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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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14.04.18 Kleiner Hirschberg (874m), Hirschbergkopf (1073m), Lidaunberg (1237m) und Kahlegg (1092m), Osterhorngruppe

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  • 14.04.18 Kleiner Hirschberg (874m), Hirschbergkopf (1073m), Lidaunberg (1237m) und Kahlegg (1092m), Osterhorngruppe

    • Wegführung: Hof bei Salzburg (9.15) - Kleiner Hirschberg (874m, 9.45) - Hirschbergkopf (1073m, 10.30) - Lidaunberg (1237m, 11.20) - Bärensteig - Faistenau (12.40) - Sattelalm - Kahlegg (1092m, 13.50) - Filblingsee (1064m, 14.40) - Fuschl Busterminal (15.40)
    • Länge: 19,8 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 1200 hm
    • Reine Gehzeit (inkl. Fotografierpausen): ca. 6 Std.
    • Viecher: 2 Rehe, 1 Gams
    • Pflanzen: Sumpfdotterblumen, Lungenkraut, Huflattich, Leberblümchen, Schneeheide, Schneerosen, Himmelsschüsseln, Pestwurz, Hohler Lerchensporn



    Wieder einmal eine Tour ganz nach meinem Geschmack. Ursprünglicher Plan war, von Mondsee über Kulmspitze und Oberwang weiter über Rossmoss nach Nußdorf am Attersee zu wandern, doch die Wanderberichte dazu sahen nicht sehr einladend aus, mit stark verwachsenen und gatschigen Wegen ohne Aussicht. Das kann ich auch an einem Schlechtwettertag machen.

    Diese Runde hatte ich dagegen sogar schon als Schneeschuhwanderung überlegt, was sich im Nachhinein betrachtet als überambitioniert erweisen sollte. Die Anfahrt war leicht, mit dem Ischler Bus bis Hof bei Salzburg, Ortsmitte. Dann gut ausgeschildert in den Ortsteil Lebach, wo ich der Route "Landschaftsspur" entlang des Bachs folge.

    Links Richtung Kleiner Hirschberg quert ein Forstweg das niedrige Bachbett und dieser Einladung kann ich mich nicht entziehen. Der Forstweg bleibt jedoch parallel und verliert sich im Bachbett. So gehe ich den bewaldeten Hang direkt an, der immer steiler wird. Reichlich Laub gestaltetet den Aufstieg etwas anspruchsvoller, so bin ich sehr froh, doch noch die Stecken eingepackt zu haben, denn mit meinen Leichtwanderschuhen ist die Sohle nicht sehr griffig. Kurz vor dem Gipfel kommt sogar eine Art felsiger Grat zum Vorschein.

    Bild 1: Oben angekommen improvisiere ich ein kleines Holzkreuz am Kleinen Hirschberg, 874m.

    Menschliche Spuren sehe ich keine, nicht einmal Müll.



    Bild 2: Der nach Südwesten durchaus felsige Gipfelgrat.



    Ich suche nach einer anderen Abstiegsmöglichkeit, denn auf dem Laub ist es mir einfach zu rutschig. Nach Nordosten hin ist die Flanke wesentlich sanfter und endet auf weitläufigen Wiesen und Feldern. So komme ich ohne Schwierigkeiten unter Umgehung des Bauernhofs östlich des Gipfels auf der "Waldspur" heraus.

    Bild 3: Am markierten Aufstieg Richtung Lidaun: Rückblick auf den ersten Bonusgipfel: Kleiner Hirschberg.



    Nach einer langen Hangquerung am Forstweg folgt der zweite Bonusgipfel. Eigentlich sollte es zum Hirschbergkopf eine Art Jagdsteig geben, doch finde ich keine Steigspuren.

    Bild 4: Zum zweiten Mal wähle ich die Direttissima.

    Kaum weniger steil als beim ersten Gipfel, aber der Boden ist etwas gutmütiger und griffiger.



    Bild 5: Nach kurzem Kampf mit dem Unterholz stehe ich am Hirschbergkopf, 1073m.

    Auch dieser weist einen kleinen, felsigen Gipfelkamm auf, der im Gegensatz zum Kleinen Hirschberg aber steil nach Nordosten abbricht.



    Bild 6: Etwas weiter nordwestlich bietet sich sogar etwas Aussicht.

    Gaisberg und Nockstein schauen links durch die Bäume, mittig der Petersberg (Heuberg) und hinten der Haunsberg.



    Nach dem Hirschbergkopf bleibe ich weitgehend am markierten Weg, auch wenn dieser in meinen Karten nicht mehr eingezeichnet ist, nämlich das Verbindungsstück zum Lidaun-Rundweg über einen ausgeprägten Kamm vorgelagert zum Lidaunberg. Eine Kehre kürze ich wieder direttissima ab und stoße dabei auf rund 1000m Seehöhe auf die ersten Altschneefelder.

    Bild 7: Kurz vor dem Sattel ein prächtiger Blick nach Westen:

    Links Hochkalter, dann Schwarzenberg, Gipfel von der Reiteralm, Untersberg, Ackerlspitze im Wilden Kaiser und rechts das Sonntagshorn. Im Vordergrund rechts die Pitrachspitze, auf der ich auch schon stand (am 8.11. bei miserablen Fotobedingungen, muss nochmal hin).



    Bild 8: Sattel mit frischen Sturmschäden (West-Ost).

    Oben über den Schlag schaut ein geschlossenes Altschneefeld durch. Ich hätte es durch den Forstweg umgehen können, entschied mich aber für die direktere Route, denn der Schnee war weich und griffig.



    Bild 9: Sumpfdotterblumen (Caltha palustris)



    Bild 10: Rückblick auf den Hirschbergkopf und Kolomansberg dahinter, rechts am Horizont der Hausruck, links der Tannberg.

    Die letzten Höhenmeter stapfe ich die erste Spur in den jungfräulichen Altschnee. Jetzt haben es die Nachfolger leichter.



    Bild 11: Im Nordosten Fuschlsee mit Schober & Frauenkopf dahinter, ganz rechts Schafberg.

    Hinten links der lange Höhenzug von Mondseerberg bis Kulmspitze, rechts Traunstein und Höllengebirge.



    Bild 12: Im Westen Haunsberg, mittig Buchberg (801m) bei Mattsee, Wallersee und dahinter der lange Höhenzug vom Tannberg (786m).

    Der war eigentlich für heute, Sonntag, geplant, aber der intensive Saharastaubhimmel machte dem Fotowetter einen Strich durch die Rechnung.

    [/B]
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Nach kurzem Kampf mit teils kniehohem Altschnee ist auch schon der Gipfel vom Lidaun(berg) erreicht.

    Bild 13: Watzmann und Hochkalter thronen im Westen.

    Im Vordergrund die Barmsteine, dahinter die Kneifelspitze (1189m) und links unten Hallein, sogar der Kirchturm ist zu erkennen.



    Bild 14: Zwischen Wieserhörndl (1567m) und Kallersberg (1401m) eingebettet liegt die Grünaualm, dahinter das Tennengebirge mit ...

    Knallstein (2233m), Wieselsteine und ganz rechts mit dunkler breiter Spitze der Tirolerkogel (2322m), der das Salzachtal im Osten begrenzt.



    Bild 15: Wiestalstausee, Schwarzenberg, davor Strumberg (981m), rechts Reischauspitze (839m), Pitrachspitze und Gurlspitze.



    Bild 16: Zwischen Untersberg und Sonntagshorn zum Wilden Kaiser.

    Links Maukspitze (2231m) und Ackerlspitze (2329m), rechts an höchster Stelle der Ellmauer Halt (2344m), mittig aus dieser Perspektive das ausgeaperte Müllnerhorn.



    Bild 17: Das Gipfelkreuz steht etwas unterhalb vom höchsten Punkt.



    Bild 18: Zillertaler und Kitzbüheler Alpen als Überraschungsfernsicht (rechts vom Hochkalter).



    Bild 19: Ich riech doch Leckerli!

    Außer mir waren insgesamt sechs Wanderer am Gipfel, und mehr traf ich am restlichen Tag nicht mehr.



    Bild 20: Klare Botschaft.



    Ich folge dem Bärensteig nahe der Bärenhöhle. Die Aussicht auf Spinnen hält mich von der Begehung ab, dann geht es in mäßig steilen Kehren hinab und zunächst den Lidaun-Rundwanderweg entlang, bis ich dem Forstweg Richtung Faistenau folge. Dieser wurde im oberen Teil offenbar kürzlich verbreitert mit hässlichen Spuren am Hang und erhöhter Steinschlaggefahr.

    Bild 21: Watzmann und Hallein.



    Bild 22: Gurlspitze, Gaisberg und Nockstein aus ungewohnter Perspektive.

    Im Vordergrund die Graseggerhöhe (898m), ein möglicher Bonus-Vorgipfel zum Lidaun.



    Bild 23: Die Blüten des Tages gehören der Schneeheide (Erica carnea).



    Bild 24: Kirchturm von Faistenau, dahinter Gennerhorn (1735m), Gruberhorn (1732m) und Regenspitz (1675m).

    An höhere Gipfelwanderungen in der südlichen Osterhorngruppe ist die nächsten 1-2 Wochen nicht einmal zu denken. Zu viel Schnee und zu hohe Lawinengefahr.



    Bild 25: Totenbretter im Ortsteil Pointing.

    Früher wurden die Toten auf den Brettern aufgebahrt bis zum Begräbnis.



    Bild 26: Jakobus-Kirche in Faistenau.

    Die unteren vier Geschosse des Turms sind gotisch und von der ersten Kirche, die im Jahr 1324 gestiftet wurde. Im Jahr 1625 wurde der Turm erhöht und erhielt 1707 das heutige, barocke Aussehen.

    Interessant sind die gotischen Ornamente des unteren Turmteils.



    Bild 27: Naturdenkmal am Marktplatz: die 1000jährige Linde, mit einem Stammumfang von 910cm.


    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Bild 28: Schlafhund.



      Bild 29: Idyllische Kapelle, im Schatten rastet ein Entenpärchen.



      Bild 30: Nicht aus der Ruhe zu bringen bei der Jagd.



      Bild 31: Links das Schmiedhorn (1224m), rechts das Kahlegg (1092m).

      Am Schmiedhorn stand ich schon bei meiner Filbling-Überschreitung, das Kahlegg trägt in den heutigen Karten keinen Namen mehr. Ich fand ihn in historischen Karten, und was einen Namen hatte, bleibt auch ein besteigungswürdiger Gipfel, sage ich.



      Bild 32: Untersberg und Schwarzenberg hinten, Kugelberg (904m) vorne.



      Nach kurzer Zeit habe ich bereits die Sattelalm erreicht. Ab hier weglos bei angenehmer Steigung durch den Kraut-und-Rüben-Wald.

      Bild 33: Ausfallschritt.



      Bild 34: Unerwartet ist der höchste Punkt mit einem Steinmann gekennzeichnet.



      Unweit sehe ich ich im Wald ein Tier mit dunklem Fell langsam davonschleichen, vermutlich eine Gams. Ich beschließe, eine der letzten Rückzugsorte ohne markierte Wege nicht weiter mit meiner Anwesenheit zu stören und trete gleich wieder den Rückweg an.

      Bild 35: Verdiente Rast auf einem Bankerl bei der Sattelalm, mit Blick aufs Kahlegg.



      Bild 36: Danach weiter Richtung Filbling.

      Auch das Schmiedhorn (rechts) hat noch reichlich Altschnee zu bieten.



      Bild 37: Dennoch überrascht mich, dass der Filblingsee (1064m) immer noch fast vollständig gefroren ist!

      Mächtige Altschneefelder säumen den Uferrand. Beim letzten Mal hatten mich nackerte Gackernde von einer Besichtigung vertrieben. Dieses Mal hab ich den See für mich alleine und außer von paarungsfreudigen Kröten und Wasservögeln ist kein Geräusch zu hören.



      Bild 38: Schneerosen.



      Bild 39: Familienpicknick.



      Bild 40: Frühlingsgefühle am Fuschlsee.



      Um 15.40 erreiche ich das Busterminal in Fuschl, um 16.17 geht der Bus zurück.

      Bild 41: Katze am Heimweg.

      Ein durchfahrendes Auto ließ sie erst zurückschrecken. Dann sah sie mich an, ich lockte, und sie überquerte zielstrebig die Straße und ließ sich von mir streicheln. Gelungener Abschluss einer tagesfüllenden Wanderung.


      Gruß,Felix
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Apropos rutschiges trockenes Laub: http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...-des-attersees

        Schöne lange Tour

        LG
        Freundliche Grüße.
        Jgaordhelagenornres

        Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist -
        denn vorher gehörst du ihm. (Hans Kammerlander)

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        • #5
          Schöne Impressionen.
          Lg. helmut55

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          • #6
            Servus Felix,

            da musste ich mehrfach auf der AMap nachschauen, wo genau du unterwegs warst.

            Dein Bericht illustriert wieder einmal, was Wanderungen dieses Typs bieten können: viel Ruhe sowie so manchen überraschenden Aus- und Durchblick.
            Wer dann noch wie du auch noch einen so ausgeprägten Blick für Details - und immer mehr auch für die Flora - hat, wird stets mit einer Fülle lohnender Eindrücke zurück kehren.
            Lg, Wolfgang


            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
            der sowohl für den Einzelnen
            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
            (David Steindl-Rast)

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            • #7
              Schööön, der Bericht zum SMS und Whatsapp Austausch.

              Wieder einmal ein äußerst interessanter Querschnitt durch Landschaft, Kultur und Natur. Das Photo mit dem Lidaunkreuz gefällt mir besonders gut.

              LG, Günter
              Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
              (Marie von Ebner-Eschenbach)

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              • #8
                Super, dass du die Tour jetzt geschafft hast. Die Aussicht vom Lidaun ist immer wieder beeindruckend.
                Ganz klar ist mir deine Wegwahl auf Grund der Beschreibung nicht. Mit dem "Bärensteig" kann ich nichts anfangen. Ist das der Steig der über den Südost Rücken runter geht?
                LG. Martin
                www.waldrauschen.at

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                • #9
                  Das ist der von der Bärenhöhle nach Südwesten in engen steilen Kehren zum Rundwanderweg, der über den Südostrücken hat meines Wissens keinen Namen.
                  http://www.wetteran.de

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