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Skihochtour und Seil: welche Logik?

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  • Skihochtour und Seil: welche Logik?

    Hallo,

    langsam wird das Thema wieder aktuell. Ich bin leider jemand, der sich nie mit "Das macht man so!" zufrieden gibt, sondern immer die Logik hinter einer Handlungsweise ergründen will. Denn nur wenn man verstanden hat, warum man etwas macht, kann man in Nicht-Schema-F-Situationen richtig handeln.

    Der DAV sagt: mit dem Betreten des Gletschers wird angeseilt. Nunja, bei vollkommen aperen Verhältnissen vielleicht nicht, da man da ja die Spalten sieht (außer man ist mit meinem Arbeitskollegen unterwegs, denn der hat die Angewohnheit in die Spalten zu springen - hoffentlich liest er das jetzt nicht ). Bei Hochtouren im Sommer kann man noch diskutieren, wann das Mitreißrisiko höher als das Spaltensturzrisiko ist - aber grundsätzlich ist im Sommer die Sache wesentlich klarer als im Winter.

    Und genau um die Anseilpraxis auf Skihochtouren geht es mir. Viele seilen beim Aufstieg an, aber fahren ohne Seil ab. Die Logik dahinter ist mir nicht so ganz klar. Auch die Bergführer auf einer Westalpen-Tour des Summit-Clubs konnten mir das nicht erklären. Wir sind auf einer gut ausgebauten Autobahn aufgestiegen - am Seil. M.E. war da das Spaltensturzrisiko zu vernachlässigen. Aber bei der Abfahrt sind wir ohne Seil runter - obwohl wir dort durch Spaltenzonen gefahren sind, im denen auch trotz guter Schneelage keineswegs alles zu war. Nur einmal, als wirklich Null Sicht war, sind wir am Seil abgefahren.

    Welche Logik steckt dahinter?

    Herzliche Grüße,
    Bernhard

  • #2
    AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

    Ich könnt aus dem Bauch heraus ein paar Thesen aufstellen:

    - Bequemlichkeit: es ist leichter alleine zu fahren, als koordiniert am Seil.
    - Psychologie: die Aufenthaltsdauer auf Schneebrücken ist beim Drüberfahren kürzer, als beim Drübergehen, obwohl die Belastung beim Fahren größer ist.
    - Reaktionszeit: in Fahrt hat der Hintere weniger Zeit zum Bremsen, wenn der Vordere einbricht, was einen Seilschaftssturz wahrscheinlicher macht.

    Ich kann das aber nicht mit Fakten untermauern, es ist bloß eine Überlegung.
    Brauchst eh nur do auffi

    Kommentar


    • #3
      AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

      Ich hab mal ganz ketzterisch zu (m)einem Bergführer gesagt (der uns als Seilschaft auf den Adlerpass geführt hat) Abfahrt Richung Zermatt selbstverständlich Seilfrei :up:

      " Des is scho g´scheid das Seil im Aufstieg auf alle zu "verteilen" runter störts Dich ja weniger im Rucksack"

      Der Augenzwinkernde Grinser von Ihm war mir dann Antwort genug !
      Bilder gibt`s da *klick*

      Kommentar


      • #4
        AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

        In diese Richtung ist die Abfahrt vom Adlerpass so steil, dass man über die Spalte praktisch drüberfliegt. Ist doch ganz logisch.
        ...und Servas!

        Kommentar


        • #5
          AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

          Hier gabs schonmal was dazu:
          http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?t=17519

          Ich habs zwar noch nicht ausprobiert, aber logisch klingts für mich das es extrem anstrengend ist, für einen durchschnittlichen Skifahrer technisch zu schwer, und im Zweifelsfall kaum nützlich da ein Skifahrer nen Spaltenstürzenden kaum halten können wird.
          Wichtig ist halt vor allem das der Gurt angelegt ist beim abfahren um geborgen werden zu können wenn was passiert.

          Kommentar


          • #6
            AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

            Mein Senf dazu:
            Beim Aufstieg über`m Gletscher am Seil, geht ja alles schön langsam dahin. Das Seil ist also "handlbar" und man sieht wenn es sich spannt oder durchhängt.
            Ganz anders ist es wenn mehrere Leute am Seil abfahren. Die müssen relativ gut aufeinander abgestimmt sein und diese Art des Seilskifahrens gut beherrschen. Sonst lernst kugeln und mußt schauen, dass du wieder aus dem Seilsalat herauskommst.
            Ich glaube, dies ist auch der Hauptgrund warum bei Abfahrten auf das Anseilen, leider, verzichtet wird. Vorallem sollte man dies in der Gruppe einmal üben, geht auch auf einer wenig befahrenen Skipiste, da wird man dann gleich sehen, welches tolles Abfahrtserlebnis dies ist.
            Also einmal üben
            LG
            der 31.12.

            Kommentar


            • #7
              AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

              Slunecka hat den Punkt getroffen.

              Bergab verhindert das Seil jeden Fahrspaß, deshalb macht man's meist nur wenn die Gefahr wirklich groß ist.
              Bergauf hingegen stört das Seil nur begrenzt, somit nutzt man hier die zusätzliche Sicherheit.

              Nichtsdestotrotz werden viele Gletschertouren auch bergauf oft ohne Seil gemacht. (Sonnblick und Hocharn sowieso, da hat kaum wer überhaupt ein Seil dabei, aber auch die einfachen Viertausender wie Allalinhorn, Breithorn bspw. oder Berge wie Piz Palü z.B.)



              Ein bisserl unheimlich ist das manchmal schon. Schon entspannend, wenn man sich in tieferen Gefilden dann "nur mehr" mit der Lawinengefahr beschäftigen muss.
              Zuletzt geändert von FloImSchnee; 25.02.2012, 14:03.

              Kommentar


              • #8
                AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

                Zitat von FloImSchnee Beitrag anzeigen
                Bergab verhindert das Seil jeden Fahrspaß, deshalb macht man's meist nur wenn die Gefahr wirklich groß ist.
                Bergauf hingegen stört das Seil nur begrenzt, somit nutzt man hier die zusätzliche Sicherheit.
                Da bestätigt Ihr meinen Verdacht: das Seil hat im Wesentlichen eine Alibifunktion. Ok, nicht ganz. Ein in eine Spalte Gestürzter kann damit leichter geborgen werden, als mit ein paar zusammengeknotenten Hosenträgern.

                Die Kardinalsfrage ist eigentlich vor der Tour zu stellen: ist das Spaltensturzrisiko akzeptabel oder nicht.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

                  Sehr lesenswert auch zu diesem Thema wie immer bergundsteigen:
                  http://www.bergundsteigen.at/file.ph...htouren%29.pdf

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

                    Zitat von Bernhard G. Beitrag anzeigen
                    Da bestätigt Ihr meinen Verdacht: das Seil hat im Wesentlichen eine Alibifunktion. Ok, nicht ganz. Ein in eine Spalte Gestürzter kann damit leichter geborgen werden, als mit ein paar zusammengeknotenten Hosenträgern.

                    Die Kardinalsfrage ist eigentlich vor der Tour zu stellen: ist das Spaltensturzrisiko akzeptabel oder nicht.

                    viele Touren hab ich Sommer wie Winter gemacht.
                    Von daher kann mal relativ gut einschätzen wie die
                    Spaltensituation ist.
                    100% Sicherheit gibts ned, dafür passieren einfach zuviele Spaltenstürtze...
                    Fischer Ski sonst nix

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                    • #11
                      AW: Skihochtour und Seil: welche Logik?

                      Zitat von FloImSchnee Beitrag anzeigen
                      Sehr lesenswert auch zu diesem Thema wie immer bergundsteigen:
                      http://www.bergundsteigen.at/file.ph...htouren%29.pdf
                      Vielen Dank für den Link! Der Artikel ist sehr aufschlußreich. So ungefähr habe ich mir das schon vorher selber zusammengereimt - es ist eine Abwägung zwischen akzeptiertem Risiko und Praktikabilität. Es ist für mich nur irritierend, daß Bergführer ihre Entscheidungen immer so darstellen, als gäbe es da an der Richtigkeit nicht den geringsten Zweifel und ihre Gäste seinen 100% sicher mit ihnen unterwegs. Entweder glauben die das wirklich, oder sie lassen es ihre Gäste glauben. Ich sag nur gehen am kurzen Seil ...

                      Ich habe "dummerweise" noch ein paar andere Artikel von berg und steigen gelesen , das ist schon ein unschönes Kontrastprogramm zu den Videos von ernstaigner auf youtube, die ich mir vorher reingezogen habe (z.B. Venter Skirunde).

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