendlich ein Crashpad - falls zur hand - drunterlegen. Sei froh, dass nicht mehr passiert ist!

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                          • #14
                            AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                            Zitat von Reddo Beitrag anzeigen
                            Um auf das eigentliche Problem zurück zu kommen, bei sehr langen Routen die Toprope eingehängt werden ist auf den ersten Metern durchaus Vorsicht geboten. Je mehr Seil ausgegeben ist, desto mehr vom Dehnungspotential des Seiles wird auch genutzt. Bei einer 30 Meter Route kann das durchaus bedeuten, dass du auch aus 2 - 3 Metern noch mit den Füßen am Boden aufkommst...und wenn es bled hergeht, kann man sich, wie man sieht, auch dabei verletzen....da ist manchmal der Vorstieg die sicherere Variante....
                            60 Meter ausgegebenes Seil, die bei einer 30m Route mindestens nötig sind, und eine statische (!) Dehnung von rund 8 oder 9%, die ein Seil im Schnitt hat.
                            Das kann auch dazu führen, dass man aus 10 Metern noch den Boden berührt.
                            Zuletzt geändert von thrashhard; 18.06.2013, 19:59.

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                            • #15
                              AW: Mein Toprope-Unfall. Vielleicht kann ja irgendwer irgendwas draus lernen.....

                              hab einmal von folgender gschicht gehört, route gut 30 m lang, seil in umlenkung, gesichert mit grigri, fotograf neben der route schnappt sich nach dem klettern den frei gewordenen immer noch in der sicherung liegenden einfachstrang zum abseilen, achter rein......und plumpst auf den boden! ...gottseidank ist er heute wieder gsund!
                              .....Beteiligung stillgelegt....und immer gsund heimkommen!

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