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Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

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  • Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

    Um (tödliche) Unfälle zu vermeiden, werden auf klassischen Routen und Gipfel Eisenstangen, Drahtseile und Ketten montiert. Schlüsselstellen und heikle Stellen werden abgesichert.

    Auf Routen und Gipfel die mit solchen Sicherungsmittel abgesichert wurden, ist die Zahl der Unfälle merklich gesunken und weitere Todesopfer wurden verhindert.

    Was haltet ihr davon?
    94
    JA - ich bin für Stahlseile und Eisenstifte auf klassischen Routen
    37,23%
    35
    NEIN - ich bin gegen Stahlseile und Eisenstifte auf klassischen Routen
    62,77%
    59
    Zuletzt geändert von Digitalis; 30.09.2008, 20:11.
    Mein Gipfelbuch online auf: www.cyrill.hikr.org

    und: www.cyrill.summitpost.org

  • #2
    AW: Stahlseile und Eisenstifte auf klassischen Routen?

    Zitat von Digitalis Beitrag anzeigen
    Um (tödliche) Unfälle zu vermeiden, werden auf klassischen Routen und Gipfel Eisenstangen, Drahtseile und Ketten montiert. Schlüsselstellen und heikle Stellen werden abgesichert.

    Was haltet ihr davon?
    hm, kommt darauf, an welche Routen davon betroffen sind

    manche Gipfel sind so alpin, einsam und schön, dass die Versicherungen sicher stören
    www.kfc-online.de

    Kommentar


    • #3
      AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

      Sehr gute Idee!!! Ist ja nicht einzusehen das man beim Gipfelsammeln auch noch sein leben aufs Spiel setzt. Wer die Haken und Stangen nicht will kann sie aus lassen, zwingt einen ja keiner.
      Für schwindelerregende Aufgaben: www.seil-biggel.de - wieder online im neuen Gesicht!

      Kommentar


      • #4
        AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

        Zitat von Digitalis Beitrag anzeigen
        ... wurden weitere Todesopfer verhindert.

        Was haltet ihr davon?
        Also, das geht ja gar nicht.

        Im Ernst: wenn es sich um zwanzig meter Drahtseil oder ein paar Eisenklammern handelt, um eine schwierige Stelle zu entschärfen, find ich das voll in Ordnung. Warum sollte man da unnötige Gefährdungen lassen.

        Man sollte es halt nur nicht so weit übertreiben, dass die Sicherungen Bergwanderer zur Unvorsicht einladen. Sicherung klingt ja so, als hätte man sonst nichts zu befürchten. Dann kommen scharenweise die Unerfahrenen an diesen Gipfel, da sonstwo augenfällig nichts geht. Ausserdem macht zuviel Stahl den Reiz einer Tour kaputt. Da kann ich gleich eine Feuertreppe gehen.

        Kommentar


        • #5
          AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

          Bin ganz auf Stefans Seite. Wer die Gefahr sucht, soll Autofahren, aber nicht Bergsteigen. Und im übrigen gehört überall dort, wo "man" nicht raufkommt, ohne runter zu purzeln, ein Klettersteig reingenagelt. Wär' ja echt zu blöd, sich vorher Gedanken zu machen, ob man einer Sache gewachsen ist.

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          • #6
            AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

            Stahlseile und Eisenstifte gehören für mich nicht auf klassische Routen. Eine Ausnahme sind Touren, die durch Gletscherrückgang nicht mehr oder nur noch äußerst schwierig machbar sind. In dem Fall sind Stahlseile und Eisenstifte für mích ein geeignetes Mittel.
            Klettergartenähnlich sollten klassische Routen auf keinen Fall eingebohrt werden. Gebohrte Abseilstände an neuralgischen Punkten hingegen erhöhen die Sicherheit enorm, gerade wenn das Wetter schlechter wird. Zumindest bei beliebteren Touren halte ich das für eine gute Maßnahme. Einsame Touren in den hintersten Winkeln der Alpen sollten meiner Meinung nach aber komplett im Urzustand belassen werden.
            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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            • #7
              AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

              Ja, weil es bei uns Tradition hat, die sich auch bewährt. Es ist auch international üblich, sogar im Yosemite National Park.

              Kommentar


              • #8
                AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                Zitat von Jahn Beitrag anzeigen
                Im Ernst: wenn es sich um zwanzig meter Drahtseil oder ein paar Eisenklammern handelt, um eine schwierige Stelle zu entschärfen, find ich das voll in Ordnung. Warum sollte man da unnötige Gefährdungen lassen.

                Man sollte es halt nur nicht so weit übertreiben, dass die Sicherungen Bergwanderer zur Unvorsicht einladen. Sicherung klingt ja so, als hätte man sonst nichts zu befürchten. Dann kommen scharenweise die Unerfahrenen an diesen Gipfel, da sonstwo augenfällig nichts geht. Ausserdem macht zuviel Stahl den Reiz einer Tour kaputt. Da kann ich gleich eine Feuertreppe gehen.
                Ganz meine Meinung! Jahn hat es auf den Punkt gebracht, weil man soll einerseits nicht jeden auf den Berg lassen aber für die anderen genug Sicherungen einbauen!
                I wanna live on solid rock - Mark Knopfler

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                • #9
                  AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                  Also wir reden hier nicht von Klettersteigen, oder?

                  Auf Kletterrouten haben solche Sachen nichts verloren.

                  Allerdings habe ich nichts gegen Standplatzhaken (in vernünftigem Abstand) einzuwenden.
                  ________________________________

                  Jedermann steht irgendwann vor einem Berg, aber nicht jeder erklimmt ihn.
                  Pavel Kosorin, (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

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                  • #10
                    AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                    Wie man es für gut halten kann, daß alle möglichen Wege ins Gebirge verdrahtet werden, entzieht sich völlig meinem Verständnis.

                    Das Eisen auf den Normalwegen auf Großglockner, Dachstein, diverse 4000er usw. gehört völlig raus.
                    Sie dienen erstens der Geschäftemacherei, und zweitens führen sie zu Unfällen, da Leute raufsteigen, die dort oben nichts verloren haben.

                    Es ist für mich immer wieder erstaunlich, mit welch zweierlei Maß bei uns gemessen wird:

                    Im Gebirge muß alles bis in den letzten Bruchwinkel abgesichert werden, und demnächst wird man nach Drahtseilen durch die Eiger Nordwand verlangen, weil keiner selber schuld sein will und "Sicherheit" ist ja oberstes Gebot.
                    Und auf der anderen Seite soll im Wirtschaftsleben alles privatisiert werden, jeder soll sich um seine eigene Sicherheit (Pension usw.) kümmern.

                    Da stellt sich mir doch die Frage: WAS IST SICHERHEIT ?

                    Wenn man sich auf den Dachstein am Drahtseil hinauframpft und dabei schon die dritte Windel vollgeschissen hat, und SOO sicher unterwegs ist, weil man im Klettersteigset hängt, oder wenn man über den Dingen steht und den Schwierigkeitsgrad physisch und psychisch beherrscht ?

                    Wenn man auf den Glockner selbstverantwortlich mit den entsprechenden Kenntnissen hinaufsteigt oder sich meinetwegen einen Bergführer nimmt, diesem aber nicht zur Last fällt - oder wenn man sich von einem Bergführer wie ein Sack hinaufziehen läßt ?

                    Die Verdrahtung der Alpen für Leute, die nach Zielen streben, für die sie außer Geld nichts investieren wollen, kotzt mich wirklich inzwischen schon massiv an.
                    Ich prophezeie, daß Zeiten kommen werden, wo man diese Pseudobehelfe wieder um teures Geld rausschneidet.

                    /bp
                    Zuletzt geändert von blackpanther; 01.10.2008, 16:11.
                    [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                      Nabummsti

                      Was ist hier gemeint mit klassischen Routen?

                      Echt brutal finde ich die massenweise eingeschlagenen Rundbaustähle auf Wegen zum Abfangen der Rundhölzer bei Hangabrutschsicherung, Stiegen und dergleichen.
                      Ein Aufschlagen mit dem Kopf darauf wäre katastrophal und gar nicht so unwahrscheinlich in schwierigem Gehgelände wenns rutschig oder finster ist. Auch wenns nicht der Kopf wäre ist man unter Umständen schwer verletzt. Einfache Abhilfe wäre ein umschlagen dieser Eisen.
                      Wer macht eigentlich so etwas Gedankenloses? Und das massenweise?
                      Auf jeder Baustelle oder auf öffentlichen Wegen ist soetwas grob fahrlässig.
                      Zuletzt geändert von :-)hansi; 01.10.2008, 11:23.
                      ich weis das ich nichts weis

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                      • #12
                        AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                        Zitat von placeboi Beitrag anzeigen
                        Stahlseile und Eisenstifte gehören für mich nicht auf klassische Routen. Eine Ausnahme sind Touren, die durch Gletscherrückgang nicht mehr oder nur noch äußerst schwierig machbar sind. In dem Fall sind Stahlseile und Eisenstifte für mích ein geeignetes Mittel.
                        Klettergartenähnlich sollten klassische Routen auf keinen Fall eingebohrt werden. Gebohrte Abseilstände an neuralgischen Punkten hingegen erhöhen die Sicherheit enorm, gerade wenn das Wetter schlechter wird. Zumindest bei beliebteren Touren halte ich das für eine gute Maßnahme. Einsame Touren in den hintersten Winkeln der Alpen sollten meiner Meinung nach aber komplett im Urzustand belassen werden.
                        Hallo Placeboy,

                        da stimme ich Dir voll und ganz zu.

                        Klar mag an einer Felsstelle in einer Hochtour eine Stange/ Stift oder ähnliches für den Aufstieg eine Erleichterung sein, und wenn sie da ist, dann benutze ich das Ding auch, wenn es mir nützt und ich dort sichern möchte und es anders nicht kann, aber grundsätzlich sollte ich mir vorher Gedanken machen ob ich einer Tour gewachsen bin und die notwendige Sicherungstechnik beherrsche. Auch das selbständige Absichern gehört für mich mit zu den Dingen die Klassiker im Hochgebirge ausmachen. Und wenns mal nicht so gut geht mit dem Absicherung, dann brauche ich eben entsprechendes Können und eine gute Moral oder ich drehe um.

                        Gruß Uli

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                        • #13
                          AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                          @Digitalis: unter „klassische Routen“ kann man viel verstehen. Ich glaube die unterschiedliche Interpretation führt hier bereits zu ersten Missverständnissen.

                          Versteht man darunter die „Normalwege“ zum Gipfel, bin ich ganz bei Jahn, Placeboi, Walter Siebert…

                          Versteht man hingegen unter klassische Routen Kletterrouten, so haben sämtliche von dir angeführten Sicherungsmittel dort sowieso nichts verloren, und auch andere Sicherungsmittel wie Bohrhaken oder Abseilstände sollten nie ohne Einverständnis der(s) Erstbegeher(s) angebracht werden.

                          Es wäre m.E. der Umfrage dienlich, wenn du etwas präziser ausdrückst, was du meinst!

                          lG
                          Martin
                          Leuchtende Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen!

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                            Zitat von Bergfreund333 Beitrag anzeigen
                            Also wir reden hier nicht von Klettersteigen, oder?

                            Auf Kletterrouten haben solche Sachen nichts verloren.
                            Das sollte man nochmal klarstellen, worum es hier geht. Ich dacht, weder noch. Meine Antwort bezog sich auf Normalwege etc.

                            Echte Kletterrouten, auf denen man sowieso anseilt, sollte natürlich nicht verstiftelt werden. Abseilhaken ist selbstredend was anderes. Wie Lama schon sagt, in Absprache mit dem Erschließer.
                            Zuletzt geändert von Jahn; 01.10.2008, 15:28.

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Stahlseile, Eisenstifte & Bohrhaken auf klassischen Routen?

                              Ich glaube, es gibt wirklich schon genug Auswahl an versicherten Steigen.
                              Wer ohne Hilfe nicht raufkommt, soll unten bleiben. Es muss nicht jeder auf jedem Berg stehen.

                              Gerade diese Absicherung zieht ja noch viel mehr Leute auf Touren,auf denen sie nichts verloren haben. Hab heuer erst auf dem Josefinensteig eine Gruppe in voller KS-Montur überholt und konnte mir den Gedanken nicht verkneifen, dass sie mit ein, zwei Jahren mehr Erfahrung, sicher mehr Genuß gehabt hätten.

                              Jeder, der einen Schwierigkeitsgrad geht, den er nicht beherrscht, trägt dafür selbst die Verantwortung und muss sich des Risikos, das er eingeht bewußt sein. Wer das nicht einsieht, soll unten bleiben. Es gibt ja auch andere schöne Hobbies.

                              LG Maria
                              Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen! (Don Bosco)

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