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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Watzmannüberschreitung am 23.07.2013

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  • Watzmannüberschreitung am 23.07.2013

    Im Juli war ich vom 13.07. bis 28.07.2013 zusammen mit einem Kollegen in den Alpen unterwegs. Während dieser Zeit des Schönwetters haben wir einige schöne Touren erlebt.

    Weitere Touren sind:
    Roggalspitze Nordkante (IV+, 10SL)
    Gimpel Südostwand (3+, 8SL)
    Oberreintalturm, Fahrradlkant'n (V-, 9SL)
    Lärmstange Nordkante (IV+, 11SL)
    Olperer über Südostgrat
    Gr. Wiesbachhorn

    Nachdem wir uns in Österreich schonmal ganz gut ausgetobt hatten gings in den südöstlichsten Zipfel Deutschlands nach Berchtesgaden.

    Am 22.07. wollten wir eigentlich eine Klettertour am Untersberg machen, welche uns aber dann doch zu schwer war bzw. der Fels ungewohnt war. Kurzerhand sind wir dann über den Hochthronsteig rauf. Ohne Klettersteigset, dafür mit sporalischer Seilsicherung.

    Während dieser Tour hatten wir dann auch schon das Ziel für den 23.07. im Auge. Den Watzmann.

    Letztes Jahr war ich bei meinem 4-wöchigen Solotrip schonmal am Hocheck gewesen. Eine Überschreitung war zu dem Zeitpunkt eh nicht geplant und angekündigte Unwetter veranlassten damals leider einen Abstieg zum Watzmannhaus.


    Auch dieses Jahr war eine Überschreitung grundsätzlich nicht in dieser Form geplant. Eigentliches Ziel wäre die Ostwand gewesen. Wettertechnisch hätte es ja gepasst. Da wir aber zuvor gemerkt haben, dass wir an der Orientierung noch arbeiten müssen haben wir dann unseren Bedenken nachgegeben und erstmal die Finger davon gelassen.

    Dann halt nur die Watzmann-Überschreitung.

    Früh morgens um 3:30 Uhr klingelte dann unser Wecker aufm Campingplatz in Ramsau. 4:30 Uhr ca. müsste es gewesen sein als wir an der Wimbachbrücke mit Stirnlampe losgegangen sind.

    Sicher wäre es komfortabler gewesen zuvor eine Nacht auf der Hütte zu verbringen und das ganze dadurch auf 2 Tage zu staffeln, aber so war der sportliche Reiz natürlich größer

    Von der Wimbachbrücke bis zum Watzmannhaus sind 4 Stunden auf der Beschilderung angeschlagen. Eine recht großzügige Angabe. Wir waren nach 2 Stunden am Watzmannhaus und hatten somit schon einige Tropfen Schweiß an unsere Umgebung abgegeben. Von ca. 600 auf 1900m rauf waren die meisten Höhenmeter des Aufstiegs somit geschafft.

    Am Watzmannhaus wird erstmal ne kleine Brotzeit eingelegt und der Getränkevorrat noch einmal aufgefüllt. Wasser bekommt man nämlich erst wieder an der Wimbachgrieshütte. Und bis dahin ist es ein langer Weg unter der Sonne.

    Trotz des Wochentages herrscht wieder einmal reger Betrieb am Watzmann. Man könnte meinen, dass sich eine Seilbahn in der Nähe befindet

    Nach weiteren 700 Höhenmetern und leichtem, felsigen Gelände sind wir am Hocheck angekommen. Der an sich anstrengendste Teil ist damit geschafft.

    Hier läuft nun ein Großteil der Leute mit Klettersteigausrüstung rum, auch wenn die Überschreitung kein durchgehend versicherter Klettersteig ist.

    Während wir am Hocheck sitzen kommt dann auch direkt der Erste um die Ecke. Sieht das Stahlseil zwischen Gipfel und Biwakschachtel und hängt sich mit den Worten "Sicherheit am Berg" ein. Da hier nichtmal Absturzgefahr besteht stelle nicht nur ich mir die Frage ob der hier nicht evtl. falsch ist. Schließlich müssen auch leichte Stellen ohne Versicherungen geklettert werden.

    Wir haben bewusst Gurt und Klettersteigset im Tal gelassen. Auf den Helm und Klettersteighandschuhe haben wir jedoch nicht verzichtet.

    Die Überschreitung zur Mittelspitze beginnt mit Stahlseilen. Schwieriger als B wirds übrigens im gesamten Verlauf nicht. Der Grat, bzw. sagen wir eher die Überschreitung, ist nicht durchgehend mit Blitzableitern ausgestattet. So müssen auch leichte Stellen ohne Unterstützung aus Metall gekraxelt werden.

    An der Mittelspitze angekommen wird kurz ein Gipfelfoto geschossen. Danach geht es weiter. So sehr viel Platz hat es dort eh nicht. Wieder muss zunächst abgestiegen werden. Den Grat umgeht man des Öfteren rechts. Das hatte ich mir eigentlich alles etwas spektakulärer und ausgesetzter vorgestellt.

    Ausgesetzte Stellen gibt es zwar auch und logischerweise auch genügend Stellen in denen ein Stolperer üble Folgen nach sich zieht, jedoch hatte ich mir unter der im Internet angepriesenen extremen Ausgesetztheit noch was anderes vorgestellt. Schließlich ist extrem für mich ein Superlativ, welcher nicht gesteigert werden kann.

    Auch am Südgipfel ist einiges los. Wir genießen das stabile Schönwetter. Rundum erkennt man z.B. den Hochkönig, auf welchem ich letztes Jahr bereits war (Königsjodler KS). Rechts davon ragt die markante Spitze der Schönfeldspitze empor.

    Vom Südgipfel an gehts nur noch bergab. Leider... Der Abstieg genießt ohnehin nicht den besten Ruf. Dass er lang ist ergibt sich ja aufgrund der Tatsache, dass noch 2100 Höhenmeter im Abstieg folgen und man durchs Wimbachgries zurück muss.

    Beschimpft wird jedoch oft der lockere Untergrund aus kleinen Steinchen usw.

    Während es zunächst noch in leichtem Felsgelände und zum Teil leichter Kletterei hinab geht frage ich mich warum sich soviele darüber beschweren. Das Gelände macht Freude. Beklagen kann ich mich nicht.

    Dann folgt allerdings der unangenehme und gefühlt nicht enden wollende Teil. Zunächst über kleines und großes Geröll und später über Pfade mit kleinen lockeren Steinchen und zum Teil nochmal leichter Kletterei geht es trocken hinab.

    Gut, dass wir die Stöcke bei haben. Die machen es deutlich angenehmer.

    Im Wimbachgries angekommen steht die Hitze ganz gut und das außergewöhnliche Ambiente erweckt den Anschein, man wäre in Kroatien rausgekommen. Etwas derartiges habe ich bisher nicht gesehen. Wie ein riesiger Fluss aus Stein zieht sich das Tal bis zur Wimbachklamm hin.

    An der Wimbachgrieshütte genehmigen wir uns eine kurze Rast. Mittlerweile bin ich doch ganz gut mitgenommen. Meine Füße beklagen sich bei mir über den Abstieg bei dem quasi meine gesamten Zehen obendrauf gequält wurden.

    Dennoch schleicht sich ein Grinsen ein. Glücklich über die lange Tour und vorallem darüber, dass man es an einem Tag geschafft hat.

    Leider steht der für mich schmerzhafteste Teil der Tour noch bevor. Die flache, lange Latscherei von der Hütte zum Parkplatz. Mittlerweile merk ich jeden Schritt brennend in meinen Füßen.

    Beim Abstieg begegnen wir auch noch 2 Schlangen. Vielleicht sind wir ja wirklich in Kroatien?

    Am Parkplatz angekommen endlich aus den Schuhen raus. Leider sind meine Zehen oberflächlich ziemlich aufgeschürft. Die Folge sind 2 Ruhetage Bei dem Wetter mehr als ärgerlich. Die Billigsocken wurden dann auch direkt durch neue von FALKE ersetzt. Und sieh da: Keine Beschwerden bei der nächsten Tour


    Nun aber zum schönsten Teil des Berichts: Die Bilder:

  • #2
    AW: Watzmannüberschreitung am 23.07.2013

    Tags zuvor. Der Blick zum Watzmann beim Aufstieg zum Berchtesgadener Hochthron.


    Die ersten Sonnenstrahlen beim Aufstieg. Links Watzmannfrau und rechts Hocheck.


    An dieser Ecke wars irgendwie herbstlich anmutend


    Blick vom Watzmannhaus


    Betrieb am Hocheck


    Beginn der Überschreitung. Blick rüber zur Mittelspitze.


    Mittelspitze


    Biwakschachtel am Hocheck





    Blick in die Ostwand mit Biwakschachtel.


    An der Mittelspitze angekommen.


    Rückblick auf dem Weg zur Südspitze. Rechts bei der Rinne sind einige zu sehen.


    Knapp 1800m tiefer liegt die Eiskapelle

    Kommentar


    • #3
      AW: Watzmannüberschreitung am 23.07.2013



      Breites Band auf dem Weg zur Südspitze








      Teilweise wirds dann doch ausgesetzter:


      Die schmalste Stelle ist so breit wie ich dort stehe.


      Rückblick




      Schönfeldspitze:


      Hochkönig mit Übergossener Alm


      Untersberg. Dahinter wirds flach.


      St. Bartholomä


      Toller Tiefblick auf den Königssee


      Gipfelkreuz an der Südspitze. Im Hintergrund die Mittelspitze, welche einen Meter höher liegt.

      Kommentar


      • #4
        AW: Watzmannüberschreitung am 23.07.2013

        Zunächst noch schön felsiger Abstieg von der Südspitze




        Der war leider nicht zu Übungszwecken dort. Scheinbar war jemand kurz vor Beginn des Geröllfeldes gestürzt. Glücklicherweise nicht abgestürzt. Etwas unterhalb war sogar ein Landeplatz sporalisch markiert. Scheint leider des Öfteren Einsätze am Watzmann zu geben.


        Das Gelände wird flacher. Von unten schaut der Abstieg ziemlich heftig aus. Meist ist es jedoch Gehgelände. Hin und wieder leichte Kraxelei


        Gruppe hinter uns:


        Wimbachgries


        Angekommen in einer anderen Welt





        Abschließend: Die Tour hat mir sehr gut gefallen. Leider ist sie ziemlich überlaufen. Wer auf dem Watzmannhaus nächtigt kann dem entgehen in dem man vor dem Frühstück startet. Wer aus dem Tal startet und das ganze an einem Tag machen will brauch ne gute Kondition und sollte möglichst früh starten. Man macht allein bis zum Hocheck schon 2100 Höhenmeter im Aufstieg. Diese muss man von der Südspitze an auch wieder hinunter und zwischen Hocheck und Südspitze gehts auch noch einige Höhenmeter rauf und runter.

        Bei Gewittergefahr rate ich dringend davon ab. Man hat auf dem Weg vom Hocheck zur Südspitze keine Abstiegsmöglichkeiten. Zudem fungieren die versicherten Stellen sicherlich super als Blitzableiter!

        Nehmt unbedingt genügend Wasser mit. Ich war mit 4.5 Litern unterwegs. Hatte 1.5 bis zum Watzmannhaus bereits verbraucht und dort noch einmal aufgefüllt.

        Es gibt ansonsten erst an der Wimbachgrieshütte die Möglichkeit an Wasser zu kommen. Unterwegs ist alles trocken.

        Man kann sich an den Drahtseilversicherten Stellen logischerweise mit einem Klettersteigset sichern. Aber wer nur Klettersteige geht und sich ohne Stahlseil unsicher fühlt ist am Watzmann falsch. Deswegen tut sich mir auch die Frage auf ob man dort richtig ist, wenn man sich am Stahlseil in den leichten B-Stellen sichert. Schließlich gibt es genügend Stellen die frei gegangen werden müssen und da muss es ja zwangsläufig dann ohne Klettersteigset gehen.

        Für den Abstieg von der Südspitze empfehle ich übrigens Stöcke. Das machts deutlich angenehmer.

        Wenn ihr euch für die Tour entscheidet wünsch ich euch also stabiles Wetter, genügend Getränke, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und vorallem viel Spaß


        Falls hier übrigens einige Ostwand Aspiranten sind würde ich mich freuen wenn ihr eure Eindrücke schildern könntet. Vorallem was die Orientierung angeht, da dies meine größte Sorge wäre.

        Vielleicht findet sich ja auch jemand, der die Ostwand kennt und uns vllt im nächsten Jahr mal mitnimmt


        Als nächstes folgt noch ein letzter Bericht des Urlaubs. Eine nicht unbekannte Grattour bei der Zugspitze

        Kommentar


        • #5
          AW: Watzmannüberschreitung am 23.07.2013

          Danke für den Bericht! Watzmannüberschreitung steht bei mir auch oben auf der Agenda. Die nicht ganzunbekannte Grattour an der Zugspitze kann ich nur empfehlen! Hab ich vor drei Jahren gemacht und es war einfach ein Traum. Wird aber auch ein langer Tag, vor allem wenn man ganz auf Seilbahnen verzichtet wie wir damals...

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          • #6
            AW: Watzmannüberschreitung am 23.07.2013

            Der Watzmanngrat ist ja wirklich schön, wir haben die Überschreitung im Anschluss an die Ostwand gemacht, in der Wand relativ einsam und am Gipfel der Südspitze plötzlich ein Massenauflauf. Leider sind mehr als die Hälfte die da oben unterwegs sind total überfordert, aber das ist ja eh Standard auf Modebergen...nichts desto trotz eine schöne Tour
            für den Bericht!
            ...a Tog ohne Bier is wia a Tog ohne Wein....
            google online Album

            Paul

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