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Jakobsweg: Am Camino Primitivo von Oviedo nach Santiago, 2.-22.5.07
Nachdem ich wieder einmal Lust hatte, ein Stück des spanischen Jakobsweges zu gehen, ich aber wusste, dass der Camino Francés zur Zeit ziemlich überlaufen ist, habe ich mich für den Camino Primitivo entschieden. Dieser führt von Oviedo ca. 350 km bis Santiago de Compostella.
Start der Reise war in Bilbao, wo wir natürlich die Gelegenheit nützten, uns das wirklich beeindruckende Guggenheim Museum anzusehen. 035 Camino Primitivo.jpg 039 Camino Primitivo.jpg Hund oder Katze? Jedenfalls ein Wahrzeichen Bilbaos, bestehend aus bunten Stiefmütterchen Mit dem Bus fuhren wir dann nach Oviedo, wo unser erster Weg zur Pilgerherberge führte, um uns Betten für die erste Nacht zu sichern und uns auch den Pilgerausweis – Credencial – ausstellen zu lassen. Oviedo stellte sich als sehr hübsches Städtchen heraus mit vielen gut restaurierten Gebäuden und viel buntem Leben. Außerdem entdeckten wir die vielen in die Gehwege eingelassenen Muscheln, die uns am nächsten Morgen den Weg aus der Stadt weisen würden. 043 Camino Primitivo.jpg Die Muscheln führten uns und diese Füße trugen uns 350 km durch Asturias und Galicia 040 Camino Primitivo.jpg Überall in der Stadt findet man diese Broncefiguren (hier bunt dekoriert )048 Camino Primitivo.jpg 041 Camino Primitivo.jpg Die Kathedrale in Oviedo war leider geschlossen Die Herberge war gesteckt voll schnarchender Männer und ließ uns Böses ahnen für die kommenden Wochen. Wir hatten nämlich geplant, großteils in den Pilgerherbergen zu nächtigen, nur dazwischen ab und zu in einem Hotel. Ich hatte auch ein bisschen Sorge, dass wir Probleme bekommen würden mit Schlafplätzen, da viele Refugios auf dieser Strecke nur 12 Schlafplätze aufweisen. Diese Sorge erwies sich sehr bald als unbegründet, denn nach den Schnarchkonzerten der ersten Nächte zogen wir es bald vor, wo immer möglich im Hotel zu schlafen. Laut dem Handbuch aus dem Stein-Verlag ist der Weg nicht besonders gut gekennzeichnet, aber das stimmt inzwischen nicht mehr. Dies lässt darauf schließen, dass sich in absehbarer Zeit auch auf dieser Strecke sehr viele Pilger tummeln werden, noch ist sie aber relativ unbekannt und sehr wenig frequentiert. Wir begegneten ganz selten anderen Pilgern und auch die kleinen Dörfer, die wir durchwanderten, wirkten oft wie verlassen. Für die Streckte benötigten wir 14 Gehtage, mit einem Tag Pause. Begleitet wurde ich von Petra K. und Elisabeth @rel . 050 Camino Primitivo.jpg Dos peregrinas: Petra und Elisabeth @rel
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Oviedo – Escamplero, 14 km
Weil wir reichlich Zeit hatten, ließen wir am Morgen erst mal alle anderen ihre Siebensachen packen und machten uns als Letzte auf den Weg. Das Wetter meinte es gut mit uns, die Muscheln wiesen uns problemlos aus der Stadt, die wir sehr bald hinter uns ließen. Nach den Tagen in Bilbao und Oviedo genossen wir das wandern in der Natur und freuten uns darüber, durch welch wunderschöne Landschaften wir wanderten 056 Camino Primitivo.jpg Ein Blick zurück nach Oviedo 059 Camino Primitivo.jpg Elisabeth und Petra beim Wasser auffüllen 060 Camino Primitivo.jpg 061 Camino Primitivo.jpg Hier führte uns der Weg durch eine Aulandschaft 063 Camino Primitivo.jpg Elisabeth und ich – mit sorgenvollen Blicken gen Himmel: Können wir unsere Jause trocken genießen? Beim Abendessen lernten wir dann Alois (Forumsuser Mike Hammer) kennen, der uns ab dem nächsten Tag begleitete. Escamplero – Cornellana, 28 km Als wir um 8:30 starteten, lag noch Nebel über der asturischen Landschaft. Wir wanderten bis 10 Uhr, bis wir eine offene Bar (die Kaffeehäuser in Spanien) fanden, wo wir frühstücken konnten, es schien dann auch schon die Sonne und wir konnten im Freien sitzen. Im Städtchen Grado gab es einen Sonntagsmarkt, hier kauften wir Früchte für unsere Mittagspause, die wir in der Wiese vor der Kirche El Fresno auf einem Hügel verbrachten. Heute kreuzten wir eine Autobahnbaustelle und ich befürchtete auch hier Schlimmes, aber auch das erwies sich Gott sei Dank als grundlos. Abgesehen von diesem Baustellenstück, das einen Umweg notwendig machte, durchwanderten wir herrliche Landschaften, mit blühenden Wiesen. 092 Camino Primitivo.jpg Mittagsrast vor dem Kirchlein El Fresno 088 Camino Primitivo.jpg Herrliche Landschaft, tolles Wetter ![]() 082 Camino Primitivo.jpg Am Weg: Riesencallas und Zitronenbäume 086 Camino Primitivo.jpg 084 Camino Primitivo.jpg Bauernhäuser am Wegesrand 097 Camino Primitivo.jpg Ein Bauernhaus mit aufgebautem Hórreo, dem traditionellen Vorratsspeicher 096 Camino Primitivo.jpg
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Cornellana – La Espina, 21 km
Es war wieder eine kurze Tagesetappe und deshalb starteten wir spät und nach einem guten Frühstück. Die Wegführung war wieder traumhaft schön, wir durchwanderten viele Wälder und blühende Wiesen. 103 Camino Primitivo.jpg Das Kloster von Cornellana 113 Camino Primitivo.jpg 115 Camino Primitivo.jpg 117 Camino Primitivo.jpg 119 Camino Primitivo.jpg Im Städtchen Salas kauften wir ein für unser Mittagspicknick, das wir ausgiebig in einem ruhig Park zu uns nahmen. Herrlich. 121 Camino Primitivo.jpg Alois packte bei dieser Gelegenheit seine Hängematte aus, während wir es uns in der Wiese gemütlich machten zu einer langen Rast. 125 Camino Primitivo.jpg Die weitere Etappe führte durch ein herrliches Tal durch einen Wald, bis wir wieder zu einer Autobahnbaustelle kamen. Zum Glück war das zum letzten Mal, aber dies wussten wir zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht. 130 Camino Primitivo.jpg Wir verließen Salas durch das alte Stadttor 134 Camino Primitivo.jpg Wieder ein typischer Hórreo 139 Camino Primitivo.jpg Riesen Fingerhut am Wegesrand 140 Camino Primitivo.jpg
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La Espina – Cambiello, 28 km
Heute lag wieder Nebel über dem Land, als wir aufbrachen, der sich jedoch in der Sonne sehr schnell auflöste. Die heutige Tagesetappe führte einen Höhenweg entlang, mit weitem Blick in die Landschaft, bis zum Städtchen Tineo. 147 Camino Primitivo.jpg 154 Camino Primitivo.jpg Petra beim Wassertanken 155 Camino Primitivo.jpg Manchmal sah unser Weg auch so aus... 157 Camino Primitivo.jpg 161 Camino Primitivo.jpg Wieder kauften wir ein für die Mittagsrast und wanderten weiter über einen Höhenweg, dann überquerten wir auf einer Art Alm einen Höhenrücken, bevor es durch einen Wald wieder ins Tal ging. Wir erreichten das verlassene Kloster Obono am frühen Nachmittag. Hier war es ruhig und idyllisch und wir konnten es uns auf der Wiese bequem machen für eine genussvolle lange Rast, da wir nur noch 10 km vor uns hatten. Etwa 3 km vor unserem Etappenziel Borres fing uns die geschäftstüchtige Herminia ab, und wir verbrachten die Nacht bereits hier in ihrer Hospedaje. 165 Camino Primitivo.jpg Das Kloster Obono Cambiello – Penaseita, 18 km Wieder starteten wir spät nach einem ausgiebigen Frühstück bei Herminia. Es war eine kurze Tagesetappe, aber es ging ständig bergauf-bergab durch traumhaft schöne Landschaft. Wieder machten wir unsere lange Mittagspause auf einer einsamen Sommerwiese und ich habe mir einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Im Städtchen Pola da Allande gönnten wir uns ein Eis, bevor wir die restlichen 3 km nach Penaseita in die Pilgerherberge weitergingen. Es war eine sehr schöne Herberge, die wir nur mit zwei deutschen Pilgern teilten. Leider haben uns die beiden wieder lautstark die Nachtruhe geraubt.
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Penaseita – La Mesa, 20 km – Grandas de Salime, 14 km
Das heutige Tagesziel La Mesa lag nur 20 km entfernt, allerdings hatten wir den 1146 m hohen Pass Puerto del Palo zu überqueren, im Buch als Hochgebirgsetappe beschrieben. Wieder hatten wir tolles Wetter und wir erreichten den Pass sehr schnell. Obwohl wir heute viele Höhenmeter machten, ging es flott dahin und wir waren sehr zeitig in La Mesa. Hier gab es nur das Refugio, jedoch kein Geschäft oder Restaurant und wir hatten keine Verpflegung mit. Dazu der Gedanke, dass die beiden schnarchenden Deutschen irgendwann ebenfalls hier eintreffen würden…. das veranlasste uns zu der Entscheidung, die restlichen 14 km bis Grandas de Salime auch noch zu gehen. 180 Camino Primitivo.jpg Wir durchwanderten dieses Tal 182 Camino Primitivo.jpg In der Ferne kann man den Pass Puerto del Palo sehen 186 Camino Primitivo.jpg 187 Camino Primitivo.jpg Der Weg war gesäumt von meterhohem Heidekraut 189 Camino Primitivo.jpg Auf der Alm 190 Camino Primitivo.jpg Der Blick in die Ferne war grandios 193 Camino Primitivo.jpg 196 Camino Primitivo.jpg Ein einsamer Bauernhof 199 Camino Primitivo.jpg 200 Camino Primitivo.jpg 206 Camino Primitivo.jpg Ein Stück ging es bergauf, vorbei an einem Windpark, danach steil bergab. Bald sahen wir im Tal den Stausee Salime vor uns und auf dem gegenüberliegenden Hügel den Ort Grandas. Lange Zeit ging es etwa 200 Meter über dem Stausee entlang, bis wir steil durch einen Kastanienwald endgültig ins Tal abstiegen. Dann kam der unangenehmste Teil, nämlich 4 km bergauf auf der Straße, bevor es für die letzten 2,5 km wieder in den Wald hinein ging. Diese Tagesetappe war landschaftlich wunderschön, aber brutal anstrengend. Als Belohnung fanden wir wieder ein sehr hübsches Hotel. 208 Camino Primitivo.jpg Das Fenster einer mittelalterlichen Pilgerherberge 209 Camino Primitivo.jpg Eine alte Kapelle am Wegesrand 212 Camino Primitivo .jpg Der Blick auf den Stausee begleitete uns 215 Camino Primitivo.jpg 217 Camino Primitivo.jpg Der Stausee Salime
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Grandas de Salime - Fonsagrada, 30 km
Heute war es ziemlich kühl und ich war eigentlich froh, dass ich die lange Hose tragen musste, denn ich hatte bereits einen ziemlichen Sonnenbrand auf meinen Waden. Die Strecke war wieder landschaftlich sehr schön, jedoch windig und kühl, heute gab es keine Mittagsrast auf der Wiese. Fonsagrada liegt auf ca. 1000 m und es war auch dort sehr kühl, sodass wir nicht mehr viel aus dem Haus gingen, nachdem wir ein nettes Hotel (Manolo) gefunden hatten. Das muss ich extra erwähnen, denn der Wirt war ganz besondern nett und zuvorkommend zu uns Pilgern. Heute passierten wir die Grenze zwischen Asturias und Galicia. Hier ist zu beachten, dass sich die Wegmarkierung ändert. Während in Asturias die Muschel als Sternsymbol verstanden wird, dessen geschlossenes Ende den Weg anzeigt, ist es in Galicia die Muschel, deren offenes Ende nach Santiago de Compostella zeigt. Fonsagrada – Cádavo Baleira, 25 km Zum Glück war es heute nicht mehr ganz so kalt. Nachdem die Etappe nicht so lang war, konnten wir uns wieder Zeit lassen. Es war ein stetes auf und ab und wir überquerten wieder einen Höhenzug. Hier gab es wieder eine sehr schöne und moderne Herberge und wir beschlossen, diese wieder mal zu benützen. 222 Camino Primitivo.jpg Immer wieder faszinierte mich die bunte Blumenpracht 227 Camino Primitivo.jpg Am Wegesrand standen immer wieder kleine Kapellen 232 Camino Primitivo.jpg Manchmal waren die Wege auch kleine Bächlein 233 Camino Primitivo.jpg 237 Camino Primitivo.jpg
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AW: Jakobsweg: Am Camino Primitivo von Oviedo nach Santiago, 2.-22.5.07
Cádavo Baleira – Lugo, 32 km
Sturm und strömender Regen stellten sich über Nacht ein. Wir „rannten“ die gesamte Strecke in 8 Stunden, nur nach etwa 8 km gab es eine Bar, wo wir einen Kaffee trinken konnten. Ansonsten keine Möglichkeiten zum pausieren. Das letzte Stück mussten wir auf der Straße gehen, da der Weg teilweise unter Wasser stand, wie uns ein netter Einheimischer sagte. Dies wurde uns von einem Holländer, den wir im Hotel trafen, bestätigt. Wir waren alle ziemlich fertig, als wir gegen 15:30 ein sehr nettes Hotel fanden, und verbrachten den Nachmittag im Bett. Alois verwöhnte uns mit Leckereien aus der Konditorei und am Abend waren wir wieder fit zum ausgehen. In Lugo machten wir dann einen Tag Pause. Ich entsorgte meinen alten Regenponcho und kaufte mir einen neuen, den ich dann zum Glück kaum mehr benötigte. Lugo hat eine sehr hübsche Altstadt und wird von einer komplett erhaltenen Stadtmauer umschlossen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. 248 Camino Primitivo.jpg Die Stadtmauer von Lugo 254 Camino Primitivo.jpg 256 Camino Primitivo.jpg 258 Camino Primitivo.jpg Man gönnt sich ja sonst nichts ![]() 260 Camino Primitivo.jpg Schuhsohlenkleben á la Petra Lugo - Friol, 30 km Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es heute wieder weiter. Es war kein Problem, aus Lugo hinaus zu finden, allerdings nahmen wir dann irgendwann eine falsche Abzweigung und gingen den offiziellen Weg Richtung Melide, obwohl wir eine Alternativroute gehen wollten, von der wir aber keine Kennzeichnung fanden. Allerdings konnten wir noch rechtzeitig über das sehr hübsche Kloster Santa Eulalia auf den geplanten Weg zurückkehren. Landschaftlich war es wieder sehr schön heute, allerdings führte fast die gesamte Strecke auf Asphaltstraßen, die zwar sehr wenig befahren waren, aber unsere Füße schmerzten dadurch natürlich wesentlich mehr. In Friol fanden wir leider nur eine sehr schlechte Unterkunft, die so mies wie sie billig war, zudem war der Wirt äußerst unfreundlich. Zum Glück ist uns dies nur das eine Mal passiert. 264 Camino Primitivo.jpg Frisch gestärkt verlassen wir Lugo 265 Camino Primitivo.jpg 270 Camino Primitivo.jpg 274 Camino Primitivo.jpg 277 Camino Primitivo.jpg
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AW: Jakobsweg: Am Camino Primitivo von Oviedo nach Santiago, 2.-22.5.07
Friol – Sobrado dos Monxes, 28 km
Heute hatten wir keinen so besonders guten Start, denn es nieselte, als wir aufbrachen. Wir gingen wieder ziemlich viel auf Asphalt, allerdings hatten wir irgendwo eine Abzweigung übersehen, das brachte uns auch einige zusätzliche Kilometer ein. Zum Glück wurde das Wetter wieder besser und landschaftlich war die Strecke sehr schön. 288 Camino Primitivo.jpg 284 Camino Primitivo.jpg Heute durchquerten wir einige Bauerndörfer 289 Camino Primitivo.jpg Ein galizischer Hórreo 290 Camino Primitivo.jpg 295 Camino Primitivo.jpg Ein Seerosenteich in Sobrado dos Monxes Sobrado dox Monxes ist ein sehr hübsches Örtchen mit einem schönen Zisterzienserkloster. In diesem gibt es täglich eine gesungene Vesper, die wir uns nicht entgehen lassen wollten und es war wirklich sehr schön. Sobrado dos Monxes – Arzúa, 22 km Es war wieder ein sonniger warmer Tag und gemütlich ging es erst durch Wiesen und Wälder, später leider auch wieder auf Asphaltstraßen. Unsere Mittagsrast konnten wir in einem Kastanienwäldchen machen. In Arzúa stießen wir auf den Camino Francés und ab hier trafen wir dann auch die Pilgermassen. 304 Camino Primitivo.jpg 305 Camino Primitivo.jpg Mittagsrast im Kastanienwald 308 Camino Primitivo.jpg Elisabeth, Elisabeth und Petra 312 Camino Primitivo.jpg
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AW: Jakobsweg: Am Camino Primitivo von Oviedo nach Santiago, 2.-22.5.07
Arzúa – Pedrouzo, 20 km
Die heutige Strecke war wieder sehr schön, auf vielen Waldwegen, und auch das Wetter war wieder sehr angenehm. Da wir uns ein Zimmer reserviert hatten, konnten wir uns reichlich Zeit lassen und rasteten lange in einem Eukalyptuswald. 329 Camino Primitivo.jpg Wir nähern uns bereits Santiago 317 Camino Primitivo.jpg 314 Camino Primitivo.jpg 337 Camino Primitivo.jpg 330 Camino Primitivo.jpg Eine bewährte Methode, Wäsche zu trocknen ![]() Pedrouzo – Santiago de Compostella, 22 km Bei leider wieder eher grauem Wetter sind wir heute nach Santiago aufgebrochen. Bis Monte do Gozo, einem riesigen Pilgerherbergskomplex, ist die Wegführung recht schön, später zieht sich der Weg endlos dahin. Um genau 14 Uhr standen wir dann endlich vor der Kathedrale und wir waren froh, da zu sein. Bevor wir uns ein Hotel suchten, pilgerten auch wir ins Pilgerbüro, um uns den letzten Stempel im Pilgerpass und den „Heiligenschein“ - Compostella - abzuholen. 345 Camino Primitivo.jpg Endlich! Trotzdem dauert es noch eine Ewigkeit, bis wir endlich vor der Kathedrale stehen 412 Camino Primitivo.jpg Am 19.5.2007 um 14 Uhr standen wir vor der Kathedrale von Santiago de Compostella 381 Camino Primitivo.jpg Petra hat sich bereits neue Schuhe gekauft und „opfert“ ihre altgedienten Schuhe im Pilgerbüro
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AW: Jakobsweg: Am Camino Primitivo von Oviedo nach Santiago, 2.-22.5.07
Zitat:
Angesichts dieser Tour verblasst mein Pilgerweg nach Mariazell ( http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?t=19249) zu einem bedeutungslosen Nichts. ![]()
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"Die schwarzen Schafe lenken von der Tatsache ab, dass es auch viele schwarze Hirten gibt." Gerhard Uhlenbruck Neue Tourenberichte von mir gibt es auf www.paulis-tourenbuch.at. |
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