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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Eine Westalpen-Reise in fünf Akten - Sommer 2018

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  • Eine Westalpen-Reise in fünf Akten - Sommer 2018

    Teil 1 – Einklettern und Akklimatisieren



    Als ich Freitagmittag die Arbeit verließ, war der Plan am nächsten Tag in die Dauphine zu fahren. Doch das erneute Durchgehen der Wetterprognosen warf alle Pläne über den Haufen. Ab Montag sollte es im Montblanc-Gebiet traumhaftes Wetter geben. Also nichts wie hin. Da im Regen auf einem Campingplatz zu sitzen wenig Spaß macht, verschoben wir den Abfahrtstermin auf Sonntag.

    Wir standen früh auf, denn wir hatten neben der langen Anfahrt noch geplant zur Cabane d'Orny aufzusteigen. Der Sessellift von Champex nahm uns die Hälfte der Höhenmeter ab (@Wette: bitte nicht weiterlesen, wir sind noch viel Seilbanhn gefahren). Trotz des bewölkten Himmels kamen wir mit den schweren Rucksäcken beim Hüttenaufstieg ganz schön ins Schwitzen. Ich begann zu dichten:

    Irgendwann erkennt der Alpinist,
    sein Handeln ist der allergrößte Mist.


    Glücklicherweise wurde der Sauerstoff bald in den Beinen gebraucht und das Gehirn schaltete auf Autopilot.

    Der Montag stand ganz im Zeichen des Einkletterns. Dazu stiegen wir zunächst in die „la moquette“ ein. Traumhafter Granit, bestens abgesichert. Schnell spulten wir die Seillängen ab. Nur die Wolken wollten nicht wie prognostiziert verschwinden. Aber das störte uns angesichts dieses Granits nicht. Wenn wir nur daheim solches Gestein hätten...

    Nach dem Abstieg von der Aiguille d'Orny machten wir an der Hütte eine kurze Mittagspause, bevor es uns zur nächsten Route, dieses Mal an der Aiguille de la Cabane, zog. Die Wolken sahen zwar ziemlich dunkel aus, aber wer soll einem solchen Granit widerstehen können? Ähnlich wie in der ersten Route ging es auch in der „bon accqueil“ gut abgesichert durch besten Granit aufwärts. Das Wetter hielt und nach insgesamt 15 Seillängen kamen wir zufrieden an der Hütte an.

    In der la moquette
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    Die bon accqueil führt erst über die markante Platte zur Verschneidung und dann weiter über die Kante.
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    In der bon accqueil
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    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

  • #2
    Am Dienstag wären wir liebend gerne weitere Routen geklettert, aber wir wollten uns ein wenig für spätere Ziele akklimatisieren. Die Aiguille du Tour sollte dafür bestens geeignet sein. Als wir jedoch die Massen sahen, die ihr zustrebten, planten wir spontan um. Tête Blanche und Petite Fourche sollten weniger überlaufen sein. Über den etwas groß geratenen Gletscher wanderten wir in das Becken zwischen den beiden Gipfeln. Ein großer Bergschrund mit dahinter liegender Schneemauer gab Anlass für Diskussionen. Letztlich entschieden wir es nahe der Felsen der Tête Blanche zu versuchen. Ich ging voraus und landete gleich in einer von unten nicht einsehbaren Sackgasse. Aber wahrscheinlich würde es weiter rechts gehen. Da ich erst einmal von meiner Sackgasse absteigen musste, übernahm Franzi die Führung. Sie überwand den Schrund, spurte die steile Flanke danach hinauf und fand auch einen Übergang über den Schrund, der die steile Flanke oben abschloss. Damit hatten wir gewonnen, unsere beiden Gipfelziele waren nun leicht zu erreichen. Die Aussicht war grandios. Besonders der Blick zur Nordwand der Droites war eindrucksvoll.

    Beim Rückweg nahmen wir den Weg über den Col du Tour. An der Hütte wurden die Rucksäcke wegen des Übernachtungsgepäcks und der Kletterausrüstung wieder sehr schwer. Wir würden uns noch daran gewöhnen müssen. Die Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz in Champex.

    Sonnenaufgang
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    Die Aiguille du Tour
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    Die Petite Fourche in der Bildmitte, die Tête Blance rechts davon
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    Wo geht ihr hier weiter? An den Spuren wurde wahrscheinlich abgeseilt oder hinab gesprungen.
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    Nach der Steilstufe im breiten Sattel zwischen unseren beiden Gipfelzielen
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    Die Aiguille du Chardonnet von der Tête Blanche
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    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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    • #3
      Von der Petite Fourche zeigt sich auch die Droites.
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      Was für eine Wand!
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      Blick über die lange Gletscherquerung Richtung Cabane du Trient
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      Selfie ohne Stick
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      Die Aiguille d'Orny beim Rückweg
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      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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      • #4
        Teil 2 – Zwischen Übelkeit und Euphorie

        Über den Großen Sankt Bernhard fuhren wir nach Entrèves. Die Seilbahn nahm uns den Aufstieg zum Rifugio Torino ab. Wir waren zum ersten Mal im zentralen Teil des Montblanc-Gebiets und entsprechend beeindruckt. Am Nachmittag und Abend diskutierten wir eine Weile über die Route, die wir klettern würden. Mir schien es, dass meine begrenzten Fähigkeiten weder zu den Bergen um uns herum, noch zu unseren Plänen passen wollten. Ich war bei stabilem Wetter an einem der großartigsten Plätze der Alpen, hatte mich lange auf diese Zeit gefreut und dafür trainiert, aber jetzt lagen mir die Granitnadeln schwer im Magen. Mein Kopf malte sich in bunten Farben aus, was alles schief gehen könnte. Momente der Übelkeit. Wir vertagten die endgültige Entscheidung über die zu kletternde Route auf den nächsten Morgen.

        Bei der Anfahrt im Aostatal
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        Moderner Hüttenzustieg
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        Der Dent du Géant
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        Da muss man noch einmal schauen.
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        Die Aiguilles de Chamonix – da müssen wir irgendwann auch klettern.
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        Mont Maudit (Mitte) und Mont Blanc du Tacul (rechts)
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        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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        • #5
          Um 4 Uhr frühstückten wir. Ziemlich früh, für unsere Pläne, aber wir wollten ungestört von anderen Seilschaften klettern. Ich war entschlossen, eine Traumtour zu klettern, und so betraten wir die Autobahn über den Gletscher mit dem Ziel Roi de Siam. Als wir am Einstieg ankamen, war es hell, aber die erste Länge lag noch im Schatten. Franzi begann bei Eiseskälte mit dem Vorstieg der ersten Länge – einer mit 5c bewerteten Platte. Sie meisterte sie gut. Nun war es an mir. Da ich naturgemäß keine Seile mehr bei mir liegen hatte, musste ich mit den Kletterschuhen in den Schnee treten. Reibungsplatte und nasse Schuhe, dazu die Kälte und der Rucksack – na bravo. Aber das Seil kam von oben. Schon bei den ersten Zügen merkte ich, es läuft. In der zweiten Seillänge erreichte uns die Sonne. Nun begann das Klettern richtig Spaß zu machen. Mit Ausnahme des plattigen Teils am Beginn gab es außer an den Ständen kaum fixes Material. Aber die Granitrisse nahmen die Keile und vor allem Friends willig auf. Nur auf die Routenführung musste man achten. Nach dem Traumriss in der siebten Länge gerieten wir aus der Route. Franzi brachte uns mit einem respekterheischenden, weil im unteren Teil nicht absicherbaren, Vorstieg zurück in die Route direkt unter den Gipfelturm, den sie unbedingt vorsteigen wollte. Ich ließ sie und bereute es, als ich mich mit dem Rucksack aufwärts plagte. Dann war es geschafft, die 10 Seillängen der „Le Lifting du Roi“ lagen hinter uns. Bester Granit, überwiegend selbst abzusichern und keine leichten Zwischenlängen, was will man mehr?
          Wenn man auf dem Roi de Siam steht, ist die Frage rhetorischer Natur, denn nebenan steht der Grand Capucin. Das ist eine Granitnadel! Wenn ich zehn Jahre früher damit begonnen hätte mehr zu klettern, wäre ich wahrscheinlich dort unterwegs gewesen.
          Das Abseilen zum Einstieg klappte mit Ausnahme einer Pause wegen aufsteigender Seilschaften gut. Zufrieden stapften wir mit ordentlichem Gegenanstieg zur Hütte zurück.

          Montblanc beim Zustieg
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          Eiskalter Start in die erste Länge
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          Die Sonne kommt
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          und wärmt
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          Übersichert ist die Route nicht
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          Die Pointe Adolphe Rey
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          Der Gipfelturm direkt über mir, aber noch durch viel Granit getrennt
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          Er kommt näher
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          Die Aussicht wird besser
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          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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          • #6
            Klettern im Montblanc-Gebiet heißt Risse
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            und noch mehr Risse
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            Der Grand Capucin vom Gipfel
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            Reichlich Prominenz von der Aiguille du Dru bis zum Dent du Géant
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            Noch viel mehr Aiguilles
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            Blick Richtung Peutereygrat
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            Auch beim Abseilen konnten wir die Aussicht genießen
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            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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            • #7
              Das zweite Ziel vom Rifugio Torino war der Dent du Géant. Wir wollten versuchen seinen Normalweg frei zu klettern, falls das von Temperatur und anderen Seilschaften möglich sein sollte. Der Zustieg zum Einstieg der eigentlichen Kletterei ist lästige Pflicht. Angesichts guter Spuren war die Schneewand hinter dem Bergschrund kein Problem. In der nachfolgenden Flanke hätten Ostalpen-Führer für manche Stellen den dritten Grad ausgepackt, aber wir waren im Montblanc-Gebiet und damit waren die Schwierigkeiten zumindest im Führer optisch geringer.

              Die ersten beiden Seillängen des Gipfelaufbaus mussten wir hinter einer netten, aber überforderten Seilschaft klettern. Danach konnten wir zum Glück überholen. Die Burgener Platten empfingen uns mit starkem Wind und entsprechend niedrigen Temperaturen. Dennoch stieg Franzi sie frei vor. Da die langsame Seilschaft nicht nur von uns überholt worden war, sondern von einer Seilschaft mit sehr schnellem Vorsteiger, griff ich im Nachstieg teilweise in die Fixseile. Mit meinen Freikletter-Ambitionen wäre es in der nächsten Länge ohnehin zu Ende gewesen. Ohne Handschuhe wäre es viel zu kalt gewesen und mit Handschuhen war die Länge für mich nicht frei kletterbar – falls sie es überhaupt auch bei angenehmen Temperaturen sein sollte. Besonders der zweite Aufschwung war trotz des Fixseils extrem anstrengend. Vielleicht sollte ich damit beginnen schwierige Klettersteige zu gehen, um zu lernen mich an Fixseilen hochzuziehen. III, A0 liest sich so leicht, ist am Dent du Géant aber sehr kräfteraubend.

              Nach etwas Abklettern und deutlich mehr Abseilen waren wir wieder zurück am Einstieg. Der weitere Abstieg war wieder lästige Pflicht mit einem ordentlichen Sprung aus steilen Stufen über den Bergschrund. Als wir auf dem flachen Gletscher zur Hütte zurück wanderten, dachte ich mir, dass sich der ganze Trainingsaufwand gelohnt hatte und die Reise jetzt schon, nach nicht einmal der Hälfte der Tage, die erfolgreichste meines Lebens war. Und ich freute mich auf den kommenden Ruhetag...

              In Entrèves stiegen wir aus der Seilbahn in die Gluthitze des Tals und fuhren zu einem Campinplatz.

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              Und schon am Gipfel mit Grandes Jorasses im Hintergrund
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              Den Gegenblick gibt es auch
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              Wenn so die zahme Seite der Berg aussieht!
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              Rochefortgrat und Grandes Jorasses
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              Als wir am Fuß des Gipfelturms angekommen waren, stiegen noch Leute eindrucksvoll
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              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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              • #8
                Teil 3 – Regeneration

                Am Samstag war das Wetter schlecht, aber wir hatten ohnehin einen Ruhetag geplant, der dringend nötig war.

                Grandes Jorasses aus der Nähe des Campingplatzes
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                "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                • #9
                  Am Sonntag wanderten wir auf die Testa della Tronche und auf die Punta Bernarda. Neben dem faszinierenden Blick auf das Montblanc-Gebiet beeindruckte eine größere Anzahl an Geiern, die über uns kreisten, um Höhe zu gewinnen und dann Richtung Schweiz zu fliegen. Wir genossen es viel Zeit für Pausen zu haben.

                  Montblanc aus der Nähe des Campingplatzes
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                  Grandes Jorasses vom Aufstiegsseiten
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                  Schmetterlinge
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                  und wieder große Berge
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                  Die Geier kreisen
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                  "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                  • #10
                    Teil 4 – Das große Leiden

                    Nach den beiden gemütlichen Tagen sollte es wieder alpiner werden. Wir wollten eine anspruchsvolle Hochtour gehen. Nach dem letztjährigen Fehlversuch wegen nächtlicher Gewitter war der Grand Combin nicht nur geografisch naheliegend. Nach dem Montblanc-Granit wäre er allerdings eine besonders große Umstellung gewesen, so dass wir uns eine Tour mit besserem Fels suchten – die hochgelobte Überschreitung von Lenzspitze und Nadelhorn. Also setzten wir uns ins Auto und fuhren und fuhren bis wir endlich in Saas Fee waren. Es war das erste von vielen Malen, dass ich ins Saaser Tal gefahren bin und mir die Berge relativ flach vorkamen. Das Montblanc-Gebiet hat tiefe Spuren im Gehirn hinterlassen.

                    Für viele Franken kürzten wir den Hüttenaufstieg zu den Mischabelhütten mit der Bahn ab. Es waren auch so noch einige Höhenmeter zu absolvieren und angesichts der erneut schweren Rucksäcke hielt sich der Spaßfaktor in Grenzen. Die Mischabelhütten sind seit meinem letzten Besuch nicht gemütlicher geworden, aber das Hüttenpersonal ist viel freundlicher als damals.

                    Am Dienstag gab es für uns und ein paar andere, die dieselbe Tour gehen wollten, um 2.30 Uhr Frühstück. Von den Hütten geht es, zuerst als breiter Rücken, danach als teils schmaler Grat zum Gipfel der Lenzspitze. Klingt einfacher als es ist, immerhin muss einiges im dritten Grad und zwei IV-er-Stellen geklettert werden.

                    Schon bei der ersten III-er Stelle merkten wir deutlich, dass wir nicht mehr im Montblanc-Gebiet waren. Die Felsqualität war deutlich schlechter, wobei wir den Zustieg zum Dent du Géant wahrscheinlich schon verdrängt hatten, denn dort war auch nicht alles fest. Ab hier gingen wir am laufenden Seil. Für ein paar wenige Längen stiegen wir im Bereich des Großen Gendarms auf Standplatzsicherung um, was sich als Fehler herausstellte, denn es wäre auch am laufenden Seil gegangen. Das war das erste Mal, dass wir ordentlich Zeit verloren.

                    Als wir den Schneeteil erreichten, schien der Gipfel zum Greifen nah, denn es gab gute Spuren. Da störte die seltsam styroporartige Beschaffenheit der obersten Schneeschicht kaum. Doch nach dem ersten Aufschwung kam ein zweiter. Hier trafen wir auf Eis mit je nach Quelle 45 bis 50° Steilheit. Wir sind vieles, aber sicher nicht gut im Eis, so dass klar war, wir müssen sichern. Franzi drehte eine Eisschraube für meinen Stand herein und hatte damit schon die Hälfte verbraucht. Zum Glück war ich vor der Tour auf die Idee gekommen, statt eines Pickels für jeden ein Eisgerät mitzunehmen.

                    Bei einer Schraube als Zwischensicherung auf doch relativ vielen Metern geht Sicherheit vor Geschwindigkeit und entsprechend dauerte es eine Weile bis Franzi in den Felsen nach dem Aufschwung einen Stand bauen konnte. Im Nachstieg ist es natürlich praktisch, wenn man wenig Sicherungen entfernen muss. Am eisigen Aufschwung verloren wir das zweite Mal ordentlich Zeit. Dieses Mal war es aber nicht unnötigerweise, ohne Seil wäre es für uns zu heikel gewesen.

                    Nach ungefähr sieben Stunden hatten wir endlich den Gipfel der Lenzspitze erreicht. Trotz der fortgeschrittenen Zeit war eine etwas längere Pause notwendig. Im obersten Teil des Abstiegs zum Nadeljoch gab es eine längere Firnpassage, so dass wir mit Steigeisen gingen. Danach zogen wir sie angesichts des fast komplett aperen Grats aus, brauchten dafür an den kurzen Firnstellen allerdings relativ lange und mussten sogar abseilen. Ein paar kleine Grattürme, die überklettert werden mussten, stimmten schon auf den Teil nach dem Nadeljoch ein. Als wir das Joch erreichten, das einfach nur die tiefste Scharte zwischen Lenzspitze und Nadelhorn ist und kein Übergang, hatten wir vom Gipfel der Lenzspitze schon mehr als zwei Stunden gebraucht. So richtig gut lief es bis dahin nicht und Wolken drängten auf ein zügiges Vorankommen.

                    Am Südgrat des Nadelhorns reiht sich ein Turm an den anderen. Die Aufstiegsseiten zeichnen sich durch ihre Steilheit und durch gute Griffe und Tritte aus. Die Abstiegsseiten, die manchmal sehr kurz sind, sind flacher und plattiger. Leider gab es zwischen den Türmen oft kurze Firnstellen, über die wir teilweise von den Turmgipfeln abseilten. Ansonsten waren wir voll in unserem Element, das Hinaufklettern auf die Türme machte trotz der fortgeschrittenen Tourdauer Spaß und wir waren dabei ziemlich schnell. Nach nicht einmal zwei Stunden vom Joch waren wir am Gipfelkreuz des Nadelhorns und hatten damit den höchsten Punkt schon überschritten. Wenn der „Zustieg“ über die Lenzspitze zum Südgrat des Nadelhorns nicht so umständlich wäre, würde ich ihn wahrscheinlich ein zweites Mal gehen.

                    Der Abstieg vom Nadelhorn war auch mit dem aufgeweichten Schnee kein Problem. Trotz der Uhrzeit blieben wir nicht auf den Mischabelhütten, sondern stiegen weiter nach Saas Fee ab. Franzi hatte beim Abstieg nach dem Klettersteig eine kleine Krise und war nur noch sehr langsam unterwegs. Nach einer kurzen Pause und meiner Berechnung, wann wir bei dem Tempo am Auto zurück wären, ging es doch wieder zügig hinab. Ich vertrete ohnehin den Ansatz, dass man bei doppeltem Abstiegstempo nur halb so lange leidet. Die Füße und alles andere schmerzen bei schnellerem Abstieg zwar mehr, aber die Summe des Schmerzes ist insgesamt niedriger. Dummerweise muss man für diese Argumentation annehmen, Schmerz sei auf einer Intervallskala messbar und der Disnutzen von Schmerz wäre linear...

                    Weg von mathematischen Betrachtungen, zurück zur Tour. Nach 17 Stunden und 15 Minuten erreichten wir endlich das Auto. Jetzt hieß es nur noch nach Saas Grund zu fahren, uns am Campingplatz anzumelden, das Zelt aufzustellen, zu duschen, zu kochen und zu essen.

                    Der Aufschwung nach dem Großen Gendarme
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                    Strahlhorn bis Alphubel im Süden
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                    Am Beginn des Schneeteils
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                    Blick voraus zum Verbindungsgrat von der Lenzspitze zum Nadelhorn mit vielen Türmen
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                    Dom und Täschhorn vom Gipfel der Lenzspitze
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                    Dort geht es zum Nadelhorn weiter
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                    Nachdenklich
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                    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                    • #11
                      Rückblick beim Übergang
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                      Schon ein wenig exponiert, links der Aufstiegsgrat
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                      Zum Nadelhorn hin wird der Fels richtig schön
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                      Abseilen von einem der Türme
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                      Der Aufstiegs-
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                      und Verbindungsgrat vom Abstieg
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                      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                      • #12
                        Teil 5 – Genießen

                        Natürlich war nun ein Ruhetag notwendig. Schließlich hatten wir am Vortag unseren Rekord der längsten Tour vom Tödi deutlich übertroffen. Das Wetter war, wie am ersten Ruhetag, ohnehin schlecht.

                        Am Donnerstag gingen wir analog zum Tag nach dem ersten Ruhetag wandern. Unser Ziel war der Monte Moro, den wir für uns allein hatten, während es am gleichnamigen Pass sehr bevölkert war. Als wir beim Abstieg über die Platten und Stufen hinab liefen, wusste ich, was ich zuletzt vermisst hatte. Die Leichtigkeit und die pure Freude an der Bewegung. Nach der Tour fuhren wir ein Stück weiter Richtung Heimat bis auf einen Campingplatz im Oberwallis.

                        Die höchste Wand der Alpen vom Monte Moro
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                        Strahlhorn bis Lenzspitze
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                        Entspannen
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                        Der Mattmark-Stausee
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                        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                        • #13
                          Der letzte Tag der Reise sollte uns eine tolle Genusstour bringen. Da wir weit und breit keine Seilbahn fanden, mussten wir eine Tour suchen, die von einem hohen Pass startet, damit wir nicht zu weit gehen mussten. Da passte die Conquest of Paradise perfekt. Andere Quellen berichten, die traumhaft schöne Kletterei war Grund für die Tour. Nicht nur im Montblanc-Gebiet gibt es erlesenen Granit. Wir waren eine von drei Seilschaften, die zu einer ähnlichen Zeit am Einstieg ankamen. Danach kam lange niemand, aber dann ging es richtig ab. Als wir nach der Tour wieder am Einstieg waren, waren mehrere Seilschaften in den unteren Längen, einige warteten am Einstieg und einige waren noch im Zustieg. Wir waren froh, die Route bereits geklettert zu sein und absteigen zu können. Vom Furkapass ging es im Anschluss nach Hause.

                          Wieder einmal traumhafter Granit
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                          Aussicht vom Hannibalturm
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                          Zum Abschluss das klassische Bild
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                          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                          • #14
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                            Es war unsere bisher beste Reise. Die Ausbeute an anspruchsvollen Touren war sehr gut, aber wir haben auch sehr genussreiche Tage erlebt. Wenn gutes Wetter auf gute Verfassung und Urlaub trifft, ist viel möglich. Mein persönliches Highlight war der Tag am Roi de Siam, aber ich möchte keine der Touren missen.

                            Fakten:
                            Aiguille d'Orny, 3150m: la moquette, 8 bzw. 9 SL, 5b; gut abgesichert, überwiegend um 4c

                            Aiguille de la Cabane, 2999m: bon accqeuil, 6 SL, 5b; gut abgesichert, überwiegend um 4c

                            Tête Blanche, 3429m, und Petite Fourche, 3520m, leichte Hochtour mit auf unserer Route ziemlicher Bergschrund-Problematik

                            Roi de Siam, 3632m: Le Lifting du Roi, 10 SL, 5c, kaum leichte SL, mit Ausnahme der Stände überwiegend clean

                            Dent du Géant, 4013m, AD mit III, A0 oder schwerer bei mehr freier Kletterei, ziemlich anstregend

                            Testa della Tronche, 2581m, und Testa Bernarda, 2533m, leichte Wanderung

                            Lenzspitze, 4294m, und Nadelhorn, 4327m: Überschreitung; AD+, lange Grate mit sehr viel Kletterei III, zwei Stellen IV

                            Monte Moro, 2985, Wanderung mit leichter Kletterei (I) am Ende

                            Hannibalturm, 2882m: Conquest of Paradise, 6 SL, 5c+,A0, gut abgesichert, sehr anhaltend
                            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                            • #15
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                              17H mit so vielen Höhenmetern ist heftig.
                              Gratuliere zu dieser ausgiebigen Woche.
                              LG. Martin
                              www.waldrauschen.at

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