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Thema: Wanderungen in Osttirol, 29.7. – 15.8.2009

  1. #1
    Gipfelsammler Avatar von pauli501
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    Beitrag Wanderungen in Osttirol, 29.7. – 15.8.2009

    Hallo Forum!

    Einmal im Jahr will ich richtige Berge sehen! Das habe ich auch voriges Jahr geschrieben.
    Um nicht immer nur niederösterreichische Waldmugeln und steirische Grasberge zu besteigen, fahren Maria und ich diesmal nach Matrei/Osttirol.

    Wir haben weder den Glockner bestiegen noch ausgesetzte Grate überquert.
    Auch eisenhältige Klettersteige sind nicht im Programm, sondern ausschließlich leichte Wanderungen.
    Wer das für uninteressant hält soll einfach weiterklicken. Ich denke aber, dass es auch Wanderer gibt,
    die sich genau dafür interessieren. Immerhin waren 7 Dreitausender dabei.

    So will ich euch über unseren Wanderurlaub berichten!

    Mittwoch, 29.07.2009

    Glanz – Edelweißwiese – Bunzkögele, 2430 m – Steiner Alm – Nussingkogel, 2991 m – Steiner Alm

    Nach der Anreise aus Wien fahre ich (noch allein) rauf zum kleinen Ort Glanz, oberhalb von Matrei.
    Der Parkplatz ist (um 11 Uhr) ziemlich voll, ich kann mein Auto gerade noch am Rand der Almstraße abstellen.
    Der Felsen im linken Teil des Bildes heißt Falkenstein.

    IMG_2350.jpg

    Ich bin hier schon auf ca. 1500 m Höhe. Es ist nicht weit hinauf durch lichten Wald und Wiesen

    IMG_2357.jpg

    zur Edelweißwiese, ein besonders stark beworbenes Ausflugsziel.
    Das Gras wird jedes zweite Jahr gemäht, dann gibt es Geld von der EU. Erhaltung der Natur, heißt das dann!

    IMG_2360.jpg

    Wie der Name schon sagt gibt es die edlen Weißen hier wirklich.
    Pflücken darf man sie nicht, sehr wohl aber werden sie reihenweise mit dem Motormäher geerntet und an die Kühe verfüttert.

    IMG_2367.jpg

    Bald sehe ich unter mir die Steiner Alm liegen. Dort habe ich für zwei Tage ein Lager bestellt.
    Sehr zu empfehlen, es gibt sogar (gratis) eine Dusche mit Warmwasser.



    Noch ist es aber zu früh für die Nacht. Ich gehe über die Wiesen hinauf bis zum Bunzkögele, 2430 m.
    Im hohen Gras verstecken sich auch Kohlröschen, die sind aber schon fast verblüht.

    IMG_2383.jpg

    Einen wunderschönen Bilck hat man von hier zur Bretterwandspitze. Ich überlege raufzugehen, es schaut sehr steil aus.
    Mir ist ganz schwindlich von den Hoch- und Tiefblicken, daher entscheide ich mich dagegen.
    Ich muss mich erst langsam an die Höhenluft gewöhnen.



    Auch auf dem Bunzkögele wachsen die Edelweiß in ganzen Büscheln, wie den ganzen Weg hier rauf.



    Gegenüber ist der Nussingkogel. Mein Ziel für den nächsten Tag.
    Links hinten ist der Ochsenbug zu sehen.



    Nochmal der Ochsenbug, davor die Steiner Alm.



    Ein Gipfelbild vom Bunzkögele mit Blick zur Bretterwandspitze darf nicht fehlen.

    IMG_2424.jpg

    Hier bin ich schon fast unten bei meinem Nachtquartier. Es lässt sich herrlich auf der Terrasse sitzen und die Natur genießen.



    Zum Schlafen ist es aber immer noch zu früh. Ich lasse meinen Rucksack zurück und will den Weg zum Nussing erkunden.
    Einen Weg sehe ich nirgends, auch keine Wegweiser. Daher steige ich einfach auf den Wiesen hinter der Alm höher, um auf den Kamm zu kommen.
    Weiter oben sehe ich einen Steinmann, bis zu dem gehe ich hinauf.



    Dann sehe ich aber schon das Gipfelkreuz und deutliche Steigspuren. Ein Stückchen kann ich ja noch weitergehen.
    Weiter oben wird der Grat steiniger, es gibt große Steinplatten, aber es ist kein Problem drüberzugehen.



    Dann bin ich auch schon oben, auf dem



    Wenigstens etwas zum Trinken hätte ich mitnehmen sollen. Daher halte ich nur eine kurze Fotopause und steige hinab zur Steiner Alm.
    Vor der Hütte gibt es einen Trog mit bestem Trinkwasser.

    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 18:39 Uhr)
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    "Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein, und die Spatzen pfeifen lassen." -Don Bosco-

  2. #2
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    Steiner Alm – Bunzkögele, 2470 m – Bretterwandspitze, 2887 m – Steiner Alm

    Donnerstag, 30.07.2009

    Da ich den für heute geplanten Nussing schon gestern bestiegen habe, brauche ich ein neues Ziel.
    Die sehr netten Leute auf der Alm (Der Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren ist köstlich) sagen, dass der Weg auf die Bretterwandspitze leicht ist.
    Also nichts wie rauf. Der Ochsenbug leuchtet schon in der Sonne, während die Alm noch im Schatten liegt.

    IMG_2479.jpg

    Ich schaue ganz genau hinüber, weil ich eventuell auch da rauf will.

    IMG_2485.jpg

    Auf dem Nussing war ich schon gestern. Auf dem Grat von links, hier im Bild, geht es ganz leicht.

    IMG_2487.jpg

    Ich gehe von der Alm gleich über die Wiesen hoch zum Kamm, der zum Bunzkögele führt. Auch hier alles voller Edelweiß.

    IMG_2496.jpg

    Je näher ich dem Berg komme, desto weniger steil wirkt der Hang.

    IMG_2501.jpg

    IMG_2550.jpg

    Der Weg geht zu meinem Glück nicht direkt an der Kante, sondern einige Meter weiter links. Einen kurzen Blick in die Bretterwand halte ich aber aus.



    Das Gipfelkreuz steht, wie so oft, nicht auf dem höchsten Punkt. Dort wäre es von Matrei nicht zu sehen.

    IMG_2518.jpg

    Gipfelbuch gibt es keines, dafür haben Besucher flache Steine in den Behälter gelegt und den Namen eingeritzt. Ich habe auch meinen Stein dazugelegt.



    Hier sieht man meine Ziele für den nächsten Tag. Irgendwo da unten ist die Sudetendeutsche Hütte.
    Darüber die Wellachköpfe und der Muntanitz. Auch das Gradötzkees gibt es noch.

    IMG_2512.jpg

    Auf dem Rückweg, ich habe viel Zeit, da ich noch einmal auf der Steiner Alm nächtigen werde, widme ich den Blumen meine Aufmerksamkeit.





    Natürlich sind da nicht nur Edelweiß, die ziehen aber die Blicke besonders auf sich.



    Genauer hinschauen muss man um die Kohlröschen zu sehen.

    IMG_2585.jpg

    Die Widderchen interessieren sich auch sehr für die Reserln.

    IMG_2591.jpg

    Berufkraut

    IMG_2586.jpg

    Goldpippau

    IMG_2587.jpg

    Weiße Katzchenpfötchen

    IMG_2595.jpg

    Witwenblume oder Skabiosa?

    IMG_2602.jpg

    Hier muss ich völlig passen!

    IMG_2605.jpg

    IMG_2607.jpg

    Jetzt gehe ich erstmals auf dem Weg zur Steiner Alm. Schon wieder schaut der Ochsenbug von der anderen Talseite zu mir rüber. Ob ich da raufkomme?



    Von den wunderschönen Blüten des Berghauswurz bin ich immer wieder begeistert.



    Am Nachmittag gehe ich noch über die Almwiesen zum Talschluß. Ich liege im Gras und lasse die Seele baumeln.
    Neben mir rauscht der Bach. Hier lässt es sich aushalten.



    Das angesagte Gewitter kommt erst um 15 Uhr. Da sitze ich längst in der gemütlichen Stube, während es andere, die noch von oder zur Sudetendeutschen Hütte unterwegs sind, voll erwischt.

    IMG_2641.jpg
    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 17:17 Uhr)
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  3. #3
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    Steiner Alm – Sudetendeutsche Hütte – Gradötz, 3063 m – Vordere Kendlspitze, 3085 m

    Freitag, 31.07.2009

    Steiner Alm – Sudetendeutsche Hütte – Gradötz, 3063 m – Vordere Kendlspitze, 3085 – Sudetendeutsche Hütte

    Heute gehe ich weiter rauf. Der Regen vom Vortag ist vorbei. Umso schöner ist der Bach mit mehreren kleinen Wasserfällen anzuschauen.



    Bei der Sudetendeutschen Hütte, 2656 m. Ein paar blaue Flecken gibt es am Himmel, sonst ist es aber bewölkt und die Berge rundum sind vom Nebel verhüllt.
    Ich verschiebe die Besteigung des Muntanitz auf den nächsten Tag.



    Um nicht den ganzen Tag herumzusitzen, gehe ich gemütlich in Richtung Gradötz. Mal schauen wie sich das Wetter entwickelt.

    IMG_2652.jpg

    Der Gradötz ist ein Schotterhaufen, aber zwischen den Steinen blüht trotzdem einiges.



    Hier bin ich auch schon oben. Aussicht gibt es keine, aber immerhin ein Dreitausender in meiner Liste.

    IMG_2654.jpg

    Wieder runter über den Schotter, dann gehe ich gleich wieder rauf auf die Dürrenfeldscharte. Die ist gleich etwas anspruchsvoller, aber mit einem dicken Stahlseil gut versichert.



    Von dieser Seite käme ich nicht rauf auf die Bretterwandspitze.

    IMG_2674.jpg

    Der Weg zur Kendlspitze ist einfacher. Allerdings ist der Anstieg auf den Grat etwas mühsam und sehr schottrig.



    Das letze Stück über den Grat zum Gipfel ist wieder mit einem Seil gesichert. Psychologisch wertvoller als technisch notwendig, halte ich mich gerne daran fest.
    Klettersteig, wie weiter unter auf einer gelben Tafel zu lesen ist, ist das aber keiner.



    Die letzten Schritte zum Gipfel

    IMG_2677.jpg

    Mangels Aussicht mache ich halt ein Foto von mir beim etwas eigenwillig gestalteten Kreuz.

    IMG_2689.jpg

    Dann geht es wieder runter über den "Klettersteig".

    IMG_2695.jpg

    Nur noch runter von der Dürrenfeldscharte,

    IMG_2707.jpg

    dann bin ich bald wieder bei der Sudetendeutschen Hütte.

    Ich wurde von zwei Wanderen schon auf der Steiner Alm vorgewarnt. Der Wirt soll unfreundlich sein.
    Er hat den Beiden (die nicht reserviert hatten) erst um sieben Uhr abends ein Schlaflager angeboten, obwohl die Hütte nicht mal voll war.
    Ich habe diese Probleme NICHT. Ich bekomme sofort gutes Essen und ein Lager. Wir sind zu Viert in einem Lager für 10.
    Allerdings eröffnet er mir beim Bezahlen am Abend, das er für die zweite Nacht (Samstag auf Sonntag), die ich eigentlich bleiben wollte,
    kein Lager mehr für mich hat, weil größere Gruppen angemeldet sind!
    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 19:16 Uhr)
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  4. #4
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    Sudetendeutsche Hütte – Wellachköpfe – Kleiner Muntanitz, 3192 m – Großer Muntanitz,

    Samstag, 01.08.2009

    Sudetendeutsche Hütte – Wellachköpfe – Kleiner Muntanitz, 3192 m – Großer Muntanitz,

    Frühstück gibt es erst um Sieben. Zwei Gruppen sind schon früher unterwegs. Auch ich gehe um halb sieben ohne Kaffee zum Gipfel.
    Der Nussing wird schon von der Sonne beschienen.

    IMG_2724.jpg

    Es ist frisch heute morgen. Hier geht es über ein paar Schneefelder rauf zu den Wellachköpfen.

    IMG_2729.jpg

    Das Schmelzwasser des Vortages ist noch gefroren. Die Schneefelder sind trotzdem auch ohne Eisen gut zu begehen, da schöne Trittspuren vorhanden sind. Sind auch nicht allzu steil.



    Hier geht es oberhalb des Schnees über ganz feinen Sand zum Kleinen Muntanitz (das kleine Spitzerl, ganz links).

    IMG_2748.jpg

    Jetzt heißt es steil absteigen. Ich habe gehörigen Respekt, weil ich schon einiges darüber gelesen habe. Ist aber auch für mich problemlos.
    Es gibt ein Seil und schöne Trittstufen im Fels. Hier habe ich den Abstieg schon hinter mir. Der Weg führt durch den im Schatten liegenden Teil.

    IMG_2753.jpg

    Gipfelbild auf dem Großen Muntanitz. Die Sonne steht genau auf der falschen Seite. Auch für Bilder zum Großglockner ungünstig, sie steht genau über dem Gipfel.

    IMG_2770.jpg

    Besser sieht man nach SSW, einige schon von mir erreichten Gipfel. In der Mitte der Kleine Muntanitz, links die Bretterwandspitze, rechts der Nussingkogel.



    Großvenediger und seine Nachbarn.



    Etwas näher ist der Stubacher Sonnblick und die Granatspitze im Norden.



    Nochmal "meine" Gipfel. Diesmal sollten links auch noch Gradötz (im Schatten) und Kendlspitze zu sehen sein.



    Auch wenn die Sonne ungünstig steht, ganz ohne Glocknerbild geht es nicht.

    IMG_2809.jpg

    Da will ich sowieso nicht runter auf den Gletscher. Es geht wieder rauf auf den wilden Kleinen Muntanitz.



    Gut gesichert ist es problemlos.



    IMG_2824.jpg

    Da es kein Lager auf der Hütte für mich gibt, gehe ich gleich weiter zur Steiner Alm. Zeit habe ich genug, den ganzen Tag auf der Hütte herumsitzen hätte ich ohnehin nicht ausgehalten.



    Bei der Materialseilbahn im Talschluss stehen nicht nur viele Kühe herum, auch die "größeren Gruppen" steigen auf. Sie räumen gerade die Seilbahngondel mit ihren Rucksäcken voll.



    Bei der Steiner Alm wird mir freundlich ein Nachtlager angeboten, das ich dankend ablehne.
    Ich gehe zurück auf dem schönen Weg zur Edelweißwiese.



    Eines geht noch.

    IMG_2883.jpg

    Knapp vor dem Parkplatz in Glanz finde ich sogar noch ein Rotes Waldvögelein.

    IMG_2891.jpg
    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 17:24 Uhr)
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  5. #5
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    Unterlesach – Lesachalmhütten – Tschadinhorn, 3017 m

    Sonntag, 02.08.2009

    Unterlesach – Lesachalmhütten – Tschadinhorn, 3017 m

    In Oberlesach gibt es einen kleinen Parkplatz. Hier soll man ein Kuvert mit der Autonummer und 3 Euro pro Tag in eine Milchkanne werfen. Ich habe kein Kuvert mit, der Parkplatz in Unterlesach ist gratis und außerdem besser als Ausgangspunkt geeignet.
    In Lesach stehen mehrere gelbe Tafeln, auf einer davon steht: Tschadinhorn 6 1/2 Stunden. Das kann ich mir nicht vorstellen, trotzdem gehe ich entlang des Baches



    zu den Hütten auf der Lesachalm. Noch ist hier alles ruhig, kein Mensch zu sehen, scheinen lauter Langschläfer zu sein.

    IMG_2910.jpg

    Hier sind auf dem Schild 4 1/2 Stunden angegeben. Da ich bisher nur etwas über eine Stunde gebraucht habe, bin ich sicher auch diese Zeit unterbieten zu können.



    Ab der Alm wird es steiler. Durch Wald und Wiesen kommt man zügig höher. Hier ist bereits der Gipfel zu sehen.



    Weiter oben wird es etwas steiniger, aber Blumen gibt es bis zum Gipfel.



    Ich habe vom Parkplatz bis zum Gipfel 3 1/2 Stunden gebraucht. Die gelben Tafeln scheinen doch etwas zu übertreiben.
    Das Kreuz ist entweder zu groß oder zu dünn. Irgendwie wirkt es schlecht proportioniert.

    IMG_2944.jpg

    Die Sicht ist heute nicht so gut wie in den vergangenen Tagen. Hier der Grat zum Bösen Weibele. Da will ich in den nächsten Tagen rauf.

    IMG_2945.jpg

    Der Hochschober hinten in der Mitte. Ein weiteres angestrebtes Ziel.

    IMG_2946.jpg

    Die Glödis Spitze lasse ich besser aus.

    IMG_2947.jpg

    Falls das wirklich der Rote Knopf ist (bin mir nicht sicher) da ist einem ein Block ausgebrochen und man kann derzeit ohne Kletterausrüstung nicht rauf.

    IMG_2948.jpg

    Abstieg und viel Zeit bedeutet wieder sich um die Botanik zu kümmern. Alpenleinkraut.



    Moos-Steinbrech



    Interessante Muster auf den Steinen



    Katzenpfötchen in weiß

    IMG_2961.jpg

    Storchschnabel

    IMG_2965.jpg

    Besser die Finger lassen sollte man vom Blauen Eisenhut, weil er giftig ist.



    Bei der Lesachalmhütte ist einiges mehr los als in der Früh.



    Und wieder in Unterlesach angekommen. Eine schöne Wanderung auf einen sehr leichten Dreitausender.
    Jetzt aber nichts wie auf nach Matrei. Maria kommt nach und ab heute ist eine Ferienwohnung gemietet.

    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 17:28 Uhr)
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  6. #6
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    Obermauern – Gotschaunalm – Große Nilalm– Schmiedleralm – Niljochhütte – Obermauern

    Dienstag, 04.08.2009

    Obermauern – Gotschaunalm – Große Nilalm– Schmiedleralm – Niljochhütte – Obermauern

    Heute habe wir eine gemütliche Almwanderung geplant. Wir starten wir in Obermauern, oberhalb von Virgen gelegen.



    Über den Kreuzweg soll es am schönsten sein. Es gibt alte Kreuze mit Bildern, einige sind aber auch schon erneuert worden.



    Der Kreuzweg endet bei einer Kapelle mit Kreuzigungsgruppe.



    Bei der Gotschaunalm angekommen, öffnet sich ein weitläufiges Almgebiet. Bei sonnigem Wetter wäre es hier noch schöner.



    Die Alm ist urig und mit vielen Blumen geschmückt, fast schon kitschig schön. Hier weiß man was Touristen erwarten.



    Ich komme mir fast vor wie in einer Filmkulisse. Gleich kommt Heidi ums Eck.



    Sitzbank mit Blick zum Bergerkogel. Die Sicht zum Lasörling ist ein wenig eingeschränkt.

    IMG_3012.jpg

    Der Fetthennen-Steinbrech blüht derzeit überall und reichlich.



    Wir gehen in Richtung Bonn-Matreier-Hütte, aber nur bis zur letzten Hütte auf der Gr. Nilalm (Rudlealm), dann kehren wir um.
    Weiter oben ist alles im Nebel und wir müssen auf der Schmiedleralm noch Grüße ausrichten.



    Bei der Schmiedleralm gibt es die besten Bauernkrapfen mit Preiselbeeren weit und breit. Und ein Schnapserl gratis dazu.



    Die Schmiedleralm von etwas weiter unten gesehen.



    Die Niljochhütte wurde abgerissen und wird derzeit komplett neu gebaut. Eröffnung 2010.

    IMG_3045.jpg

    Auch ohne Gipfel und bei nicht so gutem Wetter ist diese Almwanderung sehr zu empfehlen. Auch für weniger sportliche Wanderer und Familien.
    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 17:29 Uhr)
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    Guggenberg – Zunigalm – Kleiner Zunig, 2443 m – Großer Zunig, 2776 m

    Mittwoch, 05.08.2009

    Guggenberg – Zunigalm – Kleiner Zunig, 2443 m – Großer Zunig, 2776 m – Zunigsee – Arnitzalm – Guggenberg

    Diesmal soll es wieder ein Gipfel sein. Den Zunig sehen wir aus dem Schlafzimmerfenster ständig.
    Startpunkt ist der Parkplatz in Guggenberg, ca. 1200 m. Auf dem Weg zur Zunigalm finden wir die ersten Eierschwammerl. Wir nehmen sie natürlich mit.
    Die Zunigalm ist ein wunderbarer Ausichtsplatz. Hier nach Zedlach, darüber Ochsenbug und Hintereggkogel.



    Da wird natürlich fleißig fotografiert. Im Hintergrund Matrei mit Bretterwand und Kendlspitze.

    IMG_3070.jpg

    Noch ein Tiefblick nach Matrei, darüber jetzt kennt ihr es sicher schon, Nussing und Bretterwand, dazwischen die Wellachköpfe vor dem Muntanitz.
    Rechts davon Kendlspitze und der sudetendeutsche Höhenweg bis zum Kals-Matreier Törl.

    IMG_3071.jpg

    Das ganze nochmal gezoomt, ganz rechts schaut der Großglockner drüber.



    Auch er noch mal mit maximalen Zoom.

    IMG_3077.jpg

    Dann geht es rauf zum Zunigsee. Links der Kleine Zunig, rechts die Zunigscharte.



    Herrlich ist die Aussicht bereits auf dem Kleinen Zunig. Tief unten liegt Matrei.



    Tiefblick in's Virgental, wer das noch nicht kennt sollte es sich unbedingt mal anschauen.



    Matrei und der Blick in's Tauerntal. Da geht es rauf zum Felbertauerntunnel.



    Links das Kals-Matreier-Törl mit dem Schigebiet der Goldriedbahnen, darüber die Glocknergruppe jetzt schon von Wolken verborgen.
    In der Mitte der Rotenkogel, 2762 m, rechts dahinter die Schobergruppe.



    Hier geht das Iseltal runter nach Lienz, ganz hinten die Zacken der Lienzer Dolomiten.

    IMG_3116.jpg

    Auch auf dem Großen Zunig steht das Kreuz nicht auf dem höchsten Punkt.

    IMG_3123.jpg

    Jetzt fehlt nur noch die Venedigergruppe, leider sind auch hier die höchsten Gipfeln schon in Wolken gehüllt.

    IMG_3139-40.jpg

    Der Große Zunig vom Zunigsee aus gesehen.



    Eine kleine Steigung zum Ganitzlekreuz nehmen wir auf dem Weg zur Arnitzalm gerne in Kauf.
    Vor allem weil auch hier die Aussicht eine ganz besondere ist. Rechts unten ist die Zunigalm zu erkennen.



    Mich interessiert hier vor allem der Hintereggkogel und der Ochsenbug.

    IMG_3172.jpg

    Lonley Tree für Willy :-) auf dem Weg zur Arnitzalm.

    IMG_3176.jpg

    Hier gibt es ein köstliches Schwarzbeer(Heidelbeer)-Omlette und natürlich nicht weniger gut schmeckenden Kaiserschmarren mit Preiselbeeren.



    Auf dem Rückweg zum Parkplatz in Guggenberg weichen wir etwas vom Weg ab um Schwammerl zu suchen.
    Wir machen auch reichlich Beute, das ergibt ein wunderbares Schwammerlgulasch, wie man es nirgends kaufen kann.
    Am nächsten Tag lesen wir in der Zeitung: "Touristen plündern Tirol's Wälder". Uns können sie aber nicht gemeint haben,
    sondern die Italiener die mit Bussen über die Grenze kommen und in Massen ausschwärmen.
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    Ströden – Islitzeralm – Umbalfälle – Wiesbauerspitze, 2767 m

    Donnerstag, 06.08.2009

    Ströden – Islitzeralm – Umbalfälle – Wiesbauerspitze, 2767 m

    Erst heuer im Juli wurde ein neuer Weg auf die Wiesbauerspitze eröffnet. Auch beim Bau des Weges hat die Fa. Wiesbauer (Bergsteigerwurst) kräftig mitgezahlt.
    Sie war es ja auch, die für die Umbenennung des Mullwitzkogels einiges für die Gemeinde Prägraten getan hat. Das wurde ja schon heftig diskutiert.
    Mir ist egal wie der Berg jetzt heißt, ein neuer Weg ist immer interessant und die Aussicht vom Gipfel soll toll sein.

    Startpunkt ist der Parkplatz in Ströden. 5,5 Euro pro Tag sind nicht gerade wenig, dafür darf man aber auch die Umbalfälle ohne Eintritt besichtigen. Zuerst geht es aber zur Islitzer Alm.

    IMG_3201.jpg

    Es gibt hier keinen großen Wasserfall wie manche glauben, nur einen Wildbach mit vielen kleinen Fällen.

    IMG_3205.JPG

    Sehenwert ist der Wasserschaupfad aber auf jeden Fall.



    IMG_3218.jpg

    Dann weitet sich das Tal zu einer schönen Alm und nach Überwindung einer weiteren Steilstufe sehen wir den Felssturz vor uns, weswegen der Weg zur Klarahütte wochenlang gesperrt war.

    IMG_3225.jpg

    Man hat eine Behelfsbrücke gebaut um die Wanderer schon vor dem steinschlaggefährdetem Gebiet auf die andere Bachseite zu bringen.



    Einige Unbelehrbare gehen trotzdem durch. Als besonders gefährlich hätte auch ich es nicht eingestuft.
    Genau wie hier kann auch überall anders im Gebirge jederzeit ein Felssturz oder Steinschlag runterkommen. Da müsste man alle Täler sperren.



    Wir sind brav und gehen über die Brücke. Ist ja schön wenn die Fremdenverkehrswirtschaft so besorgt um ihre Gäste ist.

    IMG_3236.JPG

    Kurz bevor der Reggenbach überschritten wird, beginnt der neu angelegte Weg.



    Es ist ein schöner, zwar anfangs sehr steiler, aber immer gut zu gehender Wiesenweg.



    Weiter oben wird's weniger steil, hier quert er die Hänge. Hinten ist schon der Gipfel zu sehen, schaut eher wie ein Kogel aus, als eine Spitze.

    IMG_3246.jpg

    Auch hier gibt es reichlich Edelweiß und andere Blumen

    IMG_3247.jpg

    Unterhalb des Gipfels, hier links im Bild ist ein guter Platz für eine Hütte. Wenn ihr genug Bergsteigerwurst esst, wird hier in ein paar Jahren die Wiesbauerhütte eröffnet.

    IMG_3249.jpg

    Einer hat anscheinend doch etwas gegen die Umbenennung, der Berg glaubt immer noch der Mullwitz zu sein.

    IMG_3252.jpg

    Egal wie er jetzt wirklich heißt, die Aussicht ist grandios.



    Tiefblick nach Prägraten

    IMG_3257.JPG

    Das Kleinbachtal. Hier sind wir vor Jahren, nach der Besteigung des Lasörlings, abgestiegen.

    IMG_3265.jpg

    Das Großbachtal. Durch beide Bachtäler kann man die Neue Reichenbergerhütte erreichen.

    IMG_3266.jpg

    Sehr beeindrucken finde ich auch die Quirlwand.

    IMG_3270.jpg

    Blick zum Venediger und seinen Trabanten.



    Hier etwas gezoomt. Simony Spitzen, Geiger, Gr. Happ, Venediger, Rainerhorn bis zur Kreuzspitze und viele andere.



    Die Kreuzspitze, oberhalb der Sajathütte, die leider verdeckt ist.

    IMG_3292.jpg

    Beim Abstieg. Hier gibt es eine Wiese mit Allermannsharnisch, beim Berg dahinter sollte es sich um die Daberspitze handeln.

    IMG_3333.jpg

    Wieder vorbei am Umbal-Wasserschaupfad, ein Bild habe ich noch.

    IMG_3365.jpg

    Jetzt sind die Schatten bei der Islitzer Alm schon länger. Hier lässt es sich gut ausrasten.

    IMG_3366.jpg

    Ich kann die Tour nur empfehlen. Wer nach dem Besuch der Wasserfälle noch einen schönen Aussichtsgipfel besteigen will, ist mit dem neuen Weg auf den Wurstberg sicher zufrieden.
    Geändert von pauli501 (22.08.2009 um 14:38 Uhr)
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  9. #9
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    Oberleibnig – Hochschober Haus – Leibnitztörl – Hochschober, 3242 m

    Freitag, 07.08.2009

    Oberleibnig – Hochschober Haus – Leibnitztörl – Hochschober, 3242 m – Staniskascharte – Hochschober Haus – Oberleibnig

    Heute habe ich frei bekommen. Maria hat andere Termine, außerdem hat sie sich einen Rasttag redlich verdient.
    Für mich allein sollte es aber schon was Hohes sein. Über den Hochschober habe ich gelesen, dass er nicht ganz leicht ist. Was das bedeutet weiß ich nicht genau. ich will ihn mir aber zumindest aus der Nähe mal ansehen.

    Man kann über Oberleibning bis auf eine Höhe von über 1600 m hinauffahren. Der Weg von Oberleibning zum Oberfercherbauer ist schon steil, schmal und für Flachländer nur bedingt ein Vergnügen. Dann fährt man noch 3 km auf einem Almweg, wo ein Allradantrieb kein Fehler wäre. Als ich schon dachte falsch zu sein und eine Stelle suchte wo ich wenigsten umdrehen kann, kam ich doch noch zum Parkplatz bei der Brücke über den Leibnitzbach.



    Hier bin ich schon bei der Leibnitz Alm auf 1908 m Höhe.



    Bei diesem schönen, geschnitztem Herrgott wird erstmals der Gipfel sichtbar. Ab hier komme ich auch aus dem Schatten in die Sonne.

    IMG_3378.jpg

    Eine gute halbe Stunde später komme ich zur Hochschober Hütte. Dahinter natürlich der Hochschober in seiner ganzen Breite. Ganz links die Staniskascharte, ganz rechts das Leibnitztörl.
    Hinauf kann man von beiden Seiten. Ich habe gehört dass der Anstieg über die Staniskascharte der leichtere ist. Also will ich dort hinauf.



    Vor mir sind schon einige Leute unterwegs. Ich sehe ein Schild: Hochschober, nur für Geübte und einen ausgetretenen Weg. In der Annahme, dass alle anderen auch auf den Hochschober gehen, eile ich hinterher.
    Erst viel später dämmert mir, dass ich nicht zur Staniskascharte, sondern zum Leibnitztörl unterwegs bin.
    Naja, wenn alle anderen auch hier gehen wird es richtig sein und gehe weiter.
    Kurz vor Scharte gibt es ein paar Eisenklammern und ein Seil, die über einen Felsen hinweghelfen.
    In der Scharte liegt der kleine Gartlsee.



    Auch in der größten Steinwüste gibt es Blumen.



    Jetzt geht der Weg leicht fallend auf der anderen Seite weiter. Man könnte zur Lienzer Hütte absteigen.

    Als ich zur Abzweigung zum Hochschober komme, bin ich verunsichert. Alle vor mir und später auch alle hinter mir gehen gerade weiter zum Schober Törl, über welches man zu den Lesachalmhütten kommt. Ich bin der einzige der zum Gipfel abbiegt. War es doch keine so gute Idee hier rauf zu gehen.

    IMG_3407.jpg

    Es wird zunehmend felsiger und steiler. Auf den Schneefeldern ist eine gute Spur und der Schnee ist weich genug um guten Halt zu finden.

    IMG_3409.jpg

    Schon vor Erreichen des Grates müssen einige Blöcke überkraxelt werden. Meine Stöcke habe ich schon eingepackt. Hier brauche ich die Hände zum Anhalten

    IMG_3413.jpg

    Kurz vor dem Gipfel überholen mich zwei junge Burschen aus Villgraten.

    IMG_3414.jpg

    Der Grat ist breit genug um keine Angst zu haben. Das Überklettern der Blöcke strengt aber doch an.

    IMG_3415.jpg

    Geschafft. Ich bin oben.

    IMG_3422.JPG

    Der Glockner ist ausnahmsweise wolkenfrei zu sehen.

    IMG_3429.jpg

    Roter Knopf und Glödisspitze

    IMG_3430.jpg

    Ich hoffe dass der Abstieg zur Staniskascharte nicht schwerer ist als der Anstieg auf der anderen Seite war.
    Anfangs geht es wieder über Blöcke direkt am Grat. Die Villgratner sind noch oben.

    IMG_3433.jpg

    Hier geht es links vorbei.

    IMG_3437.jpg

    Keine Ahnung wo genau ich hier runtergekommen bin. Die Markierungen sind hier sehr selten zu sehen.

    IMG_3440.jpg

    Der Gletscherhahnenfuß findet überall seinen Platz zum Leben.



    Hier muss ich runter. Unten ist die Staniskascharte, gegenüber die Rot Spitze.



    Ich komme zu einer Stelle, wo ich nicht mehr weiterkann. Soll ich rechts rüberqueren oder links abklettern?
    Von oben ist nicht zu sehen wie es darunter aussieht. Von hinten kommen die Villgratner nach. Ich lasse sie vorbei um zu sehen wie sie die Stelle meistern, dann gehe ich nach. Irgendwie schaffe ich es hier runter zu klettern.
    Ob wir hier am richtigen, markierten Weg waren bezweifle ich allerdings.



    Danach ist es leichter, nur noch Schotter und ein paar Schneefelder. Blick zurück zur Staniskascharte.

    IMG_3453.jpg

    Hüttenfahnen bei der Hochschober Hütte.

    IMG_3462.jpg

    Wegelagerer vor dem Hohen Prijakt



    Hier beim schön gestalteten Leibnitz-Gatterl habe ich meinen Ausgangpunkt fast wieder erreicht.



    Ich bin froh diese, für mich, nicht ganz einfache Tour geschafft zu haben.
    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 18:01 Uhr)
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  10. #10
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    Strumerhof – Zedlacher Paradies – Wodenalm – Strumerhof

    Samstag, 08.08.2009

    Strumerhof – Zedlacher Paradies – Wodenalm – Strumerhof

    Heute gibt es wieder eine einfachere, aber um so schönere Almwanderung.

    Bis zum Strumerhof kann man fahren. Wenn man früh genug aufsteht, gibt es Parkplätze genug, sogar gratis.



    Hier könnte man direkt zur Wodenalm aufsteigen, aber wir wollen zuerst in's Paradies.



    Solche Tafeln sind um vieles informativer als die neuen gelben Wegweiser.



    Die Braunrote Stendelwurz habe ich heuer schon öfters gesehen.

    IMG_3489.jpg

    Schöne alte Lärchen stehen hier, einige sind aber schon in Auflösung begriffen.



    Es ist wie eine Parklandschaft, wirklich paradiesisch.

    IMG_3502.jpg

    Mit Skulpturen wird man auch informiert, hier über die Waldarbeit in früheren Zeiten.



    Sogar einen Fußballplatz gibt es im Paradies.



    Hier im Lärchenstadion hat der Verein "Pfonnholz Zedlach" seine Heimstätte.

    IMG_3507.jpg

    Selbst im Paradies kommt man nicht ohne Zäune aus. Hier wirken sie aber nie störend.

    IMG_3514.jpg

    Jetzt weiß ich auch wozu der Zaun . Hier leben 2 Pony's. Ob die sich fühlen wie im Paradies?
    Maria jedenfalls fühlt sich hier wohl. Immerhin hat sie ihre Kindheit hier verbracht.
    Naja nicht genau hier, sondern in Zedlach, und die Sommer auf der Alm im Froßnitz.

    IMG_3520.jpg

    Leider ist nicht alles paradiesisch. Es gibt riesengroße Monsterameisen



    und andere Rieseninsekten. Ich finde es ja aufdringlich ständig etwas lernen zu müssen.
    Hier wird man ja richtig dazu gezwungen.



    Scheinbar haben früher auch Bären hier gelebt. Für Kinder ist dieser eiserne Bär seht attraktiv.



    Auch auf der Wodenalm wird man genötigt sein Wissen zu erweitern. Nein, ich will die Jahresringe dieser Lärche nicht zählen. Alt war sie sicher, jetzt ist sie tot!

    IMG_3538.jpg

    Gegen eine gute Jause habe ich nichts einzuwenden. Ein schöner Rastplatz mit super Aussicht ist hier auf jeden Fall.
    Den Gipfel im Hintergrund solltet ihr schon kennen, den Nussingkogel hatten wir ja schon mehrmals.

    IMG_3541.jpg

    Hinter der Hütte geht es rauf zum Hintereggkogel, soll nicht schwierig sein. Allerdings ist der Weg nicht markiert.
    Diesmal gehen wir nicht rauf, aber vielleicht bei unserem nächsten Osttirol-Besuch?

    IMG_3546.jpg

    Maria schaut hier rüber zum Roten Kogel. der wäre auch eine Option. Allerdings kann man sehr weit mit der Goldriedbahn hinauf fahren. Für mich wird er dadurch weniger interessant.

    IMG_3549.jpg

    Die da drüber sind der Kl. und der Gr. Zunig. Da sind wir schon gewesen.

    IMG_3553.jpg

    Ein schöner Aussichtsplatz ist auch der Strumerhof.



    Hier mit Tiefblick nach Matrei.

    IMG_3558.jpg

    Im Hintergrund die Bretterwandspitze, die Kendlspitze ist von Wolken verhüllt, nach rechts geht der Weg zum Kals_Matreier-Törl.

    IMG_3560.jpg

    Ein herzförmiger Tisch mit Tiefblick nach Matrei, hier fühlen sich nicht nur Liebespärchen wohl.

    IMG_3568.jpg
    Geändert von pauli501 (21.08.2009 um 18:08 Uhr)
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  11. #11
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    AW: Wanderungen in Osttirol, 29.7. – 15.8.2009

    Mittwoch, 12.08.2009

    Lucknerhaus - Peischlachtörl – Tschadinsattel – Böses Weibele, 3212 m - Kesselkeessattel – Peischlachtörl – Lucknerhaus

    Nach der gestrigen Erholungstour auf die Wodenalm muss heute wieder was G'scheites her.
    Wenn der Ausgangspunkt schon auf 1900 und a bisserl was liegt, ist es nicht mehr so schwer auf über 3000 m zu kommen.
    Wenn man vor halb Acht zum Lucknerhaus hinauf fährt, ist die Mautstelle noch nicht besetzt. Bei der Rückfahrt hätte ich auch einfach durchfahren können.
    Ich bin extra stehen geblieben und habe gestanden bei der Auffahrt nichts bezahlt zu haben (schön dumm). Ich habe dann nur 6 Euro statt wie angeschrieben 9 Euro bezahlt.



    Gleich vom Parkplatz hat man eine schöne Sicht zu irgend einem unbekanntem Mugel!


    IMG_3621.jpg

    Auf den gehen wir aber nicht, sondern über die Niggl Alm (die Hütte kann man mieten) zum Peischalchtörl.
    Auf dem Bild ist der Stall etwas weiter oben zu sehen. Im Hintergrund ist ganz links der Roten Kogel zu sehen.
    Wenn man ganz genau schaut, sieht man auch die (neue) Adler-Lounge und das Kals-Matreier-Törl.

    IMG_3629.jpg

    Ein Gipfelkreuz? Welcher Gipfel soll das denn sein? Nein nur ein kleiner Hügel beim Peischlachtörl.
    Wär' was für den Gipfelquiz!

    IMG_3632.jpg

    Hier sieht man unser heutiges Ziel. Der Kegel links im Bild ist das "Böse Weibele".

    IMG_3634.jpg

    Einmal schaue ich mich noch um. Den Höchsten kann man ja nicht ganz unbeachtet lassen.

    IMG_3642.jpg

    Schon auf dem Weg zum Tschadinsattel gibt es einige Felsblöcke zu überklettern.

    IMG_3652.jpg

    Böse schaut es ja nicht aus, aber doch etwas weiblich.



    Maria auf den letzten Metern zum Gipfel.

    IMG_3667.jpg

    Fast geschafft.

    IMG_3670.jpg

    Mein braves Weibele vor dem Gipfelkreuz des Bösen Weibele's.

    IMG_3672.jpg

    Dazu fehlen mir jetzt die Worte. Sucht euch selbst raus welche Berge man hier sieht.



    Übergang zum Tschadinhorn.

    IMG_3685.jpg

    Tiefblick nach Kals.

    IMG_3686.jpg

    natürlich sind wir nicht allein hier oben. Alle belagern das Kreuz. So ist kein Gipfelbild ohne störende Menschen möglich.

    IMG_3688.jpg

    Der Abstieg zum Kesselkeessattel ist etwas anspruchsvoller, aber nicht wirklich schwierig.



    Beim Gernot-Röhrl_Biwak auf dem Kesselkeessattel.



    Einen kleinen Rest vom Gletscher gibt es noch. Lang wird er sich wohl nicht mehr halten können.



    Die Schusternagerl wird es aber auch noch geben wenn der Gletscher längst abgetaut ist.



    Die dunkle Pyramide im Hintergrund ist das gar nicht so böse "Böse Weibele".



    Fast schon wieder beim Lucknerhaus. Gegenüber das Figerhorn, da soll es auch viele Edelweiß geben, wie uns Desperaux versichert hat. Die Besteigung geht sich aber heuer nicht mehr aus.

    IMG_3766.jpg

    Wer länger hier bleiben will, dem sei die Niggl Alm empfohlen. Wie ein Taferl auf der Hütte verkündet, kann man sie mieten.



    Bei der Rückfahrt von Kals nach Huben sollte man unbedingt noch beim Schleierwasserfall stehen bleiben. Direkt neben der Straße stürzen die Wasser nach unten. Herrlich!

    Geändert von pauli501 (22.08.2009 um 15:38 Uhr)
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  12. #12
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    AW: Wanderungen in Osttirol, 29.7. – 15.8.2009

    Donnerstag, 13.08.2009

    Hinteregg – Ochsenbug, 3008 m,

    Heute bin ich wieder allein unterwegs. Zum Ochsenbug soll es ja ein langer Hatscher sein. Maria hat sich, nach dem Bösen Weibele gestern, eine Rasttag redlich verdient.
    Schon aus dem Küchenfenster unserer FEWo ist mein heutiges Ziel zu sehen. Der Ochsenbug ist der hintere Gipfel, auf den eben die ersten Sonnenstrahlen fallen.
    Rechts davor der Hintereggkogel. Im linken Teil des Bildes ist der Strumerhof und über dem Dach des Hotel Goldried ist auch der Hof Hinteregg, mein Ausgangspunkt zu sehen.

    IMG_3790.jpg

    Beim Hinteregg gibt es nicht besonders viel Parkmöglichkeiten, aber ich bin heute sowieso der einzige der hier sein Auto abstellt.
    Der Hofhund ist neugierig, aber gutmütig.



    Der weg geht anfangs bergab. man verliert noch ca. 50 Höhenmeter, die am Ende der Tour wieder bergauf gegangen werden wollen. Eine felsige Rinne wird mit Hilfe von Seilen problemlos gequert.



    Dann geht es aber bergauf. Und zwar ordentlich steil. Über Wiesen und Wald bis zum Nuenitzköpfl.
    Es gibt einige alte Heuhütten zu bewundern.

    IMG_3803.jpg

    Die Hütten sind dem Verfall preisgegeben, aber die Wiesen werden noch gemäht.



    Das Heu kann nur mit einer Materialseilbahn ins Tal gebracht werden, denn Weg gibt es hier keinen.
    Früher hat man das wohl getragen, oder im Winter mit dem Schlitten gezogen.
    Die Felsen im Hintergrund gehören zum Mittereggkogel.

    IMG_3807.JPG

    Der Weg wird jetzt weniger steil und quert ein Kar bevor es wieder bergan geht. Hier im linken Teil des Bildes.



    Aus der Nähe schau es viel weniger steil aus.
    Es gibt noch einige Schneefelder, die werden im Aufstieg aber rechts umgangen.
    Bein Abstieg eignen sie sich hervorragend zum Abfahren.

    IMG_3818.jpg

    Knapp bevor ich den Gipfel erreiche kommt ein Einheimischer rauf. Er ist von der Virgener Seite aufgestiegen.
    Es gibt da einen Weg, sogar markiert, der bedeutend kürzer ist als der von Hinteregg. 1 Stunde 50 Minuten hat er gebraucht von der Lanthaler Alm bis zum Gipfel.
    Allerdings ist der "Weg" sehr steil, er geht über Wiesen und Schrofenhänge rauf. Da muss man sehr trittsicher und absolut schwindelfrei sein.



    Das 8 Meter hohe, hölzerne Gipfelkreuz.

    IMG_3840.jpg

    Schon oft habe ich hier raufgeschaut und überlegt ob ich es schaffe. Eigentlich war es gar nicht schwer.

    IMG_3837.jpg

    Absolut sprachlos!



    Tiefblick nach Virgen



    Einige herumziehende Wolken stören die Aussicht nur geringfügig.

    IMG_3846.jpg

    IMG_3855.jpg

    IMG_3856.jpg

    IMG_3857.jpg

    IMG_3858.jpg

    Den Hintereggkogel schaue ich mir von oben an. Eine Besteigung geht sich heuer nicht mehr aus. Vielleicht irgendwann. Man braucht ja auch Ziele in der Zukunft.

    IMG_3870.jpg

    Der Steinbrech kann sich auch hier behaupten.



    Bick ins Tauerntal, ganz unten die Dörfer Gruben und Berg. Nach links zweigt hier das Froßnitztal ab, durch das man die Badener Hütte erreicht.

    IMG_3875.jpg

    Vom Nuenitzköpfl sieht man etwas ins Froßnitz hinein. Man erkennt die Katalalm und den Knappenweg.



    IMG_3886.jpg

    Die Heuhütten, hier beginnt der steilste Abschnitt des Abstiegs.



    Aber auch das und der flache Wiederanstieg zum Hinteregghof wird gemeistert, auch wenn es, jetzt am frühen nachmittag schon ordentlich heiß ist. Der angekündigte Regen kommt erst am Abend.
    Geändert von pauli501 (22.08.2009 um 15:40 Uhr)
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  13. #13
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    Matreier Tauernhaus – Außergschlöß – Innergschlöß – Gletscherlehrpfad – Venedigerhaus

    Freitag, 14.08.2009

    Matreier Tauernhaus – Außergschlöß – Innergschlöß – Gletscherlehrpfad – Venedigerhaus

    In der Früh regnet es immer noch. kein Grund zuhause zu bleiben. Wir fahren zum Matreier Tauernhaus.
    Parken um günstige 4 Euro für 24 Stunden. (für 8 Euro darf man 7 Tage bleiben)

    IMG_3909.jpg

    Hier gibt es mehrere Möglichkeiten ins Innergschlöß zum Venedigerhaus, nahe dem Talschluß zu kommen.
    Alle halbe Stunde verkehrt ein Taxi (4,5 E), ein Bummelzug (Traktor mit Anhänger, 4 E), oder sogar eine Pferdekutsche (nur etwas teurer). Wir entscheiden uns für die vierte Möglichkeit, wir gehen zu Fuß!

    IMG_3912.jpg

    Ist auch bei leichtem Regen schön neben dem Gschlößbach zu gehen und das Schmalblättrige Weidenröschen zu bewundern.



    Maria lenkt hier ein wenig ab vom sehenswerten Torbogen vor der Brücke.

    IMG_3915.jpg

    Vom Taxi aus könnte man auch diesen Wasserfall nur ganz kurz sehen.



    Die Hütten im Außergschlöß kann man mieten, vor allem für Familien mit Kindern eine schöne Möglichkeit Urlaub zu machen.



    Hier die berühmte Felsenkapelle. Die sollte man auch gesehen haben.



    Das VenedigerHaus im Innergschlöß, ab hier geht es für alle nur noch zu Fuß weiter. Der Regen hat längst aufgehört



    also können wir den Gletscherweg Innergschlöß an Angriff nehmen.

    IMG_3951.jpg

    War es bis jetzt sehr flach ins Tal hinein, hier geht es steiler hinauf. Ein schöner Weg, vorbei an kleinen Wasserfällen



    Bis zu einem See

    IMG_3971.jpg

    knapp unterhalb des berühmten "Auge Gottes". Ein kleiner See mit der kreisrunden Wollgrasinsel in der Mitte.

    IMG_3980.jpg



    Ab hier geht es wieder hinab, und zwar zum Abfluss des Gletschers.



    Da die Brücke ein schönes Stück vom Gletscherende entfernt ist, gehen wir halt entlang des Baches weglos zurück.

    IMG_4015.jpg

    Beeindruckend sind die abgeschliffenen Steine, wo früher das Eis drüber geschoben wurde.

    IMG_4020.jpg

    IMG_4022.jpg

    Gelber Fetthennen-Steinbrech hat den Boden schon erobert.



    Das Gletschertor. Hier kann man ganz nahe hin.



    Noch ein Stück weiter hinten.

    IMG_4044.jpg

    Jetzt entdecken wir auch Steinmännchen die zurück zum markierten Weg leiten.

    IMG_4049.jpg

    Noch ein letzter Blick, es fällt schwer sich von diesem Anblick loszureißen.

    IMG_4051.jpg

    IMG_4055.jpg

    Dann gehen wir wieder runter ins Tauerntal. Ausnahmsweise nehmen wir den Bummelzug-Traktoranhänger und lassen uns zum Parkplatz zurückfahren.

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  14. #14
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    AW: Wanderungen in Osttirol, 29.7. – 15.8.2009

    Samstag, 15.08.2009

    Oberseehütte am Stallersattel – Almerhorn, 2986 m – Barmer Hütte – Patscher Alm

    Für unsere letzte Wanderung des Osttirol-Aufenthalts haben wir uns einen Berg aufgehoben, der schon länger auf der Liste steht.
    Vor ca. 10 Jahren sind wir vom Stallersattel losgegangen und haben dann im Regen umgedreht.
    Vor 2 Jahren sind wir durch das Patschertal zur Barmerhütte gegangen und haben überlegt noch raufzugehen.
    Da waren wir aber schon zu spät dran um noch den Gipfel und den Rückweg zu schaffen.

    Diesmal starten wir bei der Oberseehütte

    IMG_4071.jpg

    Das Wetter ist herrlich. Ein paar Wolken ziehen herum stören aber überhaupt nicht.
    Der Obersee am Stallersattel.

    IMG_4079.jpg

    Auf der Südtiroler Seite liegt der Antholzer See.

    IMG_4081.jpg

    Diese kleinen Tümpel erinnern an's Auge Gottes, sind aber lang nicht so gleichmässig geformt.

    IMG_4085.jpg

    Ein wenig fürchte ich dass die Nebel den Gipfel einhüllen könnten. Das passiert aber nicht.

    IMG_4089.jpg

    Da geht's rauf. Der Einschnitt in der Mitte ist die Jägerscharte. Sie soll versichert sein.

    IMG_4092.jpg

    Einige Seile sind zwar zu sehen. Die sind aber nicht dort wo die Markierung ist.



    Es sind aber auch keine Sicherungen notwendig, ein paar Mal an den Steinen anhalten, Kletterstellen gibt es keine.



    So schaut der Weg zum Gipfel schwierig aus.

    IMG_4110.jpg

    Es geht aber ein einfacher Weg links vom Grat bis zum Gipfelkreuz

    IMG_4112.jpg

    Schon vor dem Gipfel taucht der Hochgall auf. Mit lieben Grüßen an Fr. Dr. Karin

    IMG_4116.jpg

    Pano vom Gipfel



    Die sehr schottrigen Ohrenspitzen und der Hochgall von Gipfel aus gesehen.

    IMG_4123.jpg

    Liebe Grüße vom Almerhorn.

    IMG_4132.jpg

    Tiefblick zur Jägerscharte



    und zum Stallersattel.

    IMG_4140.jpg

    Der Lasörling und seine ganze Gruppe. Hinten schauen die höchsten Gipfel der Venedigergruppe drüber.



    Da wir in der Früh bei der Patscher Alm ein zweites Auto abgestellt haben, können wir jetzt zur Barmer Hütte absteigen.
    Vom Almer Kees ist nur noch ein kleiner Rest übrig. Der Weg geht weit davon entfernt über groben Schotter.



    Eine kleine Steilstufe wird noch überwunden.

    IMG_4160.jpg

    Das ist nur ein Schneefeld. Der Gletscherrest ist viel weiter hinten.

    IMG_4161.jpg

    Ein letzter Blick zum Gipfel. So steinig ist der ganze Weg bis zur Hütte.

    IMG_4170.jpg

    Ganz links die mittlere Ohrenspitze. Der brüchigste Berg, den ich ja gesehen habe. Man hat das Gefühl die Brocken können jeden Moment runterkommen.
    In der Mitte die Barmerspitze. Der Klettersteig, der da rauf geht ist gesperrt.

    IMG_4177.jpg

    Steinhaufen Ohrenspitzen

    IMG_4180.jpg

    Der neue Pächter der Barmerhütte ist freundlich, aber 5 Euro für eine Erbsensuppe ohne Wurst sind heftig.



    Beim Essen muss man auf die Schafe aufpassen. Die sind lästig und wenn man sich nicht wehrt, fressen sie das Brot direkt von Tisch. Dafür kann aber der Wirt nichts.

    IMG_4196.jpg

    Hier ist einmal die alte Barmerhütte gestanden bevor sie eine Lawine weggeputzt hat. Das Fundament steht immer noch.



    Hier geht's runter ins Patscher Tal, erst steinig, dann immer grüner, ein sehr schöner Abschluss unserer Wanderungen.



    Bald nach diesem Bild erfrischen wir uns mit einem eiskalten Fußbad. Das soll ja die Müdigkeit auf den Füßen ziehen.



    So können wir auch die letze Etappe, vorbei an glücklichen Kühen

    IMG_4214.jpg

    zur Patscher Alm bewältigen.

    IMG_4230.jpg

    Schön war's. Normalerweise suche ich im Sommerurlaub immer Gegenden auf, die ich noch nicht kenne.
    Osttirol und speziell das Virgental ist aber so schön, dass ich immer wieder hierher komme.
    Auch heuer war sicher nicht das letzte Mal.
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    Reden AW: Wanderungen in Osttirol, 29.7. – 15.8.2009

    Servus Pauli501!

    Gerade bin ich in deinem Osttirol-Bericht geschwelgt. Die Bilder sind super und ihr habt die Tage bestens ausgenützt. Das Meiste davon kenne ich auch, der Ochsenbug und vor allem der Nussing warten noch auf eine Besteigung. Mal sehen, ob ich noch dazukomme heuer, ich war nämlich vor kurzer Zeit wieder einmal in Osttirol, allerdings mit einem anderen Ziel, das buchstäblich der Regen weggeschwemmt hat. Schade!

    Ja und der H o c h g a l l !! DANKE HERZLICH FÜR DIE GRÜSSE!

    hochgall
    Gruß, Karin

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