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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

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Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

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  • Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

    Grüß Euch !

    Bereits letztes Jahr waren Oskar (Schöngeist) und ich mit Freunden in der Hohen Tatra unterwegs, mussten unser Vorhaben einer Durchquerung aber aus Schneemangel abbrechen.
    Heuer war die Fortsetzung geplant und, wie ihr sehen werdet, diesmal hatten wir Schnee- und Wetterglück.

    28.1. Anreise mit dem Auto von Wien nach Tatranská Lomnica, wo wir in der Pension Jesensky unsere Zimmer beziehen. Abendessen in einem nahe gelegenen Grill Lokal.

    (Ich verwende für die Dokumentation nicht nur eigens Bildmaterial, möchte aber nicht jedes Mal extra darauf hinweisen)

    Hier die Übersicht unserer Tour auf Google Earth
    Track.jpg

    29.1. Tatranská Lomnica - Zamskovského Chata


    Herrliches Wetter bereits in der Früh beim Start bei der Pension
    Tatra_2017_0005.JPG

    Um uns den Aufstieg entlang der stark befahrenen Piste zu ersparen investieren wir in eine Bergfahrt mit den beiden Gondelsektionen zur Station Encian.
    Auf der Transversale, dem Weg, den wir letztes Jahr von der "Zamka" Hütte gekommen sind, geht es nun gemütlich abwärts.
    Tatra_2017_0017.JPG

    Dort, wo es 2016 nur ein schmales Schneeband gab, liegt nun durchgehend genug vom "weißen Gold".
    Tatra_2017_0020.JPG

    Die markante Ecke mit dem Aussichtsplatz, letztes Jahr mussten wir bis dorthin mit Steigeisen marschieren.
    Der Blick geht links in's Velka Studena Dolina (Eigenübersetzung: Gr. Kalttal) unser Ziel am nächsten Tag.
    Tatra_2017_0022.JPG

    Am Weg zur Hütte
    Tatra_2017_0029.JPG

    Zamskovského Chata [1475m]
    Tatra_2017_0032.JPG

    Nach einer kleinen Stärkung mit Suppe und Getränk und dem Ausräumen von nicht benötigten Gegenständen geht es nachmittags noch in's Mala Studena Dolina (Kl. Kalttal) um eine wenig den Schnee zu testen.
    Tatra_2017_0038.JPG

    Dabei werden wir Zeuge einer Taubergung mittels Hubschrauber aus dem Hang zur Teryho Chata. Den Schuhen nach, dürfte es einen Tourengeher erwischt haben.
    Tatra_2017_0046.JPG

    Im hinteren Drittel des Tales spuren wir einmal diesen Hang aufwärts(noch pulvrig)
    Tatra_2017_0055.JPG

    und ein zweites Mal gegenüber diese schmale Rinne bis in's oberste Drittel.
    Tatra_2017_0060.JPG

    Hier schon Firn, der mit der sinkenden Sonne schnell hart und "rumpelig" wird.

    Aufstieg
    Tatra_2017_0073.JPG

    und Abfahrt.
    Tatra_2017_0096.JPG
    Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
    (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • #2
    AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

    30.1. Zamskovského Chata - Zbojnicka Chata

    Tatra_2017_0106.JPG

    Nach dem Frühstück vorerst ein Stück am Hüttenweg talwärts
    Tatra_2017_0112.JPG

    bis auf ca. 1300m. Dort fellen wir an und es geht aufwärts ins Velka Studena Dolina.
    Tatra_2017_0133.JPG

    Tatra_2017_0139.JPG

    Nach gemütlichen 2h 18min ist unser nächstes Quartier, die Zbojnícka chata [1960m] (dt. Räuberhütte) erreicht.
    Tatra_2017_0153.JPG

    Tatra_2017_0157.JPG

    Vor der Hütte einer der für die Tatra so typischen Wegweiser
    Tatra_2017_0161.JPG

    So wie gestern, auch hier eine kleine Pause mit Entlasten des Rucksacks und Befüllen der Bäuche, dann marschieren wir das Tal weiter einwärts, bis zum großen Kessel unter dem Svišťový štít. (Der ganz links sichtbare Berg, rechts daneben die beiden Schneekuppen, die wir besteigen)
    Tatra_2017_0169.JPG

    Die Spur zum ersten "Mugl"
    Tatra_2017_0189.JPG

    Hier kommt der "Mann von La Schwanda"
    Tatra_2017_0196.JPG

    Die Gruppe, exklusive unserem Organisator Andi hinter der Kamera.
    Tatra_2017_0198.JPG

    Nachdem die tiefstehende Sonne diesen Punkt bald darauf in den Schatten taucht, wechseln wir, mittels kurzer Abfahrt (mäßige Schneequalität) und erneutem Aufstieg, auf den "Nebengipfel" und ich gönne mir hier ein Einzelphoto.
    Tatra_2017_0214.JPG

    Die 2. Abfahrt des Tages auf der Sonnenseite ist durchaus genussvoll und zusätzlich können wir, zurück bei der Hütte, noch einen schönen Sonnenuntergang bewundern. Der meteorologische Fachmann liest aus der Färbung des Himmels vielleicht schon die Wetterverschlechterung von übermorgen heraus.
    Tatra_2017_0243.JPG
    Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
    (Marie von Ebner-Eschenbach)

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    • #3
      AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

      Super Tour, Bilder und Bericht und ich weiß schon genau wo ihr unterwegs wart :-)
      LGr. Pablito

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      • #4
        AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

        31.1. Zbojnicka Chata - Téryho Chata

        Der heutige Tag beginnt so, wie der gestrige geendet hat, wunderschön.
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        Einzig allein das Frühstück, bestehend aus 3 Debrezinern, macht uns, bzw. unseren Mägen etwas zu schaffen.
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        Unsere Marschrichtung ist vorerst mit NO angegeben, wir queren unterhalb vom Javorový Stit entlang, in Richtung Priečne Sedlo
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        Hier geht's schon aufwärts zur Scharte,
        Tatra_2017_0294.JPG

        und zum ersten Mal auf den letzten Metern mit Steigeisen und Schi am Rücken.
        Tatra_2017_0317.JPG

        Die Gegenseite ist sogar noch etwas steiler, der Schnee aber weich und gut zu gehen.
        Tatra_2017_0337.JPG

        Tatra_2017_0341.JPG

        Eine kurze schöne Abfahrt mit kleiner Gegensteigung bringt uns dann zu unserem nächsten Quartier, der Téryho chata (dt. Téry Hütte) [2015m]
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        Tatra_2017_0365.JPG

        Wiederum das "Ritual" mit Pause und Ausräumen, und Start zum Nachmittagsausflug.

        Im Vorbeigehen können wir schon den Weg zu unserer morgigen Scharte (Baranie Sedlo) auf die andere Seite studieren.
        In Bildmitte ein Speedgeher, der sich mittels kurzem Seil seinen Tourenpartner hinten angebunden hat, offensichtlich um besser trainieren zu können.
        Tatra_2017_0371.JPG

        Wir marschieren aber gemütlich in den Talkessel hinein, und steuern einen kleinen Felssattel neben dem Snehový Stit an.
        Tatra_2017_0381.JPG

        Die letzten Meter ohne Schi zu Fuß.
        Tatra_2017_0386.JPG

        Oben angelangt biete sich uns der Blick Richtung Polen, die 3 Höcker in Bildmitte sind noch in der Slowakei (vlnr): Nový, Havran und Zdiarska vidla, rechts der Kolový Stit.
        Tatra_2017_0392.jpg

        Zurück bei der Hütte sehen wir einen der traditionellen Tatra Träger, auch heute werden die Hütten noch so beliefert. Ca. 40 kg hat er aufgelegt.
        Tatra_2017_0409.JPG
        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
        (Marie von Ebner-Eschenbach)

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        • #5
          AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

          1.2. Téryho Chata - Chata pri Zelenom Plese

          Die ersten Wolken schieben sich nach dem Frühstück (diesmal wieder "klassisch") schon herein,
          Tatra_2017_0422.JPG

          beim Abmarsch von der Hütte zeigen sich aber noch einzelne blaue Flecken.
          Tatra_2017_0426.JPG

          Wie gestern besichtigt, geht es aufwärts zum Baranie Sedlo [2526m],
          Tatra_2017_0430.JPG

          für die letzten Meter müssen die Schi wieder auf den Rucksack und die Steigeisen an die Schuhe.
          Tatra_2017_0446.JPG

          Tatra_2017_0460.JPG

          Und oben, im Hintergrund der Talkessel mit unserer nächsten Hütte
          Tatra_2017_0450.JPG

          Der Abstieg ist heute gutmütiger, mit ein bisschen mehr Mut wäre eine Schiabfahrt von ganz oben gegangen.
          Tatra_2017_0468.JPG

          Gruppenbild
          Tatra_2017_0479.JPG

          Es beginnt nun ziemlich stark zu schneien, was den Abfahrtsspaß ein wenig trübt. Die Schneeverhältnisse sind auf jeden Fall ausgezeichnet.
          Tatra_2017_0485.JPG

          Eine kurze, gut befahrbare, schmale Rinne trennt uns noch vom Talboden
          Tatra_2017_0488.JPG

          Tatra_2017_0490.JPG

          und der Chata pri Zelenom Plese (dt. Hütte beim Grünen See) [1551m]
          Tatra_2017_0495.JPG

          Tatra_2017_0496.JPG

          Nach einer Suppe erkunden wir noch ein wenig die Umgebung
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          und können "den einen oder anderen" Pulverschwung genießen.
          Tatra_2017_0525.JPG

          Was hier so schön aussieht, war leider ein wenig mühsam. Auf den Steinen und Latschen liegt nicht all zu viel Neuschnee, die Linien müssen sorgfältig gewählt werden, um nicht in Löchern zu verschwinden oder Funken zu produzieren.
          Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
          (Marie von Ebner-Eschenbach)

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          • #6
            AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

            2.2. Chata pri Zelenom Plese - Tatranská Lomnica (Teil1)

            Über Nacht sind ca. 15cmNeuschnee gefallen und der Himmel ist strahlend blau. Einen besseren Tourenabschluss kann man sich nicht vorstellen.

            Links ober der Hütte ist unsere Abfahrtsrinne von gestern und ganz oben, der Baranie Sedlo zu erkennen. Hier zeigt sich für mich wieder einmal, dass das Abschätzen von Steilheit auf die Distanz gar nicht so leicht ist, sind wir dort doch ohne große Schwierigkeiten runter gekommen.
            Tatra_2017_0549.JPG

            Hüttenhund mit Talblick
            Tatra_2017_0550.JPG

            Nach einem ausgezeichneten Frühstück starten wir motiviert in den letzten Tag unserer Durchquerung.
            Tatra_2017_0584.JPG

            Tatra_2017_0600.JPG

            Wir befinden uns wieder auf der Tatra Transversale, dem Weg, der quer durch die Hohe Tatra führt. Am ersten Tag war ja auch das Stück vom Schigebiet zur Zamka Hütte ein Teil davon.

            Hier queren wir gerade den großen flachen Kessel, in dem im Sommer der Velke Biele Pleso (Gr. Weißsee) zu sehen ist.

            Die beiden markanten Berge in Bildmitte sind der Jahnací Stit und der Kozí Stit (vlnr)
            Tatra_2017_0613.JPG

            Tatra_2017_0625.JPG

            Wie im Hintergrund zu erkennen ist, all zu viel Schnee lag hier bis gestern noch nicht. Die paar cm ermöglichen uns wenigstens einen problemlosen Aufstieg zur Belianska Kopa [1835m], einem im Sommer vermutlich unscheinbaren Wiesenmugl.
            Tatra_2017_0643.JPG

            Im Tal hängt der Nebel, wir genießen die Sonne.
            Tatra_2017_0653.JPG

            Tatra_2017_0657.JPG

            Links von Oskar der Hlupy [2061m], ein mögliches Gipfelziel.
            Tatra_2017_0670.JPG

            Links der Jahnací Stit, wir streben dem höchsten Punkt der Belianska Kopa zu.
            Tatra_2017_0666.JPG

            Auf der Westseite abwärts in den Kopske Sedlo , was hier nach Abfahrt aussieht ist kein wirkliches Vergnügen, denn das gefrorene Gras kommt durch den Schnee.
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            Aus dem Sattel gönnen wir uns dann die ersten Pulverschwünge, mit "Sprungeinfahrt" in die breite Rinne.
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            Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
            (Marie von Ebner-Eschenbach)

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            • #7
              AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

              2.2. (Teil 2)

              Unsere Abfahrtsspuren vor dem Jahnací Stit
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              Ober uns "grast" eine große große Gruppe Gämsen (ca. 40 Tiere) im Hang
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              Eine zweite Abfahrt muss noch sein, und auch der Hlupy ist noch immer eine Variante, also steigen wir erneut auf.
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              Bis zum Punkt, wo die Sommertransversale den Rücken quert, geht es aufwärts, hier sind auch 2 Holzstämme als "Markierungsstangen" aufgestellt.
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              Das letzte Stück zum Hlupy ist nahe, wir beratschlagen die weitere Vorgehensweise. Ein schöner Aufstieg zum Gipfel mit Schi ist aus Schneemangel vermutlich nicht möglich, die Abfahrt durch den breiten Hang aktuell zu lawinengefährlich, und außerdem läuft uns, im Hinblick auf die Heimfahrt, langsam die Zeit davon. Also verzichten wir auf den Gipfel.
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              Die Schneeverhältnisse unter uns versprechen aber noch ein Abfahrtsvergnügen und so geht es kurz darauf los.
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              Im Talboden angekommen geht es flach auswärts.
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              Der Versuch, den Sommerweg von der Hütte ins Tal zu erreichen endet leider im Unterholz, es wird ein wenig mühsam.
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              Tatra_2017_0807.JPG

              Doch dann haben wir den Weg doch gefunden und rauschen auf ausgezeichnetem Untergrund und mit gottseidank wenig Fußgängern flott abwärts zur Bundesstrasse, die wir beim Parkplatz Biela Voda (Weißes Wasser) erreichen.
              Tatra_2017_0818.JPG

              Andi holt mittels Taxihilfe das Auto und bald darauf sind wir alle in der Pension Jesensky und können uns für die Heimfahrt umziehen. Ein Abendessen und etliche Stunden Autofahrt später hat uns Wien wieder.
              Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
              (Marie von Ebner-Eschenbach)

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              • #8
                AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                Abschluss:

                740 qkm Fläche der Hohen Tatra sind als Nationalpark ausgewiesen und diese Region eignet sich hervorragend für alpine Schitouren. Bei einer Durchquerung ist der "komplette Tourengeher" gefordert, die Übergänge sind bis zu 35 Grad (und mehr) steil.

                Ich habe die Tage in der Gruppe sehr genossen und bin äußerst froh, dass wir so gemütlich unterwegs waren. (Tagesetappen zwischen 800 und 1300 Hm) Eine Schitour als Vorbereitung war nicht wirklich das Optimum, aber z.Z. geht bei mir leider nicht viel mehr.

                Vielleicht kann Oskar noch einige Bilde ergänzen, "ich habe fertig".

                LG, Günter
                Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                • #9
                  AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                  feine Tour, wäre mal schönes Neuland
                  Kaklakariada

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                  • #10
                    AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                    Voi lässig, des tät mir auch taugen! Das setzen wir gleich mal auf die "eventuell mal machen" - Liste
                    Over every mountain there is a path, although it may not be seen from the valley.

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                    • #11
                      AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                      sehr schön!
                      ____________________________________

                      mehr Fotos mit Bericht bei unserem Blog : BSC Flatline Blog

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                      • #12
                        AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                        Herzlichen Dank für die ersten Rückmeldungen.

                        Die slowakischen Tourengeher müssen übrigens "ausgezeichnet beinander" sein, wir haben in den steilsten und unmöglichsten Rinnen alte Abfahrtsspuren entdeckt. Zusätzlich bieten auch die Hüttenumgebungen immer wieder die Möglichkeit, Eisklettern zu trainieren, einige kurze Fälle haben wir gesichtet.

                        Ernährungstechnisch war es eine eher mühsame Woche, gab es auf den ersten 3 Hütten abends als Einheitsessen doch immer Gulasch. (Wenn auch in 3 verschiedenen Varianten) Vielleicht lag es auch daran, dass wir durchwegs die einzigen Gäste waren.
                        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                        (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                        • #13
                          AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                          Servus Günter,

                          ich freue mich für euch, dass die Schneelage heuer gepasst hat und ihr in der Hohen Tatra viele Sonnenstunden hattet!

                          So ist es ein ungetrübter Genuss, sich die schönen Fotos aus dem "kleinsten Hochgebirge der Welt" anzusehen.
                          (Aus eigener Anschauung kenne ich es bisher noch zu keiner Jahreszeit.)
                          Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 09.02.2017, 10:28.
                          Lg, Wolfgang


                          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                          der sowohl für den Einzelnen
                          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                          (David Steindl-Rast)

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                          • #14
                            AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                            Gratuliere das schaut ja super aus,
                            bestes Wetter, was willst du mehr?
                            Die Rinnen sind eine steile Angelegenheit.
                            Lg. helmut55

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                            • #15
                              AW: Schitourendurchquerung der Hohen Tatra (Fortsetzung) 29.1. bis 2.2.2017 ; Slowakei

                              Super Sache, schöne Tourentage in einem Gebiet, das ich (noch) so gar nicht kenne :up:

                              lg
                              Norbert
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                              Meine Touren in Südamerika

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