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Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

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  • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

    Bohrkronen gibt's z.B bei Petzl: http://www.petzl.com/de/Sport/Anschl...T#.VkmXWr-HzYg
    im Kalk ca. 10-15 min (selbst probiert) ....
    ----

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    • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

      So, und jetzt haben wir den Scherben auf. Zumindest in den Klettergebieten in Meeresnähe.

      Wie sich nun herausgestellt hat, tritt die Spannungsrisskorrosion auch bei Edelstählen der Qualität A4 gehäuft auf.
      Hier ist eine detailliertere Information der UIAA zum Thema:
      http://www.theuiaa.org/upload_area/S...ETTERHAKEN.pdf

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      • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

        paßt vielleicht auch gut dazu, findet sich auf der Öster. Bergrettungsseite (verlinken hat nicht geklappt)


        Wie aus Niro Haken Rostgurken werden!
        von Thomas Koller / ÖBRD Technikreferat


        Die Problematik der Materialqualität dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Dennoch finden sich "Rostgurken" aus rostfreiem Edelstahl immer wieder in beliebten Klettergebieten. Die Ursache dafür kann in der mangelnden Aufklärung über die richtige Verwendung der verschiedenen Qualitäten gesehen werden.



        Starke Korrosion bei geklebten Haken.

        Dimensionierung der Kette und des oberen Bolts, Kette kann sich bei Versagen des unteren Hakens leicht aus dem Widder aushängen (Pseudoredundanz)

        Verzinktes Material in Meeresumgebung

        Beispiel für die vielen selbstgebauten unterschiedlichen Formen und Materialqualitäten.

        Beispiel für die vielen selbstgebauten unterschiedlichen Formen und Materialqualitäten.

        Schrauben, die durch zu hohen Kraftaufwand beim Setzen beschädigt wurden.


        Die Bezeichnung "Edelstahl Rostfrei" steht für etwa 120 Sorten von nicht rostenden Stählen. Diese sind in verschiedenen Legierungen zusammengesetzt, die für die bestimmten Anforderungen die besten Eigenschaften stellen. In Meeresnähe wird seit vielen Jahren die Verwendung von Edelstahl der Qualität A4 mehr als empfohlen, wenn gleich auch diese Qualität nicht als rostfrei zu bezeichnen ist, jedoch wesentlich bessere Beständigkeit gegen Säuren aufweist als klassische "rostfreie Edelstähle" wie zum Beispiel A2. Dabei muss die komplette Schraubverbindung unbedingt aus dem gleichem Material verwendet werden (Stichwort: chemische Korrosion). Anm.: verzinktes Material gilt seit vielen Jahren als sehr problematisch, obwohl es nach wie vor von Herstellern zu günstigen Preisen angeboten und von Kletterern auch eingesetzt wird. Ein Bolt (Schraube und Lasche) der Qualität A4 kostet mittlerweile bei entsprechenden Mengen auch kein Vermögen mehr.

        Rostgefahr in Meeresnähe
        Bei einer einwöchigen Kletterreise in Sizilien - Klettergebiet San Vito Lo Capo - konnten wir einiges an Erfahrungen sammeln, wenn in Meeresnähe Rostgefahr für Haken besteht. Im Kletterführer "Klettern auf Sizilien", Ausgabe 2015, wird hierfür extra ein Kapitel verwendet.

        Fakt ist, dass im besagten Klettergebiet wirklich tolle Linien in großteils bestem Fels im Laufe der letzten Jahre entstanden sind. Höchster Respekt gegenüber den Erschließern, die sicherlich viel Zeit, Engagement und auch Geld investiert haben. Überwiegend kam Edelstahlmaterial zum Einsatz, allerdings wurde möglicherweise nicht bedacht, dass Material der Qualität A2 durch die Meeresnähe bereits nach wenigen Jahren stark angegriffen wird.

        Schrauben oft schon beim Setzen beschädigt
        Neben dem schlechten Material konnten mehrfach, nach näherer Betrachtung, leider auch Montagefehler entdeckt werden (unzureichende Verbindung zwischen Kleber und Haken, überzogene Schrauben, zu große Ausstände, scharfe Kanten bei geklebten Haken, etc.). Diese müssen einem Sportkletterer nicht unbedingt auffallen bzw. sind nur sehr schwer erkennbar, haben jedoch teilweise ein erhöhtes Gefahrenpotential. Insbesondere an den Ständen ist allerhöchste Vorsicht geboten. Vielfach wurden selbstkonstruierte, teilweise sehr unterdimensionierte Haken mit minderwertiger Stahlqualität verwendet. An vielen Ständen lösen sich die selbstkonstruierten Sauschwänze in radialer Richtung (Anm.: die Dinger richtig einzuhängen gleicht einem Hürdenlauf).

        Bei anderen "Standplatzvarianten" besteht teilweise eine "Pseudoredundanz", schaut auf´s Erste recht gut aus, bei näherer Betrachtung sind systematische Fehler erkennbar. Vor allem dann, wenn die Ketten nicht direkt mit den Laschen verbunden, sondern diese mit dem jeweiligen Anker verschraubt werden. So geschehen, als sich einer meiner Kollegen auf so einem Stand abseilte und bei der nächsten Begehung den Stand genauer unter die Lupe nahm. Er hielt die abgerissene Schraube in Händen und die Kette baumelte nur mehr am oberen Bolt. Es müssen sich schon unzählige Kletterer vor ihm an dem Ring mit abgerissener Schraube abgeseilt haben, die Innenseite des Ringes ist blank und rostfrei. Die Ursache für den Schaden war sehr wahrscheinlich das "Überdrehen" mit hohem Kraftaufwand.

        Es ist daher anzunehmen, dass die Schraube schon beim Setzen beschädigt wurde. Aufgrund der vorgefundenen Montagemängel wäre es durchaus eine Überlegung wert, Standplätze mit diversitärer Redundanz (ein geklebter und ein geschraubter Bolt) vorzusehen, um Montagefehler besser vermeiden zu können (Kleber, Überdrehen). Bei Gesprächen mit anderen Kletterern am Wandfuß wurde immer wieder von Vorfällen (Absturz von Personen) in den letzen Jahren aufgrund der schlechten Materialqualitäten berichtet.

        Toprope nicht zu empfehlen
        Vielfach ist den Sportkletterern die Gefahr nicht bewusst oder die Beurteilung der Haken ist schwierig. Die Kletterer klinken wie gewohnt ein, seilen darauf ab oder belasten diese im Falle eines Sturzes. Die Beurteilung, ob er/sie dem Haken vertraut liegt aber immer noch beim Kletterer selbst! Von einem klassischen Toprope-Klettern (z.B. Kursbetrieb) muss dringend abgeraten werden, selbst beim "Abräumen" der Zwischensicherungen (Exen) sollte man sich etwas einfallen lassen (zusätzlichen Standhaken der Nachbarroute(n) verwenden, Abseilen mit Selbstseilrolle und Prusikschlinge, etc.) um mögliche hohe Sturzhöhen aufgrund von Materialversagen zu verringern. Die Routen haben teilweise Längen von 35m und mehr.

        Bleibt zu hoffen, dass in absehbarer Zeit die kritischen Haken und Standplatzkonstruktionen auf entsprechendes Material getauscht und fachgerecht montiert werden und bis dahin kein Kletterer zu Schaden kommt. Es wäre jammerschade, wenn die tollen Routen derart unter dem sicherheitstechnischen Aspekt leiden.

        Mehr Bilder

        Thomas Koller
        Referat Technik und Ausbildung
        Österreichischer Bergrettungsdienst
        November 2015

        <- Zurück zu: News
        .
        Zuletzt geändert von oidmosavoda; 15.12.2015, 15:17.
        .....Beteiligung stillgelegt....und immer gsund heimkommen!

        Kommentar


        • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

          Zitat von oidmosavoda Beitrag anzeigen
          paßt vielleicht auch gut dazu, findet sich auf der Öster. Bergrettungsseite (verlinken hat nicht geklappt)
          ...
          ich versuchs nochmal
          bergrettungs-link
          unter facebook gibt es dazu noch einige bilder mehr
          tu was du willst, aber tu was!!!

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          • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

            http://kletterszene.com/news/falsche...mergauer-alpen

            paßt auch gut zum Thema, Vorsicht in den Ammergauern!

            beachtlich welche Deppen aktiv sind und noch schlimmer, sie pflanzen sich verständlicherweise fort!
            Zuletzt geändert von oidmosavoda; 04.01.2016, 11:46.
            .....Beteiligung stillgelegt....und immer gsund heimkommen!

            Kommentar


            • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

              Zitat von oidmosavoda Beitrag anzeigen
              http://kletterszene.com/news/falsche...mergauer-alpen

              paßt auch gut zum Thema, Vorsicht in den Ammergauern!

              beachtlich welche Deppen aktiv sind und noch schlimmer, sie pflanzen sich verständlicherweise fort!
              Die hier verwendeten HUS-HR (Bezeichnung von Hilti für die Edelstahlversion) finde ich grundsätzlich einmal gar nicht so schlecht für das Errichten von Kletterrouten (Natürlich in A4-Ausführung und nicht als feuerverzinkte Version!!!), sie haben eigentlich doch einige Vorteile gegenüber den standardmäßig verwendeten Schlagankern (bei Hilti als HST bezeichnet).

              Wir verwenden sie bei uns im Unternehmen auch sehr häufig, man kann sie deutlich schneller montieren, benötigt weniger Werkzeug (keinen Hammer), die HUS-HR sind neben gerissenem und ungerissenem Beton (gleich wie HST) zusätzlich noch für Vollziegel geeignet, sprich es stört den HUS weniger wenn der Stein nicht durchgehend Porenfrei ist (Kann während des Bohrvorganges auch kaum erkannt werden), was bei einem normalen HST fatal sein kann.
              Des weiteren kommt es bei Schlagankern des Öfteren vor, dass HSA anstatt HST verwendet werden (Erkennung anhand der Farbmarkierungen am Anker, HSA=blau und HST=rot) - HSA sind nicht für gerissenen Beton zugelassen, ich münze dies daher auch eins zu eins auf den Kletterfelsen (in meinem Fall zuhause Kalk) um. Im Bauwesen gibt es praktisch gesehen keinen Untergrund der einem "ungerissenem Beton" entspricht - sämtliche Decken, Wände, Säulen und Träger sind als gerissenen Betonfläche anzusehen, es müsste eine Fachperson ein gegenteiliges Zertifikat ausstellen, damit ein HSA verwendet werden darf. Bei den beschrieben HUS-HR kann man nicht fälschlicherweise einen falschen Typen erwischen (außer natürlich einen verzinkten anstatt eines Edelstahl Ankers, aber es sollte ja dann doch jeder Routensetzer soweit sein den Unterschied zu erkennen...hoffe ich...)

              Des weiteren sind auch die zul. Auszuglasten des HUS besser - HUS-HR 10mm = 6,3kN (zul. Querlast = 15,7kN), HST-R 10mm = 4,3kN (zul. Querlast = 11,4kN).
              Angaben jeweils für die Ausführung Ø10mm, Material nichtrostender Stahl A4 (1.4401)

              Einen letzten Vorteil habe ich noch, das zulässigen Anzugsdrehmoment für HST-R liegt bei 40Nm,bei HUS-HR liegt es bei 55Nm. Erfahrungsgemäß werden solche Anker immer viel zu fest angezogen, daher sehe ich das höhere nötige Drehmoment für den HUS als Vorteil...

              Überraschenderweise muss ich aber auch gestehen, dass ich trotzdem noch nie HUS für Kletterrouten verwendet habe, aber vielleicht ändere ich das in Zukunft, außer jemand hat entsprechende Argumente gegen diese Art der Befestigung.
              Natürlich gilt sowohl für Schlag- als auch für Schraubanker, die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften, heißt: Wahl des richtigen Bohrerdurchmessers, säubern des Bohrloches (wird leider sehr häufig vergessen oder einfach missachtet ) und vorallem der richtige Umgang mit der Schlagbohrmaschine...scheint ja auch nicht selbstverständlich zu sein...

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              • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

                Zitat von Technoflame Beitrag anzeigen
                Einen letzten Vorteil habe ich noch, das zulässigen Anzugsdrehmoment für HST-R liegt bei 40Nm,bei HUS-HR liegt es bei 55Nm. Erfahrungsgemäß werden solche Anker immer viel zu fest angezogen, daher sehe ich das höhere nötige Drehmoment für den HUS als Vorteil...
                Ich habe gerade gesehen, dass mir hier ein kleiner Fehler unterlaufen ist - der HUS-HR (Edelstahl) hat nur ein Anzugsdrehmoment von 45Nm, liegt also nur leicht über dem HST-R (40Nm)...
                (Die angegebenen 55Nm gelten nur für die verzinkte Version des HUS-H)

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                • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

                  Ich möchte diesen Thread mal kurz wieder aufleben lassen...
                  Mir ist gerade folgender Haken über den Weg gelaufen:
                  Was haltet ihr davon:
                  http://www.bergsteigen.com/news/hely...r-10-mm-bohrer

                  Mich würde eher die Tauglichkeit des Materials als die -bereits diskutierten- Vor- und Nachteile eines Klebehakens.

                  Sportliche Grüße

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                  • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

                    Hab´ ich noch nie verwendet. Aber die Prüfung vom deutschen Institut für Normung war offenbar okay, also muss man wohl derzeit davon ausgehen, dass das Material tauglich ist.

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                    • AW: Qualitätsunterschiede von Bohrhaken

                      Hab mir das Video angesehen.... wie bei allen "Einbeinern" ist der korrekte Sitz nur gewährleistet, wenn die Öse ausreichend versenkt wird. Hab mir, als wir das "Jammerwandl" nachsanierten, deswegen sogar f. d. Petzl - Haken, die mir Dieter spendierte, eine einfache Bohrlehre gebaut. Der Bohrer entwickelt halt manchmal ein gewisses Eigenleben

                      Dass die Dinger bei küstennahen Verhältnissen korrosionsbeständig sind, ist super; solche Dinger hätten damals, in Kroatien, Martin und Christian auch gebraucht. Der Preis ( ? ) wird natürlich interessant!

                      LG Raimund

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