Betreffend Blasen an der Ferse ist Folgendes dazu zu wissen:
Je härte die Sohle eines Bergschuhs ist, je eher kann es zur Blasenbildung an der Ferse kommen.
Wenn die Sohle nicht nachgibt, aber dein Fuß, respektive deine Ferse ja bei jedem Schritt den du bergauf machst eine Drehbewegung macht kann es genau durch diese Drehbewegung an der Ferse zu Blasen kommen.
Umstieg auf einen Schuh mit weicher beweglicher Sohle macht nur bedingt einen Sinn, weil ja dann der Schuh wesentlich schneller kaputt geht!

Das Rutschen in der Ferse ist in Wirklichkeit die Drehbewegung des Fußes im Schuh!
Was ein wenig helfen kann ist den Schuh anders zu schnüren, wie es leider immer noch bis heute die landläufige, aber völlig falsche Lehrmeinung ist:

Im Ristbereich = Vorfußbereich locker und im Schafft fest.
Ich verwende unelastische Zwirnssocken direkt am Fuß, ganz dünne und darüber die "Rohner Original" dickere Wollsocken und das seit gut 30 Jahren.
Je dünner die Socken in einem Bergschuh, wie dem Chevedale sind, je eher kommt es zur Blasenbildung!

Was auch hilft, aber unter den vor allem älteren Bergsteigern völlig verpönt ist, ist die Schuhe bei jeder Rast auszuziehen inkl. der Socken und den Fuß abkühlen zu lassen, wenn vorhanden in einen Bach halten :-)

Dass durch das Ausziehen, der Fuß anschwillt und man danach nicht mehr in den Schuh hineinkommt ist völliger Schwachsinn! Genau das Gegenteil ist der Fall!