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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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- Politische oder religiöse Themen;
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Über dem Hochnebel: Hohe-Wand-Überschreitung am 06.01.2018

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  • Über dem Hochnebel: Hohe-Wand-Überschreitung am 06.01.2018

    Für den 6. Jänner stellte sich uns bei den Vorüberlegungen heuer folgende Aufgabe:
    Gesucht ist eine Tageswanderung mit Öffis ab Wien, mit möglichst guten Verbindungen.
    Erwünscht sind eine weitgehend schneefreie Route (die somit nicht wesentlich über 1000m hinauf führen sollte) und ein paar Stunden in der Sonne.
    Zu erwarten sind Hochdruckwetter und (wieder einmal) deutliche Plusgrade, spätestens ab dem Vormittag aber auch Hochnebel, der in den niedrigeren Regionen dann hartnäckig liegen bleiben wird.

    Keine Frage, es gäbe eine Reihe von originellen Antworten auf diese Fragestellung. Manchmal aber bleiben die Gedanken doch an einem altbewährten Vorschlag hängen, der sicher vielen zu all den aufgezählten Stichwörtern als erster einfallen würde.

    So entscheiden sich Klaus und ich ganz „klassisch“ für eine Überschreitung der Hohen Wand – und zwar von Nord nach Süd, von Waldegg nach Grünbach.
    Die Hohe Wand ist bei Nebel- oder Hochnebel-Wetterlagen stets ein lohnendes Ziel; hoffentlich würde sie es an diesem Feiertag einmal mehr sein.

    Wir können die Wanderung gemütlich angehen und erst gegen 9 Uhr in Wien aufbrechen. Überraschenderweise beginnt der Tag mit mittelhohen Wolkenbänken, aber noch ohne Hochnebel im Wiener Becken. So ergibt sich der erste schöne Schneebergblick bereits aus der Nebenbahn zwischen Wiener Neustadt und Bad Fischau.
    Knapp nach 10 Uhr starten wir vom Bahnhof Waldegg; im Hintergrund der Größenberg.
    01-BahnhofWaldegg-Größenberg.jpg

    Ein paar hundert Meter Richtung Osten nach Peisching, und dann beginnen wir mit dem Aufstieg auf dem Hammerlweg bzw. dem, was von ihm noch übrig ist, denn er durchquert ja den im Lauf der Zeit immer größer gewordenen Steinbruch Dürnbach.
    Nach einer guten Stunde, bereits vom Steinbruch-Gelände, der erste Rückblick. Die hohen Wolkenstaffeln sind gerade abgezogen, und schon schieben sich von (Süd-)Osten die ersten Hochnebelbänke herein. Noch wäre man auf dem Hohen Lindkogel links hinten deutlich darüber.
    06-SteinbruchDürnbach-BlickWienerBecken.jpg

    Der riesige Steinbruch mit Hoher und Vorderer Mandling im Hintergrund.
    11-SteinbruchDürnbach-HoheVordereMandling.jpg

    Noch einmal ein Blick über Wopfing Richtung Nordosten ins Wiener Becken: meteorologisch nichts ganz Neues zu sehen, auch wenn mir die Hochnebelbänke mittlerweile etwas dicker erscheinen.
    12-SteinbruchDürnbach-Wopfing-Hochnebel.jpg

    Nach dem Durchqueren des Steinbruchs folgt ein kurzer Zwischenabstieg in den Saugraben, und danach steigt der Weg Richtung Waldegger Haus für längere Zeit erneut an.
    Früher wäre ein solches Bild Anfang Jänner auf dem Plateau der Hohen Wand in etwa 800m Höhe sehr ungewöhnlich gewesen. Inzwischen muss man sich weitgehend daran gewöhnen.
    14-HintereWand800m.jpg

    Am Anstieg zur Hinteren Wand sind die Spuren des starken Eisbruchs vom Dezember 2014 nach wie vor nicht zu übersehen. Die früher geschlossen bewaldete Kuppe weist nun einige größere Schläge auf, bietet dafür aber Teilausblicke. In der Bildmitte die Vordere Mandling, und dahinter kriechen erste Hochnebelbänke bereits in die Voralpen hinein.
    15-BlickVordereMandling-Hochnebel.jpg

    Ganz knapp vor dem Waldegger Haus ein kurzer freier Durchblick Richtung Westen.
    Etwa in der Bildmitte das große Gehöft Steinbauer vor den Balbersteinen; im Hintergrund u.a. Jochart, Reisalpe und Unterberg.
    16-DurchblickReisalpeUnterbergBalbersteine.jpg

    Direkt vor dem Waldegger Haus wenige Minuten später der erste prachtvolle Schneebergblick entlang unserer Route.
    19-BlickHaltbergSchneeberg.jpg

    Der immer aufs Neue wunderbare Blick Richtung Westen über die niedrigeren Höhenrücken zu den Bergen vom Plattenstein über den Ötscher bis zum Unterberg. Es ist genau 13 Uhr, und noch deutet wenig darauf hin, dass die Hochnebelbänke eine Stunde danach die Hohe Wand bereits fast komplett umschließen werden.
    20-BlickAufderHöh-ÖtscherUnterberg.jpg

    Zoom über Frohnberg am Nordosthang der Dürren Wand zum Türnitzer Höger und der Jochart im Hintergrund.
    22-ZoomFrohnberg-TürnitzerHöger-Jochart.jpg

    Ich wusste, dass man den Ötscher vom Westen der Hohen Wand sehen kann. Aber so schön wie diesmal habe ich ihn noch nie zu Gesicht bekommen; die Distanz beträgt immerhin gute 60 Kilometer! Links die Steilstufe hinauf zum Plattenstein.
    24-ZoomPlattensteinÖtscher.jpg

    Nach einer kurzen Rast machen wir uns wieder auf den Weg und stehen gut eine halbe Stunde danach auf der Kleinen Kanzel, dem nächsten Parade-Aussichtsplatz im Westen der Hohen Wand.
    28-KleineKanzel-BlickSchneeberg.jpg

    Das Teleobjektiv erspäht die Kirche des hübschen kleinen Ortes Scheuchenstein direkt am Fuß der Hohen Wand.
    31-ZoomScheuchenstein.jpg

    Auch Breite Ries, Kaiserstein und Klosterwappen drängen sich da für eine Zoom-Aufnahme natürlich sehr auf. Fast erstaunlich, dass die Bedingungen oben für Schitouren immer noch ausreichen, allen Tagen mit Frühlingstemperaturen zum Trotz!
    32-ZoomHochschneeberg.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 10.01.2018, 09:56.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Beim Weiterweg über das Plateau am Kleinen Plackles vorbei ergeben sich ein paar freie Blicke Richtung Osten. Mittlerweile ist das Wiener Becken komplett von Hochnebel bedeckt. Noch liegt er aber so tief, dass die Kuppen der Buckligen Welt im Hintergrund deutlich drüber schauen.
    35-Hochnebel-BuckligeWelt.jpg

    Links der markante Einschnitt des Leitergrabens, und dahinter ragt auch das Rosaliengebirge (allerdings bereits eher knapp) noch über den Hochnebel.
    36-Leitergraben-BlickWienerBecken-Hochnebel.jpg

    Die Große Kanzel wird schließlich zwar nicht zum höchsten Punkt unserer Route, aber zum unbestrittenen Höhepunkt der Wanderung. Die Aussicht von diesem Platz ist ja generell nicht zu verachten. Wenn direkt unter dem Steilabfall allerdings ein riesiges Nebelmeer beginnt, ist sie großartig!
    40-GroßeKanzel-Nebelmeer.jpg

    Ohne weitere erläuternde Worte der Blick Richtung Gösing, Wechsel, Sonnwendstein und Stuhleck.
    Am besten einfach lang betrachten und genießen!
    42-Klaus-BlickWechselStuhleck.jpg

    Die östlichen Gahnsausläufer, die drei Ottern, Sonnwendstein und Stuhleck etwas herangezoomt.
    45-Nebelmeer-BlickSonnwendsteinStuhleck.jpg

    Die Nadelbäume unmittelbar am Plateaurand bieten bei diesen Bedingungen natürlich auch ein speziell attraktives Motiv. Am Stamm der Föhre links oben weist eine Tafel auf den Ausstieg des Wagnersteigs genau an dieser Stelle hin.
    46-Plateaurand-Nebelmeer.jpg

    Der Paradeblick über das Geländ und den Hengst zum Schneeberg darf natürlich nicht fehlen.
    Der Hochnebel hat sich bis zum Grünbacher Sattel vorgearbeitet, stoppt aber noch vor dem Puchberger Becken. Zur Abenddämmerung wird er schließlich auch dort einfallen.
    48-Nebelmeer-BlickGahnsSchneeberg.jpg

    Dann geht es zum – guten und reichlichen – Essen in die Wilhelm-Eichert-Hütte, die am letzten Wochenende vor zwei Monaten Winterpause noch einmal Hochbetrieb hat. Zum Glück ist der größte Ansturm nun, da es auf 15 Uhr zugeht, bereits vorbei.
    Eine gute Stunde danach erneut der Blick über den Hochnebel Richtung Wechsel und Stuhleck. Im bereits leicht abendlichen Licht finde ich ihn fast noch begeisternder als zuvor.
    Auffällig für mich, dass die Hochnebeldecke nach oben so unruhig, wie „zerzaust“ wirkt. Da liegen die Assoziationen zu einem sturmgepeitschten Meer natürlich nahe.
    52-BlickGösingWechselStuhleck.jpg

    Genau eine Stunde bleibt uns noch bis zur Abfahrt des Zuges von Grünbach. Der Abstieg über den komplett schneefreien Grafenbergweg geht aber sehr flott, und so erreichen wir den Bahnhof gut zehn Minuten vor der Zugsgarnitur. Eine herrliche Wanderung geht hier, wo nun dichter „Nöwi“ liegt, zu Ende.
    54-Grünberg-Bahnhof.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 09.01.2018, 18:01.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

    Kommentar


    • #3
      Informationen zur Wanderung

      Knapp 15km Strecke, etwa 900 Höhenmeter,
      durchwegs markierte Wege unterschiedlichen Charakters.

      Eine genaue Beschreibung erübrigt sich bei der Hohen Wand, denke ich.
      Daher nur der Hinweis, dass der Abschnitt durch den großen Steinbruch Dürnbach reichlich rot markiert ist.
      Beim letzten Begehen (in Gegenrichtung) habe ich die Markierungen bei einer der Kehren prompt verloren. Mir scheint, sie wurden seither erneuert und ergänzt.

      Entlang der Route bestehen drei Einkehrmöglichkeiten: im Waldegger Haus und dem Gasthof Zur Kleinen Kanzel, jeweils mit Autozufahrt, sowie in der Wilhelm-Eichert-Hütte des ÖTK (die nun bis Anfang März Winterpause hat).
      Das Naturparkstüberl ist wegen eines Pächterwechsels zur Zeit geschlossen.

      Sowohl auf der Piestingtal-Bahn als auch der Strecke Wiener Neustadt - Puchberg verkehren die Züge an Wochenenden in einem regelmäßigen Zwei-Stunden-Rhythmus. Ein paarmal fahren dazwischen weitere Züge, wodurch sich dann für einige Zeit ein Stundentakt ergibt. Somit besteht eine Vielfalt an Möglichkeiten, seine Verbindungen je nach Zeit und Lust zu wählen.
      Wir waren so unterwegs: Wien-Meidling 9.05 - Waldegg 10.06 bzw. Grünbach 16.50 - Wien-Meidling 17.55. Die Zeit hat bei mittlerem Gehtempo für die Strecke samt einigen kurzen Pausen und einer guten Stunde Einkehr in der Eicherthütte gut ausgereicht.


      Aktuelle Bedingungen am 06.01.2018

      Die gesamte Route war fast schneefrei; einige Reste konnten sich am ehesten im obersten Teil des Nordostanstiegs zum Waldegger Haus halten.
      Ironischerweise war der Abschnitt, der am wenigsten einer Mittelgebirgswanderung entspricht, diesmal am unangenehmsten zu gehen: Auf den Sandstraßen am Plateau, vor allem im Bereich des Wanddörfls, hielten sich in schattigen Passagen ausgedehnte Eisplatten.
      Der Grafenbergweg war komplett aper; dasselbe wird auf der Süd- und Südostseite für die Routen unterschiedlichsten Charakters wohl generell gelten.

      Wer Eindrücke der aktuellen Bedingungen auf der Hohen Wand bekommen möchte, nicht zuletzt von der Hochnebelgrenze bei entsprechenden Wetterlagen, wird bei den Webcams fündig:
      https://www.bergfex.at/sommer/hohe-w...einde/webcams/
      Eine gute Ergänzung bieten die ostseitigen Ausblicke vom Schneeberg, konkret Webcam 12 und 16 in dieser Übersicht:
      https://www.bergfex.at/puchberg-schneeberg/webcams/

      Einige Tage lang lässt sich im Archiv noch nachschauen, wie der Hochnebel im Lauf des 6. Jänner aufgezogen ist und die Hohe Wand bei Sonnenuntergang komplett umrundet hat.
      An beiden darauffolgenden Tagen schaute das Plateau am Morgen jeweils deutlich über den Hochnebel. Im Lauf beider Tage stieg er jedoch immer höher und hüllte ab Mittag auch das Plateau samt seinen Aussichtspunkten ein. Da wäre man nur mehr auf Schneeberg oder Rax deutlich über den Wolken gestanden.


      Persönliche Eindrücke und Fazit

      Wenn ich an Samstagen gegen sieben Uhr von Wien-Meidling zu Touren aufgebrochen bin, waren die weiteren Fahrgäste mit Rucksack und Wanderstöcken (etc) zumeist an einer Hand abzuzählen. Diesmal, an einem Feiertag und zwei Stunden später, war das Bild von Beginn an ganz anders: Größere Gruppen waren bereits in der U-Bahn unterwegs, warteten am Bahnsteig und saßen auch auf unserer Rückfahrt in den Garnituren. Speziell auffällig fanden wir, dass dabei alle Altersgruppen vertreten waren. Ich traue mich nicht abzuschätzen, wie typisch dies ist.
      Am 6. Jänner konnte man jedenfalls den Eindruck gewinnen, dass Scharen an Bergfreund/inn/en sämtlicher Generationen ab Wien öffentlich auf Tagestouren unterwegs waren.

      Ein originelles Ziel ist die Hohe Wand für Wiener natürlich nicht, und bei winterlichen Inversionslagen gilt dies ganz besonders. Denn gerade dann lohnt ein Besuch speziell. Während der Wienerwald oft vom Nebel eingehüllt bleibt, lassen sich in etwa 1000m Höhe zugleich häufig etliche Sonnenstunden genießen.

      Ich finde sehr erfreulich, dass diesmal viele den milden Wintertag auch für (kürzere oder längere) Aktivitäten zu Fuß auf der Hohen Wand genützt haben. Bis zum Waldegger Haus sind wir nur wenigen Menschen begegnet, ab dort war natürlich viel mehr los. Aber das Plateau bietet reichlich Platz für viele.

      Ich habe den Tag sehr genießen können. Einmal mehr bleibt mir als Fazit, dass selbst gut bekannte Plätze bei speziellen Bedingungen neue, tolle Eindrücke bieten, die sicher noch einige Zeit nachklingen werden.
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 10.01.2018, 07:37.
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

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      • #4
        Habt eine schöne Überschreitung gemacht, danke für`s bildliche Mitwandern.
        LG
        der 31.12.

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        • #5
          Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen
          Ohne weitere erläuternde Worte der Blick Richtung Gösing, Wechsel, Sonnwendstein und Stuhleck.
          Am besten einfach lang betrachten und genießen!
          Erledigt - vielen Dank!




          "And the People bowed and prayed
          to the neon god they made."


          Simon&Garfunkel "The sound of silence"

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          • #6
            Sind sehr schöne Eindrücke wenn man von Bergeshöhen auf das Nebelmeer hinunter blicken kann.
            Im oberösterreichischen Seengebiet gab es an diesem Tag keine Nebelstimmung.
            Danke für die Bilder.
            Lg. helmut55

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            • #7
              Glücklich jeder, der es derzeit aus dem Nebelmeer schafft.
              Vielen Dank für die Sonnenbilder und die feinen Eindrücke dieser Wanderung.


              L.G. Manfred

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              • #8
                Kann mich manfred1110 nur anschließen. Schöne Tour, die ihr da absolviert habt !
                Zayataler Schienentaxi Asparn an der Zaya - Mistelbach Interspar
                - www.landesbahn.at - www.weinvierteldraisine.at

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                • #9
                  Sehr schön! Das tut immer gut, wenn man dem Nebel entfliehen kann

                  Kommentar


                  • #10
                    Danke Wolfgang für die beeindruckenden Bilder,
                    die tun der Seele gut

                    lg
                    Magda
                    Hört auf danach zu fragen,
                    was die Zukunft für euch bereit hält,
                    und nehmt als Geschenk,
                    was immer der Tag mit sich bringt

                    (Quintus Horatius Flaccus)

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Magda Beitrag anzeigen
                      Danke Wolfgang für die beeindruckenden Bilder,
                      Das vorletzte Bild ist mein Favorit.

                      All zu weit waren wir ja nicht entfernt , Du hattest aber eindeutig den besseren Aussichtsplatz.

                      LG, Günter

                      Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                      (Marie von Ebner-Eschenbach)

                      Kommentar


                      • #12
                        Herzlichen Dank für eure Antworten!

                        Im Rückblick bin ich doppelt dankbar dafür, wie wir den Tag genützt haben. Denn es hätte seither - sogar unabhängig von der fehlenden Zeit während der Arbeitswoche - kaum weitere Gelegenheiten zu so viel Sonne auf dem Plateau der Hohen Wand gegeben.

                        Und den Blick von der Großen Kanzel über das Nebelmeer vor dem Abstieg nach Grünbach werde ich lang lebendig halten.
                        51-BlickGösingWechselStuhleck.jpg

                        Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
                        All zu weit waren wir ja nicht entfernt , Du hattest aber eindeutig den besseren Aussichtsplatz.
                        Im Grund erstaunlich, wenn man bedenkt, dass du fast doppelt so hoch wie ich gestanden bist.
                        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 18.01.2018, 21:21.
                        Lg, Wolfgang


                        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                        der sowohl für den Einzelnen
                        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                        (David Steindl-Rast)

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                        • #13
                          Ein guter Vorschlag für Öffi-Touren! Danke für die Bilder und Idee!

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                          • #14
                            Einfach toll, Wolfgang!

                            Lg, Michl Fasan
                            Zu seiner Milbe sagt der Milber:
                            "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
                            Damit ich, wenn im Haargewurl
                            ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

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                            • #15
                              Ein toller Bericht, wunderschöne Bilder. Das muss ein Prachtstag gewesen sein. Das Bild in #12 schießt den Vogel ab!
                              Grüße vom Graddler

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