Ankündigung

Einklappen
2 von 4 < >

Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
3 von 4 < >

Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
4 von 4 < >


WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

Moderatorentreffen 2022 in Gröbming, Tag 2: Höchstein (2543m), Schladminger Tauern / 02.09.2022

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Moderatorentreffen 2022 in Gröbming, Tag 2: Höchstein (2543m), Schladminger Tauern / 02.09.2022

    In voller Besetzung, zu sechst, nützen wir den voraussichtlich schönsten Tag unseres Aufenthaltes für die wohl schönste Tour. Den "Aufstieg" zur Stanglalm (1340m) erledigen wir noch höchst bequem per Auto.
    1040643_GT (1).jpg

    Bei der Stanglalm/Moaralm beginnt dann der Ernst des Lebens.
    Ganz hinten unser Ziel, der Höchstein.
    1040641_GT (2).jpg

    Nach dem alten Fahrweg zur Oberen Moaralm leitet ein oft feuchter Steig durch lichten Wald und über Almböden höher.
    Hinten unser Gipfel vom Vortag, der Stoderzinken, und rechts anschließend der Kammspitz.
    1040647_GT (3).jpg

    Beim Moaralmsee (ca. 1850m).
    Über den Hang links, unter der Bärfallspitze, wollen wir am Nachmittag wieder absteigen.
    1040652_GT (4).jpg

    Ein schönes Platzerl am See, unter dem Höchstein.
    1040656_GT (5).jpg

    Weiter geht's zur Unteren Filzscharte (2213m).
    Der Grat zum Höchstein wirkt gar nicht so leicht ...
    1040658_GT (6).jpg

    Bei der Oberen Filzscharte (2278) offenbart der Höchstein seine leichtere Anstiegsmöglichkeit.
    1040660_GT (7).jpg

    Der Blick über das Kar des Pfannsees wird dominiert von der Hochwildstelle.
    1040663_GT (8).jpg

    Obere Filzscharte.
    Wir begutachten den Gipfelanstieg.
    1040665_GT (9).jpg

    Gehgelände wechselt mit gut gesicherten Schrofen.
    1040667_GT (10).jpg

    Höchstein (2543m).
    1040668_GT (11).jpg

    Immer wieder gefällt die Hochwildstelle.
    1040669_GT (12).jpg

    Der Hochgolling dominiert seine Umgebung.
    1040671_GT (13).jpg

    Zeit genug, die Aussicht zu genießen, und auch eine Jause.
    1040672_GT (14).jpg

    Blick hinunter zum Stoderzinken und dem Kammspitz.
    1040674_GT (15).jpg

    Mächtig ist der Hochgolling auch bei der Nahsicht.
    1040675_GT (16).jpg

    Fast zart und elegant die Hochwildstelle.
    1040676_GT (17).jpg

    Der Dachstein gibt sich ziemlich bedeckt.
    1040680_GT (18).jpg
    .
    Zuletzt geändert von csf125; 09.09.2022, 11:35.
    Meine Touren in Europa
    Meine Touren in Südamerika
    Blumen und anderes

  • #2
    Dann aber wird's Zeit, an den Abstieg zu denken.
    Da wir eine Rundtour geplant haben, geht's kurz nach Süden, dann aber nach Westen hinunter, in ähnlichem Gelände wie schon beim Aufstieg.
    Zeit für einen Blick zur Hochwildstelle bleibt aber schon ...
    1040692_GT (19).jpg

    Zwieslingscharte (ca. 2350m) und Rückblick auf unseren Abstieg.
    1040698_GT (20).jpg

    Schon im weitläufigen Kar unterhalb der Moaralmspitze.
    Dominierend ist allerdings der Höchstein, rechts unterhalb die Zwieslingscharte.
    1040701_GT (21).jpg

    Ein winziger, namenloser See lädt zur entspannten Rast ein.
    1040703_GT (22).jpg

    Höchstein, Zwieslingscharte und Zwiesling.
    Das Gelände wirkt gar nicht so einfach.
    1040706_GT (23).jpg

    Am Weiterweg zum Seeschartl (2070m) zeigt sich auch das Skigebiet am Hauser Kaibling.
    1040707_GT (24).jpg

    Wir aber steigen lieber nach Osten ab, zu einem kleinen, unbenannten Seelein unterhalb der Bärfallspitze.
    Manfred kann's nicht lassen
    1040717_GT (25).jpg

    Höchstein im schon etwas abendlichen Licht.
    1040720_GT (26).jpg

    Es ist nicht mehr weit hinunter zum Moaralmsee.
    1040721_GT (27).jpg

    Kammspitz und auch Grimming im jetzt deutlich besseren Licht.
    1040722_GT (28).jpg

    Grimming.
    1040723_GT (29).jpg

    Kammspitz.
    1040724_GT (30).jpg

    Stoderzinken.
    1040725_GT (31).jpg

    Schon beim Moaralmsee.
    1040726_GT (32).jpg

    See und Berg.
    1040727_GT (33).jpg

    Den restlichen Abstieg zur Stanglalm kennen wir ja schon.
    Zu Essen gibt's dort leider nichts mehr ...

    Fazit:
    Eine sehr feine Rundtour mit Überschreitung des Höchsteins, aussichtsreich und diesmal auch wetterbegünstigt.
    Die Wanderung ist lang (ca. 1300hm), nicht wirklich schwierig, aber Trittsicherheit und Vorsicht sind über weite Strecken angeraten. Ein leider tödlicher Absturz wenige Tage nach unserem Besuch kann das untermauern.
    Wie in den Schladmingern "üblich", werden breite Schuttkare durch unzählige Seen aufgelockert, die meisten Wege sind natürlich steinig, aber ganz gut zu begehen.


    lg
    Norbert
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 12.09.2022, 11:53.
    Meine Touren in Europa
    Meine Touren in Südamerika
    Blumen und anderes

    Kommentar


    • #3
      Zweiter Tag des Moderatorentreffens. Dieses Mal mit kundiger Begleitung durch Tauernfuchs Manfred, der bereits alle Grate und die meisten Gipfel bestiegen hat. Seit ein paar Tagen hatte sich bereits abgezeichnet, dass der Freitag der stabilste Tag werden würde. Damit stand fest: Es wird der Höchstein.

      Bild 1: Nebel im Ennstal, darüber eine Hochnebelschicht.

      Später wuchsen beide Nebelschichten zusammen, der Nebel im Ennstal stieg an und hüllte auch Gröbming ein.



      Bild 2: Talschluss bei der Stanglalm mit Blick zum Moarkar und dahinter unserem Tagesziel Höchstein in der Morgensonne.



      Bild 3: Phlegmatisches Shetlandpony, das sich nicht vom Fleck rührte, als wir vorbeigingen.



      Über ausladende Forstwegenkehren und zum Schluss über viel Wasser am Weg überwanden wir die ehemalige Gletscherstufe.

      Bild 4: Rückblick - weiterhin Hochnebel im Ennstal.

      Stoderzinken und Grimming rechts.



      Bild 5: Die wuchtige Pyramide rechts ist der Elm (2128m)

      Links Wildgösl (2062m), Scheiblingkogel (2062m), Salzofen (2070m) und Hochkogel (2091m).



      Bild 6: Nach knapp zwei Stunden Gehzeit erreichten wir den Moaralmsee.

      Rechts das Seeschartl, über das wir am Nachmittag absteigen werden.



      Bild 7: Blick nach Norden: Der Hochnebel im Ennstal lichtete sich inzwischen, links Hauser Kaibling.



      Bild 8: Übers Kemetgebirge zum westlichen Toten Gebirge.

      Die beiden auffälligen Spitzen sind rechts Rinnerkogel (2012m) beim Wildensee und links Großer Scheiblingkogel (2020m), ganz links Schönberg (2093m), alle in 40km Entfernung.



      Bild 9: Vom See stiegen wir nach kurzer Rast über anfangs moderate Kehren zur Filzscharte an.



      Bild 10: Hoher Dachstein noch in Wolken.



      Die unangenehmste Stelle ist knapp unterhalb der Felswand im Schatten, wo die Steine feucht waren. Sonst keine Probleme.

      Bild 11: Links Karlspitze, rechts Bärfallspitze (2150m)



      Bild 12: Links Untere Filzscharte, rechts (Obere) Filzscharte.



      Bild 13: Von der Filzscharte (2213m) ein Blick zum Pfannsee, der tatsächlich die Form eines Reindls hatte.

      Dort hinab würde man von der Hans-Wödlhütte (1528m) im Seewigtal aufsteigen, hätte aber den Nachteil gehabt, dass man den selben Weg zurückgehen hätte müssen. So konnten wir ab Moaralmsee eine Runde drehen. Gegenüber Vockentalspitze (2404m) und Gamskarspitz (2491m).



      Bild 14: Schnappschuss vom Günter, der zu Interpretationen einlädt.



      Bild 15: Bei der Oberen Filzscharte legten wir nochmals eine kurze Rast ein.

      Dabei kam auch der Wegewart mit einer gelben Tafel im Rucksack an uns vorbei. Ab hier hatten wir drei Möglichkeiten, entweder über die Blockfeldwüste zur Kaltenbachschulter, über einen parallelen Verbindungsweg weiter oberhalb weiter oder direkt auf den Grat zum Gipfel. Manfred machte uns den Grat schmackhaft.



      Bild 16: Der schroffe Grat zwischen Höchstein und Hochwildstelle, den Manfred schon beschritten hat.

      Mit Walcher, Pulverturm, Torwart, Gruberberg, Neualmscharte (2347m), Kleiner Wildstelle dazwischen.



      Bild 17: Anfangs noch mäßig steile Kehren, die Zeit zum schauen ließen.

      Wie hier zum Pfannsee und Waseneck darüber. Links die Obere Filzscharte.



      Bild 18: Werner taugte das Gelände sehr.



      Bild 19: Dann wurde es richtig steil!

      Die Trittbügel waren eher für großgewachsene Menschen geeignet. Zwei Mal brauchte ich Hilfe von Günter, der hinter mir ging, weil ich den nächsten Tritt nicht erreichen konnte.



      Bild 20: Danke, Günter!

      http://www.wetteran.de

      Kommentar


      • #4
        Bild 21: Die Steilheit fiel mir erst später auf den Bildern auf (Bild von Günter)



        Bild 22: Abdrängende, links feuchte Platte.



        Bild 23: Unangenehm: Ich blieb beim höher Steigen mit dem Rucksack am Felsen hängen.

        Ich brauchte ein paar Versuche, bis ich rechts rausqueren konnte.



        Bild 24: Letzte knifflige Stelle, der Übergang vom Trittbügel aufs Stahlseil.

        Hier musste ich mich am Seil hochziehen, wofür mir aber mit links die Kraft fehlte. Schlussendlich hab ichs dann aber doch geschafft. In Summe ein A/B-Steig mit einzelnen B-Stellen. Kein richtiger Klettersteig, weil nicht durchgehend versichert. Alleine wäre ich wohl umgedreht, im Abstieg nicht zu empfehlen.



        Bild 25: Danach folgte einfaches Blockwerk zum Kraxeln.

        Der Vater mit zwei Kindern kam uns hier entgegen. Der jüngere Sohn ging hinter ihm und war der Abstieg nicht geheuer. Für das Alter fast ein wenig schwieriges Gelände.



        Bild 26: Rückblick auf den Grat und die Filzscharte weit unten.



        Bild 27: Der breite Blockgrat war dann überwiegend Gehgelände.



        Und oben! Nach insgesamt viereinhalb Stunden Gehzeit hatte ich den Gipfel erreicht. Für mich der schwierigste Anstieg seit der Gallenblasen-OP Mitte Juli und zugleich einer der schwierigsten überhaupt. Anfangs hab ich mir zugegeben schwer getan und bei den ersten weit auseinanderliegenden Trittbügeln dachte ich mir noch "Das ist über meinem Niveau.", aber weiter oben ging es dann besser und begann mir Spaß zu machen.

        Bild 28: Blick ins benachbarte Preintal, mit Sonntagskarseen links und Lämmerkar rechts. Dazwischen das Waldhorn (2702m).

        Dahinter links Kieseck (2681m) mit Rettingscharte (2326m), rechts Deichselspitze (2684m).

        ,

        Bild 29: Dachstein immer noch in Wolken, unten rechts der kleine See, an dem wir später im Abstieg vorbeikommen sollten.



        Bild 30: Bischofsmütze dann wolkenfrei, rechts Gosaustein.

        Beeindruckende Gegensätze zwischen schroffen Kalkwänden und den ausgedehnten Latschenwiesen am Fuß.



        Bild 31: Der Moaralmsee knapp siebenhundert Höhenmeter unter uns.



        Bild 32: Mosermandl und Windischkopf, unser Ziel vor zehn Jahren, davor die Rießlwand (2377m).



        Bild 33: Verbindungsgrat zur Hochwildstelle mit Grubersee links.



        Bild 34: Blick zu den Hohen Tauern.

        Links Ankogel (3246m) in Wolken, mittig Tischlerspitze (3001m) und Tischlerkarkopf (3002m), vorne links die markante Spitze: Große Guglspitze (2638m), mittig Zwillingwand (2518m), rechts wuchtig Weißeck (2711m), auf dem wir vor 10 Jahren ebenfalls schon standen.



        Natürlich hatte ich Leopolds Wanderbericht zum Höchstein gelesen (Paulis Tourenbuch). Er war mit Kind und Hund oben, empfand am Gipfel aber eine gewisse Unruhe, weil er die Kletterstellen hinauf auch wieder hinabgehen musste. Ich verspürte eine ähnliche Unruhe am Gipfel.

        Bild 35: Daher warf ich schon einmal einen Blick auf den Abstiegsweg: Kurzer luftiger Grat, dann links hinab.



        Bild 36: Zuvor noch das Gipfelfoto.

        http://www.wetteran.de

        Kommentar


        • #5
          Bild 37: Der Abstieg war dann viel einfacher als befürchtet, gut gestuftes Blockgelände.



          Bonusbild von Manfred: Zwischendurch Sitzen war entspannend.



          Die Kletterstellen waren rasch überwunden, von der Südwestseite lag die Schartenhöhe viel höher und der Abstieg war entsprechend kürzer. Zum Schluss in engen schottrigen Kehren hinab zur Zwieslingscharte.

          Bild 38: Kaltenbachsee



          Bild 39: Ankogel mittlerweile fast wolkenfrei.



          Bild 40: Der etwas ausgesetzte Steig querte die Südflanke des Höchsteins.



          Bild 41: Röthelstein (2247m) und Bischofsmütze, im Hintergrund Berchtesgadener Hochthron.

          Im Vordergrund mit Skipiste Rittissberg (1565m) mit Aussichtswarte.



          Bild 42: Ab Zwieslingscharte kamen die nächsten Kletterstellen - hier mit Gartenschlauchseil.



          Bild 43: Und Textilseil mit kurzer ausgesetzter Querung.



          Bild 44: Manfred entdeckte schon früh den kleinen See gegenüber.

          Bis dahin war es noch ein gutes Stück. Gegenüber links Kühofenspitze und Moaralmspitze (2267m). Zwischen beiden Spitzen führte die Kalblinglochscharte, über die wir abstiegen.



          Bild 45: Zur Abwechslung wieder ein paar Kletterstellen.



          Bild 46: Verdientes Seele baumeln lassen am See.



          Bild 47: Spiegelungen.



          Bild 48: Lungauer und Steirische Kalkspitze links, Mosermandl rechts.



          Bild 49: Kar oberhalb des Moaralmsees, hier gab es aber keinen Steig.



          Bild 50: Rückblick zur Zwieslingscharte.



          Bild 51: Weiterer Abstiegsweg im Kaiblingloch.

          Insgesamt mit weniger Gegensteigungen. Der Einschnitt vor der Bärfallspitze (im Schatten) ist das Seeschartl, unsere letzte Scharte vor dem Abstieg zum Moaralmsee.



          Bild 52: Seeschartl (1070m) im schönen Abendlicht.


          http://www.wetteran.de

          Kommentar


          • #6
            Bild 53: Der Abstieg war auch hier ein Knieschinder.



            Bild 54: Während Manfred ein Bad nahm, prüfte Günter argwöhnlich die Temperatur.



            Der weitere Abstieg sah in der Früh von unten wesentlich einfacher aus, doch der starke Regen zwei Tage vorher hatte ganze Arbeit geleistet. Der Steig war streckenweise völlig gatschig verschlammt, überall flossen kleine Bäche. Konzentriertes Steigen blieb bis zum See nicht erspart.

            Bild 55: Diese Eindrücke entschädigten aber. Links über die Schulter steigt der Steig zur Filzscharte an.



            Bild 56: Wanderer könnten uns nicht egaler sein.



            Die letzten Kilometer bis zum Parkplatz zogen sich.

            Bild 57: Blick bei inzwischen frischen 13 Grad zurück.

            Die Einkehr bei der Stanglalm musste leider entfallen. Privatfeier des Hüttenwirts, sein sechsjähriger Sohn hatte Geburtstag.



            Der Hüttenwirt empfahl den Kirchenwirt in Haus im Ennstal bzw. Grafenwirt in Aich. Den Kirchenwirt suchten wir erst vergebens, der Grafenwirt wies uns mangels Reservierung ab. Es ließ sich aber während einer Bergtour schlecht reservieren. Blieb also der Tieschnhof in Kaindorf. Werner rief zur Sicherheit an. Das war gut so, denn so blieb der Koch wegen uns länger. Ich hatte den Tipp von einer Bekannten aus Öblarn bekommen.

            Bild 58: Ein Goldgriff: Beiriedschnitte - rosa gebraten, schon lange nicht mehr so ein gutes Fleisch gegessen.



            Der Abend wurde noch schöner mit dem Besuch von pauli501 (Paulis Tourenbuch) selbst.. Es hat mich sehr gefreut, Dich kennenzulernen. Und danke an Manfred für die Gipfelidee mit der schönen Rundtour.

            Lg, Felix
            http://www.wetteran.de

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
              Während Manfred ein Bad nahm, prüfte Günter argwöhnlich die Temperatur.


              Eigentlich hab ich in diesem Moment versonnen den Kaulquappen vor meinen Zehen zugesehen, aber ja, der war mir (angesichts der Außentemperatur) eindeutig zu kalt zum Baden.

              Meine Touren in Europa

              Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
              (Marie von Ebner-Eschenbach)

              Kommentar


              • #8
                Bei so vielen schönen Aufnahmen bleibt mir nicht viel zu ergänzen.

                Bei der Anfahrt musste ich bereits einmal kurz für ein Foto stehen bleiben, der Höchstein ist schon hier sehr dominant

                Hoech_01.jpg

                In's Land "eini schaun"

                Hoech_05.jpg

                Schöne Almlandschaft beim Aufstieg

                Hoech_08.jpg

                Das kleine Brückerl beim Moaralmsee

                Hoech_12.jpg

                Kurzer Blick zur Stanglalm, ob die Autos eh noch da sind.

                Hoech_20.jpg

                Felix auf den letzten Metern vor dem Gipfel

                Hoech_26a.jpg

                Die erste kurze Kletterstelle im Abstieg, Norbert wählt links die Variante "hoher Schritt"

                Hoech_44b.jpg

                Werner ist dynamisch unterwegs.

                Hoech_57.jpg


                Norbert hat den Absturz kurz nach unserer Tour schon erwähnt. Der Höchstein ist kein besonders schwieriger Berg, aber er verlangt Konzentration und absolute Trittsicherheit.

                Eine besondere Freude war es für mich, mit dem "Hausmeister" der Tauern, Tauernfuchs Manfred, unterwegs sein zu können.

                LG, Günter
                Zuletzt geändert von tauernfuchs; 10.09.2022, 15:11.
                Meine Touren in Europa

                Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                (Marie von Ebner-Eschenbach)

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen

                  Eine besondere Freude war es für mich, mit dem "Hausmeister" der Tauern, Tauernfuchs Manfred, unterwegs sein zu können.

                  LG, Günter
                  Die Freude war ganz meinerseits! Es ist immer besonders schön, die eigenen Freuden teilen zu können!

                  LG

                  Kommentar


                  • #10
                    Seit wir uns darauf geeinigt hatten, für das Moderatorentreffen 2022 ein Quartier im oberen Ennstal zu suchen, war der Höchstein eines meiner Wunschziele: ein markanter Gipfel, dessen Anstiege für uns alle zu bewältigen sein sollten. Erfreulicherweise war ich mit diesem Wunsch nicht allein. Als dann feststand, dass uns tauernfuchs Manfred zwei Tage lang als Guide zur Verfügung stehen würde und schließlich auch gutes Wetter angekündigt war, einigten wir uns sehr schnell auf eine Rundtour über den Höchstein.

                    Ergänzend zu Norbert, Felix und Günter stelle ich noch einige meiner Bilder dazu.

                    Zu Beginn passt es perfekt, dass die Kehren des Karrenwegs noch im Schatten liegen. Die Gipfel der Moaralmspitze, Karlspitze und Bärfallspitze über uns leuchten hingegen bereits in der Sonne. Beim Abstieg sollten wir ihnen allen noch wesentlich näher kommen.
                    075-MoaralmspitzeKarlspitze-Bärfallsp.jpg

                    Beim Rückblick das Gumpental hinaus faszinieren vor allem die Hochnebelbänke über dem Ennstal, die sich - vor dem Stoderzinken sowie generell dem östlichen Teil des Dachsteinplateaus - doch einige Stunden lang halten.
                    080-Gumpental-LuserwandStoderzinken.jpg

                    Wir nähern uns dem Moaralmsee. Rechts wieder die Karlspitze, aber mehr wird die Mulde mit dem See natürlich durch die dunkle Nordflanke des Höchsteins geprägt, der noch um gut 700 Meter höher aufragt.
                    083-Höchstein-Karlspitze.jpg

                    Natürlich rasten wir am Ufer des wunderbar gelegenen Sees eine Zeit lang.
                    093-GruppeamMoaralmsee.jpg

                    Der Aufstieg zur Unteren Filzscharte ist zwar größtenteils steil, weist aber keine speziellen Schwierigkeiten auf. Am ehesten konzentrieren müssen wir uns dort, wo der Steig direkt unter der Steilflanke der Moderspitze im Schatten verläuft.
                    100-AufstiegUntereFilzscharte.jpg

                    Mittlerweile sind hinter dem Moaralmsee und der Bärfallspitze die höchsten Gipfel des Dachsteinmassivs ins Blickfeld gekommen, an denen heute nur wenige kleine Quellwolken hängen.
                    105-MoaralmseeBärfallspitze-Dachsteinmassiv.jpg

                    Ein kleines Detail des - umfassenden - Blicks von der Oberen Filzscharte:
                    Der Grimming ist trotz einiger Quellwolken eindeutig erkennbar. Rechts dahinter stehen in größerer Distanz Kreuzspitze und Hochmölbing.
                    117-ZoomGrimming-Kreuzspitze.jpg

                    Da haben wir den - teilweise versicherten - steilen Schlussanstieg zum Höchstein alle längst gut bewältigt und rasten bereits auf dem Gipfel mit seinem umfassenden Panorama.
                    122-Höchstein-GruppeamGipfel.jpg

                    Tiefblick zum Moaralmsee und unserem Ausgangspunkt bei der Stanglalm, gut 1200m tiefer gelegen.
                    Jenseits des Ennstals u.a. Stoderzinken, Kammspitz und Grimming; am Horizont das Tote Gebirge.
                    128-Moaralmsee-EnnstalKammspitz.jpg

                    Wieder ein - gezoomter - Ausschnitt des Panoramas: Der markante Kammspitz direkt über Gröbming. Ein paar kleine Quellwolken verhüllen den Gipfel des Großen Priels, der ansonsten (in gut 45km Entfernung) rechts darüber am Horizont stünde.
                    135-ZoomKammspitz-TotesGebirge.jpg

                    Besonders beeindruckend ist der Blick zur benachbarten, nochmals um gut 200 Meter höheren Hochwildstelle! Der Verbindungskamm zwischen den beiden Gipfeln führt u.a. über die Neualmscharte.
                    131-Hochwildstelle.jpg
                    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 14.09.2022, 22:46.
                    Lg, Wolfgang


                    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                    der sowohl für den Einzelnen
                    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                    (David Steindl-Rast)

                    Kommentar


                    • #11
                      Auch am schönsten Gipfel muss man irgendwann wieder mit dem Abstieg beginnen. Da haben wir die erste versicherte Steilstufe schon fast hinter uns, und Manfred wartet geduldig und umsichtig, bis alle zu ihm aufschließen.
                      140-ManfredimAbstieg-Hochwildstelle.jpg

                      Bei der Querung zur Zwieslingscharte beeindruckt der Kaltenbachsee in einer tiefen Mulde südlich unserer Route. Links im Hintergrund der mächtige Hochgolling, der höchste Gipfel der Schladminger Tauern.
                      143-Kaltenbachsee-Hochgolling.jpg

                      Blick von der Zwieslingscharte in Richtung unseres Abstiegs; über der Bildmitte der Hauser Kaibling. Der Steig versucht, das große Blockkar im Vordergrund einigermaßen einfach zu durchqueren.
                      148-Moaralmspitze-HauserKaibling.jpg

                      Gleich zu Beginn warten nochmals Versicherungen auf uns: etliche Tritt- und Griffbügel sowie zwei steile, seilversicherte Querungen.
                      149-Seilsicherung-ManfredFelix.jpg

                      Je näher wir der Moaralmspitze kommen, desto freundlicher wird das Gelände.
                      155-Moaralmspitze.jpg

                      Ein kleiner, namenloser See südlich unter der Moaralmspitze lädt zu einer weiteren Rast ein. Beim Rückblick dominiert natürlich auch von hier aus weiterhin der Höchstein, mittlerweile in der Ansicht von Nordwesten.
                      156-GruppeamSee-Höchstein.jpg

                      Der Platz ist so wunderbar, dass nicht nur ich mir sofort ein viel längeres Verweilen dort vorstellen konnte!
                      162-Bergsee-Sonntagerhöhe.jpg

                      Zur Kaiblinglochscharte wartet danach nochmals eine kleine Gegensteigung auf uns. Unverändert dominiert der Höchstein im Hintergrund machtvoll die Szenerie.
                      165-Moaralmspitze-Höchstein.jpg

                      Im Abstieg von der Scharte zeigt sich der gewaltige Dachsteinstock nun (nahezu ) ohne Quellwolken.
                      169-Gosaukamm-RamsauDachstein.jpg

                      Die letzte wirklich steile Passage bewältigen wir im ostseitigen Abstieg vom Seeschartl. Wunderbar liegt der kleine Bergsee (vor dem Grimming im Hintergrund) unter uns, den Manfred dann noch für ein nachmittägliches Bad besucht.
                      170-Bergsee-Kammspitz.jpg

                      Gerade als ich den See entlang gehe, kommt die Sonne wieder heraus und taucht die Landschaft in ganz neue Farben.
                      173-BergseeunterderBärfallspitze.jpg

                      Der Abstieg zum Moaralmsee fordert schließlich nochmals mehr Konzentration als erwartet, da der Weg von den Niederschlägen vor zwei Tagen noch nass und sehr glitschig ist. Aber der Blick über den Moaralmsee zum Höchstein, nun bereits in den satten Farben des späten Nachmittags, entschädigt für jede Plage.
                      177-Moaralmsee-Höchstein.jpg

                      Die bequemen Kehren zur Moaralm hinunter bieten dann den idealen Abschluss unser gut zehn Stunden dauernden Tour.


                      Persönliches Fazit

                      Fraglos eine meiner tollsten Gipfeltouren der letzten Jahre!

                      Es hat alles gepasst: stabiles, nicht zu heißes Spätsommerwetter; ein Gipfel mit umfassendem Panorama; eine abwechslungsreiche Route, durchaus mit einigen Herausforderungen, die wir aber alle gut bewältigen konnten. Die zahlreichen Seen jeglicher Größe und Farbe sind in den Schladminger Tauern noch ein zusätzlicher Bonus.

                      Besonders gefreut hat mich, dass wir den Gipfel zu sechst besteigen konnten! Vier von uns haben sich im Verlauf der letzten drei Monate mit COVID-19 infiziert oder mussten an der Gallenblase operiert werden, aber wir alle haben den Anstieg gut bewältigt. Auch mein besonderer Dank gilt Manfred, der uns ein ebenso kompetenter und erfahrener wie geduldiger und wunderbar entspannter Guide war!
                      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 14.09.2022, 22:54.
                      Lg, Wolfgang


                      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                      der sowohl für den Einzelnen
                      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                      (David Steindl-Rast)

                      Kommentar


                      • #12
                        In die Niederen Tauern sollte ich auch wieder einmal!

                        Bei so vielen Fotografen in einer Gruppe, die dann alle ihren Bericht im gleichen Thread posten, habe ich immer den Eindruck, dass es sich um verschiedene Touren handelt, auf denen die gleichen Berge abgelichtet wurden.
                        Ohne begleitende Landkarte hätte ich bei den vielen Scharten längst die Orientierung verloren.

                        Habts ein schönes Wetter erwischt.
                        LG Rudolf
                        _________________________________________
                        Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                        die wir nicht nutzen. (Seneca)

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
                          I
                          Ohne begleitende Landkarte hätte ich bei den vielen Scharten längst die Orientierung verloren.
                          Nachdem wir diese Runde im heurigen Jahr in die andere Richtung gegangen sind, habe ich diesbezüglich zum Glück geringere Probleme.

                          Eine wirkliche feine Tour, die man mit den Moderatorenkollegen sicherlich besonders genießen kann.

                          Eure individuellen Schilderungen und Bilder machen den Bericht besonders lesenswert!

                          ...und vor allem das letzte Bild von Wolfgang ist die reinste Augenweide!
                          "And the People bowed and prayed
                          to the neon god they made."


                          Simon&Garfunkel "The sound of silence"

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X