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Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

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  • Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

    Servus,

    ich weiß, es ist ein leidiges Thema. Da ich aber am vergangenen Wochenende eine Begegnung hatte, die mich etwas irritiert und irgendwie auch verärgert hat, möchte ich dies mal hier in eine größere Runde einwerfen, um mir mehr Meinungen einzuholen.
    Grundsätzlich dachte ich immer, dass beim Bergssport allgemein jeder für sich selbst verantwortlich ist. Zumindest ließt man auf Schildern immer wieder „...auf eigene Gefahr...“.
    Letztes Wochenende ging ich auch an so einem Hinweis vorbei, als ich den sog. „Oberlandsteig“ bei Konstein im Altmühltal (Oberbayern) in Angriff nahm. Mit einem angegebenen Schwierigkeitsgrad von max. 2 und nichtmal einer Stunde Gehzeit ist dieser Klettersteig mit Sicherheit nicht anspruchsvoller als eine Watzmann-Überschreitung, die ich letztes Jahr schon ohne jedes Hilfsmittel problemlos bewältigt habe.
    Eigentlich gab es nur eine "kritische" Stelle (wohl der Höhepunkt dieses Steigs), wo man an einem Drahtseil hängend und über dicht aneinander gereihte Eisenstifte gehend eine Kletterwand am oberen Rand quert – eigentlich gar kein Problem. Nur die Kletterin, die ungünstigerweise gerade zur gleichen Zeit zwei Meter unter mir in der Felswand hängen musste, meinte völlig verdutzt als ich sie höflich grüßte: „Geht ihr da etwa ohne Sicherung drüber??!“ Eigentlich wollte ich antworten: „Ja, meinst du, ich mach nur Spaß?“ Stattdessen sagte ich bloß entschieden JA und stieg weiter.
    Hinterher hab ich mich ziemlich geärgert, weil mir diese wildfremde Person quasi grobe Fahrlässigkeit unterstellen wollte. Da ich selbst ein wenig klettere, kann ich mir zwar irgendwo schon vorstellen, dass man sich vielleicht mulmig fühlt, wenn man da in der Wand hängt und über einem plötzlich irgendwelche Leute auftauchen, von denen man nicht weiß, über welche Fähigkeiten sie verfügen... aber kann ich mir deswegen dann gleich anmaßen, andere Leute zu belehren?
    Ich bin wirklich niemand, dem es um den großen "Kick" geht oder der leichtsinnig mit seinem Leben spielt. Ich glaube nur an das, was ich kann und wenn ich mich sicher fühle, weil ich beispielsweise mit beiden Händen und Füßen festen Halt finde, benötige ich keinerlei weitere Stütze. Das ist in der Regel bis zum 2. Schwierigkeitsgrad immer der Fall! Darüberhinaus hänge ich mich gerne ein, wenn ich es für nötig halte.
    Bei der Watzmann-Überschreitung und anderen Touren habe ich zudem schon öfter beobachten müssen, wie achso-sicherheitsbewusste Bergfreunde, die sich scheinbar erst einen Tag zuvor mit der tollsten Ausrüstung eingedeckt haben (oder noch besser: geliehen haben) und dann wohl dachten jetzt seien die Profis, sich mit ihrem Klettersteigset nur in noch größere Gefahr brachten, weil sie offensichtlich keine Ahnung davon hatten, wie ein Hüftgurt richtig anzulegen ist geschweigedenn davon, wie man mit den Karabinern umgeht. Auf diese Weise völlig unbedarft und überfordert konzentrierten sie sich mehr auf die Karabiner in ihrer Hand als darauf, wo sie ihren nächsten Schritt hinsetzten. Schon dort am Watzmann ist mir aufgefallen, dass man ständig mit skeptischen Blicken gestraft wird, wenn man keine spezielle Marken-Funktionskleidung trägt, keine Karabiner um die Hüften baumeln und keine Trekkingstöcke aus dem Rucksack ragen... Meiner Meinung nach trägt vor allem das boomende Bergsportgeschäft mit seinen verlockenden "Paketangeboten" und leider auch vielem Billigschrott dazu bei, dass den Menschen suggeriert wird, man würde ohne das alles keinen einzigen Schritt am Berg überleben. Und tatsächlich gibt´s ja auch viele hilflose und beratungsresistente Laien, die zwar schon keuchen, wenn mal der Fahrstuhl defekt ist und sie die Treppen bis zum 3. Stock nehmen müssen, aber auf jeden Fall trotzdem bereit sind, alles in Kauf zu nehmen, nur um einmal "Reinhold Messner spielen" zu dürfen.
    Um aber wieder auf meine beschriebene Situation zurückzukommen: Vielleicht hätte ich diese, so großzügig um mein Wohl besorgte Kletterin auch darauf aufmerksam machen sollen, dass sie ja überhaupt keinen Helm trägt, wo sich doch jeden Moment über ihr ein Stein hätte lösen können - gerade wenn ich Trampel da oben bin!
    Ihr merkt schon - es fällt mir schwer, hierbei objektiv zu urteilen... deshalb interessieren mich eure Meinungen dazu.
    Muss man heutzutage grundsätzlich ein Y-Set tragen, damit sich niemand gefährdet fühlt und man selbst auch seine Ruhe hat? Ist ein Klettersteigset - egal bei welchem Schwierigkeitsgrad - bei jedem Klettersteig Pflicht oder gibt es doch noch so etwas wie die "Freiheit" des Bergsteigers bzw. die "eigene Gefahr"? Habe ich wirklich so fahrlässig oder leichtsinnig gehandelt? Wie reagiert man am besten auf selbsternannte und supergscheite Bergsteigererzieher?

    Wenn mich etwas an unserer heutigen Gesellschaft wirklich ankotzt, dann ist es vor allem, wenn Menschen, die selbst keine Ahnung haben, ihr Maul aufreißen müssen und sich um den Kram anderer Leute kümmern statt erstmal bei sich anzufangen!

    Danke für´s Lesen und schönen Gruß aus Bayern
    Zuletzt geändert von MagicBus; 12.07.2010, 22:11.

  • #2
    AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

    Schwieriges Thema - aber ich glaube, man muss (und sollte) da im wesentlichen zwei verschiedene Typen von "Kritikern" unterscheiden:

    - diejenigen, die eigentlich nicht wirklich etwas verstehen von dem was sie gerade tun (ob nun bergsteigen, klettern, Klettersteig gehen, ...) und nur glauben, dass sie aufgrund ihrer (selbst angenommenen) Erfahrung und Kenntnisse berechtigt sind, über andere zu urteilen und ihre Ansichten laut zu äußern

    - und die anderen (die typischerweise an ihrer eher zurückhaltenden Art und Weise zu erkennen sind, falls sie etwas sagen sollten), bei denen meist eine ehrliche Besorgnis dem nächsten gegenüber mitspielt. Natürlich kann so jemand aufgrund einer Fehleinschätzung auch überheblich und eher der ersten Gruppe angehörend erscheinen. Ich glaube, dass deine "neue Bekannte" der zweiten Gruppe angehört und dich keinesfalls irgendwie kränken wollte. Sie kannte dich und deine Fähigkeiten nicht und hätte sich wohl selbst die von euch begangene Route nie ohne Sicherung zugetraut. Deshalb auch ihre Reaktion.

    Deshalb würde ich mich nicht ärgern, sondern das einfach zur Kenntnis nehmen.
    Zuletzt geändert von Nordkette; 12.07.2010, 22:40.
    www.nordkette-austria.net - Die Nordkette im Karwendel

    www.mountain-infinity.com - Tiroler Berge erleben

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    • #3
      AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

      Großartig! Habe mehrmals heftig grinsen müssen...

      Im Endeffekt habe ich mir diese Erkenntnisse schon vor längerer Zeit angeeignet, allerdings habe ich offensichtlich nicht so ein ausgeprägtes Bedürfnis wie du, unberufene Unkrufe aus dem tiefer liegenden Umland selbstkritisch zu reflektieren. Kurz: lass da nix dazählen, jeder muss selber wissen wo er sich festhalten kann...
      carpe diem!

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      • #4
        AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

        Was meinst du mit Schwierigkeitsgrad 2? Normalerweise meint man damit den klettertechnischen Schwierigkeitsgrad. Da es sich um einen Klettersteig handelt, meinst du vermutlich B oder K2-3 nach eurem KS-Papst Hüsler.

        Ich würde mir an deiner Stelle nicht so viel Gedanken darüber machen. Die Maßstäbe sind zu verschieden dafür. Was für den einen Normal ist, ist für den anderen schon extrem. Der eine "steigt", der andere "klettert" für den dritten ist es unvorstellbar sich so fortzubewegen.

        Nach 100hm mit dem MTB sind wir von einem BMW X6 Fahrer als die größten Helden bewundert worden, weil wir so weit mit dem Rad hochgefahren sind.

        Ich muss mir eingestehen, dass ich in meinen Anfängen auch nichts damit anfangen hab können, wenn einer free solo irgendwo rum geklettert ist. Mittlerweile denke ich anders.

        Jeder muss seine Grenzen kennen und ist dafür auch verantwortlich. Ob man nun bei Schwierigkeit B, C, D oder gar kein Klettertsteigset braucht, muss jeder für sich entscheiden.

        Gleiches beim Klettern. Wer bei einem IIer sichern will, soll es machen, wer einen IIIer noch seilfrei geht, soll es machen.

        Freiheit in den Bergen muss du dir selbst schaffen, du darfst nicht darauf bauen, dass dich jeder versteht. Wie singen die Ärzte so schön "Lass sie reden..."

        Kommentar


        • #5
          AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

          Nimms locker, war sicher nicht böse gemeint, ich bin kein kletterer, aber ich wandere gerne in den Bergen, und wenn ich dan die touristen in Kaprun, mit den Flipp-Flopps sehe, dann denk ich mir schon meinen Teil, aber wie MarkusA schon sagte: jeder muss seine Grenzen kennen..........

          LG aus Salzburg
          Zuletzt geändert von Stierwascher; 12.07.2010, 22:48.

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          • #6
            AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

            nun ja, ich weiß jetzt ja nicht wie der tonfall der dame gewesen ist aber es könnte ja auch ein hauch von bewunderung gewesen sein???
            ich möchte jetzt nicht grossspurig daherkommen aber es wird uns allen schon mal passiert sein, das jemand gesagt hat: "was da willst du hoch" oder " von da kommt ihr gerade rauf". verachtung oder so klingt da eher selten mit!!! genauso würde ich reagieren, wenn zum beispiel ein solo geher in einer klettertour überholt die an meiner grenze liegt. da würde ich auch sagen: " hey alter du kommst ja ohne seil daher" aber eher voller bewunderung als verachtung/belehrung (denn der weiß ja eh das er kein seil hat GGG).

            zum thema ob du fahrlässig gehandelt hast: ich würde sagen, wenn ich mir bewußt bin, was ich kann, die objektiven gefahren so gut es geht in mein handeln miteinbeziehe und dann nach bestem wissen und gewissen entscheide ist das nicht fahrlässig.
            ich gehe ja auch in bereichen ohne seil bei denen andere keinen schritt mehr ohne seil machen würden und genauso gibt es leute die noch ohne seil gehen wo ich keinen schritt mehr ohne machen würde. aber das ist deren bzw. meine entscheidung.
            Climb and Glide
            https://www.facebook.com/pages/Climb...e/176123146385

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            • #7
              AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!



              Griaß
              Anderl

              Kommentar


              • #8
                AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                Hi z'ammen,

                das mit der Selbstverantwortung ist im Grunde schon ok. Solange es nur EUCH betrifft, und keinen der unter Euch steigt und auch keine Bergrettungsleut', die, wenn Ihr dann doch - Gott behüt - mal runtersaust, vielleicht noch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen müssen um Euch zu retten. Bedenkt das bitte auf Euren Touren auch mit!
                Absolut mit Euch bin ich, wenn's um die super-ausgerüsteten Flachland-Touris aus dem nordwestlichen Europa geht, die z.B. binnen 5 Std. vom Virgental bis auf den Grossvenediger gelockt werden und dann mitten am Gletscher unter der Last ihrer blitzblanken, nagelneuen Ausrüstung und in Ermangelung von Sauerstoff und Kondi zusammenbrechen - hab ich live erlebt! Da läuft leider einiges verkehrt. Aber so ein Gipfelsturm bringt dem Bergführer halt mind. € 300,-. Scheinbar zählen die mehr als die Sicherheit der meist völlig unerfahrenen Gäste ....
                LG von der Felsmaus
                Wir werden niemals Engel werden,
                doch durch die
                LIEBE
                nähern wir uns der Vollkommenheit.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                  da du ja nach den Meinungen fragst, hier auch meine

                  Ich glaub zu einem großen Teil ist das Interpretationssache. Die Frage ohne Sicherung da rüber zu gehen kann zwischen "bist du deppat" und "wow, Respekt" alles heißen - is nur die Frage, wie du das interpretierst.
                  Und die Definition von leichtsinnig und lebensmüde ist für jeden eine andere.

                  Im Endeffekt bleibt dir nur nach deinem subjektiven Befinden und deinen Einschätzungen zu handeln, denn selbst den Besten kann mal ein Fehler passieren. Und sollte das der Fall sein, hat man in 9 von 10 Fällen eine schlechte Nachrede, also denk ich sollt man sich nicht zu sehr an den Einschätzungen anderer orientieren.
                  Die Devise lautet sich selbst weiterbilden, eigene Erfahrungen sammeln und dann das tun was man sich selbst zutraut und man für richtig hält.

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                  • #10
                    AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                    Hi,

                    der Oberlandsteig ist ein Klettersteig, der aus 3 oder 4, je nachdem,
                    gesicherten Passagen besteht. Dazwischen sind ungesicherte Felsklettereien
                    bis zum II. Schwierigkeitsgrad. Ich kenn den Steig ganz gut und geh ihn auch
                    ohne Klettersteigset, denn die gesicherten Teile sind meiner Meinung nach
                    eigentlich leichter als die ungesicherten. Wozu dann ein Gurt? Andere, in
                    deinem Fall die Kletterin, dürfen dann schon mit mir reden wenn der Ton
                    stimmt.

                    Grüße
                    Zuletzt geändert von pristo; 13.07.2010, 00:49.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                      Vorurteile erschweren halt das Miteinander. Tipp: JEDER soll sich selbst ein wenig mehr an der Nase nehmen.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                        Ok, meine Meinung: du brauchst viele Worte um nichts zu sagen - du könntest eine Politkarriere anstreben (oder hast du vlt. schon),

                        denn aus dieser Frage (wenn das tatsächlich der verwendete Wortlaut war)

                        Zitat von MagicBus Beitrag anzeigen
                        „Geht ihr da etwa ohne Sicherung drüber??!“
                        das zu interpretieren, beruht wohl auf einer ausgewachsenen Auffassungsmissgabe deinerseits...

                        Zitat von MagicBus Beitrag anzeigen
                        weil mir diese wildfremde Person quasi grobe Fahrlässigkeit unterstellen wollte
                        Ansonsten: viel Lärm um nichts - denn spätestens bei der Hälfte deines Gedichtes hat's mir Leid getan schon so weit gelesen zu haben
                        Zuletzt geändert von LampisBerge; 13.07.2010, 20:42.
                        lampi
                        ________________________________________
                        Jetzt auch bei mir - Lampis Berge

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                          dazu ein paar erlebnisse meinerseits:

                          - tatort mixnitz, zustieg zum klettergarten arena (10 min vom parkplatz, forstweg). der importeur aus hitzegründen in abgrissener hose + tevas, die imorteurin hatte noch ein top dazu an.
                          kommentar einer rotkariertengruppe: mit sandalen geht man nicht am berg.

                          - hochschwab, als ich noch laufen konnte: laufschuhe, kurzes hoserl, nierentascherl und 1l wasser (mehr brauch i net für de 2-3 stund). ein horizontally handycapped rotkarierter mit riesenrucksack und schuhen, mit denen er nicht zu gehen imstande war, musste natürlich seinen senf dazugeben, von wegen bergrettung und andere gefährden... dass ich zuvor über den domenigg rausgekommen bin, wo der gute mann wahrscheinlich bestenfalls runterspeibt und zur häuslalm weiterlief, hab ich ihn nicht gesagt.

                          - sonnblick: ich nutzte die erhöhte anzahl meiner roten blutkörperchen, welche ich mir gerade davor auf ein kleinwenig höheren bergen ausserhalb des eu-raumes zusammengesammelt habe, um einem gemütlichen lauf zum kühlen bier bei den wetterwarten zu frönen. nach der rojacherhütte maulen gwamperte s*preissen, was mir da etwa einfiele...

                          -seehütte, rax: zustieg über g-k-steig zur oberen preinerwand. ein heisser julitag. das importeurspaar in badekluft. eine im alpinismus sicher nur wenig routinierte frauensperson, die offensichtlich ihren untrainierten wabbelkörper von der seilbahn zur hütte manövrierte, mit ebensolchen ausrufen wie oben.

                          hochtor, gesäuse: nach einer (wie soll i den steig sunst gehen) solopartie übern jahn-zimmer übliches gemaule über meine turnschuh - nierentascherl-kombi von alphinisten, welche sich grenzwertig übers fräulein josefine bergwärts mühen.


                          an dieser stelle ein appell an jene, die ich da oben aufgezählt habe: bitte lassts einfach andere leut in ruh. kümmerts euch um euren kram (trittsicherheit, orientierung, wettereinschätzung, adipositas) und spart euch die luft zum schnaufen auf. es gibt nämlich auch welche, die wissen, was sie tun.

                          weil antwort gibts von mir eh keine, ausser hier in schriftform.


                          ps: seltsamerweise erlebe ich solche sachen nur in österreich. und ihren senf geben da auch nur österreicher oder deutsche ab. weder in italien, noch in frankreich kümmern sich andere so liebevoll um uns (dortn tat ichs gar verstehn, in slo leider nicht.).
                          Zuletzt geändert von pivo; 13.07.2010, 08:07.
                          mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

                          bürstelt wird nur flüssiges

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                            Zitat von felsmaus Beitrag anzeigen
                            Solange es nur EUCH betrifft, und keinen der unter Euch steigt und auch keine Bergrettungsleut', die, wenn Ihr dann doch - Gott behüt - mal runtersaust, vielleicht noch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen müssen um Euch zu retten. Bedenkt das bitte auf Euren Touren auch mit!
                            Das Bergrettungsgejammere kann ich auch schon nicht mehr hören.

                            Wenns einem bei der Bergrettung zu gefählich ist soll man sich abmelden - so einfach ist das.

                            Mein ehemaliger, leider schon verstorbener Ortsstellenleiter, hat dazu immer gesagt:
                            "Eintritt und Austritt sind freiwillig, dazwischen ist Pflicht."
                            Zuletzt geändert von bergsteirer; 13.07.2010, 08:41.
                            La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
                            [Le Mythe de Sisyphe, Albert Camus, 1942]

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Ja, bin ich etwa lebensmüde?!

                              Zitat von pivo Beitrag anzeigen
                              ps: seltsamerweise erlebe ich solche sachen nur in österreich. und ihren senf geben da auch nur österreicher oder deutsche ab. weder in italien, noch in frankreich kümmern sich andere so liebevoll um uns (dortn tat ichs gar verstehn, in slo leider nicht.).
                              Guter Punkt -- scheinbar leben Italiener und Franzosen im Gegensatz zu Deutschen und Österreichern noch ihre Eigenverantwortung. Bei den Schweizern verhindert sicher die vorherrschende gute Erziehung, jemand anderen ob mangelnder Ausrüstung zu kritisieren. (Und die Rega will ja auch leben... )

                              Gruß, Martin

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