AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Zwei Tote beim Zugspitzlauf.
Ein derartiger Berglauf ist für die Teilnehmer eine extreme Grenzerfahrung, die bewusst gesucht wird. Einzelne überschreiten dabei evtl. unter Einfluss der Droge Gruppendynamik, ihre Grenze und es kommt zum Unfall. Es ist halt wie beim "richtigen" Bergsteigen auch. Der Bergsteiger übernimmt Verantwortung für sich, seine Ausrüstung usw. Letztlich möchte ich ja auch nicht dass mir einer vorschreibt ob ich am Tag x die Tour y unternehme oder nicht.
Das Gebirge birgt bei aller Vorbereitung und Technik Restrisiken derer ich mir als mündiger Bergsteiger bewusst sein muss und für die ich die Verantwortung übernehme.
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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.
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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.
Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.
Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.
Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.
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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.
11) Regelwidriges Verhalten
User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.
Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.
12) Information
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- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.
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Zwei Tote beim Zugspitzlauf
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
nicht? wetterberichte gibts im radio, tv, zeitung und sogar im netz - und alle haben schlechtes wetter (tlw intensiven regen) angesagt. und was 15 grad auf 1000m umgerechnet auf 3000 m bei schlechtwetter bedeuten, muss jeder, der in diese höhe will, auch wissen und sich entsprechend vorbereiten und kleiden. immerhin gehts da auf einen fastdreitausender und nicht um einen volkslauf rund um den stadtpark. ich red da nicht von einem pelzmantel, wie einer der interviewten teilnehmer.Zitat von Egon Beitrag anzeigenDer Veranstalter hat die Möglichkeit direkten Kontakt zur Wetterstation zu halten und war verpflichtet auf Grund der geänderten Bedingungen zu handeln
- die Läufer hatten diese Informationen nicht
selbst wenn ich nur nach der arbeit zb meine laufrunde auf die gleinalm starte, schau ich ins netz, wies wetter wird und nimm halt ein oder zwei sachen mehr mit. und wegen einer leichten gorejacke, einem häubchen und laufhandsch verlier ich vielleicht 2 min (die dann aber locker wieder eingeholt werden, weil nicht unterkühlt).
und mit ein bissi taktieren (solls ja auch geben) könnte man sich ja reserven für oben, wos kalt und widrig ist, aufheben.
aber der unterschied ist im wettkampf halt der, dass hier bei einigen wirklich was aussetzt.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Wer weis überhaupt welche Windgeschwindigkeiten auf der Zugspitze gemessen wurde ?? Temperatur war - 2Grad
Ich nehme an jeder von Euch weiß was Windchill ist
dazu die Bedingungen : durchgeschwitzte nasse Kleidung
es genügt das braune Feld am Ende der Tabelle zu lesen
http://de.wikipedia.org/wiki/Windchill
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
auch einige der o.g. Vermutungen erweisen sich als unrichtig.Zitat von Jahn Beitrag anzeigenIm Aktuellen Spiegel-Interview wird einiges klar, wie die Läufer ticken. Da ist wenig Einsicht zu spüren.
Zitat: "Bereits beim Start warnte uns der Veranstalter und wiederholte mehrmals, man möge mit Regenjacke, Mütze und Handschuhen laufen."
Der Veranstalter hat übrigens letztes Jahr verkürzt und sich damit zahlreiche Beschwerden der Läufer eingehandelt (Geld zurück und so ...).
Bei Laufveranstaltungen in Deutschland sind allein in diesem Jahr bereits 8 Menschen gestorben. Das hat mehr mit der Selbsteinschätzung/kontrolle zu tun als mit dem Wetter. Dem Veranstalter ist m.E. nach kein Vorwurf zu machen.
Gruß, Michael
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
ja, leider
Zitat von Jahn Beitrag anzeigenIm Aktuellen Spiegel-Interview wird einiges klar, wie die Läufer ticken. Da ist wenig Einsicht zu spüren.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
war das so, woher weisst Du das? Wenn das war, ist das eine große Sauerei und damit werden sich dann Gerichte zu beschäftigen haben.
Zitat von Spirit Beitrag anzeigen...
Auch gab es im Ziel keine Decken und auch keine warmen Getränke trotz dieser Wettervorhersage von Sturm, Schneefall und Minusgraden.
Ich hoffe, zumindest aus diesem Grund wird der Veranstalter wegen Fahrlässigkeit geklagt und auch verurteilt.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Ich bin ja gespannt, was bei der Obduktion rauskommt. Daß im Hobbysport gedopt wird, was das Zeug hält, ist ein offenes Geheimnis. Würde mich nicht wundern, wenn Tom Simpson grüßen läßt.Im Aktuellen Spiegel-Interview wird einiges klar, wie die Läufer ticken. Da ist wenig Einsicht zu spüren.
Ich bin mal mit dem Rennrad den Alpenbrevet (Hobbyveranstaltung über Innerschweizer Pässe um Andermatt) mitgefahren und da habe ich genügend Leute gesehen, die sich bei den Anstiegen Astmaspray reingepfiffen haben. Ja - die haben alle Belastungsastma und der Doc hat es verschrieben
. Und welche sonstigen medizinischen Vorbereitungsmaßnahen getroffen wurden, mag man sich denken.
Aber das alles weiß ein Veranstalter und daher muß er handeln. Ich verstehe natürlich auch die Not des Veranstalters. Sagt er den Lauf ab, kann er sich vor Gericht mit Regreßforderungen rumschlagen. Und wenn er einen bescheuerten Richter erwischt, der keine Vorstellung von den Bergen hat, kann er auch noch verlieren.
Richtig!Allein, nicht im Rahmen so einer Veranstaltung, in wirklicher Eigenverantwortung...wären die meisten doch gar nicht erst losgelaufen oder dann früh genug umgekehrt oder mit einer ganz anderen Ausrüstung gestartet.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Im Aktuellen Spiegel-Interview wird einiges klar, wie die Läufer ticken. Da ist wenig Einsicht zu spüren.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Das ist die Frage: wissen sie es wirklich? Können Sie es überhaupt wissen, falls sie noch nie schlechtes Wetter in 2800m Höhe erlebt haben? Wo Erschöpfung plus Kälte sich nicht addieren, sondern multiplizieren?Zitat von hamasdann Beitrag anzeigensind ja alles erwachsene Personen die wissen auf was sie sich einlassen
Extrem-Berglauf... Der Zugspitzlauf ist ansich nicht extrem im Wortsinne; er ist länger als viele andere Läufe, aber es gibt wiederum (Ultra-)Läufe, gegenüber denen der Zugspitzlauf 'ne Kurzstrecke ist.
Extrem ist ein Zauber-, ein Mode-, ein Lockwort...
Das denke ich, war die Falle: Du möchtest auch gerne extrem sein...Du hast Dich so lange auf diesen Lauf vorbereitet...und jetzt, wo Du so kaputt bist und es so scheißkalt, da fängt doch das Extreme an, da kannst du doch nicht einfach umkehren...da machst Du einfach weiter, mußt weitermachen, die vor Dir laufen doch auch weiter...
Allein, nicht im Rahmen so einer Veranstaltung, in wirklicher Eigenverantwortung...wären die meisten doch gar nicht erst losgelaufen oder dann früh genug umgekehrt oder mit einer ganz anderen Ausrüstung gestartet.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Nein, eindeutig der Veranstalter, der hier zumindest früh genug abbrechen lassen hätte müssen bzw. den Lauf überhaupt nicht starten.Zitat von hamasdann Beitrag anzeigenTrotzdem, finde dass da jeder selbst schuld ist!
Auch gab es im Ziel keine Decken und auch keine warmen Getränke trotz dieser Wettervorhersage von Sturm, Schneefall und Minusgraden.
Ich hoffe, zumindest aus diesem Grund wird der Veranstalter wegen Fahrlässigkeit geklagt und auch verurteilt.Zuletzt geändert von Spirit; 14.07.2008, 22:11.
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richtig!Zitat von placeboi Beitrag anzeigenIch bin kein Jurist, aber mit derartigen Haftausschlusserklärungen kann man sich nicht von jeglicher Haftung befreien. In manchen Fällen haftet ein Veranstalter auch für Dinge, für die er die Haftung durch derartige Erklärungen "ausgeschlossen" hat.
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
sind ja alles erwachsene Personen die wissen auf was sie sich einlassen (frühestens bei der Anmeldung). Nur weil sie zusätzliches Material (Regenjacke, Handschuhe usw.), sprich Gewicht sparen wollen kann man nicht dem Veranstalter alles in die Schuhe schieben!
Klar, eine Art "Bekleidungsvorschrift" (so wie bei machen Schitourenrennen das LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Seil etc.) wäre hier vielleicht eine Alternative gewesen!
Trotzdem, finde dass da jeder selbst schuld ist!
Und -weil das vorhin schon öfters geschrieben wurde- ich glaube nicht, dass 2000hm (vorallem auf dieser kurzen Distanz) für einen Bergläufer ein Problem darstellen. Die "Sonntagsspaziergeher" nehmen an einem solchen Bewerb ja ohnehin nicht sehr zahlreich teil!
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Zitat von placeboi Beitrag anzeigenIch bin kein Jurist, aber mit derartigen Haftausschlusserklärungen kann man sich nicht von jeglicher Haftung befreien. In manchen Fällen haftet ein Veranstalter auch für Dinge, für die er die Haftung durch derartige Erklärungen "ausgeschlossen" hat.
Der Veranstalter hat die Möglichkeit direkten Kontakt zur Wetterstation zu halten und war verpflichtet auf Grund der geänderten Bedingungen zu handeln
- die Läufer hatten diese Informationen nicht
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Jeder darf , wie auch immer, in die Berge, leider auch "die Falschen".Das war so, das ist so und wird immer so sein. Und manchmal gehts eben schief.Traurig, aber wahr.
Schockierend ist die offensichtliche Ignoranz gegenüber dem Wetterbericht und den "Gegebenheiten vor Ort".
Schau ma mal was der kommende Sommer noch bringt....
betroffen grüßt
alex
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AW: Zwei Tote beim Zugspitzlauf
Zitat von Guenthi Beitrag anzeigenIch glaub die können dem Verananstalter nichts, siehe Haftungsausschlußerklärung, die alle Teilnehmer unterschrieben haben:
Einverständniserklärung:
[B]... Ich erkläre mit meiner Unterschrift, dass ich an der Veranstaltung auf eigenes Risiko teilnehme und daß ich ausreichend gegen Unfälle und Haftpflicht versichert bin. (Hinweis lt. Datenschutzgesetz: Ihre Daten werden maschinell gespeichert.) Ich bin mir bewußt, daß ich mich allgemeinen alpinen Gefahren aussetze, die lebensbedrohend ein können.
Auch das entbindet den Veranstalter nicht aus seiner Verpflichtung grundlegende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und einzuhalten.
Ob dazu auch die Absage der VA gehört hätte, wird man sehen.
Wichtige Vorgaben wie die Anzahl von Sicherheitskräften, Abstände von Streckenposten etc. müssen in jedem Fall eingehalten werden.
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