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Kammwanderung über den Königsberg (1452m), Ybbstaler Alpen / 23.09.2017

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  • Kammwanderung über den Königsberg (1452m), Ybbstaler Alpen / 23.09.2017

    Im September 2017 waren die Tage mit guten Bedingungen für Bergwanderungen bisher eher rar. So galt es, Samstag, den 23. September entsprechend zu nützen. Für den ersten Tag nach dem astronomischen Herbstbeginn waren zumindest etliche recht freundliche Stunden angekündigt, bevor sich am Nachmittag von Nordosten Wolken mit leichtem Regen nach Ostösterreich herein schieben sollten.

    Auch diese eher untypische Wetterentwicklung ließ mich ein Ziel ganz im Südwesten Niederösterreichs ansteuern. Der eigentliche Grund, warum ich schon lang auf den Königsberg, 1452m, in den Ybbstaler Alpen wollte, reicht aber viel weiter zurück. Hollenstein an der Ybbs war ja in meiner Kindheit und Jugend oftmals Ziel für den Winterurlaub der Familie. Meine ersten wackeligen Schwünge auf Schiern zog ich auf einer Wiese direkt am Ortsrand; der kleine Schlepplift wurde angesichts immer schlechterer Schneelage spätestens um 1980 abgerissen. Ab den 1970er-Jahren gab es dafür ein neues Schigebiet an den Nordwesthängen des Königsbergs, dessen Lifte wir oft genützt haben. Einmal wollten mein Bruder und ich zur Abwechslung zu Fuß hinauf zur Kitzhütte auf dem Kamm des Königsbergs stapfen. Allerdings unterschätzten wir bei viel Schnee im oberen Teil die Zeit, die wir dafür brauchen würden. Es war längst dunkel, als wir zur Talstation der Lifte zurück kamen, und mein Vater war schon höchst besorgt...

    Ich entscheide mich dafür, meine Wanderung im Osten des Königsbergs zu starten. So würde ich auf dem langen Kamm fast ausschließlich für mich neue Routen gehen, und zudem kann man von Göstling aus weiter hinauf fahren als von Hollenstein.

    Knapp südlich von Göstling zweigt eine schmale, aber gut ausgebaute Asphaltstraße ab, die bis zum Gehöft Kurzeck in etwa 1020m Höhe führt. Knapp danach stoppe ich kurz, da der stattliche Bauernhof hoch über dem Ybbstal ein erstes lohnendes Motiv bietet. (Nach mehreren Beschreibungen ist das Kurzeck derzeit der höchstgelegene ständig bewirtschaftete Hof in ganz Niederösterreich!)
    01-GehöftKurzeck.jpg

    Wenn ich ein wenig weiter nach rechts schaue, bietet sich ein prachtvolles frühherbstliches Panorama: Die Morgennebel in den Tälern werden hartnäckiger, und ganz oben auf dem Dürrenstein liegt bereits etwas Schnee.
    03-Herbstnebel-Dürrensteinmassiv.jpg

    Eine Sandstraße führt oberhalb des Gehöfts noch eine Kehre weiter hinauf, dann ist bereits der - recht geräumige - Parkplatz Ebnerbrand in fast 1100m Höhe erreicht. Eine Tafel informiert über die ausgedehnten Almen auf dem Königsberg.
    05-SchautafelSiebenhütten.jpg

    Meine Route führt zunächst moderat steigend auf der ab hier öffentlich nicht mehr befahrbaren Sandstraße weiter über ausgedehnte Weiden und Wiesen. Beim Blick Richtung Nordosten sind es vor allem die Talnebel, die der stark gegliederten Mittelgebirgslandschaft heute ihren Reiz schenken.
    08-BlickNordosten-Talnebel.jpg

    Im Norden, hinter den noch recht dicken Nebelbänken im Ybbstal, erhebt sich der wuchtige Friesling, der mit 1340m all seine Nachbarn mit Ausnahme des Oisbergs deutlich überragt.
    09-YbbstalNebel-Friesling.jpg

    Die nächste Kehre der Sandstraße lässt sich auf einem steileren, wesentlich kürzeren Weg im Wald abkürzen. So erreiche ich recht bald die Alm Siebenhütten in knapp 1300m Höhe. Ich bin mir nicht sicher, ob sie noch bewirtschaftet ist; zumindest sitzt trotz durchaus brauchbarer Bedingungen niemand im Freien.
    12-Siebenhütten.jpg

    Unmittelbar westlich der Alm erhebt sich mit dem 1346m hohen Planstein der erste Gipfel im Kamm des Königsbergs. Der Blick von hier hinunter zur Alm und über sie hinweg (u.a. auch zum Ötscher) ist sehr schön! Er zeigt außerdem, dass sich die Talnebel im Verlauf der letzten halben Stunde nahezu komplett aufgelöst haben.
    16-Siebenhütten-VoralpenÖtscher.jpg

    Das Kreuz auf dem Planstein steht auf einem felsigen Sporn.
    18-Planstein-Kreuz.jpg

    Ich kehre zur Sandstraße zurück, die noch weiter leicht ansteigt, bis sie im Bereich der Schlageralm fast 1400m Höhe und ausgedehntes baumloses Gelände erreicht. Vor mir schaut erstmals die Stumpfmauer, der höhere Gipfel der im Südwesten stehenden Voralpe, drüber.
    Dass die Stumpfmauer aus Nordosten (also meiner häufigsten Perspektive) so auffällig spitz aussieht, hat mich schon oft schmunzeln lassen. Es würde fast auf der Hand liegen, sie im Gespräch in Gedanken einmal zur Spitzmauer zu machen.
    21-Schlageralm-Stumpfmauer.jpg
    Auch im Ybbstal haben sich Nebel und Hochnebel mittlerweile völlig aufgelöst; nur im Alpenvorland im Hintergrund hängen sie noch einige Zeit herum. So kann ich den freien Blick zum kleinen Ort St. Georgen am Reith genießen, der 900m tiefer liegt. Darüber links das Alpl, mit 1405m höchster Gipfel des langgezogenen Oisbergs, und rechts wieder der Friesling; dazwischen der tief eingeschnittene Sattel der Großen Kripp.
    22-BlickYbbstal-AlplFriesling.jpg

    Nicht weit südlich von mir befindet sich der Schwarzkogel, mit 1452m der höchste Punkt des ganzen Königsbergkamms, und ihn steuere ich nun an. Der Blick Richtung Westnordwesten geht ins Oberösterreichische, konkret in der Bildmitte zum Almkogel im Reichraminger Hintergebirge.
    24-BlickWasserkopfAlmkogel.jpg

    Abseits der eigentlichen Almen war der Königsberg einst weitestgehend bewaldet. Nach Sturmschäden mussten allerdings große Waldflächen geschlägert werden, und diese Entwicklung begann hier schon lang vor Kyrill etc. Auf dem Schwarzkogel ist heute bereits die nächste Phase zu sehen: Seine flache Gipfelkuppe wurde neu aufgeforstet, und so ist das kleine hölzerne Gipfelkreuz gar nicht so leicht zu finden und bietet aktuell keinerlei Ausblick mehr.
    26-Schwarzkogel-Kreuz.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 27.09.2017, 10:01.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Nach dem Abstecher zum Schwarzkogel wende ich mich stärker in Richtung Westen, um dort aus der Waldzone herauszukommen. Ein Stacheldraht ist noch zu überqueren, dann stehe ich wieder auf dem ausgedehnten Almgelände und werde mit einem Prachtblick nach Westen belohnt: Vor mir der weitere Kammverlauf mit der schon deutlich erkennbaren Turnhöhe. Links dahinter steht nun die "komplette" Voralpe mit Tanzboden und Stumpfmauer; auch Lärmerstange und Wasserkopf weiter rechts bilden die Grenze zwischen Niederösterreich und Oberösterreich.
    31-VierhüttenTurnhöhe-Voralpe.jpg

    Die auffällige Voralpe, noch dazu bereits mit etwas Neuschnee im obersten Bereich, verdient auf jeden Fall eine Zoomaufnahme. Links der Tanzboden, 1727m; rechts die Stumpfmauer, 1770m. Im Sattel zwischen den zwei Gipfeln befindet sich das "Dreiländereck" NÖ - OÖ - Steiermark. Ganz am rechten Bildrand im Vordergrund mein nächstes Ziel, die Turnhöhe.
    32-ZoomTanzbodenStumpfmauer-Turnhöhe.jpg

    Südöstlich der Voralpe steht der nahezu gleich hohe (exakt: um vier Meter höhere) Gamsstein, 1774m. Beide Kalkstöcke bieten ein prachtvolles Panorama und sind doch wenig besucht: Die Anstiege sind lang, in den oberen Regionen stehen keinerlei Hütten. Zwischen ihnen ginge der Blick Richtung Gesäuse; allerdings ist es dort wegen zahlreich herumhängender Quellwolken sehr dunstig.
    33-GamssteinVoralpe-Turnhöhe.jpg

    Zurück auf der Kammstraße bietet sich gleich neben ihr dieses stimmungsvolle Motiv. Es ist altes Almgelände hier heroben, kein Zweifel.
    36-Vierhütten.jpg

    Die Besitzer der privaten Jagdhütte Vierhütten sind heute heroben; der vor der Tür wachende Bewohner meldet den herannahenden Wanderer auch pflichtbewusst (zum Glück ohne wirklich unfreundlich zu klingen ).
    39-JagdhütteVierhütten.jpg

    Ab Vierhütten wendet sich die Sandstraße etwas in die sanfte obere Südflanke des Königsbergs. Ich bleibe jedoch auf dem Kammweg, der manchen zusätzlichen Ausblick bietet: so etwa diese Perspektive zurück am Schwarzkogel vorbei zum Dürrenstein rechts hinten.
    43-SchwarzkogelDürrenstein.jpg

    Ein paar Minuten deutlicheren Anstiegs bringen mich dann zum zweithöchsten Gipfel des Königsbergs, der 1439m hohen Turnhöhe (manchmal auch Durnhöhe geschrieben) mit einem modernen Kreuz. Rechts hinter dem Schwarzkogel ist diesmal (etwas blass) der Ötscher zu erkennen.
    46-Turnhöhe-SchwarzkogelÖtscher.jpg

    Da der wieder komplett bewaldete Schwarzkogel abseits der Wege nur selten aufgesucht wird, ist die Turnhöhe für viele Bergwanderer quasi der "Hauptgipfel" des Königsbergs. Und ein paar Meter westlich des Kreuzes bietet sie zudem ein unverstelltes 360-Grad-Panorama. Da lässt es sich nun einige Zeit gut aushalten, zumal das Wetter im Augenblick sonniger ist als ich es zu hoffen gewagt hätte.
    In Richtung Westsüdwesten ist schön zu sehen, wie lang der Kamm des Königsbergs noch ist, der genau auf die Voralpe zuläuft. Ganz am rechten Bildrand die Bodenwies in den Oberösterreichischen Voralpen.
    49-KönigsbergWest-Voralpe.jpg

    Der baumfreie Platz bietet nun über die steile Nordflanke des Königsbergs einen schönen Tiefblick nach Hollenstein an der Ybbs. Genau bei der Marktgemeinde vollzieht das Tal eine von mehreren markanten Richtungsänderungen. Kaum ein Fluss folgt einer so verwinkelten Route wie die Ybbs, bis endlich das Alpenvorland erreicht ist!
    Im hügeligen Bauernland links erkennt man den großen Parkplatz bei der Talstation der Königsberg-Schlepplifte.
    50-BlickHollensteinYbbstal.jpg

    Fast entlang dem gesamten Königsbergkamm verläuft direkt unter seiner steilen Nordflanke eine Hügelzone mit einzeln stehenden großen Bauernhöfen. Hinter dem Ybbstal dominieren wieder Alpl und Friesling; zwischen ihnen lugt nun auch der Prochenberg hervor.
    52-BlickYbbstal-AlplFriesling.jpg

    Natürlich bieten sich von hier auch lohnende Motive für das Teleobjektiv.
    Ein Beispiel für die großen Bauernhöfe nordwestlich zu meinen Füßen: das Gehöft Raingrub.
    55-ZoomGehöftRaingrub.jpg

    Südöstlich des Königsbergs steht an der Grenze zur Steiermark der ausgedehnte Stock des Hochkars. Die noch höheren Gipfel dahinter waren am Vormittag durchwegs von Nebel oder Wolkenbänken verhüllt, nun kommen sie aber doch heraus.
    Zwei bekannte Gipfel in unüblicher Perspektive: der Hochstadl (seines Zeichens Gruppenhöchster der Ybbstaler Alpen), rechts dahinter der Ringkamp im Hochschwabmassiv.
    58-ZoomHochstadlRingkamp.jpg

    Etwas rechts davon halten sich die Wolken hartnäckiger, aber diese Szenerie ist auch so unverwechselbar: Eismauer, Schiestlhaus und Hochschwab.
    Aus der Distanz besehen hat der Herbst dort schon sehr deutlich gegrüßt...
    59-ZoomEismauerSchiestlhausHochschwab.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 27.09.2017, 19:25.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

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    • #3
      Ein paar Gruppen von Wanderern kommen - in beiden Gehrichtungen - an der Turnhöhe vorbei. In Summe aber kann ich im Gipfelbereich eine recht ruhige Pause genießen und mich daran erfreuen, dass bislang keinerlei dickere Wolkenbänke aus Nordosten zu sehen sind.
      Schließlich breche ich weiter in Richtung Westen auf, nicht ohne vorher noch einmal nach Hollenstein hinunter zu blicken und zu fotografieren. Interessanterweise ist es etwas klarer geworden; so ist der auffällig schlanke Gipfel des Schiefersteins rechts hinten nun um einiges deutlicher zu erkennen.
      61-BlickHollenstein-OÖVoralpen.jpg
      Hollenstein im Zoom - mit dieser Marktgemeinde verbinden mich so viele Erinnerungen: die mittelalterliche Kirche auf dem Hügel direkt über der Ybbs, der alte Ortskern ist dahinter fast ganz verdeckt. Links oben die Wiese, auf der wir - zunächst ich und ein paar Jahre später mein Bruder - unsere ersten Schwünge gezogen haben. Der Schlepplift folgte etwa der linken Baumreihe. Die Siedlung reicht damals noch nicht ganz an den Hang heran, so bot sich unten ein langer flacher Auslauf. Wie geschaffen für die Schianfänger aus der Großstadt...
      Fast unglaublich scheint mir, dass diese Erinnerungen in meinem Fall inzwischen annähernd 50 Jahre zurück gehen!
      53-ZoomHollenstein.jpg
      Auch bei Siebenhütten bot sich der Eindruck, dass der Großteil der weit über 100 Rinder, die im Sommer hier weiden, schon wieder ins Tal zurück gekehrt ist. Einige sind jedoch noch auf den Almen geblieben, und sie betrachten den Wanderer mit betonter Gelassenheit und Ruhe.
      63-Kuh.jpg

      Zurück auf der Sandstraße geht es kurz deutlicher bergab zum Sattel unmittelbar bei der Kitzhütte, wo der Anstieg von Hollenstein herauf kommt. Ich gehe jedoch nicht sofort zur Hütte, sondern zunächst noch ein kleines Stück weiter in Richtung Westen, bis zur nächsten namenlosen Kote mit 1335m Höhe. Hier ist der Kamm wieder breiter und wurde früher offenkundig ebenfalls für Almen genützt. Der Gamsstein schaut links hinten drüber.
      66-KönigsbergWest-Gamsstein.jpg

      Zurück zum Sattel und nun zur Kitzhütte, die knapp südlich davon in günstiger Lage (sonnig, oft windgeschützt) errichtet wurde. Einmal mehr bietet der Gamsstein - selbst nun am frühen Nachmittag in zunehmendem Gegenlicht - einen sehr ansehnlichen Hintergrund.
      67-Kitzhütte-Gamsstein.jpg

      Der schöne alte Holzbau der Kitzhütte ist üblicherweise bis zum Nationalfeiertag bewirtschaftet. Zu den Stammkunden gehören neben den Wanderern auch die Mountainbiker, für die es auf den Forststraßen am Königsberg mehrere Routen gibt.
      68-Kitzhütte.jpg

      Größere Quellwolken schirmen die Sonne nun zwar für einige Zeit ab, aber dank Windstille lässt es sich hier bei einer guten Almjause einige Zeit aushalten. So menschenleer waren die Tische insgesamt nicht; die Anzahl der Gäste war aber überschaubar: nach meinen Eindrücken durchwegs Einheimische und der - sehr freundlichen - Besitzerin alle persönlich bekannt.
      Insgesamt kein schlechter Ort, um etwas mit der Seele zu baumeln.
      70-Kitzhütte-Holztische.jpg

      Es ist etwa 14.15 Uhr, als ich mich auf den Rückweg mache: grundsätzlich auf derselben Strecke, allerdings ohne die paar Gipfelabstecher. Die einzige etwas spürbare Steigung wartet gleich zu Beginn bis zur Daucheralm südlich der Turnhöhe.
      Nachdem der Hochkar-Stock im Südosten lange Zeit genau im Gegenlicht gestanden ist, lässt er sich nun am Nachmittag besser fotografieren. Der höchste Punkt (1808m) befindet sich ganz rechts, die Schipisten sind etwas links davon zu erkennen, links fällt die Schmalzmauer auf. Die Aufnahme zeigt dabei nicht einmal die Hälfte des sehr ausgedehnten Plateaustocks.
      73-KampermauerEisenspitz-Hochkar.jpg

      Weiter an Vierhütten vorbei. Da die Sonne nun weitgehend in meinem Rücken steht, komme ich in den Genuss kräftiger Farben. Und fotografiere das Motiv "alte Alm" nahe Vierhütten in anderem Licht und anderer Perspektive ein zweites Mal.
      76-Vierhütten.jpg

      Der Nachmittagsblick ins Ybbstal hinunter vor Alpl und Friesling. Nun sind sämtliche Nebel restlos verschwunden und bislang keine dicken Wolkenbänke aufgezogen. Sehr erfreulich, dass ich mich heute für die richtige Region entschieden habe!
      78-BlickYbbstal-AlplFriesling.jpg

      Den kurzen Abstecher zum Kreuz auf dem Planstein mache ich sehr gern noch einmal, schon allein wegen des nun viel günstigeren Lichts beim Blick in östliche Richtungen.
      Und entsprechend schön zeigt sich die Perspektive zu den Siebenhütten vor Dürrenstein und Ötscher im satten Nachmittagslicht nun auch!
      81-Siebenhütten-Dürrenstein.jpg

      Zwei abschließende Zoomaufnahmen vom gleichen Ort:
      Die erste gilt dem Ötscher. Davor die markanten Felswände des Planecks im Dürrensteinmassiv. Sie begrenzen den schönsten Anstieg auf das Plateau hinauf durch den Lechnergraben.
      82-ZoomPlaneckÖtscher.jpg

      Die paar Meter, die dem Dürrenstein auf den Ötscher fehlen, macht er durch sein wuchtiges Erscheinungsbild und die Ausdehnung seines Plateaus wieder wett.
      83-ZoomDürrenstein.jpg

      In weniger als 30 Minuten bin ich danach vom Planstein beim Parkplatz Ebnerbrand zurück und kann höchst zufrieden die Rückfahrt antreten.
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 27.09.2017, 10:22.
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

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      • #4
        Informationen zur Wanderung

        Hin und zurück etwas unter 14km Strecke,
        nicht ganz 700 Höhenmeter. (Die Hälfte davon zu Beginn bis zum Schwarzkogel, der Rest in eher kleinen Dosen durch das Auf und Ab auf dem Kamm.)

        Die Zufahrt von Göstling erfolgt bis zum Gehöft Kurzeck auf einer schmalen, aber guten Asphaltstraße; dann folgt noch ein kurzer Abschnitt auf Sand bis zum recht geräumigen Parkplatz Ebnerbrand bereits in fast 1100m Höhe.

        Die Sandstraße zwischen Ebnerbrand und Kitzhütte folgt weitgehend dem Kamm, weicht dabei dem Schwarzkogel nördlich und der Turnhöhe südlich aus. Der Kammweg zur Turnhöhe ist sehr empfehlenswert; der weitgehend baumlose Gipfel ist eindeutig der Punkt am Kamm mit dem umfassendsten Rundblick! Ob jemand auch weglos zum Schwarzkogel (bewaldet und daher "aussichtslos") aufsteigen will, wird wohl von der Motivation dazu abhängen.
        Generell sind die Ausblicke vom Kamm in die nördlichen Richtungen recht umfassend. Von Osten (Dürrenstein) bis Südwesten (Voralpe) stehen zwar deutlich höhere Bergstöcke. Aber erstens bieten sie selbst oft ein schönes Bild, und darüber/dazwischen sind bei guten Bedingungen vom Hochschwab über Gesäusegipfel bis zum Großen Priel viele namhafte Kalkberge im Blick.

        Von der Kitzhütte weiter nach Westen verläuft kein Weg in Kammnähe; so ist dieser Teil des Königsbergs sicher eine weithin einsame Region.



        Routenvarianten

        Der zweite günstige Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Kamm des Königsbergs ist die Talstation der Schilifte über Hollenstein. Sie liegt tiefer als der Parkplatz Ebnerbrand, so ist die Höhendifferenz zum Kamm entsprechend größer.
        Im Sommer bietet es sich sehr günstig an, dass an jedem Ende der zentralen Kammstrecke eine bewirtschaftete Alm steht (hier wie dort mit vorwiegend kalter, aber sehr schmackhafter Küche).
        Die Kitzhütte hat, wie ich bei Gesprächen mithören konnte, heuer wie üblich bis zum Nationalfeiertag offen. Bei der Alm Siebenhütten bin ich mir über ihre Öffnungszeiten nicht so sicher, sobald das Vieh (großteils) wieder im Tal ist.

        Ausdauernde Wanderer können den Kamm des Königsbergs in einem Tag von Göstling nach Hollenstein (oder umgekehrt) komplett überschreiten. In den unteren Regionen kommt, wer nicht teilweise komplett weglos unterwegs ist, jedoch um einige Asphaltabschnitte nicht herum.

        Wer die Runde schließen will, hat an Wochentagen fünf- bis sechsmal täglich Busse zwischen Göstling und Hollenstein zur Verfügung. Wie so häufig, sind die Verbindungen an Wochenenden leider deutlich schlechter: Da fahren nur zwei Busse, und die nicht auf der direkten Strecke, sondern mit Umsteigen in Opponitz.



        Günstigste Jahreszeiten

        Am besten bieten sich für eine Wanderung über den Königsberg-Kamm meines Erachtens das späte Frühjahr (nach Öffnen der Hütten) und der beginnende Herbst an.
        Im Hochsommer sollten auf den langen baumfreien Abschnitten in mittlerer Höhe starke Sonneneinstrahlung und Hitze bedacht werden.
        Ohne Möglichkeiten zur Einkehr kann man natürlich auch später im Herbst oder zeitiger im Frühjahr unterwegs sein.

        Und generell bietet der Königsberg im Winter durchaus brauchbares Schneeschuh-Gelände. Zu bedenken ist allerdings, dass man dann im Normalfall maximal bis zum Gehöft Kurzeck, aber wohl nicht zum Ebnerbrand hinauf fahren kann.



        Persönliches Fazit

        Es war zunächst die Wetter-Prognose, die mich nach einem Ziel relativ deutlich südwestlich von Wien suchen ließ. Und ich bin froh, wie gut sich dies am vergangenen Samstag bewährt hat.

        Wie schon einleitend erwähnt, verbinde ich mit der Region lange zurück reichende und sehr persönliche Erinnerungen. Im nahen Umkreis unseres oftmaligen Urlaubsquartiers in Hollenstein sahen wir Voralpe und Gamsstein ebenso wie Teile des Königsbergkamms (etwa mit dem Turneck). Natürlich habe ich schon lange das Ziel, all die Berge, deren Winteransichten ich gut kenne, wenigstens einmal zu besteigen. Auf dem Gamsstein war ich vor etlichen Jahren (auch im Frühherbst), der Königsberg ist nun gefolgt. Die Voralpe steht noch auf der Liste; sie erfordert wegen der Länge der Tour allerdings sehr verlässliche Bedingungen. Und auch den Oisberg mit dem Alpl möchte ich mir einmal vornehmen.

        Die höheren Gipfel der Ybbstaler Alpen erfordern ab dem Raum Wien durchwegs längere Anfahrten, gehen sich aber in einem Tag schon sinnvoll aus. Dafür sind mit Hochschwab und Gesäuse stets weitere tolle Bergregionen im Blick. Und abseits von Hochkar und Ötscher haben viele Ziele nach meinen Eindrücken trotz großer landschaftlicher Schönheit einen eher ruhigen Charakter bewahrt. Für Gamsstein und Voralpe, aber eigentlich auch die Kräuterin wäre diese Formulierung sogar noch eine Untertreibung.

        Wer genussvoll mehrere Stunden unterwegs sein will (ohne sich an diesem Tag besonders anzustrengen ) sowie freie Ausblicke schätzt und genießen kann, wird eine Wanderung über den Königsberg ganz gewiss nicht bereuen.
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 27.09.2017, 12:48.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          Wieder einmal ein großartig geschilderter und bebilderter Bericht von Dir, der mir außerdem die Voralpe sehr verlockend zeigt up.jpg

          lg
          Norbert

          Kommentar


          • #6
            Sehr schön bebilderter Tourenbericht. Da hattest mit dem Wetter und Lichtverhältnissen mehr Glück als ich. Ich bin im Nebel gestartet und hatte bei meiner Mittagspause mit viel Wind zu kämpfen.
            Wunderbare Ausblicke zeigst du auf mein Heimatbundesland und das eine oder andere Foto erinnert mich daran, dass mir die Stumpfmauer in diesem oberösterreichischen Eck noch fehlt.
            lg, Manfred

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            • #7
              Servus Wolfgang,

              ein wundervoller Bericht! :up:
              Wir waren vor etwa zwei Jahren auch dort unterwegs und die Tour war ganz okay, nur mit den Hütten machten wir allerdings keine guten Erfahrungen.

              LG, Günter
              http://brothersberge.blogspot.co.at

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              • #8
                Eine nette Unternehmung, welche mir auch schon länger vorschwebt.
                Der Blick zur Voralpe gefällt mir besonders gut.
                Danke für den feinen Bericht, Wolfgang!


                L.G. Manfred

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                • #9
                  Eine sehr pittoreske Schilderung!
                  Das muntert zur Nachahmung auf.
                  Beste Grüße,
                  -Bernhard

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                  • #10
                    Herzlichen Dank für eure Antworten!

                    Zitat von brothers Beitrag anzeigen
                    Wir waren vor etwa zwei Jahren auch dort unterwegs und die Tour war ganz okay,
                    nur mit den Hütten machten wir allerdings keine guten Erfahrungen.
                    Servus Günter,
                    das klingt nach deinem üblichen Maßstab wenig enthusiastisch.
                    Was war das konkrete Problem bei den Hütten? Zu viel Trubel? (An manchen Sommerwochenende gehe ich davon aus; da hat ein Frühherbsttermin vermutlich generell Vorteile.)

                    Da einigen von euch der Anblick der Voralpe speziell gefallen hat, als Bonus noch mein chronologisch erstes Foto von ihr. Da stand ich noch zwischen den Bäumen auf dem Schwarzkogel.
                    29-BlickTurnhöhe-Voralpe.jpgDie Aufnahme kann auch mir selbst zur Erinnerung dienen, dass die Voralpe nach wie vor auf meiner Wunschliste steht.

                    Lg, Wolfgang


                    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                    der sowohl für den Einzelnen
                    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                    (David Steindl-Rast)

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                    • #11
                      Zitat von Wolfgang A. Beitrag anzeigen
                      Herzlichen Dank für eure Antworten!


                      Servus Günter,
                      das klingt nach deinem üblichen Maßstab wenig enthusiastisch.
                      Was war das konkrete Problem bei den Hütten? Zu viel Trubel? (An manchen Sommerwochenende gehe ich davon aus; da hat ein Frühherbsttermin vermutlich generell Vorteile.)

                      Da einigen von euch der Anblick der Voralpe speziell gefallen hat, als Bonus noch mein chronologisch erstes Foto von ihr. Da stand ich noch zwischen den Bäumen auf dem Schwarzkogel.
                      29-BlickTurnhöhe-Voralpe.jpgDie Aufnahme kann auch mir selbst zur Erinnerung dienen, dass die Voralpe nach wie vor auf meiner Wunschliste steht.
                      Das Problem mit den Almhütten war, dass sie sehr schlecht organisiert waren.
                      Wir nahmen uns bewusst keine Jause mit, weil wir davon ausgingen, dass, wie in der Osterhorngruppe beispielsweise, die Almen mit tollen Schmankerln verlocken würden. Bei der Kitzhütte gab es nur Trinkbares, nix warmes, nix kaltes. Die Siebenhütte bot uns Speck on the rocks an, also ohne Brot und Beilagen. Naja, wir tranken ein Bier, auch nicht schlecht, aber was festes in die Kiemen wär' schon nicht schlecht gewesen. Im Tale wurden wir in einem Gasthaus fündig. Hm. Naja. Wir sind schon viel herumgekommen, aber solche Almhütten sind uns noch nie untergekommen.
                      http://brothersberge.blogspot.co.at

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                      • #12
                        Bei den schönen Bildern fällt mir ein, das ich schon lange nicht mehr oben war.
                        Obwohl er zu meinen Heimatbergen gehört, bin ich dort selten unterwegs.
                        Deine Bilder regen jedenfalls wieder an.
                        Lg. helmut55

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