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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Notbiwak good practice?

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  • Notbiwak good practice?

    wenn ich weitere Wege durch die Berge beschreite, habe ich gewöhnlicherweise Material für eine sichere Übernachtung bei mir

    ich spreche von Weitwandern bis versicherter Klettersteig 2

    da ich auch gerne mal den hellen tag bis zuletzt ausnutze und es, auch, aus gesundheitlich gründen für mich plötzlich manchmal besser ist zu rasten(biwak) als unausbalanciert den Weg fortzusetzen interessiert mich folgendes.

    Wie verhalte ich mich richtig um keinesfalls eine Bergrettungsaktion auszulösen?

    danke für eure Einschätzung
    so weit woar i no nie

  • #2
    AW: Notbiwak good practice?

    einfach nicht die bergrettung anrufen?

    sollange dein biwaksack nicht mit einem fetten "help" nach oben zeigt, wird schon keiner kommen. bei einigen säcken ist ja ein "help" schriftzug aufgedruckt. weiters würde ich in deinem fall auch einen schlafsack überlegen.
    Zuletzt geändert von gerhardg; 03.05.2009, 19:34.

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    • #3
      AW: Notbiwak good practice?

      Wenn dich keiner vermisst und du dich nicht um Hilfe bemühst, wird es kaum eine Rettungsaktion geben.
      "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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      • #4
        AW: Notbiwak good practice?

        habe mir sagen lassen, so sich ein bewegtes licht stoppt, könnt´s schon sein das sich wer drum kümmert,

        was spricht hier die erfahrung, verstecken geht nicht immer, wandere ja mit wohnzimmer

        ;o)
        so weit woar i no nie

        Kommentar


        • #5
          AW: Notbiwak good practice?

          Mich haben sie noch nicht einmal gefragt, was ich 2000Hm über dem Tal mit sehr leichtem Gepäck abends mache. Erst recht hat sich noch niemand darum gekümmert, was ich mit meiner Stirnlampe im Biwak veranstalte. Nur das alpine Notsignal sollte es versehentlich nicht werden.
          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

          Kommentar


          • #6
            AW: Notbiwak good practice?

            notsignal wird´s wohl nicht werden, ausser das flybook hat an schlechten seitnaufbau

            also so a grüne goodpersonmovingled brauch ma noch nicht

            wollte dieses risiko nur ausschliessen, vernachlässige ja so ich alleine unterwegs bin einige dinglichkeiten, wie eintragungen und zielangaben

            erfahrungen interessieren mich immer

            :@)
            so weit woar i no nie

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            • #7
              AW: Notbiwak best practice?

              na und was hattest du dort gemacht?
              so weit woar i no nie

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              • #8
                AW: Notbiwak good practice?

                So kanns laufen mit den Lichtzeichen (Auszug BRK 20.06.07)

                Lichtzeichen am Hochstaufen im Bereich des Goldtropf-Wandbuches lösten in der Nacht zum Mittwoch einen Bergwacht-Einsatz aus. Zwei einheimische Kletterer wollten bei sternenklarer Nacht am Staufen biwakieren, wobei das Licht ihrer Lampen vom Tal aus beobachtet und bei Polizei und Rettungsleitstelle gemeldet wurde.
                Der gegen 23 Uhr alarmierte Bergwacht-Einsatzleiter versuchte zunächst, mit einer Lampe vom Tal aus Kontakt zu den vermeintlich in Bergnot geratenen Kletterern aufzunehmen. Nachdem seine Signale am Anfang beantwortet wurden, erlöschten die Lichtzeichen plötzlich. Da nicht klar war, ob nun wirklich jemand Hilfe braucht, stiegen drei Bergwacht-Helfer bis zur vermeintlichen Einsatzstelle auf, wo sie gegen 1 Uhr eintrafen und die beiden Bergsteiger bei bester Gesundheit vorfanden. Der Einsatz endete für die Retter nach dem Abstieg kurz nach 2 Uhr im Tal.
                Die Bergwacht bittet biwakierende Bergsteiger, kurz telefonisch bei der Polizei Bescheid zu geben, wenn sie feststellen, dass Einsatzkräfte vom Tal aus versuchen, entsprechend dem Alpinen Notsignal Kontakt aufzunehmen. Das Alpine Notsignal: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen, bis jemand antwortet oder Hilfe eintrifft. Das Antwortsignal der Helfer für eingeleitete Rettungsmaßnahmen setzt sich aus Licht-, Laut- oder Winkzeichen zusammen, die dreimal in der Minute, also alle 20 Sekunden auftreten.

                Geplantes Biwakieren und nächtliche Touren am Berg sollten bei Möglichkeit bereits im Vorfeld bei Polizei oder Bergwacht gemeldet werden, um den Helfern unnötige zeitintensive Nachforschungsarbeit bei Lichtzeichen-Sichtungen zu ersparen.

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                • #9
                  AW: Notbiwak best practice?

                  inetwa das meinte ich

                  danke für den hint
                  so weit woar i no nie

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                  • #10
                    AW: Notbiwak good practice?

                    Zitat von auon Beitrag anzeigen
                    ....................
                    Wie verhalte ich mich richtig um keinesfalls eine Bergrettungsaktion auszulösen?
                    Also ich würde ins Auto eine Info legen mit "Retour am XXtag", weil manchmal wegen eines einsamen Autos am "Startparkplatz" von Touren gut gemeint Suchaktionen gestartet werden. Na ja und auch sonst sollte man vermeiden, irgendwie für eine Suchaktion einen Grund zu geben (keine Tagesziele verkünden, wenn man nicht sicher ist, ob man wirklich bis dorthin geht ....)
                    Die meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben.
                    Max Frisch

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Notbiwak good practice?

                      Versehentlich die Bergwacht rufen ist ärgerlich, versehentlich keine Hilfe zu rufen ist tragisch:

                      Der Naturfotograf Carl McCunn wollte fünf Monate abgeschieden im sommerllchen Alaska verbringen. Er hatte auf seine Reise eine Flinte und eine Büchse mitgenommen. Er schoss sich Wild und fing in dem See Fische. Er glaubte, sich so problemlos ernähren zu können. Dann wurde McCunn vom Einbruch des Winters überrascht.

                      Eines Tages tauchte ein Suchflugzeug auf. Der Pilot sagte später aus, er habe McCunn neben seinem Zelt gesehen. Der Fotograf winkte dem Piloten zu. Daraufhin entfernte sich das Suchflugzeug. "Die haben mich wahrscheinllch als einen komischen Kauz abgeschrieben", schrieb McCunn in sein Tagebuch. Er lief nach dem ersten Zeichen gleich zu seinem Zelt, um alles zusammenzupacken. Erst als das Flugzeug nach zwei Schleifen verschwunden war, bemerkte er auf der Rückseite seines Anglerausweises, dass er versehentlich das internationale Zeichen für 'Alles OK.' gemacht hat.

                      Dann brach der Winter ein. Der See fror zu. Der Fotograf begann zu hungern. Er ernährte sich von Resten, die Wölfe und Raben von ihrer Beute übriggelassen hatten.

                      Nach acht Monaten setzten seine Angehörigen in Texas eine Suchaktion in Gang. Schließlich fand man den Vermißten. Neben dem Mann, der nach unsagbaren Entbehrungen seinem Leben selbst ein Ende bereitet hatte, lag ein Tagebuch: "Der Vorrat in meiner Campinglampe geht jetzt zur Neige. Ich habe eben die letzten Zweige in mein Feuer geworfen. Wenn die Asche verglüht, dann werde auch ich kalt werden. Ich habe nicht mehr die Kraft, über die Hügel zu kommen."

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                      • #12
                        AW: Notbiwak good practice?

                        ich hab mittlerweile beides schon selbts erlebt: einen versehentlichen bergrettungseinsatz, der vermutlich von irgendwelchen betrunkenen zeitgenossen unten am badeteich (od. vielleicht doch einem verärgerten jäger) ausgelöst wurde, weil unsere stirnlampen spät abends in der hereinbrechenden hochsommerlichen nacht fälschlicher weise als notsignal interpretierten wurden; aber eben auch ein wirklich ernstes wandbiwak, zwei seillängen unter dem ausstieg in den gesäuse nordwänden, wo uns im telefonat mit den zuständigen bergrettern wirklich höchst hilfreich mut zugesprochen wurde, und ein ganz vernünftiges "aussitzen" der etwas verfahrenen situation gemeinsam vereinbart wurde.

                        in beiden fällen habe ich wirklich nur das positivste über die zuständigen helfer der bergrettung zu berichten!

                        im ersteren fall vor allem auch deshalb, weil sie uns trotz der höchst ungewöhnlichen umstände bzw. der nicht ganz unproblematischen verzögerungen unserer seilschaften gar nicht erst große vorwürfe gemacht haben, sondern es durchaus auch zu respektierten wussten, dass wir wenigstens auch für diesen fall (eben mit stirnlampen u. co.) vernünftig gerüstet waren.
                        für uns selbst war es allerdings trotzdem kein besonders erhebendes gefühl, weil einerseits immer ein wenig die unsicherheit zurück bleibt, ob man mit diesen eigenen nächtlichen exzess nicht evtl. ein tatsächliches notsignal anderer kletterer in den hintergrund rücken lässt, aber auch schon der sichtliche aufwand eines derartigen fehlalarms stimmt natürlich nachdenklich genug.
                        die paar bergrettungsmänner, die uns da als erste vorhut schon oben im wald untergekommen waren, hätten wir ja noch wirklich gerne als trost für ihre vergeblichen mühen ins wirtshaus eingeladen, aber spätestens, als wir dann unten im dorf erleben mussten, wie viele andere helfer da auch noch spät nachts auf den beinen waren, wurde uns leider schnell klar, dass das ausrichten eines derartigen dorffests weit jenseits unserer finanziellen möglichkeiten liegen dürfte!

                        im falle des wandbiwaks in den gesäuse-norwänden, kann ich eigentlich nur berichten, dass es in manchen situationen wirklich wunder wirken kann, wenn da am anderen ende der telefonverbindung ein erfahrener kletterer (hans-peter scheb) einfach nur ganz ruhig und gelassen erklärt, dass das wetter ohnehin fast ideal für eine unerwartete übernachtung dort oben sein dürfte, die letzten paar klettermetter zum ausstieg auch kein ernsthaftes problem mehr darstellen dürften, wenn man am morgen dann endlich wieder die richtige verschneidung erkennen kann, und das ganze ohnehin ganz ruhig und mit ein bisserl geduld abzuwarten wäre.
                        diese kühle sternenklare nacht dort oben, das berauschende nachtleben in gstatterboden in der fern unten verfolgend und den himmelserscheinungen beim langsam wandern zusehen, war wirklich eine ausgesprochen prägende erfahrung, die mir letztlich völlig neue sichtweisen erschlossen hat. als dann allerdings am nächsten morgen -- wir waren zum glück schon wieder aus der wand heraußen -- doch noch noch ein rettungshubschrauber genau dort in den den felswänden aktiv wurde, war es leider nicht mehr die folge unserer nächtlichen eskapaden, sondern auf grund eines deutlich tragischeren unglücks...

                        wie gesagt, in beiden fällen habe ich die ruhige professionalität der leitenden bergretter ausgesprochen zu schätzen gelernt!
                        eine klare und allgemein verbindliche antwort, wie man sich in derartigen fällen nun tatsächlich vorbildlich zu verhalten habe, getraue ich mich aber trotzdem nicht wirklich abzugeben. ich glaube nur, dass es manchmal auch ganz wichtig sein kann, die eigene hysterie, aber natürlich auch die berechtigte sorge um andere bergkameraden, ein wenig einzubremsen und nicht zu sehr einer sensationslüsternen allgmeinen alarmbereitschaft zu überantworten. am eigenen leib zu erleben, welche unerwarteten abenteuer und ausnahmesituationen man mit ein bisserl vorbereitung und erfahrung durchaus auch relativ unbeschadet überstehen kann, sollte man vielmehr auch als ausgesprochen wertvolle bereicherung des bergsteigerlebens zu begreifen lernen.
                        Zuletzt geändert von mash; 03.05.2009, 21:57.

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                        • #13
                          AW: Notbiwak good practice?

                          Hallo,

                          In welcher Route habt's denn da biwakiert im Gesäuse ?

                          LG, Das Wadl
                          7+ geht daweil net, aber sonst alles Paletti ! - Klettern im Höllenthal

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                          • #14
                            AW: Notbiwak good practice?

                            Zitat von Das Wadl Beitrag anzeigen
                            In welcher Route habt's denn da biwakiert im Gesäuse ?
                            "Peternschartenkopf NO" -- also aus heutiger perspektive eigentlich wirklich "ganz was einfaches" für dortige verhältnisse! -- aber halt damals doch noch wirklich verdammt ungewohnt lang für uns...

                            das ist ja überhaupt ein phänomen für sich, dass das bloße raufkommen bei derartigen längeren klettereien oft gar nicht so sehr der geeignet indikator dafür ist, ob man dem geschehen wirklich gewachsen ist, umso mehr aber die dafür benötigte zeit, die plötzlich alle vernünftig nachvollziehbaren erwartungen sprengt...

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Notbiwak good practice?

                              Hallo,

                              Ah ja, ist glaub ich ein IVer oder Ver ?

                              Ja, die Wände dort sind schon recht hoch, aber immer faszinierend ! :up:

                              Hauptsache, dass es gut ausgegangen ist ! :up:

                              LG, Das Wadl
                              7+ geht daweil net, aber sonst alles Paletti ! - Klettern im Höllenthal

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