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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Alpstein & Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

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  • Alpstein & Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

    Wirklich Neues findet man hier im Forum selten - also hab' ich länger überlegt, ob ich die Tour hier einstellen soll; in Anbetracht der von Jahr zu Jahr merklich verfallenden Steiganlagen hab' ich mich schlußendlich doch dazu durchgerungen...

    Noch vor 10 Jahren war ein schmaler, aber gut sichtbar und ausgetretener Steig durch den Föhrenbachgraben und über den Kienrücken angelegt - auch in den alten ÖK Karten war er noch durchgehend punktiert verzeichnet; die notwendige Bachquerung ganz unten bzw. querliegende Baumriesen im Föhrenbachgraben selbst (aber auch der großflächigen Windwurf [Kyrill 2007] bei der ehem. Annerlalm [bei Abstieg über den Kienrücken]) haben nicht zur steigenden Beliebtheit beigetragen - im Gegensatz - der Annersteig ist mittlerweile gesperrt, der Steig durch den Föhrenbachgraben in der ÖK nur noch mit Steigspuren verzeichnet.

    Bei weiterhin nur spärlicher bis nichtexistenter Frequentierung ist in nicht allzuferner Zukunft damit zu rechnen, daß die Steige gar nicht mehr auffindbar / unpassierbar sein werden. Sie sind auch heute schon nur Gebietskennern / Erfahrenen Unterholzspezialisten mit dem gewissen Blick für's Gelände / Altwege-Fetischisten und Einsamkeitsfanatikern empfohlen! Alle anderen sind hier definitiv fehl am Platz - zu schnell landet man in Unkenntnis des Wegverlaufs in steilem, ungangbarem Schrofengelände.

    Auch der aufgelassenen Forststraße durch den Jörglgraben ergeht's nicht anders: vor 8 Jahren bin ich noch mit dem MTB von der alten Schaumbergalm weg über den verzeichneten Ziehweg in östlicher Richtung in den Jörglgraben runtergefahren (eine kurze Tragepassage), um dort die Forststraße weiter durchgehend abzufahren - heute ein Ding der Unmöglichkeit: übereinanderliegends Totholz aus dem Lawinenjahr 2009, verstreute kastengroße Steinblöcke aus den Seitenwänden, kleinräumige Vermurungen und Bäche, die sich durch die Schotterstraße gefräst haben, machen eine Befahrung unmöglich - mit einem derart schnellen Verfall hätte ich nicht gerechnet!

    Aber zurück zum Wegverlauf:
    Die lästige Einfahrt erledigt man am Besten mit dem Mountainbike - zu lange wäre sonst der Zusteig. Vom Schranken weg folgt man immer dem Großen Bach und erreicht kurz nach der Großen Klause die Klaushütte. Nun weitere 1.5 km bis zur Einmündung des Föhrenbachs in den Großen Bach (d.h. noch vor den langen Tunneln).

    Ab hier geht's zu Fuß weiter: 100m zurück kann man den Bach leicht furthen (wär' mir jetzt Anfang November nicht kälter vorgekommen als im Sommer...), gegenüber zieht dann ein schmaler, zum Teil schwer erkennbarer Steig stetig steigend in das Föhrenbachtal hinein. Der Pfad ist nur teilweise mit roten Punkten bezeichnet und bei Unkenntnis nur schwer zu finden. An einigen Stellen ist er zusehends verfallen, zum Teil auch von hohem Gras überwuchert. Immer wieder müssen umgefallene Bäume überklettert werden. Trittsicherheit ist erforderlich!

    Nach dem langen Zustieg im unteren Bereich wird ein erstes Bachbett im Graben drinnen gequert, danach in zunehmend luftiger Höhe über einen in den Stein gehauenen Weg zurückgequert. Vor der zweiten Bachquerung sind zwei kurze Serpentinen zu finden, die nicht übersehen werden dürfen. Ab der zweiten Bachquerung nun in weiteren Serpentinen den Hang hinauf, nach links aussteigen, und in Nähe eines hochziehenden Rückens im Zick-zack nun weiter hinauf. In Sichtweite des Latschengürtels wird nach links ausgequert, und durch ein kleines Schlußkar auf den Kamm des Kienrückens ausgestiegen.

    Nun könnte man dem Weg am Kienrücken zurück zur verfallenen Annerlalm folgen, ich bin jedoch in entgegengesetzter Richtung immer am Kamm bleibend nach Norden zum Boßbrettkogel (ca 1320 m) aufgestiegen. Von dort erreicht man entlang des Waidezauns den Kamm zum Alpstein (1443 m), der über eine kurze 1-2 Kletterstelle erstiegen wird. Der westseitige Abstieg am markierten Weg fällt nun leichter. Nach erneutem, kurzem Aufschwung wird der Trämpl (1424 m) erreicht. Dem Weg weiterfolgend gelangt man recht einfach zur Neuen Schaumbergalm hinunter.

    Der Abstieg in den Jörglgraben erfordert nun etwas Gefühl für's Gelände; weder den in den alten Karten eingezeichneten Ziehweg von der Alten Schaumbergalm in Richtung Ahorntal (massiv verwachsen!), noch die Querung vom östlichsten Eck des Almgeländes nach Nordost zum Ende der alten Forststraße (steiles Waldgelände) kann ich empfehlen. Wahrscheinlich wäre der direkte Abstieg vom östlichsten Eck des Almgeländes entlang des schwach ausgeprägten Rückens hinunter zur Forststraße noch die einfachste Variante.

    Auf der verfallenen Forststraße müssen nun mehrmals durcheinanderliegende Totholzhaufen in den Lawinenstrichen überstiegen werden, bevor die offenbar dem Verfall preisgegebene Jörglalm (797 m) erreicht wird. Weiter unten im Jörglgraben muß dann ein Durcheinander von dauerfeuchten und verdammt rutschigen Baumstämmen (Baummikado) überklettert werden, bevor durch einen Tunnel gepflegteres Forststraßengelände erreicht wird.

    Durch zwei weitere Tunnel gelangt man zurück zum Großen Bach - durch die nun folgenden drei langen Tunnel in einer 1/2 h zurück zum Radl.

    Lg,


    im Föhrenbachgraben - hier noch deutlich sichtbarer Wegverlauf:
    20141102-Föhrenbachgraben_03_ji.jpg

    Aussicht vom Kamm des Kienrückens zur alten Schaumbergalm, im Hintergrund Mayrwipfel/Brandleck
    20141102-Föhrenbachgraben_07_ji.jpg

    Rückblick in den Föhrenbachgraben, dahinter Anlaufalm: von oben schaut er unspektakulär aus
    20141102-Föhrenbachgraben_08_ji.jpg

    ... und der Tiefblick in den Jörglgraben
    20141102-Föhrenbachgraben_09_ji.jpg

    ... und zurück zu Burgspitz/Almkogel/Wieser/Langlackenmauer/Ochsenkogel/...
    20141102-Föhrenbachgraben_11_ji.jpg

    hier schaut schon das Warscheneck zwischen Größtenberg und Steyreck durch
    20141102-Föhrenbachgraben_13_ji.jpg

    kurz vor Erreichen des Alpsteins
    20141102-Föhrenbachgraben_16_ji.jpg

    Ebenforst
    20141102-Föhrenbachgraben_18-p.jpg

    vom Alpstein schaut man auf den Trämpl runter
    20141102-Föhrenbachgraben_20_ji.jpg

    Neue Schaumbergalm
    20141102-Föhrenbachgraben_27_ji.jpg

    schon im Jörglgraben: Einblick in das berühmt berüchtigte, aber versteckte Ahorntal
    20141102-Föhrenbachgraben_29_ji.jpg

    Baummikado
    20141102-Föhrenbachgraben_41_ji.jpg

    auf verfallenen Straßen zurück in gepflegteres Gefielde
    20141102-Föhrenbachgraben_42_ji.jpg

  • #2
    AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

    Find ich toll!
    Da bin ich 1999 durchgewandert. Ich hab das mit dem Kienrücken aber versäumt, weil so gut waren die Steige schon damals nicht beisammen. Also bin ich aus dem Föhrenbachtal wild hinauf über den Feuerwald weiter zum Trämpl. Und dann hinunter zur Krahlalm. Und dann übers gesamte Sengsengebirge.
    Ich kennert die Gegend wahrscheinlich heute nicht mehr. Aber das macht nix, es war damals toll und das ist es heute auch noch, wie ich aus Deinem Bericht sehe. Danke dafür!

    Lg, michl fasan
    Zu seiner Milbe sagt der Milber:
    "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
    Damit ich, wenn im Haargewurl
    ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

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    • #3
      AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

      Danke für den Bericht, wie bereits erwähnt muss ich mir das auch mal ansehen, zum einen weils vor der Haustüre ist, zum anderen weil Teile dieser Tour wohl zu den abgelegensten Plätzen überhaupt gehören :up:
      Es gibt noch eine Menge alter schöner Steige in diesem Gebiet, die wurden alle aus den Karten entfernt und dem Verfall preisgegeben, man will offensichtlich keine Leute dort haben, schade eigentlich....
      Zuletzt geändert von paulchen; 04.11.2014, 10:45.
      ...a Tog ohne Bier is wia a Tog ohne Wein....
      google online Album

      Paul

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      • #4
        AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

        Ein sehr schöner Bericht von zwei Tälern, in denen ich noch nicht war. Beim Betrachten von Trämpl oder Anlaufalm aus habe ich mich immer schon gefragt, wie die Wege sein würden. Dank deiner Beschreibung will ich das im nächsten Jahr einmal gehen. Das Gebiet gehört doch zum Nationalpark. Vielleicht machen die einmal was an diesen Wegen.

        P.S. Die Bilder sind mit 1.382px × 777px etwas groß geraten, mit 1280px x 720px würden sie gleich noch viel besser aussehen.
        Zuletzt geändert von Karl-Wolfgang; 04.11.2014, 12:14.

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        • #5
          AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

          Zitat von Karl-Wolfgang Beitrag anzeigen
          Das Gebiet gehört doch zum Nationalpark. Vielleicht machen die einmal was an diesen Wegen.
          das glaube ich nicht, das Gegenteil ist leider der Fall.
          ...a Tog ohne Bier is wia a Tog ohne Wein....
          google online Album

          Paul

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          • #6
            AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

            Zitat von Karl-Wolfgang Beitrag anzeigen
            Die Bilder sind mit 1.382px × 777px etwas groß geraten, mit 1280px x 720px würden sie gleich noch viel besser aussehen.
            Es soll ja Leute geben, die haben zumindest zwei HD Schirme herumstehen - da passen dann die überzähligen 7.9% des Bildes drauf
            Somit wäre dann an alle gedacht.

            Zitat von paulchen Beitrag anzeigen
            das glaube ich nicht, das Gegenteil ist leider der Fall.
            Interessant ist ja, daß der Steig vor drei Jahren urplötzlich eine durchgängige rot-weiß-rot Markierung aufwies. (Guerilla-Wegmacher am Werk?)
            Letztes Jahr war die Markierung im unteren Teil mitsamt der Rinde dann von den Bäumen entfernt worden (Konteraktion vom NP?) - nur im oberen Teil trifft man ab und zu noch auf intakte Markierungen. Dort kommt man ohne fahrbaren Untersatz aber auch nicht so leicht hin

            (Bild aus dem Jahr 2011 - kurz nach dem Einstieg eine jener Markierungen die entfernt wurden)
            20111029-Föhrenbachgraben.jpg


            PS: ich hab' am WE meine Sonnenbrille im Föhrenbachgraben versehendlich verloren (wahrscheinlich beim Überklettern einer der Bäume vom Rucksack abgestreift) - würde mich über eine Nachricht freuen wenn sie gefunden wird - (ansonsten komme ich ja nächstes Jahr wieder mit Antonius vorbei...)
            Zuletzt geändert von Trinox; 04.11.2014, 14:30.

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            • #7
              AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

              ..

              hmmm.. obwohl ich mit den nationalparklern und bundesforsteln ja eigentlich gut kann..
              muss ich zugeben dass ich bei denen doch langsam eine gewisse tendenz bemerke bzw raushöre
              die mir GAR NICHT gefällt.. nämlich..
              .
              dass der nicht-bundesforstler oder nicht-nationalparkler oder nicht-jaga gefälligst auf
              den von den nationalparklern und bundesforsteln definierten wegen bleiben soll und am besten
              dort auch nicht ohne mindestens 4 park-rangern (einer vorn, einer hint und zwei an den seiten)
              alleine sparzieren soll..
              .
              am besten wäre es natürlich es würden sich die leute vorab mit einem kleinen ökologischen lebenslauf
              für eine der drei nationalpark-führungen pro jahr schon 2 jahre vorher bewerben um dann in einem auswahlverfahren
              in die zweite runde des auswahlverfahrens zur hirschbrunftführung (nur jedes schaltjahr) eingeladen zu werden..
              .
              deswegen leute
              HAUT EUCH INS GEBÜSCH UND SCHREIBT DRÜBER...
              über das goldloch, über das bergwerk, die höhlen und über alles was sie sonst noch alles verstecken wollen

              but i see direct lines

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              • #8
                AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                Vielen Dank für den tollen und ausführlichen Bericht.
                lg, Manfred

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                • #9
                  AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                  Danke für den schönen Bericht, -
                  altes Ruachel-Wissen gehört ohnehin bewahrt!!! :up:


                  LG
                  Reinhard
                  ALPINJUNKIE ON TOUR
                  Wenn du dich auf den Weg machst, öffnet der Horizont seine Grenzen.


                  Feichtauseen-Zwielauf-Rotgsol-Haderlauskögerl - 24.08.17
                  Stoßbach/Weißenbach: Kalblinge - Pfannstein - 22.08.17
                  Temlberg - 01.08.17

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                    Das ist aber eine interessante Tour, hab ich gleich auf meine Liste gesetzt. Alte Pfade gehören getreten

                    Danke!
                    Liebe Grüße RosaT,
                    wenn möglich, immer unterwegs :)

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                      Da gibt´s was zum Begehen :-)
                      Danke für die Impressionen.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                        Zitat von sicherung Beitrag anzeigen
                        Da gibt´s was zum Begehen :-)
                        Bittesehr :-)

                        Folgendes (gestern begangen) könnte euch auch interessieren (würde fast reichen, einen eigenen Thread zu erstellen...):

                        Vom Bodinggraben über den Schaumbergalmweg (Einstieg kurz nach dem Schranken zum Steyrsteg) hinauf zur Neuen Schaumbergalm; dort über den Almboden queren und auf einem ausgetretenen Viehsteig hinüber zur Alten Schaumbergalm.
                        Nun dem eingezeichneten Ziehweg nach (denjenigen, den ich euch zwecks Abstieg in den Jörglgraben nicht empfohlen hätte) den regelmäßig anzutreffenden Steinmanndln (schau genau!) folgend in das untere Ahorntal; ab dort findet sich dann das in der OSM verzeichnete Steiglein.
                        Das unangenehme untere Schuttgelände erklimmt man am besten ganz rechts an den Begrenzungsmauern des Kars. Im oberen Drittel kann man eine Dolinen-Besichtigungstour durch den unteren Eingang absolvieren (hier sollte man im Winter nicht von oben reinrauschen!), bevor man die Stelle (ein paar Meter zurück) nach rechts oben ausquert (schmale, ausgeschnittene Latschengasse). Oberhalb wird wieder übersichtlicheres und leichteres Gehgelände erreicht.
                        Ich hab' dann den Großen und Kleinen Größtenberg besucht, bevor ich über den Normalweg in Richtung Weingartalm (aber nicht ganz) runter bin.
                        Die erste erreichte Forststraße bin ich dann wieder in westlicher Richtung hinauf; vom Ende der Forststraße zieht ein alter Steig zurück zur Alten Schaumbergalm. Der Steig war vom Kyrill damals betroffen - ist mittlerweile aber wieder begehbar und teils mit roten Punkten markiert.
                        Aufgrund der vorangeschrittenen Tageszeit (leider zu spät entschlossen) bin ich dann nicht wie geplant zum Pribilkreuz hinunter sondern links am Scheiterkogel vorbei und den Schaumbergalmweg wieder hinunter in den Bodinggraben.

                        Lg,

                        20141116-Ahorntal_02_ji.jpg
                        vom Almgelände der Neuen Schaumbergalm sieht man zwar noch nicht in's Ahorntal rein, erahnen kann man es aber schon.

                        20141116-Ahorntal_05_ji.jpg
                        Neue Schaumbergalm im Rückblick.

                        20141116-Ahorntal_06_ji.jpg
                        Alte Schaumbergalm im Vorausblick.

                        20141116-Ahorntal_12_ji.jpg
                        schon mittendrin im Ahorntal (ein einzelner Baum hat hier strategisch gut plaziert den Lawinen getrotzt)

                        20141116-Ahorntal_15_ji.jpg
                        Dolinenbesichtigung; vom Rest der Tour hab' keine Foto's mehr, weil einerseits Nebel und andererseits zeitig fortgeschrittener Tag
                        Zuletzt geändert von Trinox; 17.11.2014, 16:16.

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                        • #13
                          AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                          Perfekte Beschreibung!
                          War am Samstag am Krestenberg vom Bodinggraben aus, hab oben im Halterhüttal runter uns Ahorntal geschaut - dein Bericht passt da perfekt rein.
                          Leider hab ich im Abstieg bei der Weingartalm vergessen der Forststraße Richtung Schaumbergalm zu gehen, weshalb wie über Steyrsteg wieder retour sind.

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                          • #14
                            AW: Alpstein &amp; Trämpl über Föhrenbachgraben - zurück durch den Jörglgraben, Hintergebirge, 2.11.2014

                            Zitat von Trinox Beitrag anzeigen
                            Der Abstieg in den Jörglgraben erfordert nun etwas Gefühl für's Gelände; weder den in den alten Karten eingezeichneten Ziehweg von der Alten Schaumbergalm in Richtung Ahorntal (massiv verwachsen!), noch die Querung vom östlichsten Eck des Almgeländes nach Nordost zum Ende der alten Forststraße (steiles Waldgelände) kann ich empfehlen. Wahrscheinlich wäre der direkte Abstieg vom östlichsten Eck des Almgeländes entlang des schwach ausgeprägten Rückens hinunter zur Forststraße noch die einfachste Variante.
                            Update (weil ich wiedermal diese Runde gegangen bin, und zwecks erhalt des Steigleins auch gleich etwas Totholz entlang des Aufstiegs entfernt hab'): der direkte Abstieg von der Neuen Schaumbergalm ist tatsächlich die optimalste Variante, d.h. über das Almgelände zum markanten (alleinestehenden) toten Baum in Nähe der ersten Baumreihe, danach linkerhand des alten Schlages auf Steigspuren (alte rote Markierungspunkte!) zur verfallenden Forststraße im Jörglgraben absteigen. Kriterium ist nachwievor das Durcheinander von Baumstämmen in den Lawinenstrichen vom Größtenberg herunter; allerdings gibt's Steigspuren, auf denen das "Baummikado" zum Teil umgangen werden kann.

                            Und noch was:
                            Zitat von Trinox Beitrag anzeigen
                            Vor der zweiten Bachquerung sind zwei kurze Serpentinen zu finden, die nicht übersehen werden dürfen.
                            Vor der ersten Serpentine hab' ich einen Steinmann plaziert.

                            ich werde beobachtet:
                            20150920-Föhrenbachgraben_03_ji.jpg

                            vom Alpstein zum Trämpl
                            20150920-Föhrenbachgraben_10_ji.jpg

                            Begehungsspuren im Jörglgraben (offenbar bin ich nicht der einzige)
                            20150920-Föhrenbachgraben_15_ji.jpg

                            Aufwändiger Forststraßenbau, der nun dem Verfall preisgegeben wird
                            20150920-Föhrenbachgraben_25_ji.jpg
                            Zuletzt geändert von Trinox; 20.09.2015, 13:20.

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                            • #15
                              Und noch ein Update, weil ich dort immer wieder gerne unterwegs bin, und auch immer wieder gerne neues ausprobier'.

                              Das Baummikado am Ausgang vom Jörglgraben war mir diesesmal zu blöd. Das Totholz dort drinnen verfault zu langsam - die Baumstämme sind ohne Steigeisen (kein Witz!) einfach zu gefählich und wirklich saublöd zu überwinden. Daher bin ich diesesmal der alten Hintergebirgskarte folgend etwas unterhalb der Jörglalm (dort wo unerklärlicherweise ein Haufen Wildverbißschutz-Manschetten plaziert wurden) einem alten Steig in die Bretterriess folgend nachgestiegen, der wieder zurück zum Kienrücken führt. Entgegen meiner Befürchtung ist dieser Steig noch ausgezeichnet erhalten und leicht zu verfolgen. Wunderschön angelegt! Ein echtes "Kulturgut Weg".
                              Leider aber auch summa sumarum dann um die 1800Hm die bewältigt werden wollen.

                              Was gibt's sonst noch:
                              - die Straße im Jörglgraben verfällt zusehends
                              - die Jörglalm selbst wird offenbar abgebaut. Warum und wieso - keine Ahnung.

                              LG!

                              Blick vom Alpstein ins Sengsengebirge
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_09_ji.jpg
                              Tiefblick auf die Ebenforstalm
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_13_ji.jpg

                              Schaumbergalm, wie immer eindrucksvoll.
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_14_ji.jpg

                              die Straße im Jörglgraben verfällt zusehends
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_15_ji.jpg

                              die von der Lawine "angeschlagene" Jörglalm wird abgebaut :-(
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_21_ji.jpg

                              hier schon am Weg in die Bretterriess; der Weg führt hier schön angelegt über die Felsstufe hinweg (leider am Bild nicht so eindrucksvoll wie in Realität).
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_22_ji.jpg

                              der Weg in der hinteren Bretterriess
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_24_ji.jpg

                              wieder zurück am Kienrücken, hier mit Blick auf das Boßbretteck. von hier 7 Erhebungen, erst dann geht's runter ins Tal.
                              20171106-Föhrenbachgrabenrunde_25_ji.jpg

                              Ende gut, alles gut: die Runde hinterlegt mit der alten Karte :-P
                              Hintergebirgsrunde.jpg

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