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Thema: Jägerschaft

  1. #1096

    AW: Jägerschaft

    Ein wirklich lesenswerter Artikel von Herrn Dr. Gürtler - pensionierter Rechtsanwalt - in der aktuellen Jagdzeitung "St. Hubertus" vom 1. Dezember 2016.

    Nachzulesen zB. hier:

    Teil 1: https://www.facebook.com/martinballu...type=3&theater

    Teil 2: https://www.facebook.com/martinballu...type=3&theater


    Im 2. Teil (1. Spalte, ganz unten beginnend) fasziniert mich folgendes Statement von Herrn Dr. Gürtler: "Jedenfalls sollte in einem Land, in dem Eigentum vielleicht noch Wert hat, über die Form der jagdlichen Bewirtschaftung immer noch der Grundeigentümer und nicht militante Jagd- und Fleischverzehrgegner sowie die Neidgesellschaft entscheiden"

    Dr. Gürtler stellt also in seinem Statement fest, dass die Form der jagdlichen Bewirtschaftung immer noch der Grundeigentümer entscheiden soll. Wie groß muss die Enttäuschung von Herrn Dr. Gürtler wohl gewesen sein, als der Verfassungsgerichtshof den Antrag eines Waldbesitzers, der seinen Grund jagdfrei stellen wollte, abgelehnt hat ...... ich danke Herrn Dr. Gürtler für diese juristische Erkenntnis aus berufenem Mund, wo hier von ihm schriftlich klar zugegeben wird, dass die Zwangsbejagung gegen den Willen des Grundeigentümers auch von ihm abgelehnt wird !

    Eine weitere Analyse dieses Satzes ergibt dann folgende Entscheidungsträger für die 'jagdliche Bewirtschaftung':

    1) Es soll also der Eigentümer entscheiden
    2) Es sollen nicht militante Jagdgegner entscheiden
    3) Es sollen nicht militante Fleischverzehrgegner entscheiden
    4) Es soll nicht die Neidgesellschaft entscheiden

    Der Eigentümer kann laut Jagdgesetz nichts entscheiden (ausgenommen Eigenjagden)

    Es ist hochgradig anzunehmen, dass die Anzahl militanter Jagdgegner in der Jägerschaft sehr gering sein wird

    Es ist hochgradig anzunehmen, dass die Anzahl von Fleischverzehrgegnern in der Jägerschaft sehr gering sein wird

    Derzeit entscheidet eindeutig die Jägerschaft über die "jagdliche Bewirtschaftung" und schreibt sich selbst ja alle Regelungen in die jeweiligen Landesjagdgesetze.

    Es wird sicherlich viele Beispiele geben, wo Grundbesitzer und Jagdausübungsberechtigter dieselbe Person sind.


    In allen anderen Fällen gehören dann eigentlich alle restlichen Jäger zur Neidgesellschaft ...... oder ? Sind ja weder Grundeigentümer, noch anzunehmender Weise militante Jagdgegner, noch Fleischverzehrgegner, bleibt also nur mehr die Neidgesellschaft !


    Zusammenfassung: Schene Artikl in Tseidung hot schlöchte Agumend ! Grine Maturrah nix helfn bei schraibn !


    Mit einem freundlichen "Waidmanns Dank"
    Geändert von w56 (02.12.2016 um 19:17 Uhr)

  2. #1097
    Forumsgrad VIII
    Registriert seit
    12.2004
    Beiträge
    71

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von w56 Beitrag anzeigen
    Ein wirklich lesenswerter Artikel von Herrn Dr. Gürtler - pensionierter Rechtsanwalt - in der aktuellen Jagdzeitung "St. Hubertus" vom 1. Dezember 2016.

    Nachzulesen zB. hier:

    Teil 1: https://www.facebook.com/martinballu...type=3&theater

    Teil 2: https://www.facebook.com/martinballu...type=3&theater


    Im 2. Teil (1. Spalte, ganz unten beginnend) fasziniert mich folgendes Statement von Herrn Dr. Gürtler: "Jedenfalls sollte in einem Land, in dem Eigentum vielleicht noch Wert hat, über die Form der jagdlichen Bewirtschaftung immer noch der Grundeigentümer und nicht militante Jagd- und Fleischverzehrgegner sowie die Neidgesellschaft entscheiden"

    Dr. Gürtler stellt also in seinem Statement fest, dass die Form der jagdlichen Bewirtschaftung immer noch der Grundeigentümer entscheiden soll. Wie groß muss die Enttäuschung von Herrn Dr. Gürtler wohl gewesen sein, als der Verfassungsgerichtshof den Antrag eines Waldbesitzers, der seinen Grund jagdfrei stellen wollte, abgelehnt hat ...... ich danke Herrn Dr. Gürtler für diese juristische Erkenntnis aus berufenem Mund, wo hier von ihm schriftlich klar zugegeben wird, dass die Zwangsbejagung gegen den Willen des Grundeigentümers auch von ihm abgelehnt wird !

    Eine weitere Analyse dieses Satzes ergibt dann folgende Entscheidungsträger für die 'jagdliche Bewirtschaftung':

    1) Es soll also der Eigentümer entscheiden
    2) Es sollen nicht militante Jagdgegner entscheiden
    3) Es sollen nicht militante Fleischverzehrgegner entscheiden
    4) Es soll nicht die Neidgesellschaft entscheiden

    Der Eigentümer kann laut Jagdgesetz nichts entscheiden (ausgenommen Eigenjagden)

    Es ist hochgradig anzunehmen, dass die Anzahl militanter Jagdgegner in der Jägerschaft sehr gering sein wird

    Es ist hochgradig anzunehmen, dass die Anzahl von Fleischverzehrgegnern in der Jägerschaft sehr gering sein wird

    Derzeit entscheidet eindeutig die Jägerschaft über die "jagdliche Bewirtschaftung" und schreibt sich selbst ja alle Regelungen in die jeweiligen Landesjagdgesetze.

    Es wird sicherlich viele Beispiele geben, wo Grundbesitzer und Jagdausübungsberechtigter dieselbe Person sind.


    In allen anderen Fällen gehören dann eigentlich alle restlichen Jäger zur Neidgesellschaft ...... oder ? Sind ja weder Grundeigentümer, noch anzunehmender Weise militante Jagdgegner, noch Fleischverzehrgegner, bleibt also nur mehr die Neidgesellschaft !


    Zusammenfassung: Schene Artikl in Tseidung hot schlöchte Agumend ! Grine Maturrah nix helfn bei schraibn !


    Mit einem freundlichen "Waidmanns Dank"
    Man kann die Jagd kritisieren keine Frage...man kann dies auch in einem Bergsteigerforum tun...wenn man allerdings in einem Bergsteigerforum nix zum Thema Bergsteigen beitragen kann ( und darauf lassen deine Beiträge schliessen) sondern ständig das Forum mit Beiträgen zumüllt die Bergsteiger nur am Rande interessieren so kann man nur zu dem Schluss kommen, wie ein Forumskollege bereits angemerkt hat, dass du nicht ganz dicht bist.....aufgrund der Intensität deiner Beiträge würde ich sogar den Begriff Soziopath gebrauchen...liebe Moderatoren des Forums...des tuad echt neama....

  3. #1098

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von Reddo Beitrag anzeigen
    Man kann die Jagd kritisieren keine Frage...man kann dies auch in einem Bergsteigerforum tun...wenn man allerdings in einem Bergsteigerforum nix zum Thema Bergsteigen beitragen kann ( und darauf lassen deine Beiträge schliessen) sondern ständig das Forum mit Beiträgen zumüllt die Bergsteiger nur am Rande interessieren so kann man nur zu dem Schluss kommen, wie ein Forumskollege bereits angemerkt hat, dass du nicht ganz dicht bist.....aufgrund der Intensität deiner Beiträge würde ich sogar den Begriff Soziopath gebrauchen...liebe Moderatoren des Forums...des tuad echt neama....
    Es ist halt bedenklich, wenn Dir als Bergsteiger die Wegefreiheit und somit die freie Betretbarkeit des Waldes offensichtlich egal ist - unabhängig davon, ob wandernd, kletternd, mit Tourenschi, Schneeschuhen oder MTB. Die beiden dominanten Gruppen, die versuchen die Wegefreiheit immer wieder einzuschränken, sind die Waldbesitzer (genau genommen die Großgrundbesitzer, die die anderen Kleinwaldbesitzer massiv instrumentalisieren) und die Jägerschaft .....

    Übrigens Dein 1. Beitrag zur Jägerschaft stammt vom 15.1.2013, mein 1. Beitrag vom 10.9.2015 - ich nehme an, in der Selbstreflexion war Dein Beitrag eine wertvolle Wortspende, während Du meine Beiträge als 'Zumüllen' bezeichnest. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass Du anderer Meinung bist als ich, ich würde jedoch nicht so weit gehen, die Moderatoren mit "des tuad echt neama" zum Einschreiten aufzufordern. Ich gratuliere Dir zu Deinem 'situationselastischen' Umgang mit dem hohen Gut der 'Meinungsfreiheit' und Deinem Demokratieverständnis !

  4. #1099
    Forumsgrad III
    Registriert seit
    11.2015
    Beiträge
    26

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von Reddo Beitrag anzeigen
    Man kann die Jagd kritisieren keine Frage...man kann dies auch in einem Bergsteigerforum tun...wenn man allerdings in einem Bergsteigerforum nix zum Thema Bergsteigen beitragen kann ( und darauf lassen deine Beiträge schliessen) sondern ständig das Forum mit Beiträgen zumüllt die Bergsteiger nur am Rande interessieren so kann man nur zu dem Schluss kommen, wie ein Forumskollege bereits angemerkt hat, dass du nicht ganz dicht bist.....aufgrund der Intensität deiner Beiträge würde ich sogar den Begriff Soziopath gebrauchen...liebe Moderatoren des Forums...des tuad echt neama....
    Du hast die anderen Sportarten wie zB. Radfahren (hier gibt es wirklich tolle Tourenbeschreibungen) vergessen, Du forderst meiner Meinung nach Zensur und greifst (wie Dein Vorredner) untergriffig und persoenlich an.

  5. #1100
    Ja genau so ist das. Avatar von bergsteirer
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    AW: Jägerschaft

    Als Bergsteiger, Wanderer, Radfahrer und Naturgenießer ist mir die Wegefreiheit und somit die freie Betretbarkeit des Waldes ein hohes Gut, welches es zu erhalten gilt.
    Macht mich das automatisch zum Freund und Verbündeten aller aller militanten, radikalen Tierschützer und Kampf-Veganer? Eher nicht.
    Geändert von bergsteirer (04.12.2016 um 11:21 Uhr)
    La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
    [Le Mythe de Sisyphe, Albert Camus, 1942]

  6. #1101
    1000er
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    105

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von Reddo Beitrag anzeigen
    ...wenn man allerdings in einem Bergsteigerforum nix zum Thema Bergsteigen beitragen kann ( und darauf lassen deine Beiträge schliessen) sondern ständig das Forum mit Beiträgen zumüllt die Bergsteiger nur am Rande interessieren ...
    Was lässt dich eigentlich annehmen hier für "die Bergsteiger" (oder auch nur für die Forumsuser) zu sprechen?

  7. #1102
    Radfahrer Avatar von Ansahias
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    2.866

    AW: Jägerschaft

    Liebe Mitdiskutanten!

    Dass ein Thema zu Wegefreiheit bzw. zum Verhalten eines Teils der Jägerschaft zu kontroversen Beiträgen und vielfach auch pointierten Formulierungen führt, liegt in der Natur der Sache. Ich ersuche Euch dennoch, auf persönliche Beleidigungen untereinander und auf Pauschalverurteilungen zu verzichten.
    Wir sollten hier in unserem Forum so weit sein, dass Diskussionen auf einer sachlichen Ebene bleiben. Gerade auch wenn ein Thema durchaus emotional belegt ist.

    Danke für Euer Verständnis!

    Matthias
    (zuständiger Moderator)

  8. #1103
    Weinviertelradler Avatar von Firngleiter
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    12.2006
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    Korneuburg
    Beiträge
    819

    AW: Jägerschaft

    Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen wesentlich harmlosere als die voranstehenden Verbalinjurien zu teilweise langen Sperren der User geführt haben. Wer arm an Argumenten ist kann offensichtlich nur mehr schimpfen.
    Weinviertelradler

  9. #1104

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von Firngleiter Beitrag anzeigen
    Wer arm an Argumenten ist kann offensichtlich nur mehr schimpfen.
    Da hast du recht. Das einfachste ist aber bestimmte Meldungen einfach zu 100% zu ignorieren. Frei nach dem Spruch "Was kümmert es die Eiche wenn sich die Sau an ihr reibt" (passend zum Jagdthema)
    Liebe Grüße
    Willi

  10. #1105

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von w56 Beitrag anzeigen
    Es ist halt bedenklich, wenn Dir als Bergsteiger die Wegefreiheit und somit die freie Betretbarkeit des Waldes offensichtlich egal ist - unabhängig davon, ob wandernd, kletternd, mit Tourenschi, Schneeschuhen oder MTB. Die beiden dominanten Gruppen, die versuchen die Wegefreiheit immer wieder einzuschränken, sind die Waldbesitzer (genau genommen die Großgrundbesitzer, die die anderen Kleinwaldbesitzer massiv instrumentalisieren) und die Jägerschaft .....
    Ich stehe ja einerseits der gängigen Jagdpraxis in Österreich sehr kritisch gegenüber und bin ein Freund des § 33 ForstG - aber wenn man auf das Recht der freien Betretbarkeit des Waldes pocht, sollte man andererseits sensibel gegenüber der "Kollektivierung" des Jagdrechtes auf fremdem Grund und Boden sein, wie es die Jagdgesetze vorsehen. Das ist nämlich eine äußerst vergleichbare Einschränkung des Eigentumsrechts wie im § 33 ForstG. Ich bin da selber etwas uneins mit mir.

  11. #1106

    AW: Jägerschaft

    Und wieder etwas zum Thema Wegefreiheit ...... klarerweise muss - trotz 5-fach überhöhtem Wildbestand - fleissig gefüttert werden .... und klarerweise genau dort !

    http://kaernten.orf.at/news/stories/2816791/

  12. #1107
    anything goes Avatar von Fritz_Phantom
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    Pinzgau
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    1.276

    AW: Jägerschaft

    Bei einem fünffach zu hohen Wildbestand sind wohl eher nicht die Eiskletterer das Problem...
    Leider kann man bei einer Eigenjagd da nichts machen. Dass die Sperre ein Witz ist, steht natürlich völlig außer Frage.
    "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

  13. #1108

    AW: Jägerschaft

    Ein fünffach zu hoher Wildbestand?
    Und warum muss dann überhaupt gefüttert werden?
    Wenn ich ein Glas Wasser bis zum Rand auffülle und weiter draufkippe, geht´s über. Wenn mein Gras im Garten zu hoch ist, werd´ ich es nicht giessen und düngen.
    Wenn zu viel Wild im Wald rumrennt wird es auch noch gefüttert. Ich kapier´s nicht...
    Tue das, wodurch du würdig bist, glücklich zu sein...

  14. #1109
    1000er Avatar von smotron
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    08.2013
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    Graz
    Beiträge
    133

    AW: Jägerschaft

    Zitat Zitat von Roland P Beitrag anzeigen
    Und warum muss dann überhaupt gefüttert werden?
    Privatmast halt.

  15. #1110
    Ja genau so ist das. Avatar von bergsteirer
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    09.2004
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    Ixelles (Erlenstauden)
    Beiträge
    2.198

    AW: Jägerschaft

    Die Kärntner sperren die Eisklettergebiete für die Jagd der Herren und schaffen dafür eine "eisklettertaugliche" Halle in Klagenfurt.
    Nur falls irgendjemandem noch nicht klar ist wo alle diese Kärntnerwitze ihren Ursprung haben.
    (Die Halle wird natürlich vom OEAV betrieben, eh klar.)

    http://kaernten.orf.at/news/stories/2817353/
    La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
    [Le Mythe de Sisyphe, Albert Camus, 1942]

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