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Thema: Ruachelplanquadrat Brenntenkogel-Fahrnaugupf-Geißwand/Baalstein-Kl./Gr.Sonnstein, Salzkammergut-Berge, März-Mai 2017

  1. #1
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    Lächeln Ruachelplanquadrat Brenntenkogel-Fahrnaugupf-Geißwand/Baalstein-Kl./Gr.Sonnstein, Salzkammergut-Berge, März-Mai 2017



    Dort wo das Griass‘ Di zur inflationären Grußformel und ein Indikator des vielbegangenen Weges wird, vermutet man nicht unbedingt, nur unweit entfernt, über Stunden und ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen, umher streifen zu können.

    So auch im Planquadrat Brenntenkogel - Fahrnaugupf – Geißwand / Baalstein – Kleiner/Großer Sonnstein, wo sich gerade letztere Gipfel regen Zustroms erfreuen.

    Aber wie gesagt, es geht auch anders und der nachstehende Bericht über vier Einzeltouren (durchgeführt von März-Mai 2017) zeigt auf, dass der Ruachelfreund in diesem Gebiet ebenso auf seine Kosten kommen kann …

    Zur Einleitung noch eine kurze Übersicht zu den vorgestellten Touren …

    Tour 1 / 25.03.2017:


    • Langbathtal (Zufahrt Ebensee/Langbathseen) – 560m
    • Jagdsteig östlich des Fahrnaugrabens
    • Forststraße Richtung Geißwand
    • Jagdsteig durch die Nordflanke des Bereichs Großer Sonnstein
    • abzweigender Jagdsteig aus der Nordflanke Richtung Süden
    • Großer Sonnstein – 1037m
    • Brenntenkogel – 1135m
    • Forststraße Rumitzgraben
    • Langbathtal


    Tour 2 / 14.04.2017:

    • Traunkirchen / Siegesbach (Parkplatz Kleiner Sonnstein / B145)
    • kurzer, markierter Wegabschnitt (Nr. 1) Richtung Kl. Sonnstein
    • Jagdsteig Richtung Gebiet Hochlacken
    • wegloser Zustieg zum Jagdsteig „Nordflanke Gr. Sonnstein“
    • Forststraße Richtung Südkamm Fahrnaugupf
    • Jagdsteig Südkamm - Fahrnaugupf – 1239m
    • Jagdsteig Ostkamm Fahrnaugupf zur Geißwand – 872m bzw. zum Baalstein – ca. 830m
    • „Panoramaweg Geißwand/Baalstein“ Richtung Traunkirchen
    • Höhensteig Sonnstein (aufgelassener markierter Weg Nr. 2)
    • Traunkirchen / Siegesbach


    Tour 3 / 06.05.2017:

    • Traunkirchen / Siegesbach (Parkplatz Kleiner Sonnstein / B145)
    • kurzer, markierter Wegabschnitt (Nr. 1) Richtung Kl. Sonnstein
    • Jagdsteig Richtung Gebiet Hochlacken
    • wegloser Zustieg zum Jagdsteig „Nordflanke Gr. Sonnstein“
    • gesamte Begehung des Jagdsteigs „Nordflanke Gr. Sonnstein“ zum Weg Nr. 1 (Kl. Sonnstein)
    • Kleiner Sonnstein – 923m
    • Weg Nr. 1 - Traunkirchen / Siegesbach


    Tour 4 / 11.05.2017:

    • Traunkirchen / Siegesbach (Parkplatz Kleiner Sonnstein / B145)
    • kurzer, markierter Wegabschnitt (Nr. 1) Richtung Kl. Sonnstein
    • Jagdsteig Richtung Gebiet Hochlacken
    • wegloser Zustieg zum Jagdsteig „Nordflanke Gr. Sonnstein“
    • Jagdsteig „Nordflanke Gr. Sonnstein“ bis Abzweigung Gr. Sonnstein (siehe T1)
    • abzweigender Jagdsteig aus der Nordflanke Richtung Norden bzw. Siegesbach (Abstieg)
    • Erkundung Jagdsteige Richtung Geißwand
    • Jagdsteig Traunkirchen / Siegesbach (wie bei Anstieg)


    Wohlwissend, dass die Steigaufzählungen vielleicht etwas verwirrend sein können, habe ich Touren, zur besseren Orientierung, in Ausschnitten der Kompass-Karte Nr. 18 „Nördliches Salzkammergut“ dargestellt. Wobei anzumerken ist, dass in der aktuellen Auflage der Steig durch die „Nordflanke Gr. Sonnstein“ nicht mehr eingetragen ist. Die gezeigten Ausschnitte beziehen sich daher auf die Kartenauflage aus dem Jahr 2006.

    Übersichtskarte

    Karte.jpg
    Kompass-Karte Nr. 18 „Nördliches Salzkammergut“, Lizenznr. 18-0408-ILVB“

    Bei den einzelnen Touren gibt´s es nochmals einen Kartenausschnitt, mit dem entsprechenden Verlauf.

    Ich ersuche jetzt schon um Geduld, der Bericht wird ziemlich lang werden, es dauert also etwas bis zur Fertigstellung ...!

  2. #2
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    Lächeln AW: Ruachelplanquadrat Brenntenkogel-Fahrnaugupf-Geißwand/Baalstein-Kl./Gr.Sonnstein, Salzkammergut-Berge, März-Mai 2017

    Tour 1 / 25.03.2017:

    • Langbathtal (Zufahrt Ebensee/Langbathseen) – 560m
    • Jagdsteig östlich des Fahrnaugrabens
    • Forststraße Richtung Geißwand
    • Jagdsteig durch die Nordflanke des Bereichs Großer Sonnstein
    • abzweigender Jagdsteig aus der Nordflanke Richtung Süden
    • Großer Sonnstein – 1037m
    • Brenntenkogel – 1135m
    • Forststraße Rumitzgraben
    • Langbathtal


    Karte Tour 1.jpg
    Kompass-Karte Nr. 18 „Nördliches Salzkammergut“, Lizenznr. 18-0408-ILVB“

    Hier beginne ich meine Tour an der Brücke über den Langbathbach 560m (etwa drei Kilometer nach der Feuerkogelbahn-Talstation). Kurz bevor ich losgehe plötzlich Hufgeklapper, - zwei Reiter kommen die Straße von der Kreh herunter und halten auf die Brücke zu. Eine Szene die aus Sergio Leones „Dollar-Trilogie“ (Italo-Western) stammen könnte. Beide Reiter tragen breitkrempige Hüte, der zweite noch eine Zigarillo im Mundwinkel und damit kommt er in seiner ganzen Erscheinung den von Clint Eastwood in der Trilogie dargestellten Charaktere schon sehr nahe. Ein stoisches „Morgen“ und schon sind beide vorbei und entschwinden in den Fahrnaugraben. Diese Episode nur als Hinweis auf die ausgeschilderten Reitwege (neben Mountainbike-Strecken), welche es in diesem Gebiet auch gibt.

    P3252064.JPG
    Brenntenkogel

    Ich überquere den Langbathbach ebenfalls auf der Brücke und gleich nach der ersten Forststraßen kehre entdecke ich den links abgehenden Jagdsteig, der mich mal grob Richtung Fahrnaustube (Jagdhütte) führen soll.

    P3252070.JPG
    Beginn des Jagdsteigs

    Recht moderat ansteigend geht es nun zu einer Forststraße auf ca. 750m, - ein kurzes Stück nach links auf der Straße und gleich ist der rechts, in den Wald hineingehende Steig, wieder gefunden.

    P3252074.JPG

    P3252086.JPG

    P3252094.JPG
    Forststraße ca. 750m, man beachte den roten Punkt, - dort führt der Steig weiter.

    Auf ca. 850m gelange ich zu einer verfallenen Jagdhütte (nicht zu verwechseln mit der angesprochenen Fahrnaustube). Der Steig sollte, lt. Karte, von hier zu letzterer weiterführen, jedoch schlängelt sich der gut sichtbare Weg, nun wieder etwas steiler zur nächsten Forststraße auf ca. 1000m, die man bei einem Telefonschild erreicht.

    P3252100.JPG

    P3252104.JPG
    Verfallene Jagdhütte ca. 850m.

    P3252134.JPG

    P3252136.JPG
    Diese Schilder sind hier einige Male zu finden und markieren Punkte, an denen Handy-Empfang gewährleistet ist, was auch tatsächlich zutrifft, in dem ich kurz meinen Standort nach Hause übermittle.

    P3252140.JPG

    Der Forststraße folge ich nach rechts (Nordosten) bis zur einer Kreuzung, die auch von Hochspannungsleitung, die vom Fahrnaugupf herunter zieht, berührt wird. Auf der Straße jetzt gerade Richtung Geißwand, unter leichtem Höhenverlust, weiter und bei der zweiten Kehre auf einen kurzen Karrenweg nach Osten. Hier beginnt nun der Jagdsteig „Nordflanke Großer Sonnstein“, der zum Teil mit blauen Punkten bzw. auch roten Punkten, in Form von Strichgesichtern, markiert ist.

    P3252144.JPG
    Forststraße bis zur Kreuzung mit der Hochspannungsleitung.

    P3252148.JPG
    Brenntenkogel

    P3252158.JPG
    Höllengebirge: Alberfeldkogel

    P3252170.JPG
    Beginn des Jagdsteigs: „Nordflanke Großer Sonnstein“

    Vielleicht noch eine Anmerkung zur Bezeichnung „Nordflanke Großer Sonnstein“: diese ist von mir freigewählt, ob die Jagsteige in diesem Gebiet auch Namen haben, ist mir nicht bekannt. Geografisch ist die Bezeichnung Nordflanke natürlich recht großzügig gewählt, da dieser Bereich dem Großen Sonnstein in weitesten Sinne vorgelagert ist und nur indirekt mit dem eigentlichen Gipfelaufbau in Verbindung steht.
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 13:18 Uhr)

  3. #3
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    Der Steig ist zunächst noch verhältnismäßig breit und führt zu einem Gatter, das auf Grund der Reißigtarnung wohl als Gewehrauflage für die Jäger dienen dürfte. Diese Wegmarke stellt auch einen Wechsel in der Steigcharakteristik dar, - es wird anspruchsvoller. Sehr schmal und über viel Buchenlaub quert man in recht steilem Gelände bis zum nächsten Graben. Überhaupt sind die vielen Gräben bezeichnend für diesen Steig, die es auch zu überqueren gilt. Mal relativ einfach, dann wieder über ziemliches Bröselgelände, oder auch recht steil in den Graben absteigend (siehe Tour 3). In jedem Fall gestaltet sich so der Weg recht kurzweilig und bietet auf der gesamten Strecke herrliche Ausblicke über den Traunsee bzw. zum Traunstein, in Verbindung mit einem wild zerklüfteten Gelände, von dem man selbst umgeben wird.

    P3252172.JPG
    Strichgesicht-Markierung

    P3252174.JPG
    Noch breiter Steig ...

    P3252178.JPG
    ... "Ende der Ausbaustrecke", - steile und schmale Buchenlauf-Querung.

    P3252188.JPG

    P3252192.JPG
    Letzter Schneerest.

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    P3252198.JPG

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    P3252206.JPG

    P3252208.JPG
    Die nächste Wegmarke stellt eine Fichte dar, die recht auffällig mit blauen Pfeilen und Buchstabenkürzeln versehen ist. Hier befindet man sich regelrecht an einem Jagdsteig-Knotenpunkt: gerade weiter bzw. nach Osten Richtung Kleiner Sonnstein, rechts hinauf bzw. Süden Richtung Großer Sonnstein und links hinunter bzw. nach Norden Richtung Siegesbach.

    Eigentlich hatte ich ja geplant, die gesamte Nordflanke, bis zum Kleinen Sonnstein, zu begehen und schließlich via Großem Sonnstein und Brenntenkogel zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Da sich hier nun ungeahnte Möglichkeiten auftun, ändere ich spontan meine Tour ab und versuche die Direttissima zum Großen Sonnstein nach Süden. In weiterer Folge gibt es hier dann eine gelbe Punktmarkierung.

    P3252212.JPG
    Kleiner Sonnstein.

    P3252214.JPG
    3-fach Traun(m): Traunkirchen-Traunsee-Traunstein

    Recht steil geht es jetzt an einem Riedel hinauf, eine kurze Stelle ist mit einem Stahlseil versichert, zu einem alten Betonsockel einer abgetragenen Hochspannungsleitung. Auf solche Fundamente stößt man in diesem Ruachelgebiet übrigens immer wieder. So gelange ich zu einer etwas kniffligen Stelle, die aber durch eine Perlonseil recht gut entschärft ist.

    P3252218.JPG
    Stahlseil-Versicherung

    P3252224.JPG

    P3252226.JPG
    Betonsockel
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 09:49 Uhr)

  4. #4
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    P3252228.JPG
    Abschüssige Stelle, - mit Perlonseil entschärft.

    P3252230.JPG
    Rückblick Richtung Betonsockel.

    Der Steig führt dann über einen Graben auf ein plateauartiges Gelände (Hochspannungsleitung bzw. nahe einer Forststraßen-Schleife (Straße in den Rumitzgraben). In diesem Ausstiegsgraben zeugen etliche Gewindestangen von der ehemals vorhandenen Steigbefestigung.

    P3252232.JPG

    P3252236.JPG
    Eine der vielen Gewindestangen.

    Auf dem Plateau wende ich mich dann scharf nach Osten und leicht ansteigend geht es über lichten Baumbestand hinauf zum markierten Verbindungsweg Kleiner – Großer Sonnstein, den ich bei ca. 1000m erreiche.

    P3252246.JPG

    P3252252.JPG
    Verbindungsweg Kleiner – Großer Sonnstein.

    Diesem folge ich aber nicht, da ich gleich ein weiterführendes Steigerl mit Perlonseil finde und wenig später ruachle ich auf dem den Großen Sonnstein nördlich vorgelagerten Felsaufbau (Sendersymbol in der Kompasskarte) herum. Dort oben finde ich sogar ein kleines Kreuz aus zwei mit Leukoplast verbundenen Ästen.

    P3252260.JPG
    Perlonseil

    P3252262.JPG
    Blick hinüber zum Großen Sonnstein.

    P3252272.JPG

    P3252278.JPG

    P3252284.JPG
    Gipfelkreuz mit Leukoplast.

    P3252290.JPG

    P3252306.JPG
    Südwestseitig steige ich dann wieder zum Normalweg auf den Großen Sonnstein ab.

    P3252310.JPG

    P3252326.JPG
    Vorgipfel mit dem Ast-Leukoplast-Kreuz
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 10:00 Uhr)

  5. #5
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    P3252328.JPG

    P3252330.JPG
    Großer Sonnstein - 1037m

    P3252338.JPG
    Brenntenkogel im Vordergrund, im Hintergrund das Höllengebirge mit dem Bereich des Feuerkogels.

    Am Großen Sonnstein halte ich mich aber nicht lange auf. Wenn man die Einsamkeit auf Ruachelwegen zu schätzen gelernt hat, wirkt der Trubel, der hier gerade vorherrscht, direkt befremdlich. Also flüchte ich gleich ein kurzes Stück Richtung Ebensee hinunter und dann weiter auf die Fortstraße „Rumitzgraben“. Nach der vorhin erwähnten Schleife, welche die Straße nach Südwesten beschreibt, geht auf ca. 950m links der Steig zum Brenntenkogel ab.

    P3252348.JPG
    Steig zum Brenntenkogel.

    Es folgt eine wunderbare Kammwanderung (Punkt und Steinmannmarkierung) zum höchsten Punkt auf 1135m und noch etwas südlich bis dann das Gelände zum Langbathtal abbricht. Freunde bizarrer und vielgestaltiger Felsformationen, mich eingeschlossen, kommen hier voll auf Ihre Kosten!

    P3252352.JPG

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    P3252404.JPG

    P3252406.JPG
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 10:07 Uhr)

  6. #6
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    P3252410.JPG
    Fahrnaugupf, - hier sieht man recht gut die Forststraße, die ich ab dem Telefonschild begangen habe.

    P3252412.JPG

    P3252414.JPG

    P3252426.JPG
    Höchster Punkt Brenntenkogel - 1135m.

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    P3252432.JPG

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    Bizarre Felsformationen.

    P3252442.JPG
    Südlichster Punkt.

    P3252446.JPG
    Ebensee / Eibenberg.

    P3252452.JPG
    Traunstein

    Nach der ersten längeren Rast geht es über den Kamm wieder retour zu Straße und durch den Rumitzgraben dem Ausgangspunkt entgegen.

    P3252462.JPG

    P3252468.JPG

    P3252474.JPG
    Forststraße Rumitzgraben.

    P3252482.JPG
    Die eindrucksvollen Felsformationen an den Abstürzen des Brenntenkogels zum Langbathtal.

    *****
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 10:17 Uhr)

  7. #7
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    Tour 2 / 14.04.2017:

    • Traunkirchen / Siegesbach (Parkplatz Kleiner Sonnstein / B145)
    • kurzer, markierter Wegabschnitt (Nr. 1) Richtung Kl. Sonnstein
    • Jagdsteig Richtung Gebiet Hochlacken
    • wegloser Zustieg zum Jagdsteig „Nordflanke Gr. Sonnstein“
    • Forststraße Richtung Südkamm Fahrnaugupf
    • Jagdsteig Südkamm - Fahrnaugupf – 1239m
    • Jagdsteig Ostkamm Fahrnaugupf zur Geißwand – 872m bzw. zum Baalstein – ca. 830m
    • „Panoramaweg Geißwand/Baalstein“ Richtung Traunkirchen
    • Höhensteig Sonnstein (aufgelassener markierter Weg Nr. 2)
    • Traunkirchen / Siegesbach


    Karte Tour 2.jpg
    Kompass-Karte Nr. 18 „Nördliches Salzkammergut“, Lizenznr. 18-0408-ILVB“

    Im Rahmen der Tour 1 hatte ich dann den Gedanken den Steig „Nordflanke Großer Sonnstein“ ab dem Knotenpunkt (markierte Fichte) weiter zu begehen, indem ich direkt von Siegesbach zu diesem Punkt ansteige, zumal ja hier aus der Nordflanke ein Weg Richtung Siegesbach abwärts führt. Da ich recht bald vor Ort bin, habe ich auch kein Parkplatzproblem entlang der B145.

    DSC08724.JPG
    Wie so oft, - die Trilogie Traunkirchen-Traunsee-Traunstein.

    DSC08731.JPG
    Kleiner Sonnstein.

    Nur kurz folge ich dem Weg Richtung Kleiner Sonnstein. Beim Wasserfall verlasse ich diesen und gehe wenige Meter auf der orografisch rechten Seite des Baches entlang, um ihn auch gleich zu überqueren, - noch kurz die Böschung hinauf, dann stehe ich vor einem verlassenen Gehöft, das, ob seines Zustandes, „Hinterholz 8“ zur Ehre gereicht. Hierher führt übrigens auch die Materialseilbahn, deren Trasse man weiter unter am markierten Weg mehrmals quert.

    DSC08733.JPG

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    Wasserfall

    DSC08737.JPG
    Gehöft "Hinterholz 8" (Siegesbach xx?)

    Nach dem Gehöft finde ich dann gleich den weiterführenden Jagsteig (blaue Markierung, z.T. wieder Strichgesichter). Hier eine Anmerkung: man kann sich den Weg über das Gehöft ersparen, - einfach am markierten Weg, bis zum Marterl über dem Wasserfall weiter, und diesen gleich nachher an deutlich erkennbarer Stelle verlassen. Man sieht schon aus einiger Entfernung eine Metallbrücke über den Bach, und diese markiert auch den Beginn des Jagdsteiges.

    DSC08740.JPG
    Eigentlicher Beginn des Jagdsteiges.

    DSC08742.JPG
    Der Steig führt am oberen Rand der Lichtung, wo sich das Gehöft befindet, entlang ...

    DSC08743.JPG

    DSC08744.JPG
    Originelle Markierung.

    ... leitet dann östlich an einem Felsaufbau (dieser wird in Tour 4 noch eine Rolle spielen) bzw. an einem Graben vorbei und so gelange ich zu einer weiteren Lichtung mit Haus (ca. 680m), das mit „Hinterholz 8“ nun gar nichts mehr gemein hat. Der Steig verliert sich hier, oder ich ihn – eine Frage des Standpunkts …

    DSC08746.JPG
    Felsaufbau

    DSC08748.JPG
    Lichtung mit Haus ca. 680m.

    DSC08749.JPG

    DSC08753.JPG
    Jedenfalls gehe ich jetzt zur südwestlichsten Ecke der Lichtung (ca. 700m) und betrete dort den Wald, - hier stoße ich auf so etwas wie einen Weg, der mich zu einem Buchen-Jungbestand und einem dahinterliegendem Hochstand führt.

    DSC08754.JPG
    Nach dem Hochstand gelange ich zu einem Grabengelände, wo sich zwei Bäche vereinen, und genau an dieser Stelle kommt man auch am leichtesten über´s Wasser.
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 13:19 Uhr)

  8. #8
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    In südlicher Richtung sollte jetzt irgendwo der Anstieg zur Markierungsfichte beginnen. Aber das Gelände wirkt etwas abschreckend, da sehr unübersichtlich und mit Aussicht auf „Urwald-Ruacheln“.
    Letztlich war das Abschreckungsgefühl hier richtungsweisend, denn mit den Erkenntnissen aus Tour 4 hätte das hier nur schief gehen können und zum völligen Verkoffern geführt.
    So bringt ein kurzer Blick auf die Karte, dass der Riedel, an dessen Beginn ich jetzt stehe (auf gleicher Höhe mit dem gegenüberliegenden Hochstand), in westlicher Richtung (Hochlacken) zum „Nordflanken-Steig“ führen müsste, den Ausweg. Der Beginn des Riedels ist recht steil, bald verflacht sich das Gelände aber wieder, danach wird es kurz nochmals steiler und dann stehe ich tatsächlich bei ca. 840m am Steig.

    DSC08757.JPG
    Riedel, - steiler Beginn.

    DSC08759.JPG
    Wieder etwas flacher ...

    DSC08761.JPG
    ... und hier bereits am „Nordflanken-Steig“ - ca. 840m.

    Durch diese Anstiegsvariante bin ich schon recht weit nach Westen „abgetrieben“ worden. Eigentlich läuft mir die Nordflanke ja nicht davon und so hätte ich die Gelegenheit, den Fahrnau-Südkamm näher zu erkunden. Hier ist mir schon anlässlich dieser Tour (http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?80995) ein Steig aus Richtung Langbathtal aufgefallen.

    DSC08773.JPG
    So geht es also auf dem Jagsteig das kurze Stück zur Forststraße weiter, die Richtung Nordosten zur Geißwand bzw. nach Westen zur Kreuzung mit der Hochspannungsleitung, und in der Folge zum Fahrnau-Südkamm führt (siehe auch Tour 1, - hier umgekehrt begangen).

    DSC08779.JPG
    Beim schon bekannten Telefonschild (auf ca. 1000m) erreiche ich den Kamm und Dank einer Holzleiter ist die sehr hohe Straßenböschung leicht zu überwinden.

    DSC08784.JPG
    Hier beginnt gleich ein gut erkennbarer Steig.

    DSC08788.JPG
    Durch den schütteren Baumbewuchs ergeben sich gute Ausblicke auf das in meinem Rücken liegende Höllengebirge (Feuerkogel / Alberfeldkogel), auch wenn die Szenerie durch die starke Bewölkung etwas getrübt ist.

    DSC08789.JPG

    DSC08793.JPG
    Brunnkogel / Vorderer Langbathsee

    DSC08794.JPG
    Die westlich liegende Hochsteinalm ist ebenfalls auszumachen.

    DSC08797.JPG
    Weiter oben wird der Kamm etwas schmäler und endet schließlich fast direkt am höchsten Punkt des Fahrnaugupfs.

    DSC08802.JPG

    DSC08803.JPG

    DSC08807.JPG
    Fahrnaugupf - 1239m.

    Nachdem die Witterung ohnehin nicht zum längeren Verweilen einlädt, steige ich gleich wieder über den Ostkamm zur Geißwand ab. Hier treffe ich erstmals, seit heute morgen, wieder auf einige Wanderer.

    DSC08809.JPG
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 16:21 Uhr)

  9. #9
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    DSC08813.JPG
    Hochspannungsleitung Fahrnaugupf

    DSC08818.JPG
    Ostkamm

    DSC08819.JPG
    Gipfelbuchkassette am Ostkamm.

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    Blick über den Traunsee.

    DSC08823.JPG
    Kleiner Sonnstein.

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    Ruachelgelände "Nordflanke Großer Sonnstein", - man kann hier auch den Steig erkennen.

    DSC08835.JPG

    DSC08836.JPG
    Unterwegs zur Geißwand.

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    Felsaufbau Geißwand.

    DSC08843.JPG
    Geißwand - 872m.

    DSC08844.JPG
    Kleiner Sonnstein mit Eibenberg im Hintergrund.

    DSC08848.JPG

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    Nach ebenso kurzem Besuch der Geißwand , geht´s weiter zum Baalstein, wo ich mir mal eine Rast gönne.

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    DSC08856.JPG
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 10:57 Uhr)

  10. #10
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    Lächeln AW: Ruachelplanquadrat Brenntenkogel-Fahrnaugupf-Geißwand/Baalstein-Kl./Gr.Sonnstein, Salzkammergut-Berge, März-Mai 2017

    DSC08858.JPG
    Baalstein - ca. 830m.

    Anschließend gehe ich zur Einsattelung zwsichen Baalstein und Geißwand zurück und steige hier über den „Panoramaweg Geißwand/Baalstein“ (blaue Punktmarkierung) Richtung Nordosten bzw. Traunkirchen ab. Von diesem Weg bin ich, was die landschaftliche Szenerie betrifft, augenblicklich sehr angetan. Es gibt übrigens auch eine Kassette mit Steigbuch.

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    DSC08867.JPG

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    Traunkirchen

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    Kassette mit Steigbuch.

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    DSC08886.JPG
    Man gelangt auf ca. 540m zum Zellerlweg, - meine Tour setzte ich hier Richtung Süden fort und wähne mich schon am Steig nach Siegesbach, zurück zum Ausgangspunkt.

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    DSC08889.JPG
    Bis mir bei einem Wegweiser eine überklebte Textzeile auffällt, die aber trotz der gelben Folie noch immer etwas durchscheint und somit noch lesbar ist: „Höhensteig zum Sonnstein 1h 30min Nr. 2“.


    Nun, zum Sonnstein will ich zwar heute nicht mehr, aber nachdem ich etwas entfernt einen Baum mit Wegmarkierung stehen sehe, weiß ich, dass das der Weg ist, den ich mir für die Rückkehr vorgenommen hatte. Jedenfalls ist er noch immer durchgängig bis Siegesbach markiert, aber augenscheinlich aufgelassen und wird nicht mehr gewartet. Eigentlich schade, da landschaftlich sehr reizvoll. In leichtem Auf und Ab mündet er schließlich in den Sonnstein-Weg, der mich zum Ende dieser Tour führt.

    DSC08897.JPG
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 11:07 Uhr)

  11. #11
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    Rückweg nach Siegesbach.

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    Alte Trasse der B145 mit ihren Tunnels und Gallerien.

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    Wieder mal Fundamente.

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    Fetzenflieger

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    Abwechslungsreich geht es weiter ...

    DSC08920.JPG

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    DSC08925.JPG

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    DSC08930.JPG
    Hier bei der Einmündung in den Weg Siegesbach - Kleiner Sonnstein.

    DSC08941.JPG

    DSC08938.JPG
    Abschiedsgruß vom Osterhasen.

    *****
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 11:16 Uhr)

  12. #12
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    Lächeln AW: Ruachelplanquadrat Brenntenkogel-Fahrnaugupf-Geißwand/Baalstein-Kl./Gr.Sonnstein, Salzkammergut-Berge, März-Mai 2017

    Tour 3 / 06.05.2017:

    • Traunkirchen / Siegesbach (Parkplatz Kleiner Sonnstein / B145)
    • kurzer, markierter Wegabschnitt (Nr. 1) Richtung Kl. Sonnstein
    • Jagdsteig Richtung Gebiet Hochlacken
    • wegloser Zustieg zum Jagdsteig „Nordflanke Gr. Sonnstein“
    • gesamte Begehung des Jagdsteigs „Nordflanke Gr. Sonnstein“ zum Weg Nr. 1 (Kl. Sonnstein)
    • Kleiner Sonnstein – 923m
    • Weg Nr. 1 - Traunkirchen / Siegesbach


    Karte Tour 3.jpg
    Kompass-Karte Nr. 18 „Nördliches Salzkammergut“, Lizenznr. 18-0408-ILVB“

    Diesen Bericht beginne ich mit einem Zitat aus der vorangegangenen Schilderung von Tour 2:

    „Der Beginn des Riedels ist recht steil, bald verflacht sich das Gelände aber wieder, danach wird es kurz nochmals steiler und dann stehe ich tatsächlich bei ca. 840m am Steig.“

    Bis hier her ist Tour 3 praktisch ident zur Tour 2.


    Weitere Zitate bzw. Auszüge von Tour 1 ...

    „Der Steig ist zunächst noch verhältnismäßig breit und führt zu einem Gatter ...“


    „Die nächste Wegmarke stellt eine Fichte dar, die recht auffällig mit blauen Pfeilen und Buchstabenkürzeln versehen ist. Hier befindet man sich regelrecht an einem Jagdsteig-Knotenpunkt: gerade weiter bzw. nach Osten Richtung Kleiner Sonnstein, rechts hinauf bzw. Süden Richtung Großer Sonnstein und links hinunter bzw. nach Norden Richtung Siegesbach.“

    Bis zur Fichte aber noch einige Bilder der schon bekannten Wegabschnitte ...

    DSC09044.JPG
    Kleiner Sonnstein.

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    Lichtspiele über dem Traunsee.

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    Brücke und Beginn des Jagdsteiges (unterhalb von Gehöft "Hinterholz 8" )

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    Lichtung mit Haus ca. 680m.

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    Bachquerung

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    Aufstieg am Riedel ...

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    DSC09084.JPG
    ... zum Jagdsteig "Nordflanke Großer Sonnstein" - ca. 840m

    DSC09088.JPG
    Gatter

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    Schon begangener Abschnitt des Steiges (Tour 1).

    DSC09106.JPG
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 13:19 Uhr)

  13. #13
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    Feinstes Ruachelgelände!

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    Rückblick

    DSC09120.JPG
    Also heute heißt es ab der Fichte weiter Richtung Osten durch die Nordflanke und zum Kleinen Sonnstein. Gegenüber dem bereits bekannten Steigabschnitt ändert sich vorerst an Szenerie und Beschaffenheit des Weges nur wenig, und nachwievor gilt es Gräben zu überwinden. Der erste ist noch relativ harmlos, doch dann folgt gleich der anspruchsvollste der gesamten Flanke.

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    Gerade weiter Richtung Kleiner Sonnstein, - rechts hinauf Richtung Großer Sonnstein.

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    Kleiner Sonnstein.

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    ... noch relativ harmlos ...

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    Rückblick

    DSC09131.JPG

    Etwas absteigend geht es zu einem sehr tiefen Grabeneinschnitt, wo schon aus der Entfernung die Frage aufkommt ... „Wie geht´s da blos rüber ...?!“ Aber in Ruhe mal anschauen kostet ja nichts ... Der Steig führt also an die Grabenwand heran. Die letzte Latsche am Wegesrand kann nicht darüber hinweg täuschen, dass es unter ihr sicher zehn Meter ordentlich in den Graben hinab geht. Aber es gibt noch eine verostete Eisenstange und eine kleine Fichte, deren Stamm sich mit der Hand umschließen lässt, - damit müssten die ersten abschüssigen Meter zu überwinden sein ... Die rechte Hand an der Fichte und am Hosenboden versuchend, mit dem linken Fuß die Eisenstange zu erreichen ... Haltungsnoten gibt´s dafür keine, aber irgendwie geht´s und ich habe gleich wieder aufrechten Stand. Zu meiner Überaschung stoße ich dann auf ein relativ neues Stahlseil, mit dessen Hilfe es sich etwas entspannter über die schmale Felsleiste turnen lässt. Das Seil führt aber nicht bis in den Grabengrund, sondern endet etwa zwei Meter oberhalb diesem, und so ist der Rest noch frei abzuklettern, - geschafft. Auf der anderen Seite geht es jetzt aber auch nicht unbedingt gemütlich aus dem Graben wieder heraus. Hier wartet noch eine ordentliche Bröselrunse. Holzstämme lassen auf eine alte Steiganlage mit Leitern schließen, die wohl schon lange den Naturgewalten erlegen sein dürften. Nachdem die Runse, was den Widerhalt unter den Schuhsolhlen betrifft, nicht sehr vertrauenserweckend erscheint, steige ich wie auf rohen Eiern aus dem Graben und halte mich von den Stämmen fern, um nur ja nichts in Bewegung zu setzen.

    DSC09135.JPG
    Abstieg zum Graben ...

    DSC09138.JPG
    Eisenstange im Rückblick.

    DSC09140.JPG
    Das Stahlseil reicht nicht bis zum Grabengrund.

    DSC09141.JPG
    Rückblick: an der hellsten Stelle der Latschenlinie kommt der Steig in den Graben herein.
    Die Aufnahmeperspektive stellt die Steilheit etwas milder dar, als sie tatsächlich ist!

    DSC09142.JPG
    Im Graben.
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 11:48 Uhr)

  14. #14
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    DSC09143.JPG
    Bröselrunse, - direkt unterhalb der Latschen findet der Steig seine Fortsetzung ...

    DSC09144.JPG
    Die gegenüberliegende Grabenseite im Rückblick, wo der Abstieg gerade erfolgte.

    DSC09147.JPG

    DSC09148.JPG
    Der nächste Graben gestaltet sich nicht ganz so schwierig, auch wenn das Gelände hier ebenfalls recht abschüssig ist ...

    DSC09149.JPG

    DSC09150.JPG

    DSC09156.JPG

    Nun geht es deutlich einfacher weiter, wenn auch noch der eine oder anderer Graben folgt, und man merkt es auch an der Vegetation, Laubbäume treten wieder mehr in den Vordergrund – das Gelände ist nicht mehr ganz so schroff. Schließlich erreiche ich einen recht malerischen, grasbewachsenen Riedel mit lichtem Baumbestand.

    DSC09158.JPG

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    Malerischer Riedel.

    DSC09165.JPG

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    Traunkirchen

    DSC09181.JPG
    Dann noch etwas über Waldgrabengelände und bald sind Stimmen zu vernehmen, die den Sonnstein-Weg von Siegesbach her ankündigen, auf dem ich mich dann auch bei ca. 760m wiederfinde.

    DSC09183.JPG
    Sonnstein-Weg

    DSC09186.JPG
    Noch schnell hinauf zum Gipfel des Kleinen Sonnstein ...
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 12:04 Uhr)

  15. #15
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    DSC09188.JPG
    Ebensee, links der Eibenberg, rechts die Hohe Schrott.

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    Fahrnaugupf

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    Lichtung mit Haus ca. 680m (siehe Beshreibung Anstiegswege).

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    Feuerkogel / Alberfeldkogel

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    Großer Sonnstein

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    Ruachelgelände Nordflanke Großer Sonnstein.

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    Ebensee / Traunmüundung in den Traunsee, rechts: Großer Sonnstein

    DSC09203.JPG
    Sonnstein-Hütte

    DSC09204.JPG

    DSC09208.JPG
    Erlakogel

    DSC09209.JPG
    Kleiner Sonnstein - 923m.

    DSC09212.JPG
    ... und natürlich der Traunstein - Wächter des Salzkammergutes!

    Nach kurzer Rast dann wieder retour zum Parkplatz an der B145 ...

    DSC09221.JPG

    DSC09229.JPG

    DSC09233.JPG

    *****
    Geändert von MountainManiac (17.05.2017 um 12:15 Uhr)

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