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Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

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  • Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

    16.08.16: http://tirol.orf.at/news/stories/2791396/
    07.08.16: http://tirol.orf.at/news/stories/2789721/
    03.08.15: http://tirol.orf.at/news/stories/2724630/
    15.07.13: http://tirol.orf.at/news/stories/2593151/

    Ist das ein schwarz gekennzeichneter Weg? Warum gerade dort?

    Gruß,Felix
    http://www.wetteran.de

  • #2
    AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

    Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
    Warum gerade dort?
    Ein neuer Beitrag auf tirol.orf.at, der auf die wiederholten tödlichen Unfälle Bezug nimmt, kann zumindest eine erste Antwort auf diese Frage geben.


    Rote Wand: Gefahr der Selbstüberschätzung

    Acht tödliche Unfälle hat es in den vergangenen Jahren an der Roten Wand am Stubaier Höhenweg gegeben. Erst am Dienstag ist ein Wanderer dort in den Tod gestürzt. Viele seien mit den Anforderungen des Weges überfordert, so ein Experte.


    8.000 Höhenmeter kann man auf dem Stubaier Höhenweg zurücklegen. Viele Berggeher setzen sich in der Sommersaison dieses Ziel und nicht wenige geraten dabei an ihre Grenzen. „Es sind sehr hohe Tritte dabei. Wenn die Leute mit einem schweren Rucksack diese hohen Tritte hinuntersteigen, neigen sie dazu, das Gleichgewicht zu verlieren. Auch die Ausgesetztheit macht vielen zu schaffen. Unter ihnen geht es tausend Höhenmeter steil ins Tal hinunter, damit haben viele große Probleme“, sagt Bergführer Horst Fankhauser. Er hat 38 Jahre lang die Franz-Senn-Hütte bewirtschaftet.

    Herausforderung kommt unverhofft
    Die Etappe von der Starkenburger-Hütte zur Franz-Senn-Hütte ist für viele die erste Etappe. Auch dieser Umstand sei ein Grund für die Unfälle, glaubt Fankhauser: „Der Beginn des Höhenweges auf der Starkenburger-Hütte ist relativ einfach, er kommt ein bisschen dem Wandern nahe. Von dort geht es dann zu den schwierigen Stellen, die alles beinhalten, was der schwarze Weg in sich haben kann.“

    Der ehemalige Hüttenwirt hat selbst den Weg mit Drahtseilen entschärft. Aber Hauptkriterium bleibe die Eigenverantwortung. Viele, die den Höhenweg begehen, würden Warnungen ignorieren, so Fankhauser: „Da passieren dann solche Sachen, dass ein Vater mit seinen drei Kindern bei Neuschnee in der Früh bei der Starkenburger-Hütte startet und erst um neun am Abend bei der Franz-Senn-Hütte ankommt. Die Leute sind oft völlig uninformiert, manche ignorieren Warnungen. Ich muss mich einschätzen können, ob ich der Herausforderung gewachsen bin oder nicht.“

    Quelle: http://tirol.orf.at/news/stories/2792107/
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

    Kommentar


    • #3
      AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

      Dazu der Beitrag im TV "Tirol heute": http://tvthek.orf.at/program/Tirol-heute/70023 "Nichts für Ungeübte", 6 Tage verfügbar

      Leni :-)
      Servus!
      baru

      http://www.sagen.at

      Kommentar


      • #4
        AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

        Immer wieder liest man diesen Satz, ebenso in einer 10-Punkte-Übersicht bei der Bergrettung:"Ich muss mich einschätzen können, ob ich der Herausforderung gewachsen bin oder nicht".

        Bitte wie soll ein Unerfahrener sich selber richtig einschätzen können, wenn er den Weg, die Route nicht kennt, keine Vorerfahrung hat und auch Wegbeschreibungen im Internet oder Führern nicht richtig interpretieren kann???

        Letzten Dienstag war ich mit meiner Wandergruppe auf einer Kammwanderung auf der Planer/Stmk. unterwegs. Im Abstieg von der Schoberspitze kommt uns eine Familie entgegen: er mit Trailrunnigschuhen die Mutter mit profillosen Turnschuhe, die Tochter ca. 12-13 Jahre alt mit Converseschuhen. Dazu muß man wissen es hat bereits bedrohlich nach Gewitter ausgesehen! Der Vater frägt mich ob ich die Gegend kenne, was ich bejahe. Er sagt es gibt einen Weg vom Sattel (zwischen Kreuzspitze und Schoberspitze) direkt zur Planeralm. Ich sage ja den kenne ich nur von der Karte, aber ich habe ihn mit GPS gesucht und nicht gefunden, weil vermutlich schon zugewachsen! Er sagt: "Ah kein Problem wir finden den Weg schon"
        Ich frage: Haben sie eine Landkarte mit? Er: "Nein warum braucht man das?"

        Ich sage es gibt einen anderen Weg zur Straße von dem man ca. 2-3 km zur Planerlam raufgehen muß, den wir absteigen werden, der allerdings sehr sumpfig ist und ein paar Bachquerungen aufweist, was mit Halbschuhen nicht gerade förderlich ist!

        Das nur zum Thema Selbsteinschätzung!
        LGr. Pablito

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        • #5
          AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

          OT:
          Zitat von pablito Beitrag anzeigen
          Letzten Dienstag war ich mit meiner Wandergruppe auf einer Kammwanderung auf der Planer/Stmk. unterwegs. Im Abstieg von der Schoberspitze kommt uns eine Familie entgegen: er mit Trailrunnigschuhen die Mutter mit profillosen Turnschuhe, die Tochter ca. 12-13 Jahre alt mit Converseschuhen.
          Das dürft mittelfristig der Normalfall werden -- nach meinen Beobachtungen in Pyrenäen, Korsika usw. sind knöchelhohe Bergschuhe völlig "out", selbst im hochalpinen Bereich. Und wenn man die Videos schaut, wo die Profi-Trailrunner so rumjoggen, fragt man sich schon fast selber nach dem Sinn der klobigen Bergstiefel...

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          • #6
            AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

            Wirklich überraschen tut es mich nicht, der Stubaier Höhenweg ist nunmal ein an vielen Stellen ausgesetzter Weg, der aber gleichzeitig auch viele Unerfahrene anzieht.

            Szene die ich selber vor kurzem an anderer Stelle des Stubaier Höhenwegs gesehen habe: Drahtseilversicherte Passage, wo man mit den Füssen auf einem schmalen Band im Fels von Tritt zu Tritt steigt, darunter so 20 bis 30 Höhenmeter freies Fluggelände.

            Bergwanderin, die (das konnte man schon vorher beobachten) erkennbar nicht so ganz sicher ist mit dieser Art von Weg nimmt genau an der ausgesetztesten Stelle dieser Passage beide Hände vom Drahtseil, balanciert entsprechend frei auf den Tritten ohne sich mit den Händen noch irgendwo festzuhalten, und fängt zu fotographieren an.

            Keine Ahnung was genau bei den genannten Unfällen passiert ist, aber solche Situationen können eben auch mal schiefgehen.

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            • #7
              AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

              Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
              OT:
              Das dürft mittelfristig der Normalfall werden -- nach meinen Beobachtungen in Pyrenäen, Korsika usw. sind knöchelhohe Bergschuhe völlig "out", selbst im hochalpinen Bereich. Und wenn man die Videos schaut, wo die Profi-Trailrunner so rumjoggen, fragt man sich schon fast selber nach dem Sinn der klobigen Bergstiefel...
              Außerhalb von Schnee und Eis frag´ ich mich eigentlich schon meine ganze Kletterer"karriere" lang, worin der Vorteil liegen soll, bei diversen Zu- und Abstiegen sein Fußgelenk mit gipshaxnartigen Schuhen zu versteifen.... Die Leute werden mit solchem Schuhwerk nie lernen, einen Tritt (und das gilt auch für Extremwandern a´la Höhenwege oder Gratüberschreitungen von I bis II) ordentlich anzusteigen. Könnte ich auch nicht.

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              • #8
                AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                Ich kann mir nicht vorstellen, daß Zustiegs- bzw Trailrunningschuhe ursächlich mit den in diesem thread thematisierten Unfällen zu tun haben.
                Am ehesten wohl die oben angesprochene Kombination von Anziehungskraft für viele weniger Erfahrene und daraus resultierende Überforderung, physisch und mental.

                Beim Steigen in anspruchsvollem Gelände (Geröll!) und besonders wenn man einen nicht mehr ganz leichten Rucksack trägt ist der Vorteil von ordentlichen Bergschuhen wohl außer Zweifel.

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                • #9
                  AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                  Zitat von Thomas S. Beitrag anzeigen
                  Außerhalb von Schnee und Eis frag´ ich mich eigentlich schon meine ganze Kletterer"karriere" lang, worin der Vorteil liegen soll, bei diversen Zu- und Abstiegen sein Fußgelenk mit gipshaxnartigen Schuhen zu versteifen.... Die Leute werden mit solchem Schuhwerk nie lernen, einen Tritt (und das gilt auch für Extremwandern a´la Höhenwege oder Gratüberschreitungen von I bis II) ordentlich anzusteigen. Könnte ich auch nicht.
                  Meine Red´.

                  Hat sich mein Vater noch in den Siebzigerjahren über die Halbschuhtouristen mokiert, wenn wir gemeinsam goisererbewaffnet unterwegs waren, geht es mir jetzt umgekehrt.
                  Ich bin in meinen Zehenschuhen bis ins Vierergelände sicher unterwegs, während für einfachste kinderwagengerechte Wanderungen Schuhe gewählt werden, mit denen ich den Glockner besteigen könnte.
                  Mein Alptraum ist halt nur, dass mir dann nach zehn Jahren Zehenschuhen doch mal was passiert und in der Pressemeldung dann was von ungeeignetem Schuhwerk steht...

                  LG Helwin

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                    Zitat von wichtl59 Beitrag anzeigen
                    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Zustiegs- bzw Trailrunningschuhe ursächlich mit den in diesem thread thematisierten Unfällen zu tun haben.
                    Deswegen hatte ich das ja auch mit "OT" (off topic) überschrieben. Vielleicht will die Moderation das ja heraustrennen.
                    [...]
                    Beim Steigen in anspruchsvollem Gelände (Geröll!) und besonders wenn man einen nicht mehr ganz leichten Rucksack trägt ist der Vorteil von ordentlichen Bergschuhen wohl außer Zweifel.
                    Für Dich und mich vielleicht schon; für eine immer größer werdende Zahl Berggänger ganz offensichtlich aber nicht.
                    Der "nicht mehr ganz leichte Rucksack" ist genauso außer Mode.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                      Zitat von Thomas S. Beitrag anzeigen
                      Außerhalb von Schnee und Eis frag´ ich mich eigentlich schon meine ganze Kletterer"karriere" lang, worin der Vorteil liegen soll, bei diversen Zu- und Abstiegen sein Fußgelenk mit gipshaxnartigen Schuhen zu versteifen.... Die Leute werden mit solchem Schuhwerk nie lernen, einen Tritt (und das gilt auch für Extremwandern a´la Höhenwege oder Gratüberschreitungen von I bis II) ordentlich anzusteigen. Könnte ich auch nicht.
                      Geht mir genauso...
                      Wenn im Rucksack nicht gerade Seil, Schlosserei, Steigeisen und Pickel sind fühle ich mich in meinen Zustiegsschuhen viel wohler. Ich finde kaum mehr Einsatzzwecke für meine klassischen Wanderschuhe. Entweder die steigeisenfesten oder die niedrigen... Und das sage ich als einer der sich schon drei Seitenbandrisse und zahlreiche kleinere Brüche zugezogen hat - aber die immer nur auf Treppen, unter Cembalos oder beim barfüßigen Sichern...

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                      • #12
                        AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                        Zitat von boskabauter Beitrag anzeigen
                        Entweder die steigeisenfesten oder die niedrigen...
                        So ist es bei mir auch. Wenn keine Gletscher oder größen Schneeflächen zu überqueren sind, nehme ich immer die niedrigen Schuhe. Auch in Geröll und Schutt mit schwerem Rucksack entscheide ich nicht anders. Einzig Steilgras wäre für mich noch ein Grund für die steigeneisenfesten Schuhe, aber das habe ich auf meinen Touren fast nie. Dabei geht es mir nicht darum, dass die steigeisenfesten Schuhe knöchelhoch sind, sondern darum, dass sie viel härtere Kanten haben.

                        Allerdings möchte ich meine Schuhwahl nicht als generelle Empfehlung verstanden wissen. Mit leichten Schuhen in anspruchsvollem Gelände unterwegs zu sein erfordert hohe Trittsicherheit und ausreichend Muskulatur, um den Knöchel zu stabilisieren. Knöchelhohe Schuhe verzeihen dort mehr Defizite. Anfängern würde ich auf jeden Fall zu knöchelhohen Schuhen raten.
                        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                        • #13
                          AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                          Ich bin jetzt nach mehreren Jahren, wo ich jedes Monat unterwegs bin, an der Stelle, wo ich überlege, ob ich mal Halbschuhe (Speed Trail, etc...) ausprobieren soll, um meine Reichweite (30 km + x) zu vergrößern.

                          Ich war bisher bei fast allen Wanderungen entweder mit den steigeisenfesten Meindl-Bergschuhen (Leder) oder mit leichten, aber ebenfalls knöchelhohen Wanderschuhen (Lowa) unterwegs.
                          Die schätze ich grundsätzlich, wenn die Wege nass und matschig sind (bei Bachquerungen auch net deppert), aber auch bei schmierigen, nassen Wurzeln auf steilen Steigen, vor allem abwärts.
                          Gerade im Abstieg stellt sich oft eine gewisse Müdigkeit mit vermehrten Konzentrationsfehlern ein, und dann ist ein Umknicken/Überknöcheln in den hohen Bergschuhen doch besser wegzustecken als in
                          Halbschuhen. Das hängt eigentlich von sehr vielem ab, und ich kann nachvollziehen, warum man eher zu den hohen Schuhen greift... z.b. von Gleichgewicht halten können, Trittsicherheit/Erfahrung in abschüssigem, schottrig-wurzeligem Gelände (Karwendel versus Gutensteiner Alpen oder Zentralalpen), Ausdauer (Abstiegsmüdigkeit).... Mir ist jedenfalls lieber, die Leute ziehen zu gutes Schuhwerk für leichte Wege an als umgekehrt.
                          http://www.wetteran.de

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                          • #14
                            AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                            Nachdem das ursprüngliche Thema in Richtung Vorlieben bei der Schuhwahl umgeschwenkt ist, auch mein Senf dazu:
                            Auf ausgetretenen Wegen oder am leichten Fels sind mir die Zustiegsschuhe (dzt. Garmont Dragontail) lieber.
                            Aber bei allem was weglos ist (Geröll, Schrofen, Gras, Schutt, Gesträuch, Schnee) immer die Hohen (dzt. Meindl Island).
                            Das bissel Übergewicht wird durch den viel stabileren Auftritt bei weitem wettgemacht.

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                            • #15
                              Re: AW: Viele Unfälle an derselben Stelle vom Stubaier Höhenweg

                              Tatsächlich häufen sich die alpinen Unfälle durch Ausrutschen. Ich sehe als einen wichtigen Grund den Boom bei "Hüttentrekking" / Fernwanderwegen: Diese werden vielfach von Touristen unternommen, die die Unterkünfte vorreserviert haben und auch bei Schlechtwetter losziehen. Dabei treffen manchmal mangelnde Routine, Selbstüberschätzung, hohes Rucksackgewicht und Übermüdung zusammen. Wenn dann noch Zeitdruck, schlechtes Wetter mit nassem Boden oder sogar Neuschnee/Graupel, etc. dazu kommen, darf es nicht überraschen, dass Unfälle passieren.

                              Was vielfach nicht bekannt ist: unsere snowline spikes eignen sich hervorragend, um die Sicherheit auf rutschigem Untergrund deutlich zu erhöhen. Das neue Trail Modell mit kurzen (5mm) Zacken wiegt unter 200 g / Pr. und gibt sicheren Halt auf nasser Erde /steilen Grashängen aber auch Felsplatten mit Schuttauflage, die gerade mit Gepäck und bei Übermüdung ein Risiko bergen.
                              Link: http://www.kochalpin.at/marken/snowline/chainsen-trail/
                              ...ersetzen natürlich nicht eine gründliche Vorbereitung, korrekte Risikoabwägung und das passende Schuhwerk
                              trail1.jpg
                              LG
                              Werner Koch
                              Zuletzt geändert von wernerkoch; 23.08.2016, 12:30.

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