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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

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  • Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

    Eine 2-tägige Flusswanderung mit unserem Gummiboot war angedacht, bis zuletzt haben wir gezögert, ob wir dafür die obere Mur oder die uns besser bekannte Salza befahren sollen. Ein moderater Pegelanstieg an der Salza war für uns dann entscheidend: 150cm sind zwar immer noch Niedrigwasser, aber es sollte ausreichend für unser Vorhaben sein.
    Eingestiegen sind wir direkt nach dem großen Sägewerk bei Gusswerk bei Flusskilometer 20, noch in der Ausleitungsstrecke des Kraftwerkskanals.
    Hier fließt der Fluss ganz ruhig dahin, für uns eine schöne Einstimmung, die Lust auf mehr macht.


    Unser Gepäck haben wir überwiegend wasserdicht fest im Boot festgezurrt, sodass auch im Fall einer Kenterung nichts davonschwimmen sollte, man kann ja nie wissen.


    Nach etwa 8 km lassen wir das Flachland hinter uns, dringen nun ein wenig in die Randzonen des Hochschwabgebirges vor: Der Klausgraben ist zwar nur leichtes Wildwasser mit einigen wenigen WW II-Stellen aber landschaftlich durchaus beeindruckend. Senkrechte Felswände steigen direkt aus dem Wasser empor und lassen hier ein wenig Abgeschiedenheit spüren. Die Straße nimmt hier eine gänzlich andere Route, nur ein kleiner Steig führt direkt am Flussufer mit Leitern und Stegen entlang.






    Nach der Schluchtstrecke weitet sich das Blickfeld wieder und bald darauf kommen wir schon in den Rückstau der Presceny-Klause.


    Man muss rechts ausbooten und das Boot über die Stiege zur alten Straße hochtragen.


    Das Wehr wurde ursprünglich im 19.Jahrhundert gebaut um den Holztransport auf der Salza zu ermöglichen. Das Wasser des Stausees wurde dazu schlagartig abgelassen um kurzzeitig eine künstliches Hochwasser zu schaffen um das Holz in die Enns zu transportieren. Anfangs in Form des Triftens, wobei die losen Baumstämme einfach runtergespült wurden, später dann in Form von riesigen Flößen.
    Jetzt wird das Wehr zur Stromerzeugung genutzt, am linken Flussufer befindet sich ein kleines Kraftwerk.

    Unser Boot ist zum Amphibienfahrzeug mutiert und wir schieben unser Outside eine kurze Strecke bis zur Einstiegstelle unterhalb des Wehrs. Früher führte hier die Hochschwabbundesstraße durch dieses Nadelöhr, jetzt fahren nur mehr die Radlfahrer durch.


    Die Sonne ist mittlerweile verschwunden und wurde durch ein leichtes Nieseln ersetzt. Der Nebel knapp über der Wasseroberfläche erzeugt eine ganz besondere Stimmung.


    Schön langsam wachsen uns schon Schwimmhäute zwischen den Zehen und wir entscheiden, es für heute bald ausklingen zu lassen. Nach dem Passieren des Brunntals, den Hochwab-Nord-Schitourengehern wohlbekannt, ist es dann soweit. Wir finden ein schönes Plätzchen, schön versteckt und garantiert sicher vor unliebsamem Grünrockbesuch und errichten hier unser Nachtlager.
    Zuletzt geändert von GrazerHans; 09.06.2011, 07:20.
    Nach uns die Sintflut.

  • #2
    AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

    Am nächsten Morgen: Ein Blick aus dem Zelt, es kündigt sich wirklich ein wunderschöner Tag an, die Wettervorhersage hat gestimmt. Das Lager abbauen, alles wieder verzurren, ein wenig nachpumpen: Das Outside hab ich ja noch in Schilling gekauft, da darf über Nacht schon ein wenig Druckverlust auftreten.
    Die Strecke bis Wildalpen hat einige schöne Schwallstrecken bereit, beim derzeitigen Wasserstand nichts Spektakuläres, aber doch eine Steigerung des Sprudelfaktors gegenüber gestern.







    Die Campingplatzwalze noch, dann ist der Gemeindecampingplatz erreicht.


    Noch ist es eher ruhig, wir machen nur eine kurze Pause und schauen, dass wir weiterkommen, bevor der Bach gestürmt wird. Wir sind wirklich noch früh genug, sodass wir auch die weiteren Kilometer den Fluss noch für uns alleine haben.
    Gleich nach dem Campingplatz fahren wir unter dem Aquädukt der 2. Wiener Hochquellenleitung durch.


    Die Leitung wurde Anfang des 20.Jahrhunderts gebaut und fördert über eine Streckenlänge von über 180km ca. die Hälfte des Wiener Wasserbedarfs vom Hochschwab in die Bundeshauptstadt.

    Dieser nette Gumpen wird traditionellerweise von meinem Schatz zum Baden genutzt. Sie mag zwar nicht aus dem Boot ins Wasser fallen, aber Reinspringen ist offenbar etwas ganz anderes, verstehe einer die Frauen.




    Fachwerk ist erreicht und noch immer haben wir die Nase vorn, der Ansturm unserer nordöstlichen Nachbarn lässt weiterhin auf sich warten.
    Auch Fachwerk-Beach wird wieder für ein erfrischendes Bad genutzt.


    Hier liegen um die Mittagszeit oft Bikinischönheiten herum, die sogenannten Ufer-Mäuschen, die den Helden in Neopren das Auto nachfahren.

    Vor uns eine kurze verblockte Stelle, der sogenannte Lawinenschwall, den wir uns traditionellerweise auch immer vorher ansehen bevor wir runterfahren. Hat weniger damit zu tun, dass es da schwierig zu fahren wäre, vielmehr ist es eine Art rituelle Handlung, auf die mein Schatz wert legt. Am besten links anfahren, im Schwall dann ein herzhaftes Manöver nach rechts, dass man an einem Felsblock vorbeikommt, auf den es einen zutreibt und schon hat es einen durchgespült.


    Nach uns die Sintflut.

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    • #3
      AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

      Die Schwallstrecken werden jetzt häufiger





      Plötzlich dann, was wir eigentlich schon die ganze Zeit erwartet haben: Eine Einstiegsstelle bei einer Lawinengalerie, wo die Hundertschaften in den Fluss drängen. Wir schauen dass wir vorbeikommen, bevor alle losfahren, etliche sind aber schon vor uns:


      Die Minirafts sind aber einiges langsamer als wir und die Kajaks vertreiben sich die Zeit mit Kehrwasserfahren und Herumsurfen an Spielstellen. In wenigen Minuten ist der Großteil des Spuks vorbei und wir haben wieder Platz.
      Nun beginnen die Konglomeratablagerungen, die für den Unterlauf der Salza so typisch sind:




      In der Palfauer Schluchtstrecke wird die Salza zunehmend schmäler, das dunkelgrüne Wasser trägt uns immer tiefer in den Canyon:




      Nach uns die Sintflut.

      Kommentar


      • #4
        AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)





        Nach der Ausstiegsstelle Sagggraben wird die Schlucht wieder weiter, das Wasser ruhiger. Landschaftlich ist aber auch der letzte Abschnitt noch immer sehr lohnend, auch sind wir hier wieder ganz allein:




        Das letzte Stück legen wir dann schon im Staubereich des Großreiflinger Wehrs zurück, das sich unmittelbar nach der Einmündung der Salza in die Enns befindet.


        Wir beenden die Fahrt direkt vor dem Wehr, vernünftiger ist es aber sicher, die Fahrt 100m vorher bei der Brücke über den Stausee zu beenden, aber das haben wir erst später gesehen.


        62 Flusskilometer sind wir jetzt runtergefahren, und so weit ist auch unser Auto entfernt. Mit Öffis schauts hier im Salzatal jedoch ganz schlecht aus: Es fährt genau ein Bus am Abend, ein sogenannter „Anrufbus“: Da muss man vorher anrufen, dass er überhaupt fährt.
        Zum Abschluss also noch auf die bei der Anreise hier deponierten Räder geschwungen und zurückgeradelt, zum Schluss noch mit einer kleinen Bergwertung zwischen Weichselboden und Greith gewürzt.


        Eine so lange freie Fließstrecke eines Flusses, mit nur einer Unterbrechungsstelle, ist wirklich selten. Wenn mir jemand einen Tipp für etwas Ähnliches geben könnte, wäre ich dankbar.

        Achja, Bonusmaterial hab ich auch noch: Bewegte Bilder von der Strecke oberhalb Wildalpen, nichts Spektakuläres bei dem niedrigen Wasserstand, aber zu wildes Wasser schaffen wir eh nicht.

        LG Hans
        Zuletzt geändert von GrazerHans; 09.06.2011, 06:38.
        Nach uns die Sintflut.

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        • #5
          AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

          Hallo Hans,
          bin eher durch Zufall auf diesen Bericht gestossen, umsomehr war ich überrascht und beeindruckt von Eurer Unternehmung. Man muss nicht unbedingt auf Berge gehen, um Natur pur genießen zu können. Gratuliere zu dieser Tour und danke für die stimmungsvollen Bilder!
          HG
          Rudolf

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          • #6
            AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

            wann i nur net so wasserscheu wär. naja, wasserscheu stimmt nicht. canyoning geh ich eh gern und oft. aber in so wacklerte schinakel steig ich nimmer rein. das haben mir ein paar damische seinerzeit ausgetrieben, als sie mich gleich beim ersten versuch... zum absaufen freigaben. so nach dem motto, wer einen 8er grallt, kann auch WW wasweissichwasdaswar fahren.

            aber danke, so kann ich auch den fluss genießen. ohne magenweh.

            top bericht, wenns dann im sommer im büro heiß wird, weiß ich was ich anschauen kann.
            mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

            bürstelt wird nur flüssiges

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            • #7
              AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

              Servus!

              Sunderschöner Bericht und feine Bilder! Danke, da sollt ich auch wieder einmal hin! Aber bisher haben mich die Massen abgeschreckt, aber die Befahrung zeitig in der Früh ist eine gute, aufzugreifende Idee!

              Grüße,
              Plessberger
              www.waldrauschen.at

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              • #8
                AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                Eine willkommene Abwechslung in den üblicherweise vorherrschenden Bergbeiträgen !
                Stimmung dieser Unternehmung großartig eingefangen
                Nur: warum wurde die Textstelle mit den Schotterbank-Bikinischönheiten wieder gelöscht und das dazugehörige Bild einer großen leeren Fläche geopfert, das wäre doch sicher auch unter den Begriff "Schwallstrecke" gefallen, oder ??
                (ich vermute vorauseilenden Gehorsam bzw. Konzession an den Schatz...... )

                LGK
                Zuletzt geändert von daKoarl; 09.06.2011, 08:27.
                ACHTUNG : Posting kann Spuren von Ironie enthalten !
                Vor einer Erleuchtung muß man Holz hacken - danach auch. (Zen-Weisheit)
                Etwaige Rechtschreibfehler sind als Vorwegnahme künftiger Rechtschreibreformen zu werten.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                  schöne bilder - toller bericht - sonst gilt das selbe für mich wie ungefähr bei pivo ( nur das ich noch nie in sowas drin saß )
                  Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist
                  ein Mensch (E. Kästner)

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                    schöne bilder! bin's ab der klause schon x-mal gefahren, aber dank deiner fotos weiss ich endlich wo der berüchtigte lawinenschwall ist

                    was für ein pegelstand ca. ist die untergrenze für den klausgraben? wir sind ähnlich ausgerüstet wie ihr, nur halt die "Ahoy!"-Variante vom Outside.

                    tipps? bin net so der paddelguru - ich nehm an Soca wäre ähnlich von der streckenlänge, Schwarza/Höllental auch schön aber wahrscheinlich nicht die Distanz. oder ganz was anderes: Lafnitz bei Markt Allhau, da kannst so 1 1/2 Tage durch dichtesten Urwald fahren mit gefühlten 3 Millionen Mäandern und ebensoviel umgestürzten Bäumen übern Bach. Hat halt ein bissl Expeditionscharakter.

                    bernhard
                    live your life - dream your dream

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                      Zitat von bernhardw Beitrag anzeigen
                      mit gefühlten 3 Millionen
                      Gelsen

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                      • #12
                        AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                        Super Bericht! :up:
                        Eine Motivation mehr, mir auch mal so einen Gummipoidl zuzulegen. Nur wenn ich an die ganze Ausrüstung rundherum und einen wohl besser zu absolvierenden WW-Kurs denke, schleudert`s mich halt ein bissi.

                        Für ein eher einsames Gewässer hätt ich schon einen Tipp, wenn`s auch nicht diese Länge hat:

                        Der Kamp zwischen Wegscheid und Rosenburg. 20 km, landschaftlich traumhaft schön, keine Leute, max WW2, 1x umtragen beim Umlaufberg (die Umlaufstrecke ist wegen des abgeleiteten Wassers fast nie fahrbar).
                        Mampfpause am besten in Steinegg beim Gasthof Dunkler (bester Schweinsbraten wo gibt). Ausbooten ist dort knapp oberhalb des am Ufer gelegenen Gastgartens leicht möglich.
                        Ich bin den Abschnitt Steinegg - Rosenburg in diesem Rahmen voriges Jahr gefahren.
                        Viel Info gibt`s auch hier.

                        Oberhalb von Zwettel soll es auch interessante Abschnitte geben, weiß aber nicht, ob die für`s Gummiboot taugen. Aber frag mal plessberger, der dürfte sich da recht gut auskennen

                        LG Michael
                        Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                          [Wenn mir jemand einen Tipp für etwas Ähnliches geben könnte, wäre ich dankbar.]


                          hallo!
                          netter bericht.
                          keine ahnung ob zwischen mandling und kummerbrücke auf der enns ein kraftwerk ist. auf der kümmerlichen steht halt sicher eines. und sonst wäre nur der gesäuse eingang zum umtragen. oder ihr seit extrem gut und mutig und hauts dort euch auch runter
                          mehr paddelberichte!!!
                          wenn i wieder einen anschluß habe dann gib ich vielleicht von heuer noch was rein.
                          gruß waterrockjam
                          Zuletzt geändert von waterrockjam; 09.06.2011, 16:44.

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                          • #14
                            AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                            griaß di

                            danke für den echt schwer interessanten bericht!!! is mal eine seeehr schöne abwechslung zu den anderen berichten die man so liest!!

                            meine frau liegt mir schon sehr lange in den ohren weil sie unbedingt eine flußwanderung machen will-nach deinen fotos und bericht wird das glaub ich bald mal was werden

                            lg maxl

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                            • #15
                              AW: Salza: Gusswerk bis Ennsmündung, 4.6.-5.6.2011 (Pegel 130 bis 150cm)

                              Servus nach Graz!
                              Ihr zwei seid echt zu beneiden! So tolle Unternehmungen- ganz super!!
                              Liebe Grüße und eine schöne Zeit!!!
                              Sabine

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