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Thema: mehrfache Bindungsbohrung?

  1. #1
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    mehrfache Bindungsbohrung?

    Hallo,
    wie kritisch sind denn mehrfache Bohrungen für verschiedene Bindungen?
    Angeblich nur ein Problem, wenn die Löcher näher als 5 mm beieinander sind.

    Aber was kann denn dann schlimmstenfalls passieren?
    Bricht der Schi auseinander?
    Weiten sich die Löcher ("wachsen zusammen"), so dass die Bindung nicht mehr gescheit hält?

    Inwiefern wird das Problem eingedämmt, wenn man die Löcher zukleistert (mit Holzleim?)

    Vielen Dank!

    Gerne dürft Ihr auch auf die verschiedenen Varianten eingehen (2x, 3x, 4x, gebohrt, nah beieinander, weit auseinander, etc.)

  2. #2
    Ja genau so ist das. Avatar von bergsteirer
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    AW: mehrfache Bindungsbohrung?

    Zukleistern nicht, mit Kunststoffpfropfen schließen.
    Eine zweite Garnitur Bohrlöcher wird kein Problem sein wenn es kein super-leichter Skitourenwettkampfski ist.
    Ab dreimal wäre ich mir nicht mehr sicher.
    La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
    [Le Mythe de Sisyphe, Albert Camus, 1942]

  3. #3

    AW: mehrfache Bindungsbohrung?

    Das kann dir jede Fachwerkstätte problemlos erledigen.
    ----

  4. #4

    AW: mehrfache Bindungsbohrung?

    Wenn man Rampamuffen nimmt, kann man neue Schrauben auch nur ein paar Millimeter neben alten oder auch nur teilweise in alte Bohrlöcher machen.

  5. #5
    no risk no fun Avatar von harry2501
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    AW: mehrfache Bindungsbohrung?

    Theoretisch ist alles möglich, oder sagen wir beinahe.
    Um einen Schi sicher zu bohren der dann auch eingestellt werden darf muss ein abstand von mindestens 1 cm von Bohrlochmittelpunkt zu Bohrlochmittelpunkt sein. mann kann auch ein altes Bohrloch verwenden, oder eines das 1-2 mm daneben liegt, daführ muß das ganze dann etwas größer ausgebohrt werden, dann einen speziellen einsatz rein in welchen dann die neue schraube kommt.
    Alte Löcher werden mit Bindungsleim und Kunststoffpfropfen zugemacht. der leim hat aber nicht den sinn dass der pfropfen hält sondern, da spezialleim und nicht wasserlöslich, der (Holz)kern vor eindringender nässe geschützt wird.
    Der schi wird jetzt wegen einmal umbohren sicher nicht extrem geschwächt.
    Bei Bindungsmontagen ist mir auch schon oft bei Kinderschi passiert dass der schi aussieht wie schweizer käse, dass das 6te oder 7te mal gebohrt werden muß. Laut Ö-Norm kein Problem, solange der Lochabstand passt (1cm)

  6. #6
    Forumsgrad II
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    AW: mehrfache Bindungsbohrung?

    Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten.

    Wo kriegt man diese Kunststoffpfropfen her? Im Fachgeschäft? Oder online?
    Bindungsleim habe ich bei Google gefunden.
    Sollte man die Rampamuffen dann auch verwenden, wenn man weit genug weg von alten Bindungslöchern bohrt? Oder auch wenn man exakt dieselben Löcher wiederverwendet?
    Kann man alte Löcher für eine neue Bindung wiederverwenden, ohne derartige Zusatzmaßnahmen? Oder ist dann das Gewinde zu ausgenudelt?

    Danke!

  7. #7

    AW: mehrfache Bindungsbohrung?

    Rampamuffen würde ich immer für Schi ohne Holzkern verwenden - spätestens, wenn eine Bohrung ausgerissen ist, weiß man warum :-D
    Zum Kleben am einfachsten Epoxidharz verwenden - das greift auch geschäumte Schikerne nicht an. (zB UHU endfest)

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