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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

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  • Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

    Auch ein Phänomen des heurigen Bergsommers.
    Die gehäufte Anzahl von Bergunfällen unserer osteuropäischen Mitbürger - und das im gesamten Alpenraum.

    RIP


    Liebe Userinnen und User,

    die ersten zehn Postings dieses threads standen ursprünglich im Anschluss an diese Pressemeldung. Entsprechend unseren Regeln für Berichte zu Unfällen, speziell mit tödlichem Ausgang, haben wir sie in diesen eigenen thread gestellt, zumal in ihnen einen breitere Palette an unterschiedlichen Themen angesprochen wird.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Wolfgang A. (Moderator)
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 01.08.2012, 23:15. Grund: Erläuterndes Edit hinzugefügt

  • #2
    Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

    Soso. Woher kommt denn diese Erkenntnis? In der in den Kommentaren zum Artikel verlinkten Statistik (5 Jahre alt) sind die zu gerade 7% vertreten. Wenn nun 10% aller Bergsteiger aus Osteuropa kommen wuerden - waeren sie deutlich sicherer unterwegs als der ganze Rest. Eine Statistik allein ueber die Anzahl der Unfaelle sagt rein gar nichts ueber die Unfallwahrscheinlichkeit aus.

    Allgemein nerven nach so einer Meldung die ueberheblichen Beitraege von Leuten nach dem Motto "immer diese anderen - MIR wuerde so etwas natuerlich nie passieren".

    Kommentar


    • #3
      Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

      Irgendwie stehe ich auf der Leitung (liegt wohl daran, daß ich älter und klappriger werde), also helft mir mal bitte weiter. Wo steht, daß der tödlich Verunglückte aus dem Osten kam?
      Habe bisher irgendwie überlesen, daß da etwas von der Nationalität stand.

      Davon abgesehen, ich kenne nur die einige Jahre alten Statistiken für Öst., da stammten über 50% der Toten aus Öst. und über 25% aus Dtl., die restlichen knapp 20% verteilten sich sehr breit, den größten Anteil hatten noch die Eidgenossen (unter 5%), dann folgten die Wohnwagenfahrer von der Nordseeküste. Die östlichen Nationen lagen jeweils im Bereich unter 2%.
      Hat sich das dieses Jahr wirklich so deutlich verändert? Vielleicht hat ja jemand neue Statistiken.

      Rajiv
      Ich wünscht' ich wär ein Elefant,
      dann wollt ich jubeln laut,
      mir ist es nicht ums Elfenbein,
      nur um die dicke Haut.

      Kommentar


      • #4
        Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

        Ich frag mich das auch oft. Subjektiv kommt mir vor, dass Osteuropäer überproportional* in Unfälle und Bergrettungsaktionen verwickelt sind.
        Allein am Königsjodler heuer schon zwei (oder drei?) Mal ungarische Bergsteiger.


        * In so Diskussionen wird oft mit absoluten Unfallzahlen um sich geworfen.
        Diese sind natürlich völlig irrelevant.
        Logisch, dass in Österreich absolut am meisten Österreicher verunglücken. Jedenfalls ein schwieriges Thema, weil einfach nicht bekannt ist, wieviele Leute insgesamt in den Bergen unterwegs sind.
        Im Bergundsteigen war letztes Jahr ein Artikel, der schon in die Richtung geht. Da wurden in einem abgegrenzten Skitourengebiet in Südtirol über gewissen Zeitraum hinweg alle Tourengeher gezählt. Könnte zusammen mit weiteren Daten die Basis für Hochrechnungen liefern.

        Kommentar


        • #5
          Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

          In den Kommentaren zu dem Artikel im Standard sagt einer, dass es ein Pole war. Ich hab aber nicht weiter geschaut, ob es dafuer irgendeine Bestaetigung gibt.

          Kommentar


          • #6
            Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

            Servus,

            die Presse z.b redet von einem polnischen Staatsbürger: http://diepresse.com/home/panorama/o...er-in-den-Tod-

            lg h

            Zitat von Rajiv Beitrag anzeigen
            Irgendwie stehe ich auf der Leitung (liegt wohl daran, daß ich älter und klappriger werde), also helft mir mal bitte weiter. Wo steht, daß der tödlich Verunglückte aus dem Osten kam?
            Habe bisher irgendwie überlesen, daß da etwas von der Nationalität stand.

            Davon abgesehen, ich kenne nur die einige Jahre alten Statistiken für Öst., da stammten über 50% der Toten aus Öst. und über 25% aus Dtl., die restlichen knapp 20% verteilten sich sehr breit, den größten Anteil hatten noch die Eidgenossen (unter 5%), dann folgten die Wohnwagenfahrer von der Nordseeküste. Die östlichen Nationen lagen jeweils im Bereich unter 2%.
            Hat sich das dieses Jahr wirklich so deutlich verändert? Vielleicht hat ja jemand neue Statistiken.

            Rajiv
            Ich denke, die Leute in den Bergen werden grundsätzlich immer mehr, daher steigt auch die Anzahl der Unfälle, In- oder Ausländer.
            Online-Touren-Buch

            Kommentar


            • #7
              Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

              Ich denke, dass natürlich in Österreich mehr Österreicher Bergunfälle haben, sind ja schließlich auch die Mehrheit.
              Letztes Jahr lief ja auf ATV die Sendung "Die Bergrettung", da sprachen die Bergretter von den Problemen mit Touristen am Großglockner, da die dort hinauf wollen, aber nicht die nötige Ausrüstung mithaben, das könnte ein Grund für die Vorurteile sein dass vermehrt Osteuropäer abstürzen, was vermutlich eh falsch ist...
              So zum Beispiel ist es in der Schweiz: http://blog.tagesanzeiger.ch/outdoor...en-opfer-2011/

              Aber mir kommt auch vor, dass sich heuer besonders viele Bergunfälle erreignen...
              LG
              Sebastian

              samma uns ehrlich - das Leben is herrlich!

              Tourenfotos

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              • #8
                Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                Fakt ist, dass auf jeden Fall auch die Zahl der Touristen steigt, die in schwierigem Gelände einfach nix zu suchen haben.
                Da geb ich Herrn Messner schon Recht, der sagt, dass man trotz der ganzen Pisten, die man auf die Berge nietet, die Berge nicht komplett zähmen kann.
                Doch viele Leute wähnen sich in trügerischer Sicherheit dank modernster Ausrüstung und vergessen, dass die Natur immer unberechenbar bleibt.
                Man sollte einfach Touren machen, die dem Können entsprechen, und sich nicht, ob mit oder ohne Führer, auf Berge wie Matterhorn oder Mont Blanc begeben nur weil sie hoch oder berühmt sind...
                Die Berge sind auch von unten schön
                Deine Berge - Tourenplanung, Hütten, Touren, Gipfel, Karten, Koordinaten-Umrechner

                Kommentar


                • #9
                  Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                  Die Berge sind auch von unten schön
                  Das stimmt, und ich habe hier im Forum schon einige Mal gelesen, dass Leute sich einfach mal 1,5 - 2 Jahre Zeit nehmen und in dieser Zeit wirklich hart trainieren um halt dann auch Berge wie Mont Blanc oder Matterhorn zu besteigen...

                  Ich denke, dass wenn man es wirklich will und wenn man weiß was einen erwartet, dann kann man sicherlich jeden Berg schaffen...

                  Aber ich lass das jetzt mal es geht in diesem Thread um einen tragisch verunglückten jungen Alpinisten, vielleicht war er ja auch ein erfahrener Bergsteiger, man weiß es ja nicht.
                  LG
                  Sebastian

                  samma uns ehrlich - das Leben is herrlich!

                  Tourenfotos

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                  • #10
                    Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                    Hallo Leute!

                    Es ist tragisch genug wenn jemand sein Leben in den Bergen läßt.

                    Das vermehrt Unfälle in den Bergen stattfindet ist nicht verwunderlich. Ausrüstung oft mangelhaft, Kondition nicht ausreichend für die gewählte Tour und aus Übereifer blauäugig ins Abenteuer rein. Wie es hier war liegt nicht in meinem Wissen. Stolpern kann jeder mal (laut Polizeibericht), nur tragisch wenn es so endet.

                    Es gibt aber einen wunderbaren Spruch der lautet " FIT IN DIE BERGE UND NICHT FIT DURCH DIE BERGE"

                    Sollten sich viele hinter die Ohren schreiben dann würden vermehrt Unfälle ausbleiben.

                    Wünsch noch einen geruhsamen Abend

                    Der Wandersmann

                    Kommentar


                    • #11
                      Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                      Zitat von Wandersmann Beitrag anzeigen
                      Das vermehrt Unfälle in den Bergen stattfindet ist nicht verwunderlich. Ausrüstung oft mangelhaft,
                      Kann man so nicht stehen lassen. Die Wenigen die schlecht ausgerüstet sind fallen natürlich besonders auf.
                      Meiner Erfahrung nach sind mittlerweile viele mit zuviel Ausrüstung unterwegs, und, das eigentlich Schlimme: mit Ausrüstung die sie nicht richtig anwenden können.

                      Beispiele hab ich in den letzten Jahren genügend erlebt.
                      Besonders ist mir die Tour in der Brenta im Gedächtnis geblieben. Soviele nagelneue Helme, Gurte, Steigeisen und Eispickel hab ich in noch keinem "Outdoortempel" gesehen...
                      Oder man treibe Sozialstudien in Saas-Grund wenn perfekt ausgerüstete Viertausender-Aspiranten die Seilbahn stürmen. Da blinkt noch jeder nagelneue Karabiner, Pickel, Helm und auf den Hochtourenschuhen kleben noch die Preisschilder.
                      Vom "Top-of-Austria" gar nicht zu reden.
                      Wie schallts von der Höh? ... Hollaröhdulliöh!

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                      • #12
                        AW: Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                        Grundsätzliche Frage:

                        Wo fängt Osteuropa eigentlich an: An der Wiener Stadtgrenze (etwa ab Liesing) oder doch schon am Semmering ...
                        It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

                        Norbert

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                          Zitat von Robi Beitrag anzeigen
                          Kann man so nicht stehen lassen. Die Wenigen die schlecht ausgerüstet sind fallen natürlich besonders auf.
                          Meiner Erfahrung nach sind mittlerweile viele mit zuviel Ausrüstung unterwegs, und, das eigentlich Schlimme: mit Ausrüstung die sie nicht richtig anwenden können.
                          ...
                          Passt auch zu den Unfallstatistiken, nach denen die meisten Bergsteiger sehr gut ausgerüstet ist. Es ist meist Können, Erfahrung oder Vorsicht, an der es mangelt, nicht Ausrüstung.
                          Tourenberichte und Sonstiges auf www.deichjodler.com

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                          • #14
                            AW: Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                            Problematisch ist nicht nur die Ausrüstung, sondern vor allem die Ignoranz gegenüber dem Wetterbericht. Die meisten Unfälle mit Ausländern passieren, wenn ein oft schon Tage im voraus angekündigter Wetterumschwung ignoriert wird - später heißt es dann wieder, dass Schneefall, Nebel und Gewitter 'überraschend' kamen. Natürlich kann es an der Sprachbarriere scheitern, aber wenn man im Ausland am Berg ist, muss man sich trotzdem Wetterinformationen besorgen - und sei es vor Ort in der Touristinfo, beim Wirten oder sonstwo.

                            Vorsorge heißt da die Devise, denn sich darauf verlassen, gerettet zu werden, kann man bei andauerndem Schlechtwetter eben nicht. Hubschrauberflüge sind oft unmöglich und die Retter gefährden sich noch dazu selbst. Wenn man nicht nur an sich denkt, sondern auch an andere, geht man vielleicht etwas sorgfältiger bei der Tourenplanung vor, und versucht Unfälle zu vermeiden, die durch (massives) Schlechtwetter provoziert werden. Das gilt generell, nicht nur für Ausländer.

                            Man könnte sich natürlich auch fragen, ob man das Angebot an Wetterberichten für ausländische Bergsteiger verbessern kann (z.B. auf Englisch), bzw. wie man dies aufbereitet, bzw. ob/wie sich diese überhaupt die Informationen beschaffen. Da es natürlich auch jede Menge Unsinn im Netz gibt, und besonders Touristikwetter generell eine Beschönigung der Aussichten bedeutet, also Wettergefahren verharmlost werden.
                            http://www.wetteran.de

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Vermehrt Bergunfälle von Osteuropäern?

                              Zitat von Robi Beitrag anzeigen
                              Oder man treibe Sozialstudien in Saas-Grund wenn perfekt ausgerüstete Viertausender-Aspiranten die Seilbahn stürmen. Da blinkt noch jeder nagelneue Karabiner, Pickel, Helm und auf den Hochtourenschuhen kleben noch die Preisschilder.
                              Vom "Top-of-Austria" gar nicht zu reden.
                              Nun, für die Gegend um Saas Grund bzw. Saas Fee kann ich mitreden. Da konzentrieren sich nun mal die 4000er der Schweiz, die für den Einstieg ins Hochtourengehen geeignet sind. Dementsprechend tummeln sich da sehr viele Neulinge, die sich für die erste Tour die entsprechende Ausrüstung zugelegt haben. Ob man vor der ersten Tour gleich hunderte oder tausende von Franken/Euros für neue Ausrüstung ausgeben muss oder man sich geeignete Ausrüstung auch zuerst einmal ausleihen/mieten könnte, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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