Ankündigung

Einklappen
2 von 4 < >

Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
3 von 4 < >

Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
4 von 4 < >


WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

5.09.21 Planstein (1346m) - Schwarzkogel (1452m) - Turnhöhe (1439m), Ybbstaler Alpen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 5.09.21 Planstein (1346m) - Schwarzkogel (1452m) - Turnhöhe (1439m), Ybbstaler Alpen

    • Wegführung:Ebnerbrand (1088, 9.30) - Planstein (1346m, 10.15) - Schwarzkogel (1452m, 11.00) - Turnhöhe (1439m, 12.00-12.40) - Kitzhütte (13.00-14.00) - retour (16.00)
    • Länge: 13,0 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 540 hm
    • Gehzeit Gesamt (inkl. Fotografierpausen): ca. 4 Std.

    Am letzten Tag des Moderatorentreffens fuhren Wolfgang und ich zum Königsberg, während Norbert und Günter am Morgen die Heimreise antraten.

    Bild 1: Kritischer Blick nach oben



    Bild 2: Staunen



    Bild 3: Schichtwechsel



    Bild 4: Sonnenanbeter.



    Wäre das auch geklärt. Anfahrt bis Göstling an der Ybbs und dann über eine bis zum Gehöft Kurzeck asphaltierte Straße hinauf zum Parkplatz Ebnerbrand.

    Bild 5: Ybbstaler Alpen

    Rechts Hetzkogel-Dürrenstein-Stock, links davon Rainstock. Im Vordergrund die zueinander zulaufenden Gebirgskämme von Kohlengrubenwaldberg (1026m, links) und Poschenreither Eck (1040m).



    Bild 6: Hinter der Alm Siebenhütten gingen wir gleich auf den ersten Gipfel, dem Planstein.



    Bild 7: Gipfelblick auf die Alm, im Hintergrund Ötscher und Dürrenstein.



    Danach mäßig ansteigend am Forstweg bis zur Schlageralm, einer ausgedehnten Weide am Nordwesthang des Gipfels. Wolfgang hatte mir zuvor schon aufgeforsteten Schwarzkogel erzählt. Spontan entschieden wir, den höchsten Punkt zu suchen. Über den Stacheldrahtzaun, zwischen den Nadelbäumen durch fanden wir ...
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Bild 8: KT-Stein und Sichtpflock.

    In der Umgebung war einiges an Windwurf.



    Bild 9: Zurück auf der Weide, am Hinweg frei von Kühen.

    Rechts Oisberg, links der geschwungene Kamm der Lärmerstange (1477m). Im Hintergrund der lange Kamm zwischen Almkogel und Bodenwies.



    Bild 10: Im Westen unsere Gipfelziele der Vortage: Links Gamsstein, rechts Voralpe.



    Bild 11: Tanzboden (1727m) und Stumpfmauer (1770m).



    Bild 12: Vierhütten.

    Im Hintergrund das Sengsengebirge.



    Bild 13: Am geräumigen, aber vollgeschissenen Gipfel der Turnhöhe, wo uns die Fliegen belästigen.



    Bild 14: Vor der Voralpe steht der westlichste Punkt des Königsbergs, das Köthler Eck (1342m) bzw. ein unbenannter Vorgipfel (1409m).



    Bild 15: Gipfelkreuz der Turnhöhe (1439m), dahinter der Schwarzkogel (1452m), rechts Ötscher.



    Bild 16: Hollenstein an der Ybbs.



    Bild 17: Kitzhütte (1248m).

    Die Hüttenwirte sind sichtlich überfordert vom Ansturm, lange Schlange wegen Selbstbedienung. Wir bleiben bei Getränken und Mehlspeisen. Im Hintergrund Gamsstein.



    Bild 18: Ok.



    Bild 19: Am Rückweg: Vater und Sohn



    Bild 20: Schwach labile Luftmasse mit Cumulus-Türmchen. Jeder Turm steht für einen separaten Aufwindbereich.



    Bild 21: Zwischen Vierhütten und Schlageralm ist die Flanke steil zum Ybbstal hinab.

    Über den Einschnitt zwischen Oisberg und Friesling führt eine Straße direkt nach Opponitz an der Ybbs und kürzt die lange Ybbs-Schleife ab.



    Bild 22: Letzter Dürrenstein-Blick, ehe wir den Parkplatz erreichen.



    Zu Ende gingen fünf traumhafte Tourentage, beginnend mit Erlaufschlucht, über Großer Geiger, Voralpe, Gamsstein und Königsberg.

    Lg, Felix
    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Da habt ihr noch einen schönen Tag gehabt.

      Für mein Knie war's besser, nach Hause zu fahren. Das hatte nach drei aufeinanderfolgenden Touren "genug".

      LG, Günter
      Meine Touren in Europa

      Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
      (Marie von Ebner-Eschenbach)

      Kommentar


      • #4
        Vor knapp vier Jahren, Ende September 2017, bin ich erstmals über einen Großteil des Königsbergs gewandert. Beim Moderatorentreffen 2021 war (etwa) diese Route eine mögliche Option für Tage mit etwas unsicherem Wetter, kam dabei erfreulicherweise aber nicht zum Einsatz.
        Auch für Sonntag, den 5. September, den Heimreisetag, war unverändert sehr gutes Spätsommerwetter angekündigt. So entscheiden Felix und ich, ihn noch für den Königsberg zu nützen. Diesmal vor allem aus dem Grund, dass die Wanderung durch den hohen Ausgangsort relativ bequem ist. Eine weitere höhenmeterintensive Tour in Folge hätte unsere Kräfte überfordert.

        Bereits bald nach dem geräumigen Parkplatz Ebnerbrand in fast 1100m Höhe führt die Sandstraße an einer ausgedehnten Weide vorbei, wie sie für den Königsberg typisch ist.
        Im Hintergrund voralpine Gipfel der Ybbstaler Alpen, u.a. der Egger Berg in der linken und der Rainstock in der rechten Bildhälfte.
        03-BlickNO-EggerbergRainstock.jpg

        Etwas nach neun Uhr tut sich in Siebenhütten bei der alten Almhütte noch nicht viel. Im Tagesverlauf sollte sich das an einem Sonntag mit Schönwetter natürlich noch ändern.
        07-Siebenhütten.jpg

        Der erste Gipfel, der 1346m hohe Planstein knapp westlich der Almhütte, bietet bereits sehr schöne Ausblicke. Rechts im Hintergrund Teile des Dürrensteinstocks, und der oberste Kamm des Ötschers schaut schon ein wenig drüber.
        09-PlansteinSiebenhütten-BlickNO.jpg

        Eine kleine Hütte bei der Schlageralm nördlich des Schwarzkogels, im Hintergrund diesmal der Gipfel des Dürrensteins.
        16-Schlageralm-Dürrenstein.jpg

        Im Jahr 2017 habe ich den höchsten Gipfel des ganzen Kamms, den 1452m hohen Schwarzkogel, genauer erkundet. Ich kann mich an alte Aufnahmen - vielleicht aus den 1970er-Jahren - erinnern, in denen er eben erst wieder frisch aufgeforstet war. Mittlerweile herrscht um den höchsten Punkt ein ziemliches Dickicht, man muss einen Stacheldrahtzaun übersteigen und findet allenfalls noch Andeutungen früherer Wege. Immerhin ist als Infrastruktur nahe dem KT-Stein auch dieser Platz zu finden, an dem sicher schon öfters Feuer entzündet wurden.
        19-Schwarzkogel-Gipfel2.jpg

        2017 entdeckte ich im Gestrüpp auch ein kleines Holzkreuz; ich glaube, es stand ein wenig südlich vom höchsten Punkt. Laut einer Beschreibung müsste im dichten Wald sogar noch ein zweites Kreuz stehen.
        Wir begnügen uns damit, zum höchsten Punkt gelangt zu sein, und kehren auf die weitläufige Almwiese zurück. Sie bietet besonders schöne Blicke auf unsere Gipfelziele der beiden vergangenen Tage. Der lange Kamm des Gamssteins wird links vom Lugauer und rechts einem kleinen Teil des Großen Buchsteins flankiert; dazwischen lugen weitere Gesäusegipfel drüber.
        25-LugauerGamsstein.jpg

        Und links über den Kamm von der (privaten) Hütte Vierhütten zum Turnkogel - unserer weiteren Route - lugt unverkennbar die doppelgipfelige Voralpe.
        23-VoralpeTurnhöhe-Bodenwies.jpg

        Diese verfallene kleine Holzhütte neben dem einzeln stehenden Baum ist heute noch ein genau so lohnendes Motiv wie vor knapp vier Jahren.
        29-alteAlmhütte.jpg

        Überrascht bin ich, dass wir an den ersten Rindern erst auf dem Kammweg zur Turnhöhe vorbei gehen! Sie weiden dafür vor einem besonders schönen Hintergrund. Dort dominieren Gipfel, die in den vergangenen Tagen immer wieder im Bild waren: die Kaltmauer im westlichen Hochschwab, Kaiserschild und Hochkogel in den Eisenerzer Alpen und natürlich der Lugauer. Die breite Kuppe ganz links ist der Geiger.
        31-Rinder-KaiserschildLugauer.jpg

        Vom Gipfel der Turnhöhe fotografiere ich natürlich in Richtung Hollenstein an der Ybbs hinunter, wo ich bereits in der Volksschulzeit erstmals mit meinen Eltern auf Urlaub war. Auf dem Hang links über dem Ortszentrum gab es damals einen kurzen Schlepplift, und sowohl mein jüngerer Bruder als auch ich nahmen dort mehrfach an Kinderschigruppen teil. Spätestens um 1980 wurde der Lift abgebrochen, da sich die Winter völlig ohne Schnee im Tal damals schon häuften. So verlagerte sich der Schibetrieb in das deutlich höher gelegene Schigebiet Königsberg, das bis heute noch besteht. Der (mittlerweile) sehr große Parkplatz bei der Talstation des untersten Schlepplifts ist deutlich zu sehen. In Summe ist das eine Ansicht, mit der ich jede Menge Erinnerungen verbinde.
        Am Horizont stehen übrigens ausschließlich oberösterreichische Gipfel: vom Sengsengebirge links über den Almkogel etwa in der Mitte bis zur markanten Pyramide des Schiefersteins rechts.
        39-BlickHollenstein-Lärmerstange.jpg

        Zoom zur Voralpe. Von kaum einem anderen Standort aus erscheint die Stumpfmauer so attraktiv, da man ihre fast 200m hohe und nahezu senkrechte Südostwand hier in perfekter Seitenansicht geboten bekommt.
        43-ZoomTanzbodenStumpfmauer.jpg

        In gut einer Viertelstunde Abstieg erreichen wir die Kitzhütte, die zweite im Sommer bewirtschaftete Alm auf dem Königsberg.
        Ein respektabler Prozentsatz ihrer Besucher/innen ist heute mit dem Mountainbike unterwegs.
        48-Kitzhütte-Gamsstein.jpg

        Die Rast fällt ausführlicher als geplant aus - auch deshalb, weil es so lang dauert, bis wir einmal zum Bestellen kommen. Aber schön ist der Platz im Angesicht des Gamssteins allemal, und es läuft uns nichts davon.
        Der Rückweg führt uns - diesmal ohne Gipfelabstecher - in moderatem Auf und Ab nochmals über einen Großteil des Kamms. Über dem Friesling im Norden gleich jenseits des Ybbstals stehen nun am Nachmittag ebenso hübsche wie harmlose Quellwolken.
        55-Friesling-Quellwolke.jpg

        Bereits von der Kehre unter Siebenhütten bietet das Strässchen nun am Nachmittag nochmals einen perfekten Blick zum Dürrenstein-Massiv. Neben dem Hauptgipfel rechts fallen in diesem Licht ganz links auch die Felsbildungen am Planeck nahe dem Lechnergraben auf.
        59-Göstling-Dürrenstein.jpg

        Mein Schlussfoto ist mit jenem von Felix fast identisch. Aber dieser Anblick fasst auch für mich viele der schönen Eindrücke während unserer Tourentage noch einmal perfekt zusammen.
        61-Rinder-Dürrensteinstock.jpg


        Fazit

        Bei einem Start vom hochgelegenen Parkplatz Ebnerbrand kann man auf dem langen Kamm des Königsberg zwar etliche Kilometer machen, die Wanderung bleibt aber stets leicht und nicht anstrengend. Auf dem Großteil der Strecke bieten Almwiesen wie auch später entstandene Schläge freie Ausblicke, sodass alle, die gern Panoramen betrachten, voll auf ihre Rechnung kommen. Wegen vieler sonniger Abschnitte nicht so günstig an ganz heißen Hochsommertagen, dafür wie geschaffen für Spätsommer- oder Frühherbsttage mit Schönwetter. Man wird zwar gewiss nicht allein unterwegs auf dem Königsberg unterwegs sein, aber der Kamm ist geräumig. Mehrere Routen sind offiziell auch für Mountainbikes freigegeben, und der 5. September hat gezeigt, dass diese Möglichkeit auch rege genützt wird.

        Ich habe unsere relativ leichte Höhenwanderung sehr genossen. Zum einen frische ich meine Erinnerungen an Hollenstein an der Ybbs stets gern auf. Zugleich hat die Route aber auch perfekt für den Abschluss des Moderatorentreffens gepasst. Gamsstein und Voralpe, die Ziele unserer zwei längsten Touren, waren noch einmal perfekt im Bild, und in etwas Entfernung standen zum Teil dieselben Gipfel in den Eisenerzer Alpen und im Gesäuse, die wir an den Vortagen so gut im Blick hatten. So konnten sich die Eindrücke noch einmal verfestigen und begleiten mich vielleicht noch länger in den beginnenden Herbst.
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen
          Im Jahr 2017 habe ich den Schwarzkogel genauer erkundet. Ich kann mich an alte Aufnahmen - vielleicht aus den 1970er-Jahren - erinnern, in denen er eben erst wieder frisch aufgeforstet war. Mittlerweile herrscht um den höchsten Punkt ein ziemliches Dickicht.[...]
          2017 entdeckte ich im Gestrüpp auch ein kleines Holzkreuz; ich glaube, es stand ein wenig südlich vom höchsten Punkt. Laut einer Beschreibung müsste im dichten Wald sogar noch ein zweites Kreuz stehen.
          Da zitiere ich ausnahmsweise mich selbst - da eine Korrektur anzubringen ist.
          Meine Erinnerung hat zwar im Prinzip gestimmt , aber bei der Zeitspanne lag ich kräftig daneben. So sah der Gipfel des Schwarzkogels nämlich im Oktober 2007 aus, als ich ihn vom Nordanstieg zum Gamsstein aus fotografierte:
          10-BlickKönigsberg.jpg

          Der Schwarzkogel fast genau 10 Jahre später, aus viel geringerer Distanz aufgenommen (vom Kammweg zur Turnhöhe):
          42-SchwarzkogelDürrenstein.jpg

          Ähnliche Perspektive Anfang September 2021:
          33-Schwarzenberg-Dürrenstein.jpg

          Die Bilder zeigen eindeutig: Die oberste Kuppe war im Herbst 2007 erst ganz frisch aufgeforstet, und südlich davon wurden die Bäume ein paar Jahre vor 2017 gepflanzt.
          Ziemlich genau 15 Jahre reichen also aus, dass aus frisch gesetzten Nadelbäumen ein Dickicht entsteht, in dem man teilweise nur mehr schwer vorankommt. Einen Vermessungsstein könnte man in solchem Gelände eventuell noch vermuten, Holzkreuze allerdings sicher nicht.
          Interessant für mich selbst: Da hätte ich mich bei der Frist, die Nadelwald zum Wachstum benötigt, deutlich verschätzt.
          Lg, Wolfgang


          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
          der sowohl für den Einzelnen
          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
          (David Steindl-Rast)

          Kommentar


          • #6
            Nette Tour, die ich erst vor wenigen Monaten unternehmen durfte.
            Auch damals herrschte reger Andrang bei der Kitzhütte.
            Lg. helmut55

            Kommentar

            Lädt...
            X