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Schuhwerk für den Alpinen Anfänger

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  • Schuhwerk für den Alpinen Anfänger

    Einen wunderschönen Guten Tag,

    mein Name ist Jan, ich bin Student und fast 27 Jahre alt. Als ich vor geraumer Zeit die Dokumentation „Im Rausch der Höhe – Zu Fuß über die Alpen“ – eine ZDF Doku gesehen habe, geschah es, ich habe mir in den Kopf gesetzt, auf einigen der Gipfeln will ich auch mal stehen. Sehr ambitioniertes Ziel als Flachländler – zugegeben. Und da ich fitnessmäßig von diesen Zielen weit entfernt bin, habe ich angefangen in der Gegend alles was irgendwie „bergig“ ist in der Gegend mehrmals hoch und runterzulaufen. Ich las vor kurzem, dass Treppensteigen auch sehr effizientes Training ist, also werde ich demnächst wohl bei Kassel eine Treppe mit mehreren hundert Stufen zu meinem Training hinzufügen.

    Ein bisschen übereifrig wie ich bin, wollte ich direkt gescheites Schuhwerk für alles haben oder zumindest fast alles. Also hab ich mir den LOWA Weisshorn GTX bestellt, welcher im Angebot war. Zuvor habe ich mit dem LOWA Mountain Expert GTX Evo geliebäugelt. Als das Paket nun ankam, direkt anprobiert und ich war begeistert, der Schuh saß wie angegossen. Zugegeben als Nicht Alpinist ist die Sohle so ne Sache. Gab auch kräftig Gegenwind von der Familie, der Schuh habe eine zu steife Sohle und sei mit knapp 2kg pro Paar viel zu schwer. Also Paket zurück leider. Ich vertrete ja die Ansicht, dass man lernen kann damit gescheit zu laufen. Ich hätte die nämlich jedes mal zum trainieren angezogen und hätte mit den LOWA Weisshorn GTX zusammen jede Herausforderung angenommen und wenn möglich gemeistert. Also habe ich das Thema Schuhwerk erstmal ad acta gelegt bis ich mir eine ausführliche Meinung gebildet habe.

    Nun jetzt würde ich gerne von euch wissen, wie seht ihr das? Kann man das machen bzw. kann man das empfehlen, sich direkt als Bergsteiger Neuling einen deklarierten Hochtourenschuh zu kaufen und damit erfolgreich sein bzw. werden? Ich freue mich sehr auf eure Antworten



    Liebe Grüße,



    CAres

  • #2
    Servus und willkommen hier im Forum,

    Die wesentliche Frage ist welche Bergtouren du machen möchtest. Willst du Hochtouren unternehmen wirst du einen steigeisenfesten Schuh benötigen? Der ist aber für einfachere Wanderungen nur begrenzt komfortabel.
    Willst du nur im Sommer oder auch im Winter unterwegs sein? Der Schuh für den Winter ist im Sommer wahrscheinlich zu warm.

    Ohne dich festzulegen, was du mit dem Schuh machen möchtest wird es schwierig oder du schaffst dir mehrere unterschiedliche Schuhe an.

    LG. Martin
    www.waldrauschen.at

    Kommentar


    • #3
      Du hast hier ein extrem kontroverselles Thema angeschnitten!
      Machen kann und darf man grundsätzlich alles, wenn man bereit ist die daraus folgenden Konsequenzen zu tragen und nicht zu jammern, daß man das falsche Produkt gekauft hat!

      Der Schuhkauf ist heutzutage wohl das Schwierigste was es im Outdoorbereich gibt.
      Und jeden den du frägst hat die einzig perfekte richtige Antwort auf deine Fragen und trotzdem kann es sein, daß dir dann dein Schuh nicht paßt!

      Ich verwende den Lowa Weißhorn seit gut 5 Jahren, haben ihn aber vor allem für meine Solo-Touren in den chilenischen Anden eingesetzt!
      Seit 2 Jahren gehe ich damit auch gerne im leichten Gelände, denn von den vollsteigeisenfesten ist er einer der Leichtesten und das bißchen Mehrgewicht hat mich bis jetzt noch nicht gestört und da mich meine Touren auch immer wieder mal in wegloses, leicht schroffiges Gelände führen, liebe ich den Weißhorn wegen seiner guten Seitenstabilität!

      Ich komme ja aus dem Bergschuh-Verkauf, habe ich doch 19 Jahre in einem ehemals renomierten Sportladen fast ausschließlich Berg- & Wanderschuh verkauft und in Summe werden das schon an die 40.000 Paar gewesen sein!

      Für deine Lauftrianings gib es eigene Laufschuhe für draußen eine große Bandbreite an Trailrunning-Schuhen, da ginge ich eher zu Runners world oder sonst einem guten Laufsportladen, wo du am Laufband videoüberwachte Laufanalysen erstellen lassen kannst um dann den richtigen Schuh zu finden!

      Was auch heutzutage für fast alle(außer mir) das Vorangigste beim Schuhkauf ist:

      absolutes Wohlgefühl
      keine Wärme, aber warm, wenn erforderlich
      kein Schwitzen im Schuh
      logisch keine Blasen
      extrem leicht, aber trotzdem extrem stabil
      Haltbarkeit ohne Gebrauchsschäden von mindestens 20 Jahren(wird leider beim Marketing Kunden vorgegaukelt)
      Haltbarkeit der Sohle möglichst lebenslang
      und ja kosten darf er gar nichts

      Und für die Damen: gut ausschauen muß er vor allem und soll einen "schlanken Frauenfuß machen", wenn man selber schon Entenfüße hat...!
      Zuletzt geändert von pablito; 02.05.2018, 12:21.
      LGr. Pablito

      Kommentar


      • #4
        Wenn ein Hochtourenschuh gut passt, kann man damit fast alles machen. Ich persönlich finde eine härtere Sohle eh besser, außer man geht nur Forststraßen und Trampelpfade.

        Dazu mein Tipp, nicht immer alles online kaufen, sondern ins Fachgeschäft gehen und probieren, und zwar lange. Und Familie??? Dir muss er passen!!!

        Viele Liebe Grüße von climby
        Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

        Kommentar


        • #5
          Hallo Pablito! Darf ich deinen Kommentar ergänzen bzw. korrigieren! Das mit der Sohle ist so eine Sache. Eine "lebenslange" Sohle wird man schwer finden, da möchte ich das mit dem Autoreifen vergleichen. Die richtige Mischung macht die Sicherheit, d.h. je nach Gebrauch wird der Grip abgebaut und das Risiko erhöht. Sehr viele Bergschuhe habe ich bereits neu besohlen lassen und immer wieder habe ich mich gewundert, warum ich nicht schon früher den Schritt zum Schuster gemacht habe. Der Gehkomfort ist doch bei einer neuwertigen Sohle ein anderer, abgesehen von höherer Sicherheit im Absturzgelände. Und eine zu harte Sohle hält vielleicht länger, aber die "Schleudergefahr" ist halt höher!

          Kommentar


          • #6
            Ich melde mich aus der "mit Leichten-Gelände-Sportschuhen bis zum IIIer oder zum Colouir und dann die Steigeisen-Böcke oder Kletterpatscherl aus dem Rucksack holen " Fraktion... Dafür kauf ich auch alle zwei Saisonen neue ..Aber das ist mir das geringe Gewicht an den Füßen wert. .

            but i see direct lines

            Kommentar


            • #7
              Ich hab ein paar steigeisenfeste Bergschuhe für Hochtouren und Eisklettern, die wären mir für Wanderungen allerdings zu steif und auch zu warm, deshalb hab ich noch ein zweites Paar bedingt steigeisenfeste Leichtbergschuhe, aktuell welche mit einer etwas weicheren Sohle, das macht die fürs normale Wandern etwas angenehmer. Oft hat man bei den steigeisengeeigneten Bergschuhen eine härtere Sohle und auf Wanderterrain das Gefühl mit Klötzen an den Füßen rumzurennen.

              Zusätzlich für Zustiege noch Halbschuhe, welche mit steifer Sohle fürs Gebirge (Geröllschutz) und welche mit weicher Sohle fürs Mittelgebirge und leichte Klettereien.

              Am besten ins Sportfachgeschäft deines Vertrauens und dann anprobieren, anprobieren und nochmals anprobieren, blind im Netz kaufen is nix.
              Bierinduziertes Brainstorming
              setxkbmap -option ctrl:nocaps

              Kommentar


              • #8
                Seit vielen Jahren bin ich mit den "altmodischen" LOWA-Lederschuhen (z. B. Tibet) all Allroundschuh unterwegs. Wichtig ist für mich dabei ein wasserdichter und bequemer Schuh. Nicht der leichteste, aber in fast jedem Gelände zuhause und sehr robust. Aber wie schon geschrieben, ein sehr kontroverses Thema .
                Bei den Bergen ist es so: Je höher man steigt, umso weiter ist die Sicht; bei den Menschen ist es oft umgekehrt (Otto Baumgartner-Amstad)

                Kommentar


                • #9
                  .... Betonung liegt auf GUTEN Verkäufer.
                  Da ich beruflich in Berlin war und abends Zeit hatte habe ich beim Globetrotter vorbei geschaut.
                  Ziel: neue leichte bedingt steigeisenfeste Bergschuhe. Das von mir begehrte Modell hatte ich schon in der Hand.
                  Ich wurde nach meiner Grösse gefragt. Da ich von der gleichen Marke sog Zustiegsschuhe an hatte zog ich diese aus um nach der Grösse zu schauen.
                  Darauf erklärte man ( Frau) mir, dass ich bei normal 38 mindestens 40/41 benötige. Damit ich dicke Socken anziehen könne und ausserdem müssen vorne
                  noch 2 cm Platz sein.
                  Ich konnte mir nicht verkneifen zu bemerken, dass dies wohl nur in Berlin so sei ...südlich der Donau keinesfalls.
                  Das zum Thema Fachgeschäft.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von funduro Beitrag anzeigen
                    Darauf erklärte man ( Frau) mir, dass ich bei normal 38 mindestens 40/41 benötige. Damit ich dicke Socken anziehen könne und ausserdem müssen vorne
                    noch 2 cm Platz sein.
                    Das ist sicher übertrieben!
                    Wir haben in unserem Bergsportladen immer gesagt: von der längsten Zehe, gerechnet, wenn man aufs Fußbett vom Schuh steigt(hinten bei der Ferse sollte man noch gut einen 1/2cm sehen, dann braucht man vorne ca. 1cm Platz, weniger wegen den dicken Socken, sondern weil sich im Lauf des Tages das Fußbett senkt und der Fuß entsprechend länger wird, andernfalls geht der Zehennagel runter! Und das alles in der Früh!

                    Ob man dicke oder hauchdünne Socken in einem festen Bergschuh anzieht muß auch jeder für sich selber entscheiden, da gibt es keine allgemeingültige Antwort!

                    Der Schnitt eines Zustiegschuhes im Vergleich zu einem halbsteigeisenfesten Bergschuh auch vom gleichen Hersteller muß nicht unbedingt ident sein - klingt unglaubwürdig ist aber so!
                    Frauen sind oftmals vom Tragen viel zu kleiner und enger Straßenschuhe gewohnt sich Bergschuhe dann eigentlich auch zu klein zu kaufen...!
                    Solange man es aushält mag es ja o,k, sein, daß der Halux schön wächst und andere Fußprobleme auftauchen merkt man irgendwann dann auch!

                    Also wenn du 38 Größe hast würde ich maximal einen 39er bis 39,5er nehmen!
                    Dazu kommt das Lowa bei vielen Modellen unterschiedliche Leistenbreiten anbietet, wie z.Bsp. beim Tibet, die aber selten in einem Fachgeschäft lagernd sind!
                    Den Leichtwanderschuh Renegade gibt es z.Bsp. in 3 verschiedenen Leistenbreiten und das wirkt sich dann auch bei der Paßform in der Länge aus!

                    Einen Zustiegsschuh kauft man auch so klein, daß man vorne mit der längsten Zehe ansteht, denn den hat man gewöhnlich nur ca. 1 Stunde oder kürzer an!


                    LGr. Pablito

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                    • #11
                      pablito dank dir für die Ausführung. Aber du hast da was nicht so verstau wie ich es meinte. ICH wollte keine Beratung, ich wurde ungewünscht beraten. Und das auch noch schlecht. Deshalb meinte ich, daß eine GUTE Beratung nötig ist. Welchen Schuh ich möchte ( brauche) weiß ich und ob er passt auch. Da hab ich Jahre ( Jahrzehnten )lange Erfahrung.
                      Das Bsp war für den Fredersteller gedacht um auszudrücken, daß Fachgeschäft nicht immer ( ok oft) Kompetenz bedeutet

                      Bzgl Zustiegsschuh ( neu Approachschuh) muss ich dir widersprechen. Die trage ich auch den ganzen Tag. Ok zum Zustieg für Klettereien. Und bei allem was keine Steigeisen erfordert.

                      Womit wir wieder beim Thema - was ist der richtige Schuh - sind.
                      Für die einen sind es der schwere Bergschuh den er auch zum Wandern nimmt. Für mich ist es der Halbschuh ( Aktueller Liebling Scarpa Vitamin) den ich für alles außer Hochtouren nehme. Und wenn ein flacher Gletscher dabei ist kommen halt (wenn nötig ) Steigeisen mit Körbschen vorne und hinten drauf. Geht auch auf nem Turnschuh - für Anfänger aber nicht zu empfehlen

                      Es wäre doch gut wenn sich der Fredersteller noch äußern würde, es er machen wollte.
                      Zuletzt geändert von funduro; 03.05.2018, 14:47.

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                      • #12
                        Hallo CAres,

                        aus eigener Erfahrung kann ich für den Schuhkauf folgendes sagen:
                        • Das Wichtigste ist, dass der Schuh passt. Und dass du ihn auch am nächsten Tag noch gerne anziehst, ohne dass dir die Füsse schmerzen.
                        • Machst du reine Wandertouren (Training), auch wenn es unwegsames Gelände ist, brauchst du nicht unbedingt steigeisenfeste Schuhe, da genügen oft Halbschuhe mit guter, fester Sohle. Hier kommt es aufs Steigen an und auf das Gefühl, wie der Untergrund ist.
                        • Möchtest du höher hinaus und hast auch Gletscher- (Schnee-) Berührung, sind dann - je nachdem - bedingt steigeiesenfeste bis steigeiesenfste Schuhe die 1. Wahl.
                        • Welches Modell du für den jeweiligen Zweck wählst, hängt von deinen Füssen ab (breiter, schmaler oder hoher Rist,...). Die Grössenangaben sind je nach Hersteller verschieden. Ich habe Strassenschuhgrösse ca. 40. Bergschuhe brauche je nach Modell zwischen 40 und 41 1/2.
                        • Danach erst kommt die Frage, ob es warme Schuhe (für die kalte Jahreszeit oder das Hochgebirge) sein sollen oder eher leichtere für die wärmere Jahreszeit. (Der eine fühlt sich nur in dichten, warmen Schuhen wohl, der andere benötigt auch im Winter nur eher dünnere Modelle. Wenn du viel unterwegs bist, spielt das Gewicht natürlich auch eine Rolle.
                        Bei einem Kauf solltest du deine Socken, die du normalerweise trägst dabei haben und dir Zeit zum Probieren nehmen. Gute Fachgeschäfte haben haben einen Bereich, wo du die Schuhe wie auf einem Felsen zum Steigen probieren kannst. UND: mit einem Paar Schuhe, wirst du, wenn du öfter gehst nicht wirklich auskommen,...
                        - Luzie -

                        Menschen, die die Berge lieben, widerspiegeln Sonnenlicht,
                        jene, die im Tale blieben, kennen diese Sprache nicht.

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                        • #13
                          Hallihallo,

                          ui erstmal ein herzliches Dankeschön für die vielen Antworten. Ich war heute mal im LOWA Schöffel Store und habe mir zum anprobieren den Mountain Expert bestellt. Den Weisshorn gab es nicht mehr, wird laut telefonischer Nachfrage auch nicht mehr nachproduziert. Wenn er gut passt, nicht drückt und alles lasse ich mir den zum Geburtstag kommenden Monat schenken. Bin selbst am überlegen meine Adidas AX 2 Mid für Wanderungen für die der Bergschuh zu klotzig ist zu benutzen, wobei die eine neue Einlegesohle gebrauchen könnten, mit den jetzigen abgelaufenen rutsche ich in Wandersocken^^. Wobei ich hier und da auch den Mountain Expert anziehen würde für moderate Wanderungen, damit er nicht nur rumsteht.

                          Ich werde mich in den Semesterferien mal nach Berchtesgaden wagen und mal ausloten wie meine Kondition dort so ist. Wenn ich es schaffe habe ich mir das Hocheck als Ziel gesetzt. Da das Watzmannhaus meines Wissens dieses Jahr geschlossen ist wird das ne ambitionierte Tagesetappe. Und wenn das soweit gut klappt, will ich mich immer weiter steigern bis zu richtigen Hochtouren. Woran ich auch Interesse habe sind Klettersteige. Also quasi das womit der Mountain Expert auf der Herstellerseite auch beworben wird Aber ja mit der Zeit kommen noch mehrere Paare dazu. Allerdings bin ich Student, deswegen lasse ich mir die auch schenken. Oder ich gucke deswegen auch oft nach Schnäppchen im Internet.


                          Ich wünsche euch einen schönen Dienstag Abend

                          Lieben Gruß,

                          CAres

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                          • #14
                            Ist zwar etwas Off-Topic, aber geschlossen ist das Watzmannhaus diesen Sommer nicht. Es hat eingeschränkte Übernachtungsmöglichkeiten (aber immer noch über noch über 100 Plätze) und ist dann ab 10.09.18 bis zum Mai 2019 geschlossen.

                            Viele Liebe Grüße von climby
                            Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

                            Kommentar


                            • #15
                              Hallo,

                              damit ich auch noch meinen Senf zur Schuhdiskussion dazugebe:

                              Wir sind früher mit einem Paar bedingt steigeisenfester Bergschuhe, die wir für alles- von voralpinen Gatschwanderungen, über leichte Klettereien bis zu leichteren Hochtouren- verwendet haben, ausgekommen. Da waren wir oft ein bisschen überausgerüstet.

                              Vor einigen Jahren gingen wir auf ein 2-Paar-System über, ein paar Wanderschuhe und ein Paar bedingt steigeisenfeste Schuhe . Das ist in niedrigeren Gefilden etwas angenehmer (zusätzlich habe ich von meinem Sohn noch seine alten Kletterschuhe geerbt, die ich trage wenn ich mit ihm etwas schwerere Klettereien gehe).

                              Beide Ansätze funktionieren, die Unterschiede sind nicht sehr groß, das Bedürfnis nach mehr Paaren war nie vorhanden.

                              Man kommt also mit ziemlich wenig aus.

                              Liebe Grüße
                              Andreas

                              Kommentar

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