Der Struglberg (Struglov vrh), benannt nach dem Bauern Strugl (Apartment-Vermietung), ist zwar ein relativ niedriger Gipfel in der Trögerner Umrahmung, mit einer Schartenhöhe von ca. 140 m nach Süden weist er aber eine markante topographische Prominenz auf. Grund genug, ihn als erklärter Gipfelsammler endlich einmal zu besteigen, zudem auch sein Südgrat auf der ÖK alpinistisch verheißungsvoll wirkt.
Noch vor einigen Jahrzehnten konnte man den Struglberg von Ebriach (Obirsko) aus nur durch extrem steile Waldflanken weglos erreichen. Mittlerweile führt eine Forststraße fast bis zum Gipfel. Mit dem Auto darf man im Graben des Obojnikbaches noch ein kurzes Stück fahren. Schon etwas vor dem Fahrverbot (siehe roter Punkt auf nachfolgender ÖK!) kann man am Straßenrand parken. Das Jagdhaus des Oberen Bistričnik, an dem man vorbeikommt, ist architektonisch sehenswert. Vom Ende der Forststraße führt ein Karrenweg zum Nordrücken. Über diesen in Kürze durch Hochwald weglos zum Gipfel (siehe roter Strich auf ÖK!), der sich wie folgt aussichtslos präsentiert:
Struglberg, Gipfel.jpg Auf einem Baum ist eine alte Einritzung „1400“ erkennbar. Eine Metallstange neben einem Grenzstein markiert eine Besitzgrenze.
Weglos weiter am Südgrat. Bald kommt der Knackpunkt: Dort, wo er nach Westen umbiegt, links weg, also weiter nach Süden. Der steile Felsabbruch in eine Scharte (ca. 1270 m) wird ganz links (also östlich) problemlos umgangen! (In der Gegenrichtung ist die Orientierung leichter.) Ab der Scharte ist ein deutlicher Steig vorhanden, der dem nun fortgesetzten Südgrat folgt, aber seiner Schneide fast durchgehend ausweicht. Man erreicht so eine Forststraße in einem Sattel, ca. 1230 m.
Beim weiteren Rückweg der Rundtour kann man die Straße zweimal kurz und einmal lang abkürzen, aber jeweils weglos (siehe wieder roter Strich auf ÖK). Zuletzt passiert man noch - zum zweiten Mal - die künstliche Gams auf einem riesigen Felsblock.
Struglberg.jpg
Noch vor einigen Jahrzehnten konnte man den Struglberg von Ebriach (Obirsko) aus nur durch extrem steile Waldflanken weglos erreichen. Mittlerweile führt eine Forststraße fast bis zum Gipfel. Mit dem Auto darf man im Graben des Obojnikbaches noch ein kurzes Stück fahren. Schon etwas vor dem Fahrverbot (siehe roter Punkt auf nachfolgender ÖK!) kann man am Straßenrand parken. Das Jagdhaus des Oberen Bistričnik, an dem man vorbeikommt, ist architektonisch sehenswert. Vom Ende der Forststraße führt ein Karrenweg zum Nordrücken. Über diesen in Kürze durch Hochwald weglos zum Gipfel (siehe roter Strich auf ÖK!), der sich wie folgt aussichtslos präsentiert:
Struglberg, Gipfel.jpg Auf einem Baum ist eine alte Einritzung „1400“ erkennbar. Eine Metallstange neben einem Grenzstein markiert eine Besitzgrenze.
Weglos weiter am Südgrat. Bald kommt der Knackpunkt: Dort, wo er nach Westen umbiegt, links weg, also weiter nach Süden. Der steile Felsabbruch in eine Scharte (ca. 1270 m) wird ganz links (also östlich) problemlos umgangen! (In der Gegenrichtung ist die Orientierung leichter.) Ab der Scharte ist ein deutlicher Steig vorhanden, der dem nun fortgesetzten Südgrat folgt, aber seiner Schneide fast durchgehend ausweicht. Man erreicht so eine Forststraße in einem Sattel, ca. 1230 m.
Beim weiteren Rückweg der Rundtour kann man die Straße zweimal kurz und einmal lang abkürzen, aber jeweils weglos (siehe wieder roter Strich auf ÖK). Zuletzt passiert man noch - zum zweiten Mal - die künstliche Gams auf einem riesigen Felsblock.
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