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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

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  • mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

    liebe alle,

    mit diesem beitrag möchte ich keine diskussion „auto gegen öffis“ anstoßen, sondern ein paar gedanken zum thema „mit den öffis in die berge“ mit euch teilen. (ich selber bin im schnitt etwa einmal pro woche in den bergen unterwegs, überwiegend tagestouren, benutze meist die öffis für die an- und abreise, manchmal fahre ich aber auch mit freunden mit, und etwa drei oder vier mal im jahr miete ich mir ein auto, um ins gebirge zu fahren, selber hab ich keines.)

    am anfang (fast) jeder fahrt mit den öffis heißt es, sich informationen über die verbindungen zu verschaffen, die das öffentliche verkehrsnetz anbietet. die wichtigsten internet-links für fahrplanauskünfte in österreich sind:

    landesweit: www.oebb.at, www.postbus.at

    regional: www.verbundlinie.at (steiermark), www.vor.at (wien umgebung), www.vvnb.at (nö-bgld), www.ooevv.at (oö), www.svv-info.at (salzburg), www.vvt.at (tirol). www.vmobil.at (vorarlberg), www.kaerntner-linien.at (kärnten)

    speziell für wanderer und bergsteiger aus dem raum wien und ostösterreich (inkl. großer teile von oö und stmk) zusammengestellt: www.vavoe.at „ausflug-fahrplantipps“ „ausflugsverkehr wien“

    ein punkt, der bei der fahrplanauskunft besonders zu beachten ist: nicht jede verbindung wird täglich angeboten („verkehrstage“ sind zu beachten)

    meiner erfahrung nach werden folgende punkte beim thema „öffentliche verkehrsmittel“ am meisten diskutiert:

    erreichbarkeit und flexibilität: wie gut kommt man mit öffis zu den gängigen ausgangspunkten für bergtouren? klar, mit den öffis gibt es in diesem punkt einschränkungen, vor allem am wochenende (samstag-nachmittag, sonntag) sind verschiedene gebiete/orte kaum oder gar nicht erreichbar. der öffentliche nahverkehr wurde in vielen ländlichen gebieten nach und nach ausgedünnt. es gibt aber in den letzten jahren auch positive entwicklungen, vor allem im bereich rufbusse, die in immer mehr gebieten eingesetzt werden (um nur ein besonders attraktives beispiel zu nennen: www.xeismobil.at). meiner erfahrung nach ist das öffi-angebot für den bergwanderer insgesamt größer als es auf den ersten blick scheint und durch das internet auch leichter zugänglich als früher (ausnahme: wanderbusse, über die man teilweise keine brauchbaren informationen findet).

    muss man also in punto erreichbarkeit einige abstriche hinnehmen, so bieten öffis andererseits insofern zusätzliche flexibilität, als überschreitungen und streckenwanderungen leichter möglich werden.

    wo man nicht mit dem zug hinkommt und wo auch kein bus hinfährt, bieten sich zwei möglichkeiten an: vom nächstgelegenen bahnhof / haltestelle mit dem taxi zum startpunkt der wanderung fahren (bei kürzeren strecken und /oder mehreren personen durchaus leistbar) oder das fahrrad im zug mitnehmen und dann mit dem radl weiterfahren (mein rat wäre: zum ausprobieren beim ersten mal eine kurze und nicht zu steile radlstrecke wählen). die fahrradmitnahme ist in regionalzügen (R), regionalexpresszügen (REX) und erlebniszügen (EZ) übrigens günstiger als in schnellzügen (die öbb-fahrplanabfrage erlaubt es bei der fahrplanabfrage schnellzüge auszuschließen).

    wetter: bei der auswahl der tourenregion spielt die wetterprognose eine wichtige rolle (eine wichtigere als bei einer anreise mit dem auto), denn wenn man einmal mit den öffis auf der fahrt in die berge ist, kann man in den meisten fällen nur mehr begrenzt umdisponieren. ich persönlich beginne meine tourenplanung daher immer mit einem recht eingehenden „studium“ der wetterprognose (www.zamg.ac.at, wetter.orf.at, www.alpenverein.at/portal/Wetter/index.php, www.wetter.at/wetter) und fahre in der regel in gebiete, für die schönwetter (oder zumindest kein absolut mieses wetter) angesagt ist. in meinem fall funktioniert das recht gut.

    zeitaufwand: ein punkt, der manchmal in der diskussion ein bisserl untergeht: die fahrzeit läßt sich vielfältig nützen (vor allem im zug): frühstücken/jausnen, karten und führer noch einmal genauer anschauen, lesen, sich unterhalten, die üblichen tourvorbereitungen, sich entspannen, die seele baumeln lassen und die vorbeiziehende landschaft genießen (besonders angenehm auf der rückfahrt, wenn man müde von der tour ist). für mich persönlich ist das der größte pluspunkt…

    rückfahrt: ein weiterer wichtiger punkt ist eine realistische schätzung der gehzeiten, damit man die tour rechtzeitig beendet und die für die rückfahrt anvisierte verbindung auch tatsächlich erreicht. meine persönliche herangehensweise an diese thematik: (1) zeitreserve einplanen, wenn gehzeiten länger sind als erwartet, (2) bei rückreise am nachmittag/abend: planung auf die vorletzte verbindung ausrichten und auf die späteste verbindung umstellen, falls die wanderung doch länger dauert als geplant (auf vielen strecken gibt es einen ein- oder zwei-stunden-takt), (3) infos zu alternativen verbindungen mit dabei haben, falls die tour abgebrochen oder zu einem anderen zielort umdirigiert werden muss, (4) für den notfall taxi-telefonnummern der tourenregion mit dabei haben (www.herold.at), damit man sich zum nächstgelegenen bahnhof führen lassen kann (brauch ich sehr selten, aber es beruhigt). und wenn man zu früh dran ist: wartezeiten vor beginn der rückfahrt lassen sich oft angenehm in gasthäusern etc. überbrücken, oder mit einer rast auf dem letzten teilstück der wanderung.
    das handy gehört heutzutage sowieso zur basisausrüstung, egal wie man in die berge unterwegs ist. bei der an- und abreise mit öffis ist es um so wichtiger, um rufbusse bestellen zu können (je nach linie 30 bzw. 60 min vorher, die reservierungsrufnummer ist teil der fahrplanauskunft) oder auch um ergänzende fahrplaninfos einzuholen (öbb: 05-1717).

    verspätungen: sind vor allem dann problematisch, wenn dadurch anschlussverbindungen versäumt werden. meiner erfahrung nach sind etwa 80% aller verbindungen pünktlich, bei 15% erreicht man trotz verspätung die anschlussverbindung, bei den verbleibenden 5% versäumt man die anschlussverbindung. wenn das auf der hinfahrt passiert, verschiebt sich, solange man auf einer strecke mit taktverkehr unterwegs ist, der ganze tagesplan um eine oder zwei stunden (je nach frequenz) - ärgerlich aber verkraftbar, solange dadurch kein weiteren probleme entstehen (wie zb steigende lawinen- oder gewittergefahr im tagesverlauf), eigentlich ist es nicht viel anders als wenn es sich im autoverkehr irgendwo gröber staut… wirklich ungut wird es, wenn es keine brauchbare spätere verbindung gibt. (ist mir zum glück noch nie passiert.) bei zugsverspätungen ist es übrigens sinnvoll, den schaffner zu ersuchen, beim umsteigebahnhof anzurufen, damit der anschlusszug wartet, bei geringeren verspätungen ist das oft die lösung des problems (beim umsteigen vom zug zum bus funktioniert das nicht, allerdings warten die buschaffeure oft zugsanschlüsse ab, wenn die verspätung nicht zu groß ist).

    finanzielle aspekte: viel diskutiert ist auch die frage der fahrtkosten. nun, wenn man regelmäßig mit den öbb unterwegs ist, zahlt sich eine vorteilscard aus (kostet ca 100 euro/jahr, im gegenzug gibt‘s eine fahrkartenermäßigung von 45-50%; etwas vergleichbares ist für andere öffentliche verkehrsmittel leider nicht erhältlich). bei gruppen spart man mit dem 1-plus-ticket bzw. mit dem einfach-raus-ticket (das aber in schnellzügen nicht gilt). kinder bis 15 jahre fahren mit den eltern gratis mit (bei vorteilscard familie). je nach streckenlänge und anzahl der mitreisenden sind die öffi-kosten sehr unterschiedlich, jedenfalls variieren sie stärker als die pkw-kosten, die pro km (exkl. fixkosten, inkl. anteiligem wertverlust) etwa 25-40 cent pro km und fahrzeug ausmachen. - ich hab eine vorteilscard (die ich auch beruflich und für freizeitfahrten nutze, die nichts mit bergtouren zu tun haben), die öffi-tickets für einen tagesausflug ins gebirge kosten mich je nach entfernung normalerweise zwischen 10 und 40 euro (hin- und rückreise zusammen), im durchschnitt etwa 20 euro.

    freue mich schon auf eure gedanken und erfahrungen zu diesem thema.

    lg,

    p.b.

  • #2
    AW: mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

    Also meine Erfahrungen mit den Öffis sind recht gut, bin aber nur im Rax- und Schneeberggebiet unterwegs, es handelt sich um Tagestouren. Wäre wohl gerne auch in den Hochschwab, Xeis, Ötscher, Dürrenstein Bergen usw. unterwegs, diese sind etwas umständlich bzw. gar nicht mit Öffis zu erreichen bzw. ist der Aufwand zu groß.
    Daheim schaut die ganze Sache anders aus, dort bin ich auf das Auto angewiesen, obwohl ich versuche, mein Heimattal bzw. die umliegenden Berge auszukundschaften und dabei das Bike als Transportmittel verwende. Es können sich durchaus schöne Kombinationstouren mit mehreren Tausend Höhenmetern ergeben, beispielsweise von Niederrasen (1.010 m) mit dem Bike nach Antholz Mittertal und dann zu Fuß über die Antholzer Scharte zum Hochgall (3.436 m). Es gibt Dutzende solcher Möglichkeiten, die Anfahrtswege sollten sich halt nicht zu lang hinziehen, es gilt ja noch die Rückfahrt anzutreten.
    Grundsätzlich bin ich gerne mit Öffis unterwegs, ein noch größeres Angebot an verschiedensten Verbindungen wäre notwendig, Fahrpläne müssten aufeinander abgestimmt werden und für Tagestouren wäre es recht praktisch, wenn Züge auch mitten in der Nacht, so ab 3 am fahren würden. Für Sonnenauf und -untergänge bleibt wohl nur das Auto übrig, außer ich bin in einer Mehrtagestour unterwegs.
    Von den Kosten her gesehen dürften die Öffis wohl immer noch konkurrenzlos billig sein, zumal es immer wieder spezielle Angebote gibt und viele Altersgruppen in den Genuss vergünstigter Tickets kommen.

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    • #3
      AW: mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

      servus manuel,

      verbindung ins xeis meiner meinung nach durchaus passabel, hochschwab - wie du sagst - eher langwierig, ebenso ybbstaler... konkret:

      xeis (sa/so): von wien-hütteldorf ab 6:52 uhr mit umsteigen in amstetten, retour je nach einstiegsstelle gegen 17 uhr oder 19 uhr (hin und retour gute anbindungen an xeismobillinien).

      hochschwab: von wien-meidling ab 6:04 uhr, umsteigen in bruck richtung tragöß oder seebergsattel bzw weiter nach leoben und von dort auf den präbichl. verbindungen zurück am spätnachmittag. leider keine verbindung zum bodenbauer...

      dürrenstein und ötscher: am so gibt's eine verbindung von wien-hütteldorf ab 6:52 uhr mit umsteigen in st. pölten und kienberg-gaming nach lackenhof, zwei verbindungen am (spät)nachmittag retour.

      züge mitten in der nacht: gibt's von wien aus nicht, recht brauchbar allerdings der abendzug (22:20 uhr) nach tirol und vorarlberg.

      lg,

      p.b.

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      • #4
        AW: mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

        Der Wunsch, Öffis um 3 Uhr nachts zur Verfügung zu haben, ist zwar verständlich, allerdings stellt sich die Frage, wer den Betrieb bezahlen soll?
        LG
        Heinrich

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        • #5
          AW: mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

          Dafür würde es wohl einige Möglichkeiten geben: anstatt riesengroße Löcher in die Berge zu bohren, Bsp. Koralmtunnel, wäre es wohl gescheiter, mehr in die Fahrpläne zu investieren und das Angebot zu erhöhen. Weiters sollten die sog. Finanzspekulationen, mit Verlusten in der Höhe von Hunderten Mio. €, verboten werden, schließlich sind die ÖBB nach wie vor ein Staatsbetrieb, die Erhaltung bezahlt ein jeder von uns.
          Meine Frage war und ist wohl übertrieben und unrealistisch, es wäre aber sehr zielführend, wenn zumindest einige Fernreisezüge so um 4-5 am starten könnten, besonders für die Südbahnstrecke wäre ein früher Start von Vorteil und man könnte mit entsprechenden Anschlussverbindungen mittels Bus besser Hochschwab, Xeis usw. erreichen. Für die Heimfahrt wäre ein früherer Start als bisher sehr angenehm.
          In Wien müssten sich die Wiener Linien dazu entschließen, die U-Bahn Linien früher starten zu lassen, damit die Erreichbarkeit der Bahnhöfe gewährleistet ist. Mit den Nachtbussen schaut die ganze Sache etwas umständlich aus, Taxis sind zu teuer.

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          • #6
            AW: mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

            Also ich versuche schon auch ab und an Öffis zu nutzen, aber im Sommer will ich von Oberstdorf ins Pitztal. Und das ist echt ein Krampf: Mit dem Auto vielleicht 2 Stunden, mir Zug und Bus rd. 6, da Riesenumweg.
            ________________________________

            Jedermann steht irgendwann vor einem Berg, aber nicht jeder erklimmt ihn.
            Pavel Kosorin, (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

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            • #7
              AW: mit den öffentlichen verkehrsmitteln in die berge

              Von Wien Südbahnhof um 5.57 nach Bruck und weiter nach Seewiesen mit dem Bus, Ankunft 9.00, genügend Zeit für den Hochschwab ,Bergsteiger sind ja gewöhnt früh aufzustehen

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