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Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

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  • Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

    Es ist schon ein bisschen her, als ich mich mit einem guten Freund zum Klettern verabredete. Obwohl ich wusste, dass er (zu dieser Zeit) kletterisch nicht wirklich fit war ging ich auf seinen Tourenvorschlag, den Thymianpfeiler (VI), ein. Denn was sollte denn schon sein? im schlimmsten Fall würde halt ich alles vorsteigen.
    ???

    In der Nacht vor der Tour schlief ich sehr unruhig und träumte von ausrutschen und abstürzen.
    Auch nach dem aufstehen war ich noch ein wenig unrelaxed.
    ???

    Ich holte meinen Kumpel ab und schon fuhren wir in Richtung RoteWand-Parkplatz. Das Ziel, sowie der Weg waren bekannt und trotzdem fuhren wir plaudernder weise an der Autobahnabfahrt vorbei.
    ???

    Nach einem kleinen Umweg kamen wir dann doch noch am Parkplatz an. Ein kleiner Blick auf die Topo und schon waren wir im Zustieg zur uns noch (kletterisch) unbekannten RotenWand. Der Wandfuß war trotz grauenhafter Temperatur schnell erreicht und wir machten uns der Wand entlang auf die Suche nach unserer Route. Dummerweise übersahen wir, dass der Weg plötzlich nicht mehr geradeaus weiter ging. Dass wir nun falsch unterwegs waren merkten wir als wir als wir auf einem kleinen Band ca. 10 Meter über dem Boden standen und einen Haken in der Wand sahen. Okay, also hier gehts nicht weiter.
    ???

    Nach einigem hin und her fanden wir dann (schon etwas grantig auf uns selbst) den Einstieg. Da ich in letzter Zeit fast alles mit Bergschuhen geklettert bin sagte ich meinem Partner noch, dass ich es gerne ohne Kletterpatscherln versuchen möchte. Zur Not hatte ich sie ja eh im Rucksack. Wir machten uns fertig und plötzlich musste ich wieder an meinen blöden Traum denken und mir wurde ein wenig ungut im Bauch. Wurscht, in letzter Zeit ging alles so super, also los rauf mit mir.
    ???

    Ich kletterte los und war gerade vor dem ersten Haken als plötzlich mein Griff ausbrach, ich mir mit meiner Hand (inkl. Teil vom Griff) auf den Helm schlug und gleichzeitig am Boden landete. Zum Glück war es nicht hoch und der Boden relativ flach, so kam ich ganz normal zum stehen. Erschreckt schauten wir uns beide an.
    ???

    Etwas verunsichert versuchte ich es gleich nochmal und es klappte wunderbar bis mir plötzlich (weiß nicht mehr genau, ca 3. Exe) die Hand wegrutschte und ich verwundert im Gurt/Seil saß. Ärger kam in mir auf und vermischte sich mit meiner Unsicherheit von vorhin.
    ???

    Ich kletterte erneut los und kam ein Stückerl weiter als ich merkte dass mich die Kraft in den Händen und Beinen verlässt (der Kopf war in diesem Moment schon total blockiert). Ich rief noch 'ich komme' und schon gings ein wenig hinunter. Obwohl es überhaupt nicht weit war kam ich so blöd auf dass ich mir mein rechtes Knie angeschlagen hatte. Mein Kletterpartner lies mich auf meinen Wunsch hin ab bis zum Boden. Wir schauten uns blöd an, ich trank einen Schluck, zog meine Kletterpatscherln an und sagte zu mir selbst 'rauf mit dir, kann ja net sein dass man da solche Spompernadeln veranstaltet'.
    ???

    Tatsächlich machte jetzt auch der Kopf wieder ein wenig auf, die Kraft kam zurück und ich war durch die erste Seillänge durch. Etwas später kam mein Partner schweißüberströmt bei mir an und meinte, dass der Nachstieg die Hölle gewesen wäre. Ich fragte ihn etwas zynisch ob denn gach der 'echte' Fels ein bisserl was anderes ist als die Halle, Klettergarten oder die Stahlstipfelwanderwege und ob ich weiter vorsteigen sollte.
    ???

    Noch zu Stolz zum bejahen meiner letzten Frage machte er sich natürlich selbst auf den Weg und es dauerte nicht lange bis er rastend im Seil saß. Nach mehreren versuchen war klar, dass er weder körperlich noch geistig für einen weiteren Vorstieg bereit war.

    Erstmals an diesem Tag fassten wir die richtige Entscheidung und beschlossen einen Rückzug. Schließlich soll es ja Spass machen und noch wichtiger ist dass nichts passiert.

    Aber unsere Unfähigkeit verfolgte uns weiter und so hörten wir ein KLING-KLANG-KLONG und sahen wie sich mein Reverso (den ich eigentlich zum Abseilen verwenden wollte) schon ohne uns auf den Weg nach unten machte.
    ???

    Naja, halb so wild. Man kommt auch ohne Reverso aus. Unten angekommen fanden wir das Sicherungsgerät direkt am Wandfuß liegen und packten unsere Sachen in die Rucksäcke. Irgendwie schaffte es mein Kumpel dass er dabei sein Brille ruinierte.
    ???

    Als wir dann endlich am losgehen waren stürzte noch ein ca 10cm dicker und rund 2-3 Meter langer morscher Baum, an dem wir anscheinend beim abseilen angestoßen sind, direkt neben uns auf den Boden.
    ???

    Endlich waren wir von der Wand weit genug weg, so dass wir unsere Helme abnehmen konnten (während dem gehen - eh klar), und genau dabei stolperte mein Kumpel kopfüber den Weg hinunter.
    ???

    Ganz ganz vorsichtig fuhren wir mit dem Auto richtung Heimat. Und bis auf ein blaues Knie und eine verbogene Brille kamen wir gut zuhause an.



    Ich habe länger überlegt ob ich von diesem verhexten Tag berichten soll oder besser nicht. Für das Berichten entschloss ich mich aber weil es mich einerseits interessiert ob ihr schon ähnliches erlebt habt und andererseits weil vielleicht der Eine oder Andere aus meinen Fehlern lernen kann.
    Sollte man vielleicht doch mehr auf seinen Bauch hören?

    Ich habe für mich gelernt:
    dass ich nur noch Routen gehe, bei denen ich mir sicher bin dass sie mein Partner schafft.
    dass ich in Zukunft wieder mehr mit Kletterpatscherln kraxeln werde - ich muss mir nix beweisen.
    dass ich in keine Route einsteige wenn ich unrelaxed bin oder ein ungutes Gefühl habe.

    ... ...
    Zuletzt geändert von rutschger; 21.07.2010, 18:19.
    tu was du willst, aber tu was!!!

  • #2
    AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

    Weder verflixt noch unfaehig- einfach nur lehrreich!

    Kommentar


    • #3
      AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

      Zitat von GEROLSTEINER Beitrag anzeigen
      Weder verflixt noch unfaehig- einfach nur lehrreich!
      Kann ich nur bestätigen !!

      Machmal passt es nicht - du musst es nur rechtzeitig erkennen! Ich kann beim Klettern nichts erzwingen - wenn ich mich nicht wohl fühle, muss ich das akzeptieren - genau so muss ich es auch akezeptieren, wenn mein Partner sich nicht wohlfühlt.
      Im Idealfall ist immer ein Kaffeehaus als Ersatz zum Klettern vorhanden

      Solche Tage kenne ich auch - wie verhext:

      Partner beim Zustieg verstiegen - Seil und Partner nach waghalsiger Steilgraskletterei und 45 Minuten harter Arbeit aus seiner Misere gerettet.
      Danach Schmerzen von einer alten Verletzung und dadurch Ende der Kletterei - beim Abstieg (Abseilen) blieb Seil im Baum hängen - mühevoll geborgen.
      Beim Ausziehen der Kletterschuhe ist der tischgroße Block mit mir oben sitzend ca. 1 m bergab gerutscht (wenn er weitergerutscht wäre = maustod)
      Beim Heimfahren Geisterfahrer auf unserer Strecke unterwegs und als Abschluss hat ein PKW auf der A23 rechts neben mir einen kompletten Reifen verloren, der VOR mir drei Spuren der Autobahn querte..

      Man fragt sich, wer oder was will einem erklären, dass das nicht der Tag zum Klettern ist

      langsam lernend auf seine Gefühle zu hören - Josef

      Kommentar


      • #4
        AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

        Mir ist es heute auch so ergangen. Waren im Mühlviertel nähe Gramastetten klettern und ich hatte schon bei der 5+ Route im Vorstieg meine kleinen Probleme. Die nächste Wand 6+ wollte dann einfach nicht gehen, obwohl ich sie an einem anderen Tag schon geschafft habe. Es war einfach die Kraft weg und sie wollte nicht zurück. Ich hab keine Ahnung wieso.
        Auch meinen Kletterpartnern ging es genauso. Keiner wollte die Wand heute bezwingen.

        Beim nächsten mal wirds wieder besser

        lg Geri

        Kommentar


        • #5
          AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

          shit happens,

          uns ist es ähnlich am Brunntalpfeiler ergangen.

          Zuerst fast die Autobahnabfahrt verpasst, dann machen wir uns bereit zum Einsteigen sortieren das Material, mein Kumpel "deine Expressen bitte", ich "wie, was, wo die hab ich vergessen *sch*". Egal 7 Exen hatte er, zwei bastelten wir uns aus Bandschlingen und Karabinern und eine hängen wir halt irgendwo wieder aus.
          Wir waren wegen der Abseilerei mit Halbseil unterwegs, ich binde mich ins erste Ende ein, ich binde mich ins vermeintliche Ende des zweiten Seiles ein, mein Kumpel sieht mich an: "du hast dich zweimal ins gleiche Seil eingebunden, wohl etwas verwirrt".

          Zum Glück war ich bei der Kletterei wieder bei der Sache und schafften es gerade noch vor dem nahenden Gewitter trocken zum Auto.

          Alle Achtung, dass ihr den Rückzug angetreten habts ...

          Behelfs-Expresse:
          Angehängte Dateien
          Bierinduziertes Brainstorming
          setxkbmap -option ctrl:nocaps

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          • #6
            AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

            Nicht beim Klettern aber umso effektiver dieses Beispiel:
            Vorletzte Chile Anden-Tour: Beim Austeigen aus dem Bus bei einem Buswartehäuschen packte ich meine in Wien zerlegten Teleskopstöcke aus, die in Nylonsackerln und mit braunenTesaband zusammengeklebt waren...

            Dazu brauchte ich mein Taschenmesser, welches nicht auf dem gewohnten Platz war(ich hattes es in meinem Hotel liegen gelassen...)

            In Mistkörben bei Buswartehäuschen findet man sicher eine zerdrückte Coladose mit der könnte man das Tesaband aufschneiden dachte ich und tat es auch dann...

            Dabei schnitt ich mir die Hand ziemlich auf, es blutet starkt - mein 1. Hilfe-Tascherl war irgendwo ganz unten im Rucksack(85 Liter-Sack) - mit blutender rechter Hand konnte ich also meinen Rucksack weder öffnen noch das 1. Hilfe-Tascherl rausbringen...

            Mein einziges Stofftaschentuch wollte ich auch nicht zum Stillen des Blutes verwenden, also hielt ich meine Hand in der Höhe um so das Blut zum Versiegen zu bringen, was auch dank der Hitze gut gelang...

            Danach startete ich meinen 1. Tourentag...

            Nach ca. 1,5 Stunde gehen auf staubiger Schotterstraße bemerkte ich das sowohl Teller als auch Stockspitze fehlten bei einem Stock...!

            Zurückgehen und Suchen oder ohne den Teilen weitergehen, das war die Frage? Mein Rucksack wo gute 25kg!

            Also ging ich ca. 100m retour ärgert mich einigermaßen über meine Mißgeschicke und nahm dann wieder die Wanderroute auf in der geplanten Richtung!

            Am 2. Abend als ich mein Zelt aufgestellt hatte und gerade beim Kochen war, entdeckte ich nur 10cm neben dem Ende meines Zeltes ein kl. Wespennest und angelockt durch den Duft meines Abendessens hatte ich dann auch noch die "Gesellschaft" einiger Wespen...!

            Am 3. Abend hatte ich gerade mein Zelt unweit eines Bächleins auf einen kl. Wiesenfleck mitten in Südbuchenbuschwerk aufgestellt, als ich bemerkte, daß der Platz der Weg der Kühe war, die dort zur Wasserstelle trampelten - also mußte ich mein Zelt wieder abbauen und woanders aufstellen...!

            Soll ich noch mehr erzählen was mir innerhalb von rund 2 Wochen passiert ist auf diesem Solotripp?
            LGr. Pablito

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            • #7
              AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

              Okay, also ist das kein Grund zum verzweifeln

              Ich denke die Geschichte vom Josef bekommt GOLD für einen besonderen Pechtag
              tu was du willst, aber tu was!!!

              Kommentar


              • #8
                AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

                Oft ist man auch ein wenig gesundheitlich angeschlagen, und da der Körper nicht 100 % geben kann, werden die scheinbar unwichtigsten "Tasks" vom Gehirn vernachlässigt, was zu solchen Problemen führt.

                Allerdings gibt es hier einen Selbstschutz: Die Ruhe. Ich bin selbst gar nicht einmal so ein guter Kletterer, weiss aber genau, dass ich vor jedem "Rumspielen" mit dem Seil, jeder Öffnung eines Karabiners, jedem Einhängen eines Express-Sets erst einmal überlege, was ich jetzt überhaupt mache. Und wenn ich so fertig bin, dass ich das nicht mehr kann, dann gibt es nur noch die Alternative des Rückzugs.

                Leider machen die meisten Menschen heutzutage, vorwiegend Frauen, jeden Stress mit und sind es gewohnt, sich bei Unkonzentriertheit einfach weiterzuwursteln. Beispiel: Ständiges nicken, obwohl man jemandem schon längst nicht mehr zuhört. Aber genau dieses Verhalten führt mitunter dazu, dass man runterkracht und tot ist.

                Ich will hier niemanden schulmeistern, aber vielleicht überdenkt der eine oder andere sein "Stressschwimmen" dadurch, lehnt sich in solchen Situationen zurück und macht erst mal gar nix, bis er sich wieder gefangen hat, egal, wie viele Leute warten, dass was weitergeht. Das kann beim Klettern und auch im Leben sehr viel helfen.

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                • #9
                  AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

                  Zitat von rutschger Beitrag anzeigen
                  Okay, also ist das kein Grund zum verzweifeln

                  Ich denke die Geschichte vom Josef bekommt GOLD für einen besonderen Pechtag

                  Pech !
                  SOOO viel Glück musst du einmal haben, ohne dass was passiert.
                  Meine Schutzengelbande war mit mir

                  lg Josef

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?



                    JaJa... ich fang gar nicht erst an...

                    aber für mich gehören seil im baum, griffe auf dem kopf und moralische bedenken genauso wie frische gamskacke, zermatsche brotzeit, gewitter kurz vorm gipfel, doch schon viel zu kalte nächte und touri-mädels, die dich pfeifend überholen inzwischen einfach dazu

                    ich plan das sozusagen schon ein - mancher guckt mich auch blöd an, wenn ich für ne 6 stunden-wanderung ne stirnlampe beihab, aber da wurden durch lawinenabgang, umwege querfeldein und 3 berge dazwischen dann doch auch mal 13 stunden (mit allem scheiss drum und dran...) - und das wichtigste dabei:
                    SPASS GEMACHT HATS TROTZDEM!

                    wenns auf der tour nicht toll ist, dann zumindest danach oder?

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

                      p.s.: stellt euch mal nen stammtisch vor:
                      "...alles glatt gelaufen, und bei dir? ...alles super, nix besonderes... - nöö, bei mir auch nicht... u.s.w."
                      na denn prost!

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Ein verhexter Tag, oder einfach nur unfähig?

                        Ja, es gibt nix Besseres, als NACH einer schlimmen Tour. Wenn man in die heranziehende Front gerät, oder einem bei einer längeren Herbstwanderung der Winter auf den Kopf fällt, ob die Moral im Runout plötzlich flöten geht, oder sonst alles irgendwie nicht passt, das Bier oder die heiße Badewanne danach (je nachdem, in was man geraten ist) wiegen das alles doppelt auf.
                        Und schließlich sammelt jeder Bergsteiger im laufe der Jahre seine Storys zusammen, ohne die das Bergsteigen nicht das wäre, was es ist.
                        Brauchst eh nur do auffi

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