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"roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

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  • "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

    Hallo
    Habe einen Artikel darüber von Heinz Zack gefunden über die Methode mit Grigri. http://www.bergundsteigen.at/file.ph...oklettern).pdf
    Formhalber: "Ja nicht nachmachen!!!"
    Ich überleg mir ein Grigri zu besorgen und entsprechend zu modifizieren. (Habs bis heut nicht geschafft mehr als den HMS und 8er als meine einzigen Sicherungsapparate zu verwenden)

    Welche Methoden gibt es noch, ausser mit komplizierten Sicherungsapparaten?
    Irgendwann hab ich einmal was von "Yosemite Rope Solo" gehört, es muss doch auch eine Technik aus dem Alpenraum geben bevor es den Soloisten oder das Grigri gegeben hat.

    Wer kennt sich mit seilgesicherten Soloklettereien gut aus und kann darüber berichten und vielleicht hilfreiche Ratschläge geben? Weiters wäre ich für Literaturempfehlungen darüber sehr dankbar.
    lg
    ich weis das ich nichts weis

  • #2
    AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

    googlen nach "roped solo site:www.gipfeltreffen.at" spuckt doch ohnehin bereits einiges aus...

    Kommentar


    • #3
      AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

      Zitat von mash Beitrag anzeigen
      googlen nach "roped solo site:www.gipfeltreffen.at" spuckt doch ohnehin bereits einiges aus...
      oh
      Dankeschön.
      Einige ganz gute inputs dazu erhalten.
      Was mir an der von Heinz Zacks beschriebener Methode aufgefallen ist, er bindet sich mit einem Seilstück ins Grigri. Bei meinen zwar seltenen Tope rope solos mache ich das auch (mit shunt, Formhalber: "um Gottes Willen ja nicht nachmachen!!!")
      Die Problematik bei der Grigrivariante sehe ich wenn irgendetwas aussergewönliches eintritt. Z.B. der Backupknoten zu kurz gelegt wird und man keine Hand frei hat ihn zu lösen, bzw der Einlauf des Seiles überhaupt klemmt und man hat keine Hand frei.
      Wie kann man sich den Seilzug vorstellen? Extrem oder gerade noch vertretbar.
      Wie stark wird der Seilzug am Ende einer Seillänge wo ja praktisch das gesamte Seilgewicht zusätzlich runterzieht.
      Funktioniert die Grigrivariante auch mit moderneren Apparaten als das Grigri evt. besser/leichter?
      Interessieren würden mich auch Erfahrungen speziell in Mehrseillängenrouten.
      lg
      ich weis das ich nichts weis

      Kommentar


      • #4
        AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

        Serwas!

        Mash hat recht, dazu gibts auf GT bereits einige Threads ...

        Was hast denn vor? : - ich nehm jetzt mal an vorsteigen.

        Das PDF (kannte ich nicht - danke!) stellt die mMn. praktikabelste Methode sehr gut dar find ich,
        auch die Hinweise kann ich gut nachvollziehen. Du musst dich halt langsam herantasten, in leichtem Gelände üben bis dein "System" gut zusammenspielt.
        Dir ist schon klar, dass du i.d.R. jede SL ein mal aufsteigst und einmal abseilst?
        D.h für 50m gehen da schon mal 1,5 Stunden drauf - wennst flott bist.

        Die größten Unterschiede in der Technik liegen bei der Bremse.
        Silent Partner etc. sind schwer zu bekommen, teuer, laufen nicht besonders ...
        dafür kannst du den Silent Partner in Europa sehr gut weiterverkaufen, die Leute zahlen dir Liebhaberpreise fern jeder Realität.

        Edit: es (gab) mal eine Seite die so ziemlich jedes obskure Klettergraffel mit Bildern und Beschreibung hatte:
        http://storrick.cnchost.com/Vertical...icalHome.shtml
        Leider ist die nicht (mehr) erreichbar.
        Edit²: ich hab da noch was für Dich

        Ah ja, aus der Sicht von Versicherern etc. ist das Ganze grob fahrlässig bzw. auf einer Stufe mit Free Solo, insbesonders mit dem abgefeilten Grigri.
        Ich hoffe es passiert nix bzw. du hast keine Angehörigen wenn was passiert ...
        Zuletzt geändert von pingus; 30.06.2010, 18:19.

        Kommentar


        • #5
          AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

          Zitat von pingus Beitrag anzeigen
          Serwas!

          Mash hat recht, dazu gibts auf GT bereits einige Threads ...

          Was hast denn vor? : - ich nehm jetzt mal an vorsteigen.

          Das PDF (kannte ich nicht - danke!) stellt die mMn. praktikabelste Methode sehr gut dar find ich,
          auch die Hinweise kann ich gut nachvollziehen. Du musst dich halt langsam herantasten, in leichtem Gelände üben bis dein "System" gut zusammenspielt.
          Dir ist schon klar, dass du i.d.R. jede SL ein mal aufsteigst und einmal abseilst?
          D.h für 50m gehen da schon mal 1,5 Stunden drauf - wennst flott bist.

          Die größten Unterschiede in der Technik liegen bei der Bremse.
          Silent Partner etc. sind schwer zu bekommen, teuer, laufen nicht besonders ...
          dafür kannst du den Silent Partner in Europa sehr gut weiterverkaufen, die Leute zahlen dir Liebhaberpreise fern jeder Realität.

          Edit: es (gab) mal eine Seite die so ziemlich jedes obskure Klettergraffel mit Bildern und Beschreibung hatte:
          http://storrick.cnchost.com/Vertical...icalHome.shtml
          Leider ist die nicht (mehr) erreichbar.
          Edit²: ich hab da noch was für Dich

          Ah ja, aus der Sicht von Versicherern etc. ist das Ganze grob fahrlässig bzw. auf einer Stufe mit Free Solo, insbesonders mit dem abgefeilten Grigri.
          Ich hoffe es passiert nix bzw. du hast keine Angehörigen wenn was passiert ...
          Hallo
          Danke für die links!
          Es würden mich einige Sachen solo interessieren, und ich stelle mir diese Kletterform recht nett vor wenn man mal allein geht und nicht stressig von einer Tour zur nächsten hetzen will. Hin und wieder springen ja auch die partnerlichen "Sicherungsmaschinen" ab, dann braucht man eben mechanische Alternativen
          Anfänger bin ich übrigens nicht, ein paar Jahrzehnte Klettererfahrung bring ich schon mit um die Sache halbwegs einschätzen zu können. Nur ein seilgesichertes Solo im Vorstieg hab ich noch nie probiert und Grigri hab ich auch noch nie verwendet

          Das mehr an Gefährlichkeit beim Stürzen gegenüber klettern mit Sicherungspartner seh ich jetzt eigentlich nicht unbedingt, sofern der Grigri das hält was er verspricht. Ein Stand darf sowieso nie brechen und der Fangstoß durch die nichtdynamische Bremswirkung des Grigri ließe sich ja mit Seilbremse oder einem eingeschaltetem Gewicht dynamisch machen.
          Mir ist schon klar dass ich das System einigemale austesten muss bis es für mich auch für einen mehrseillängen Alleingang passt.
          Meine Frage rührt auch daher dass ich mich viele Jahre gegen Grigris und ähnlichen Apparaturen erfolgreich gewehrt hab und zum Soloklettern muss ich mir jetzt eins kaufen und sogar dran herumfeilen
          lg
          Zuletzt geändert von :-)hansi; 30.06.2010, 19:01.
          ich weis das ich nichts weis

          Kommentar


          • #6
            AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

            .. es sollt natürlich "zwei mal auf und ein mal ab" heissen ...

            Das GriGri ist übrigends ein Biest, u.a. weil es die Faulheit unterstützt und die Meisten es falsch handhaben.
            (an die Sinnnlose-Diplomarbeiten-Umfragen-Heinis: des wär doch was für a empirische Studie!)
            Aber als Bremse im Solo ist das eh irrelevant.

            Es ging mir im übrigen net darum dir zu unterstellen, dassd di net auskennst - i was scho werst bist -
            und auch net, dass die Methode sooooo viiiiiiel gefähärlicher is.
            Sondern wie es Dritte, Unbeteiligte die einem das Leben ganz schön versauen können sehen.

            Wennst kein neues GriGri feilen willst könntest ja auch ein Gebrauchtes nehmen?
            Zuletzt geändert von pingus; 30.06.2010, 19:22.

            Kommentar


            • #7
              AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Was mir an der von Heinz Zacks beschriebener Methode aufgefallen ist, er bindet sich mit einem Seilstück ins Grigri.
              ich hab da ein bisserl das problem, dass ich den kollegen zack zwar für einen ausgesprochen begnadeten und erfahrenen fotografen, alpinisten und auch slackliner halte, ihn aber leider trotzdem nicht als völlig unfehlbar ansehen will. in diesem sinne habe ich mich über seinen artikel auch wirklich sehr gefreut, weil er damit endlich eine vernünftige und seriöse diskussion eröffnet, aber in allen punkten stimme ich ihm leider trotzdem nicht zur gänze zu.

              ganz konkret glaube ich also, dass die idee einer solchen dünnen dynema-mischgewebe-schlinge ursprünglich eher als zusätzliche redundante sicherungsmöglichkeit verstanden wurde, weil man ja durch die entsprechende öffung eines grigri od. einer seilklemme einfach keinen zweiten karabiner gegengleich einhängen kann (siehe zb: http://www.rockclimbing.com/Articles..._many_675.html). dass man aber schließlich, so wie das heinz zak in seinem artikel vorschlägt, auf den karabiner hier ganz verzichtet und nur mehr textile verbindungen ohne weitere redundanz nutzt, gefällt mir persönlich eher nicht so gut.

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Die Problematik bei der Grigrivariante sehe ich wenn irgendetwas aussergewönliches eintritt. Z.B. der Backupknoten zu kurz gelegt wird und man keine Hand frei hat ihn zu lösen, bzw der Einlauf des Seiles überhaupt klemmt und man hat keine Hand frei.
              so was ist mein normaln klettern auch ziemlich ungut -- wenn man bspw. einfach keine möglichkeit mehr sieht, den sicherungspunkt unmittelbar vor seiner nase noch irgendwie zu klinken!

              na, das ist vielleicht ein bisserl übertrieben, aber im wesentlichen würde ich die entsprechenden notwendigen handgriffe, sowohl beim vorstieg mit grigri, als auch beim der top-rope-variante mit diesem gerät (dh. im gegensatz zur klemme regelmäßiges manuelles seileinziehen), durchaus mit den zusätzlichen mühen des einhängens beim sportklettern vergleichen.

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Wie kann man sich den Seilzug vorstellen? Extrem oder gerade noch vertretbar.
              das hängt leider sehr stark vom verwendeten seil ab!

              wenn's zu leicht läuft, stehen die chancen eines zuverlässigen blockierens im sturzfall leider eher nicht besonders gut!

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Wie stark wird der Seilzug am Ende einer Seillänge wo ja praktisch das gesamte Seilgewicht zusätzlich runterzieht.
              meinem gefühl nach ist das normalerweise in der praxis (dank seilreibungreibung und co.) kein so großes problem. sinnvoll ist es allerdings tlw. trotzdem zwischendurch manchmal mastwürfe in die exen zu machen, um das seil zusätzlich zu fixieren. letzters mach ich eher in der top-rope-variante häufig, zb. beim putzen von routen, weil dann nicht ständig das ganze seil über irgendwelche kanten scheuert und übermäßige dehnung besser kontrolliert werden kann.

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Funktioniert die Grigrivariante auch mit moderneren Apparaten als das Grigri evt. besser/leichter?
              ich habe zumindest einige berichte gelesen, wonach das Edelrid Eddy in diesem zusammenhang evtl. besser funktionieren dürfte. (siehe: link weiter oben).

              ich benutze weiterhin ein völlig unmodifiziertes grigri. wenns't dich lang genug mit dieser technik spielst, kommst drauf, dass eine eingeklemmte zusätzliche dünne bandschlinge zum hochspannen über die schulter genügt, um diese technik prinzipiell zu praktizieren. und in genau dieser weise, dh. als notlösung bzw. rettungsbehelf, kommt sie mir fast am wichtigsten vor.

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Interessieren würden mich auch Erfahrungen speziell in Mehrseillängenrouten.
              ja -- auch das geht! -- am höhepunkt meiner entsprechenden spielereien/spinnereien bin ich im gesäuse durchaus auch routen mit mehr als 20 seillängen auf diese weise geklettert. man findet halt leider im alpinen umfeld wenige routen, wo die absicherung wirklich derart entgegenkommend gestaltet ist, dass sich diese technik seriös nutzen lässt. ich bin mir jedenfalls sicher, dass andere kollegen in dieser frage einfach feststellen würden, dass sie die entsprechenden schwierigkeiten lieber gleich völlig frei klettern. ich hab da halt immer ziemliche bedenken, weil ich um meine ständigen fehler und unvorhergesehen missgeschicke ein bisserl zu gut bescheid weiß. das bleibt allerdings auch beim roped-solo-klettern ein ziemliches problem, weil man ja leider kein zweites paar wachsamer augen neben sich hat und ständig ziemlich komplizierte umbauten und seilmanöver ganz allein bewältigen muss. allerdings ist es natürlich wirklich eine tolle erfahrung, derart einmal was größeres geschafft zu haben! ich hab's immer irgendwie als etwas ganz tolles empfunden, wenn man wirklich gar nichts mehr -- keine verantwortung und kein hoffen -- auf irgend jemanden anderen schieben kann, sondern wirklich ganz alleine den weg dort rauf selber durchziehen muss...

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Anfänger bin ich übrigens nicht, ein paar Jahrzehnte Klettererfahrung bring ich schon mit um die Sache halbwegs einschätzen zu können. Nur ein seilgesichertes Solo im Vorstieg hab ich noch nie probiert und Grigri hab ich auch noch nie verwendet
              ich denke, dass man beim solieren mit dem grigri eh sehr schnell ein gutes gefühl für die wichtigsten eigenheiten dieses geräts bekommt. wenn man sich damit einmal selber wo ablässt bekommt man sehr schnell mit, wie wichtig die rolle der bremshand ist bzw. wie problemtisch die rückkoppelung des freigabehebels wirken kann. andererseits ist es auch wirklich toll, wie viel man mit diesem gerät machen kann bzw. wie wenig (tlw. nicht ganz gefährliche) umbauten dabei etwa beim selbstgesicherten top-rope-klettern nötig sind.

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Das mehr an Gefährlichkeit beim Stürzen gegenüber klettern mit Sicherungspartner seh ich jetzt eigentlich nicht unbedingt, sofern der Grigri das hält was er verspricht. Ein Stand darf sowieso nie brechen und der Fangstoß durch die nichtdynamische Bremswirkung des Grigri ließe sich ja mit Seilbremse oder einem eingeschaltetem Gewicht dynamisch machen.
              naja -- es ist halt evtl. auch niemand in der nähe, der dir ggf helfen könnte -- und sei's nur, um bspw. die lange haarpracht wieder einmal irgendwo freinhängend aus dem gerät raus zu bekommen, od.ä.

              Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
              Mir ist schon klar dass ich das System einigemale austesten muss bis es für mich auch für einen mehrseillängen Alleingang passt.
              Meine Frage rührt auch daher dass ich mich viele Jahre gegen Grigris und ähnlichen Apparaturen erfolgreich gewehrt hab und zum Soloklettern muss ich mir jetzt eins kaufen und sogar dran herumfeilen
              ich verwende normalerweise zum sichern eines vorsteigenden auch lieber tuber. nur zum einholen/ablassen beim top-ropen ist mir mittlerweile der grigri lieber. auch das rumfeilen habe ich bisher unterlassen, obwohl's vielleicht danach wirklich leichter laufen könnte...
              Zuletzt geändert von mash; 30.06.2010, 21:27.

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              • #8
                AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                Zitat von pingus Beitrag anzeigen
                .. .
                Wennst kein neues GriGri feilen willst könntest ja auch ein Gebrauchtes nehmen?
                Hat jemand so ein Teil was er mir mal ein Wochenende zum testen borgen könnte?
                Das wär super!
                lg
                ich weis das ich nichts weis

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                • #9
                  AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                  Zitat von mash Beitrag anzeigen
                  .......
                  Lieber mash
                  Vielen Dank für diese ausgesprochen sehr wertvollen Informationen!
                  Ich freu mich schon auf kommendes Wochenende, da werd ich austesten
                  Konkret die Einbindung ins Grigri, die ich aber wesentlich empfinde hab ich jetzt aber leider noch nicht ganz verstanden.
                  Benutzt Du 2 Karabiener und ein Seilstück im Anseilpunkt?
                  spontane Idee wäre ein mini Handschraubbarer Stahlkarabiner am Anseilpunkt und danach eine Einfachseilschlaufe durchs Grigri. Aber hängts dann nicht zu weit oben? Für einen reibungslosen Seildurchlauf?
                  Danke! und
                  Viele liebe Grüsse
                  Zuletzt geändert von :-)hansi; 30.06.2010, 22:52.
                  ich weis das ich nichts weis

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                    Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                    Konkret die Einbindung ins Grigri, die ich aber wesentlich empfinde hab ich jetzt aber leider noch nicht ganz verstanden.
                    Benutzt Du 2 Karabiener und ein Seilstück im Anseilpunkt?
                    spontane Idee wäre ein mini Handschraubbarer Stahlkarabiner am Anseilpunkt und danach eine Einfachseilschlaufe durchs Grigri. Aber hängts dann nicht zu weit oben? Für einen reibungslosen Seildurchlauf?
                    mit worten ist das natürlich alles immer nur sehr schwer zu beschreiben. ich kann dir vermutlich auch nur ein paar weitere stichworte und hinweise zuwerfen, aus denen du dir dann letztlich selbst eine vernünftige lösung zusammenreimen musst.

                    ich würde an der normalen verwendungsweise des grigri so wenig wie möglich ändern. d.h. er gehört im wesentlichen einfach mit einem ovalen schraubkarabiner in die einbindeschlaufe, so wie es die bedienungsanleitung empfiehlt.

                    der wesentliche unterschied zwischen der normalen anwendung, der top-rope- und der roped-solo-vorstiegs-verwendung liegt in der richtung, in die das seil läuft. bei den ersten beiden verwendungsweisen, laufen beide seilenden aus dem gerät zum körper bzw. nach oben, in der roped-solo-verion vom körper weg bzw. nach unten -- d.h. das gerät wird um 180° verdreht in den karabiner bzw. an die einbindeschlaufe gehängt.

                    das gerät ist so konstruiert, dass es im grunde nur eine öffnung gibt, durch die man diesen zentralen karabiner fädeln kann. die entsprechende öffung ist allerdings auch derart eng bemessen, dass man leider keinen zweiten zusätzlichen karabiner parallel dazu unterbringen kann. da aber unerwartete querbelastungen auf diesen bei der roped-solo-verwendung leider nicht völlig ausgeschlossen werden können, bildet diese schwachstelle ein ernsthaftes problem. deshalb sind manche anwender auf den gedenken verfallen, zusätzlich zu dieser zentralen verbindung auch noch eine dünne bandschlinge als zusätzliche reserve einzufädeln. heinz zack schlägt allerdings überhaupt vor, möglichen querbelastungen auf den zentralen karabiner völlig aus dem weg zu gehen, in dem nur mehr eine flexible verbindung geknüpft wird (darüber, wie sich bandschlingenmaterial im zusammenspiel mit den relativ scharfen kanten des geräts tatsächlich bewährt, ist seinem beitrag leider nicht sehr viel zu entnehmen)

                    so viel zur grundsätzlichen fixierung, die der belastung im falle eines sturzes unbedingt standhalten muss.

                    für das klettern am von oben fixierten seil ist auch weiter nichts nötig (dazu wird das gerät übrigens nichteimal verdreht eingehängt!). man muss nur ständig das seil einfach selbst immer wieder ein stück weit einholen, was beim klettern an seilklemmen nicht notwendig ist (dafür kann man sich auf diese weise jederzeit wieder kontrolliert ablassen, ohne irgendetwas umbauen zu müssen).

                    wenn man allerdings mit diesem gerät im vorstieg selbstgesichert klettern will, ist ein weiters wichtiges problem zu lösen: das grigri reagiert ziemlich empfindlich auf die richtung des auslaufenden seils -- es muss also sichergestellt werden, dass das gerät parallel zum körper nach oben gespannt wird. das löst man gewöhnlich einerseits mit einer schlinge um die schulter bzw. einen zusätzlichen brustgurt zur fixierung am körper, aber es muss natürlich auch am grigri ein entsprechender halt geschaffen werden. es gibt dazu verschiedene möglichkeiten. meistens wird im kunststoff des geräts eine entsprechende bohrung vorgenommen. prinzipiell reicht aber auch irgend ein dünnens stück draht, kevlar-schnur od. ähnliches, das man neben dem seil direkt beim zentralen gelenk des grigri miteinklemmt. natürlich darf diese zusatz das seil nicht im fluß behindern od. dieses verletzten und dem bremsmechanismus darf es auch nicht im weg stehen! das prinzip ist aber ausgesprochen einfach und funktioniert grundsätzlich auch völlig ohne modifikation des grigri.

                    vielleicht kannst du folgendem bild das wesentliche entnehmen (...und nicht nur meinen äußerst unvorteilhaften körperumfang):

                    IMG_6012.JPG

                    ich hoffe, du kannst ein bisserl was damit anfangen...

                    und pass auf dich auf beim rumprobieren!
                    Zuletzt geändert von mash; 01.07.2010, 02:13.

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                    • #11
                      AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                      Zitat von mash Beitrag anzeigen
                      (...und nicht nur meinen äußerst unvorteilhaften körperumfang)
                      [ATTACH]297638[/ATTACH]
                      geh, des is a Gösser-Muskel!

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                      • #12
                        AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                        Zitat von mash Beitrag anzeigen
                        ...
                        ich hoffe, du kannst ein bisserl was damit anfangen...
                        ...
                        Hallo
                        Damit kann ich sogar sehr viel anfangen. Vielen Dank!
                        Ein Bild sagt doch mehr als Worte.
                        Kann ich zum Foto ergänzend festhalten das Bild stellt die Momentaufnahme beim Start/Wegklettern dar, wobei das im Grigri unten auslaufende Seil fix am Stand befestigt wird und das oben im Grigri einlaufende Seil frei nach unten hängt.
                        Deine Lösung, also ohne Modifikation des Grigri gefällt mir übrigens sehr gut, auch die Lösung mit dem Kevlarband das man neben dem Seil direkt beim zentralen Gelenk des Grigri einlegt gefällt mir viel besser als der Pfusch mit den Bohrungen durch den Kunststoffbügel. Man könnte die von Dir vorgestellte Halteschlinge dann sogar als Selbstsicherung verwenden sofern es erforderlich wäre, entgegen könnten die Bohrungen im Kunststoffteil bei einer apruppten Bewegung ausreißen und das Grigri in eine bedenkliche Position kippen lassen, was ich mir in einer ausgesetzten wackeligen Kletterposition äusserst unangenehm vorstelle.
                        Kopfzerbrechen bereitet mir jetzt nur noch das handling mit den Backupknoten. Der mögliche Fall eines Seilmantelrisses dürfte bei der Grigrivariante katastrophal sein, da es zu einem Komplettausfall des primären Sicherungssystem führen würde und man an dem sich abschälenden Seilmantel hinabrutscht.
                        Ich stelle mir im Fall eines Sturzes auch eine freihängende Backupschlinge günstiger vor als eine in die Materialschlaufe vom Klettergurt zu knapp eingehängte. Letztere würde unter Umständen bewirken, dass der Richtung Grigrieinlauf fahrende Backupknoten über die Materialschlaufe den gesamten Klettergurt verdreht, dabei möglicherweise den Karabiner querstellt, sowie auch Kräfte an der Halteschlinge bewirkt, die man ja relativ eng um den Körper tragen muss.
                        Also heut abend wird dieses Teil jedenfalls einmal eingekauft und am Baum im Garten ausprobiert
                        Ich sehe jetzt schon sehr gespannt einem mir bisher neuen Betätigungsfeld mit hohem ausbaufähigen Potential entgegen und auch die Vorstellung einmal spontan alleine in ein weiter entferntes Klettergebiet zu fahren reizt. Auch für die Erschließungsarbeit neuer Touren seh ich mit dieser Solovariante ein breites Anwendungsspektrum.
                        Als Nachteil gegenüber dem Klettern in Zweierseilschaft, sehe ich ein weit höheres und anspruchsvolleres Maß an Konzentration auf das Sicherungsmanagement was natürlich die Konzentration auf das Klettern selbst zwangsläufig verringert und ein freies Klettern an der Leistungsgrenze einschränkt.
                        lg
                        ich weis das ich nichts weis

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                          diesmal nur ganz kurz, weil ich leider mit anderer arbeit völlig eingedeckt bin!

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Kann ich zum Foto ergänzend festhalten das Bild stellt die Momentaufnahme beim Start/Wegklettern dar, wobei das im Grigri unten auslaufende Seil fix am Stand befestigt wird und das oben im Grigri einlaufende Seil frei nach unten hängt.
                          ja -- stimmt prinzipiell!

                          ich würde nur das einlaufende seil nicht völlig frei nach unten hängen lassen, sondern nur eine schleife von ca. 10m. dort würde ich einn backupknoten anbringen und diesen mit schraubkarabiner wieder an der einbindeschlaufe fixieren.

                          neben der zusätzlichen sicherheit, die ein derartiges vorgehen bietet, hat es seinen grund darin, dass man kaum mehr von der stelle kommt, wenn das einlaufende seil zu schwer wird! das grigri verstärkt diese last ganz analog zur funktion der bremshand bei normaler verwendung. es gibt in diesem zusammenahng allerdings auch eine andere lösungsmöglichkeit: das auszugebende seil kann im rucksack od.ä. beim kletter direkt mitgeschleppt werden.

                          die backupschleifen haben leider beim alpinen einsatz den recht problematischen nebeneffekt, dass sie ziemlich viel schotter- und steinschlag auslösen können...

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Deine Lösung, also ohne Modifikation des Grigri gefällt mir übrigens sehr gut, auch die Lösung mit dem Kevlarband das man neben dem Seil direkt beim zentralen Gelenk des Grigri einlegt gefällt mir viel besser als der Pfusch mit den Bohrungen durch den Kunststoffbügel. Man könnte die von Dir vorgestellte Halteschlinge dann sogar als Selbstsicherung verwenden sofern es erforderlich wäre, entgegen könnten die Bohrungen im Kunststoffteil bei einer apruppten Bewegung ausreißen und das Grigri in eine bedenkliche Position kippen lassen, was ich mir in einer ausgesetzten wackeligen Kletterposition äusserst unangenehm vorstelle.
                          wie gesagt, da geht's mehr ums prinzipielle verständnis der funktionsweise, weniger um die improvisatioskünste bei der umsetzung.

                          du darfst diese schlinge nur keinesfalls im sinne einer zusätzlichen "selbstsicherung", tragenden vebindung od.ä. missverstehen! wenn sie im sturzfalle nachgeben od. reißen würde, wäre das sogar wesentlich besser. damit das grigri nämlich wirklich ideal funktioniert, muss es sich eigentlich völlig frei bewegen können. mit dem hochspannen schänkt man diese freiheit aber leider notgedrungen bereits deutlich ein.

                          diese problematik der richtungsabhängigkeit, aber auch die zusätzliche verletzungsgefahr durch die schlinge, führt dazu, dass man sich bei all diesen selbstsicherungstechniken unbedingt vor stürzen mit dem kopf voraus hüten sollte!!!

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Der mögliche Fall eines Seilmantelrisses dürfte bei der Grigrivariante katastrophal sein, da es zu einem Komplettausfall des primären Sicherungssystem führen würde und man an dem sich abschälenden Seilmantel hinabrutscht.
                          diesen fall halte ich persönlich für weitestgehend vernachlässigbar unwahrscheinlich, ansonsten würde man dieses gerät sicher auch nicht ganz so selbstverständlich zum normalen sichern einsetzen!

                          derartige verletzungen des seilmantels treten viel eher bei steigklemmen mit kleinen zacken im blockiermechanismus auf. das grigri hat aber keine solchen zacken. bei sehr hohen belastungen rutsch das seil sogar ein klein wenig durch das gerät, was allerdings eher nur als höchst willkommene zusätzliche dynamik zu werten ist.

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Ich stelle mir im Fall eines Sturzes auch eine freihängende Backupschlinge günstiger vor als eine in die Materialschlaufe vom Klettergurt zu knapp eingehängte.
                          vergiss die materialschlinge zu diesem zusammenhang! -- die hält nämlich im bedarfsfall den auftretenden kräften sicher nicht stand!

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Letztere würde unter Umständen bewirken, dass der Richtung Grigrieinlauf fahrende Backupknoten über die Materialschlaufe den gesamten Klettergurt verdreht, dabei möglicherweise den Karabiner querstellt, sowie auch Kräfte an der Halteschlinge bewirkt, die man ja relativ eng um den Körper tragen muss.
                          wie gesagt -- zu diesem zweck einfach die einbindeschlaufe verwenden! das ist der einzige platz am gurt, der für solche belastungsszenarien konzipiert ist.

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Also heut abend wird dieses Teil jedenfalls einmal eingekauft und am Baum im Garten ausprobiert
                          Ich sehe jetzt schon sehr gespannt einem mir bisher neuen Betätigungsfeld mit hohem ausbaufähigen Potential entgegen und auch die Vorstellung einmal spontan alleine in ein weiter entferntes Klettergebiet zu fahren reizt. Auch für die Erschließungsarbeit neuer Touren seh ich mit dieser Solovariante ein breites Anwendungsspektrum.
                          ich hoffe, du erwartest dir nicht zu viel. eine wertvolle erfahrung bzw. bereicherung der betätigungsmöglichkeiten bzw. nützlicher improvistaionsgrundlagen ist es aber auf alle fälle.

                          Zitat von :-)hansi Beitrag anzeigen
                          Als Nachteil gegenüber dem Klettern in Zweierseilschaft, sehe ich ein weit höheres und anspruchsvolleres Maß an Konzentration auf das Sicherungsmanagement was natürlich die Konzentration auf das Klettern selbst zwangsläufig verringert und ein freies Klettern an der Leistungsgrenze einschränkt.
                          ja, dass ist wirklich ein ganz besonders wichtiger punkt. speziell bei den umbauten an den ständen ist man ziemlich auf sich selbst gestellt und darf wirklich keine dummen fehler machen (z.b. die laufrichtung des seils im grigri verwechseln... = immer testen!)

                          ich hoffe, du lässt dir genügend zeit, um das ganze schritt für schritt weiter zu pefektionieren und für dich und deine erfordernisse möglichst zu optimieren!

                          viel spaß!

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                          • #14
                            AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                            ich benutze als gerät das eddy - muß nicht modifiziert werden sondern hängt einfach.
                            hält auch kopfüber...

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: "roped solo" (solo seilgesichert frei-klettern)

                              Zitat von madmax Beitrag anzeigen
                              ich benutze als gerät das eddy - muß nicht modifiziert werden sondern hängt einfach.
                              hält auch kopfüber...
                              Hallo
                              Wer und/oder was ist eddy??
                              Bitte um Aufklärung!
                              lg
                              Zuletzt geändert von :-)hansi; 06.07.2010, 21:12.
                              ich weis das ich nichts weis

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