Ankündigung

Einklappen
1 von 3 < >

Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
2 von 3 < >

Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
3 von 3 < >


WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

28.06.2019 Sulzberg (542m), Lindkogel (872m), Hammerl (788m), Wolfseiche (771m), Großer Rosenkogel (842m), Gutensteiner Alpen

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 28.06.2019 Sulzberg (542m), Lindkogel (872m), Hammerl (788m), Wolfseiche (771m), Großer Rosenkogel (842m), Gutensteiner Alpen

    • Wegführung: Wopfing Hst. (10.10) - Sulzberg (542m), Lindkogel (872m), Hammerl (788m), Wolfseiche (771m), Großer Rosenkogel (842m) - Stampftal - Oed Kirche Hst. (15.20)
    • Länge: 14,1 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 800 hm
    • Gehzeit Gesamt (inkl. Fotografierpausen): ca. 5 Std.
    • Viecher: 1 Reh, 1 scheue Katze, 2 Libellen
    Track:



    Erste alpine Tour seit Anfang April! Nachdem am Vorabend eine markante Dryline deutlich niedrigere Taupunkte (abends: +2 Grad in Wien, +20 auf der Hohen Wand) gebracht hat und entsprechend die schwüle Luftmasse vertrieben wurde, stand nicht zu heißes Sommerwetter bevor. Dazu auf den Bergen ein angenehm frischer, lebhafter Nordwestwind. Am Vortag hat es zwischen Piestingtal und Wienerwald noch heftige Gewitter gegeben. Davon war auf der Wanderung nichts zu bemerken, der Boden knochentrocken. Einzig im Stampftal dampfte es unter dem Laub und aus den erdigen Hängen mit den heraushängenden Wurzeln mit Schwaden an Insekten.

    Bild 1: Fahrt mit der Gutensteinbahn

    Rax, Krummbachstein und Schneeberg grüßen als alte Bekannte nicht allzuweit entfernt. Immer noch beachtliche Schneereste auf der Rax sichtbar.



    Bild 2: Tradition in Wopfing.



    Direkt hinter dem Bahnhof gibt es eine Übersichtstafel zu einem Rundweg "Rund um den Sulzberg". Ich suchte den ersten Abzwweiger, dort hätte man auf einer Anhöhe laut Karte einen Schneebergblick gehabt. Leider war weit und breit keine Markierung zu sehen und der Weg endete bei einem Privatgrundstück. Also doch geradeaus weiter ....

    Bild 3: Gegenüber ein Teil der Hohen Wand, die Vordere Wand.



    Bild 4: Vordere Wand links, Hintere Wand rechts, dazwischen ein Steinbruch.

    Das Haus mit dem begrünten Dach fügt sich unscheinbar in die Naturlandschaft ein.



    Bild 5: Dianthus spec. (Nelkenart)



    Bild 6: Erstes Etappenziel ist der Sulzberg (542m) rechts.

    Die Sonne schien schon kräftig, aber heroben ging auch der Wind. Links am Wegesrand wuchsen an einer Stelle gleich mehrere Mücken-Händelwurze (Gymnadenia conopsea). Leider gelang mir kein scharfes Foto.



    Bild 7: Der höchst Punkt war unscheinbar im Gebüsch versteckt.

    Aber der Wald da oben gab dem Berg eine besondere Note. Einsam, eh klar, aber rechts junger Nadelwald, links die lichtdurchfluteten Föhren.



    Bild 8: Zwischen den Föhren hindurch konnte man einen Blick auf Klosterwappen und Kaiserstein werfen.



    Nach dem Abstecher folgte ich zunächst dem markierten Weg Richtung Hohe Mandling, bog aber schon bald rechts ab Richtung Lindkogel. Zuerst Forstwegspuren folgend, dann mehr oder weniger weglos durch den Wald an der Ostflanke entlang.

    Bild 9: Dort fand ich einen weiten Schlag mit herrlichem Panorama:

    Im Vordergrund der Ort Herrnstein, hinten das Leithagebirge. Links die Wienerwaldausläufer vom Sooßer Lindkogel bis Harzberg (mit Steinbruch) bei Bad Vöslau. Dahinter noch der Anninger.



    Bild 10: Zoom auf Schloss Hernstein, erbaut unterhalb der Ruine Hernstein (12. Jahrhundert).

    Das Schloss wurde zwischen 1727 und 1730 aus einem Meierhof umgebaut. Der Teich wurde 1798 angelegt. Das englisch-gotische Aussehen erhielt es 1855 durch Theophil von Hansen.



    Bild 11: Hernstein und Piestingtal, auch der Neusiedler See war zu erkennen.



    Bild 12: Agrarlandschaft, immerhin mit Rückzugsorten für Kleinvieh und Vögel. So sollte es sein.



    Bild 13: Ich blieb am sonnigen Osthang, hier wuchsen dutzende Walderdbeeren.



    http://www.wetteran.de

  • #2
    Bild 14: Zoom auf die "Kroiswisen".

    Etwas weiter östlich befindet sich auch das "Alte Grab", rund 5-6000 Jahre alt und wohl das bedeutendste Megalith-Steindenkmal Österreichs (Quelle und mehr: Das alte Grab von Hernstein).

    Auch die Örtlichkeit Kroiswisen ist historisch interessant. Hier befand sich ein ehemaliges Gut, 1165 als Craweswiesen urkundlich erwähnt, das Graf Siboto von Falkenstein als Lehen besaß. Später wurde an der Stelle ein Schafflerhof (Kroishof) errichtet. In einem Urbar der Herrschaft Hernstein wurde 1614 geschrieben: "Ein ödes Dorf heisst Khroiswisen, hat 6 Feuerstätt gehabt, werden hievon die Gründt verdient mit 12 Schul. 18 Pfg." Bis 1515 bzw. 1564 ist der Ort verödet.



    Bild 15: Kurz darauf erreichte ich den höchsten Punkt am Lindkogel.



    Die Fernsicht wurde großteils durch den dichten Föhrenwald versperrt. Zwei Durchgucker gelangen mir dennoch zwischen den Zweigen....

    Bild 16: Dürrenstein (1878m) und Gemeindealpe (1626m).



    Bild 17: Preineckkogel (1449m), Schwarzauer Gippel (1605m), Gippel (1669m), Schnalzstein (1546m) und Göller (1766m)

    Schneereste noch im Bereich der Hühnerkralle erkennbar.



    Bild 18: Campanula spec. (Glockenblumenart)



    Vom Gipfel stieg ich nach Südwesten ab, zuerst einem deutlichen Forstweg folgend, der auch den Gipfel selbst überschreitet, dann zweigte ein sichtbares Steiglein im typischen Gutensteiner Zeckengras (ohne Zecken so far) ab.

    Bild 19: Es führte zu dieser Felsformation mit Grottencharakter.



    Bild 20: Leider auch hier keine Aussicht, der Steig geht links weiter.

    Unterhalb setzt sich der felsige Südwestsporn weiter fort.



    Bild 21: Rückblick zu diesem besonders genretypischen Wegabschnitt für die Gutensteiner Alpen.



    Zurück am markierten Weg ging ich weiter Richtung Hammerl.

    Bild 22: Dabei kam ich auch an dem Wolfseiche genannten Mugel vorbei, den ich am Rückweg mitnahm.

    Auch hier übte der einladende Föhrenwald geradezu eine magische Anziehungskraft auf mich aus.



    Das Hammerl ging ich weglos über den flachen Südwestrücken an.

    Bild 23: Ohne viel Mühe am höchsten Punkt.

    Und siehe da, ein rotes Kreuz ziert den Gipfel. Meine insgesamt zehnte Sichtung, die letzte liegt schon wieder drei Jahre zurück. Im Gipfelbuch war der letzte Eintrag vom 26. Mai und insgesamt waren nur fünf Einträge vor mir bis Juni 2018.



    Abstieg direkter nach Süden vorbei an einer ausgedehnten Wiese und Futterstelle. Dort fand sich Pflanzenvielfalt.

    Bild 24: Etwa das Rote Waldvögelein ((Cephalanthera rubra)



    Bild 25: Links der Lindkogel, rechts der Rosenkogel, mein nächstes Ziel.



    Bild 26: Wilde Malve (Malva sylvestris L.)


    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Bild 27: Echtes Leinkraut (Linaria vulgaris)



      Bild 28: Kriechender Günsel (Ajuga reptans)



      Bild 29: Am Fuß vom Rosenkogel das Hocheck (1037m) in der Ferne.



      Bild 30: Distelfalter und Kaisermantel



      Bild 31: II



      Bild 32: Hocheck und Waxeneck (796m) gegenüber, trotz trockener Luftmasse flache Cumulus-Entwicklung.



      An der Stelle biegt ein Forstweg links ab, mit dem man auf den Kamm gelangt. Ab da führen breite Wegspuren im wesentlichen bis zum Gipfel, teilweise mit Steinmännern markiert.
      http://www.wetteran.de

      Kommentar


      • #4
        Bild 33: Letztes Gipfelziel: Großer Rosenkogel

        Das alte Gipfelbuch hat man laut Inschrift des neuen gefladert.



        Bild 34: Rast unterhalb des Gipfels auf einem kleinen Wiesenstück mit Kalkrippen.

        Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia), blieb aber zahm und schaute skeptisch auf den jungen Ameisenhaufen unter sich.



        Inmitten der Wanderung ein technischer Wechsel, etwas dickere Socken. Nächstes Mal noch dickere Socken, ich brauche mehr Dämpfung im Vorderfuß. Wenngleich der Schmerzpunkt nicht unter den Sesambeinchen, sondern weiter vorne am Zehengrundgelenk lag. Gewissermaßen eine Verbesserung, speziell nachdem es die längste Tour mit den meisten Höhenmetern war seit Beginn meiner Sportpause.

        Bild 35: Abstieg übers Stampftal.

        Am Anfang eher ein Stapftal, herrlich mit tiefem Laub gefüllten Graben, weich für die Füße und Gelenke. Aus dem hervorstehenden Waldboden an den Rändern strömten hunderte Insekten, zum Glück keine Gelsen.



        Bild 36: Kecke Felszacken links.



        Bild 37: Nickende Distel (Carduus nutans).



        Bild 38: Prachtlibelle.



        Bild 39: Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens).



        Bild 40: Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo).



        Bild 41: Abschreckung



        Bild 42: Im unteren Tal.



        Bild 43: Rückblick zum Kleinen und Großen Rosenkogel.



        Dann erreichte ich die Siedlung Stampftal und hielt vergebens nach einer Abschlusskatze Ausschau. Der Bahnhof wirkte etwas verödet mit Absperrgittern. Ich las nichts von Sperre, sah aber auf meiner Scott-App, dass hier auch ein Bus (15.36) hielt, der bis Wiener Neustadt Hbf fuhr.

        Bild 44: Bussard



        Bild 45: Abschlussbild: Gegenüber die Vordere Mandling (925m).



        Der Bus hatte den Vorteil, dass er durch die Ortschaften Piesting und Wöllersdorf fuhr ud nicht nur an ihnen vorbei wie die Bahn. Nette kleine Ortschaften. Soweit ein gelungener Stresstest. Leichte Beschwerden gegen Ende der Wanderung, aber nicht vergleichbar mit den pochenden Schmerzen von Anfang April. Ich kann zufrieden sein. Überhaupt war es die erste schon länger geplante Gipfelsammel-Wanderung, die ich seit meiner Übersiedlung nach Wien realisieren konnte.

        Gruß,Felix
        http://www.wetteran.de

        Kommentar


        • #5
          Hallo,
          ich war am 05.04.2019 am Hammerl, bin aber von der anderen Seite (Grillenberg) gekommen.
          Das Hammerl ist eher unscheinbar, oben ist aber ein nettes Gipfelplateau.
          Lg

          P1000785.JPGP1000786.JPGP1000791.JPG .
          Ob ihn der Hut brenne
          fragt die Bruthenne

          hab keinen Hut dran
          sagt der Truthahn

          Kommentar


          • #6
            Ein wunderschöner Bericht einer interessanten Tour. Öffentlich läßt sich dort wirklich sehr viel erkunden.

            Für Dich aber vermutlich vorallem die erste längere Wanderung ohne grobe Probleme. Weiterhin langsam steigern, es geht aufwärts.

            LG, Günter
            Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
            (Marie von Ebner-Eschenbach)

            Kommentar


            • #7
              Servus Felix,

              ich gratuliere dir: Das war offensichtlich eine Genusswanderung ganz nach deinem Geschmack in den Gutensteiner Alpen!
              Wie stets gewinnt dein Bericht durch genaue Informationen und die vielen Detailaufnahmen zusätzlich.

              Am Großen Rosenkogel bin ich schon ein paarmal knapp südlich vorbei gegangen, wirklich oben war ich bisher nur auf dem Lindkogel: im Jänner 2017 bei 10-15cm Schnee.
              Ich war überrascht, dass Spuren im Schnee (etwa) auf deiner Abstiegsroute bis zum Gipfel - auch damals bereits mit dem einfachen Kreuz und dem Steinarrangement - geführt haben.
              Es war eine nette Winterwanderung (auch auf die Vordere Mandling); allerdings kam ich nicht an dem großen Schlag mit den freien Ausblicken vorbei.
              Lg, Wolfgang


              Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
              der sowohl für den Einzelnen
              wie für die Welt zukunftsweisend ist.
              (David Steindl-Rast)

              Kommentar


              • #8
                Ah bist wieder in Wien !?
                Sehr schön, da dürfen wir uns wieder über interessante Berichte mit Botanik- und Meteorologie-Exkursen freuen.
                Zayataler Schienentaxi Asparn an der Zaya - Mistelbach Interspar
                - www.landesbahn.at - www.weinvierteldraisine.at

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
                  Ah bist wieder in Wien !?
                  Sehr schön, da dürfen wir uns wieder über interessante Berichte mit Botanik- und Meteorologie-Exkursen freuen.
                  Nicht so bald leider. Wegen einer chronischen Fußverletzung und anderer gesundheitlicher Probleme ist momentan fraglich, wann ich überhaupt wieder wandern kann. Thema Wandern ist für mich durch. Ich werd mich hier zurückziehen.
                  http://www.wetteran.de

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
                    Thema Wandern ist für mich durch. Ich werd mich hier zurückziehen.
                    Das hört sich sehr negativ an. Können die Herrn doctores da gar nichts tun?

                    Ein wenig OT:

                    Ich hatte auch einmal Probleme.

                    Wegen einem Senk-Spreizfuß hatte ich starke Schmerzen in der Fußhöhle bekommen, besonders beim Abwärtsgehen, wenn ich vorher länger unterwegs war. Einlagen waren zum Vergessen. Ich bin dann einmal auf einen anderen Bergschuh umgestiegen und siehe da, es wurde wieder besser und heute sind die Beschwerden ganz weg.

                    Das nächste Problem waren Schmerzen im Kreuz und Gesäßmuskel, wieder erst nach einigen Stunden Marsch. Die Wirbelsäule war in Ordnung. Als ich dann beim Klettern das Bein nicht mehr hoch gebracht habe, war es klar, dass es ein Hüftgelenksproblem war. Ich habe mir ein neues Gelenk einsetzen lassen. Heute laufe ich, wie wenn nichts gewesen wäre.

                    Mittlerweile habe ich ein Problem mit der Luft. Ich hätte wohl früher nicht rauchen sollen. Ich bin halt jetzt langsamer unterwegs, dann geht es schon.

                    War alles kein Grund, nachzugeben.
                    LG Rudolf
                    _________________________________________
                    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit,
                    die wir nicht nutzen. (Seneca)

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Rudolf_48 Beitrag anzeigen
                      Das hört sich sehr negativ an. Können die Herrn doctores da gar nichts tun?

                      Ein wenig OT:

                      Ich hatte auch einmal Probleme.

                      Wegen einem Senk-Spreizfuß hatte ich starke Schmerzen in der Fußhöhle bekommen, besonders beim Abwärtsgehen, wenn ich vorher länger unterwegs war. Einlagen waren zum Vergessen. Ich bin dann einmal auf einen anderen Bergschuh umgestiegen und siehe da, es wurde wieder besser und heute sind die Beschwerden ganz weg.

                      Das nächste Problem waren Schmerzen im Kreuz und Gesäßmuskel, wieder erst nach einigen Stunden Marsch. Die Wirbelsäule war in Ordnung. Als ich dann beim Klettern das Bein nicht mehr hoch gebracht habe, war es klar, dass es ein Hüftgelenksproblem war. Ich habe mir ein neues Gelenk einsetzen lassen. Heute laufe ich, wie wenn nichts gewesen wäre.

                      Mittlerweile habe ich ein Problem mit der Luft. Ich hätte wohl früher nicht rauchen sollen. Ich bin halt jetzt langsamer unterwegs, dann geht es schon.

                      War alles kein Grund, nachzugeben.
                      Danke fürs Mutmachen, Rudolf.

                      Ich hab ein Knochenmarködem im Fuß, das dauert Monate/Jahre, bis es wieder ganz weg ist. Die Touren, die ich früher gerne gemacht habe, gehen alle nicht mehr. Bouldern musste ich ganz aufgeben, wird wohl nie mehr gehen, dabei hat es meinem Rücken immer gut getan. Gesäßmuskel/Hüftgelenksprobleme hab ich auch wieder verstärkt, seit Bouldern weggefallen ist.

                      PS: Hatte mich auf eine Menge (alter) Bekannter gefreut, die ich in 2 Jahren Salzburg vermisst habe und gemeinsame Touren. Bisher ging fast gar nichts und ich bin in Wien überwiegend alleine in meiner Freizeit, weil ich mich nicht richtig bewegen kann. -> Niedergeschlagenheit
                      Zuletzt geändert von Exilfranke; In den letzten 4 Wochen.
                      http://www.wetteran.de

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen

                        Danke fürs Mutmachen, Rudolf.

                        Ich hab ein Knochenmarködem im Fuß, das dauert Monate/Jahre, bis es wieder ganz weg ist. Die Touren, die ich früher gerne gemacht habe, gehen alle nicht mehr. Bouldern musste ich ganz aufgeben, wird wohl nie mehr gehen, dabei hat es meinem Rücken immer gut getan. Gesäßmuskel/Hüftgelenksprobleme hab ich auch wieder verstärkt, seit Bouldern weggefallen ist.

                        PS: Hatte mich auf eine Menge (alter) Bekannter gefreut, die ich in 2 Jahren Salzburg vermisst habe und gemeinsame Touren. Bisher ging fast gar nichts und ich bin in Wien überwiegend alleine in meiner Freizeit, weil ich mich nicht richtig bewegen kann. -> Niedergeschlagenheit
                        Das hört sich ja schlimm an. Ich kann es dir gut nachfühlen, wenn man will und nicht kann...
                        Aber hast du es schon zur Unterstützung mit einem Phsysiotherapeuten, oder besser mit einem Osteopaten versucht? Diese Leute vollbringen oft Wunder
                        - Luzie -

                        Menschen, die die Berge lieben, widerspiegeln Sonnenlicht,
                        jene, die im Tale blieben, kennen diese Sprache nicht.

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X