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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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11) Regelwidriges Verhalten

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

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Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

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  • Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

    Hallo,

    irgendwie ist mir eines nicht so ganz klar. Wir planen nächste Woche zu fünft in die Schweiz zu fahren und wollten vielleicht den einen der anderen Viertausender versuchen. Nun wie man in einer zweier-seilschaft geht und sichert weiß ich einigermaßen. Was macht man aber, wenn man zu fünft unterwegs ist? Auf dem Gletscher ist das, denke ich kein Problem - 60 Meter Seil reichen eigentlich optimal damit sich alle in ca. 15 Meter Abständen anseilen können. Aber was macht man wenn das Gelände ein wenig steiler wird? Man kann doch nicht zu fünft am kurzen Seil gehen und wenn das Seil zu schlapp ist und einer stolpert, dann zieht er doch alle mit, oder? Sollte man dann lieber grundsätzlich auf die Sicherung verzichten, oder muss immer einer Vorsteigen und vom Standplatz sichern?

    Wäre für jeden Tipp oder Link dankbar, der sich mit der Thema beschäftigt.

    Gruß
    jacky

  • #2
    AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

    Im steilen Gelände Klettert man nicht in einer Fünferseilschaft
    sondern in Dreier- und Zweierseilschaften. Man kann wenn alle das Kletterglände gut beherrschen max. in der Viererseilschaft durchlaufend Sichern. Da darf aber wirklich keiner der hinteren Fallen. Also ich würde lieber nochmal ein Seil mitnehmen und wenns notwendig wird die Seilschaft aufteilen.

    Als Quelle kann ich den Alpinlehrband Nr. 3 "Eisklettern und Hochtouren" nennen.

    Steffe.
    Für schwindelerregende Aufgaben: www.seil-biggel.de - wieder online im neuen Gesicht!

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    • #3
      AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

      Vorsteigen, wobei der Vorsteiger vom Zweiten gesichert wird und dann vom Standplatz sichern scheint mir die einzige Möglichkeit

      lg
      Mathilde
      "alt ist, wer mehr an die Vergangenheit als an die Zukunft denkt"

      Kommentar


      • #4
        AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

        Hallo mathilde,
        dann, baust du alle 15m einen Standplatz.

        So wird aus einem 5std. Aufstieg ganz schnell ein 10-12std aufstieg. In den Westalpen ist schnelligkeit ein Sicherheitsfaktor.

        Lg Steffe.
        Für schwindelerregende Aufgaben: www.seil-biggel.de - wieder online im neuen Gesicht!

        Kommentar


        • #5
          AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

          Hallo vielen Dank erst mal für die superschnelle Hilfe :-)

          Und wie sieht es beim Abstieg aus in einem Gelände in dem man bei einer zweier-Seilschaft die Sicherung am kurzen Seil anwenden würde. Selbst wenn man zwei Seile hat und die Seilschaft in zwei Gruppen aufteilt, dann hat man noch eine dreier-seilschaft. Ist die Sicherung am kurzen Seil bei einer dreier-seilschaft überhaupt möglich bzw. ratsam?

          Gruß
          jacky

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          • #6
            AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

            Zitat von Steffe
            Hallo mathilde,
            dann, baust du alle 15m einen Standplatz.

            So wird aus einem 5std. Aufstieg ganz schnell ein 10-12std aufstieg. In den Westalpen ist schnelligkeit ein Sicherheitsfaktor.

            Lg Steffe.

            Genau das ist das Problem. Mit Sportklettern kenn ich mich ein wenig aus, aber wenn ich die übliche Sicherungstechnik mit Standplatzbauen etc. alle paar Meter anwende wird es zeitlich sehr knapp. Also muss ich wohl irgendwo bei der Sicherung einen "gesunden" kompromiss machen um auf Kosten der Sicherheit mehr Zeit für die Tour zu gewinnen, was wiederum für das gelingen der Tour von entscheidender Bedeutung und somit auch ein Sicherheitsfaktor ist. Trotzdem möchte ich jedoch möglichst kein Risiko eingehen. Immer wieder hört man jedoch von Unfällen bei welchen durch den Sturz einer Person die ganze Seilschaft mitgerissen wurde und abgestürzt ist.
            Wie vermeidet man solche kapitalen Fahler?

            Kennt jemand vielleicht irgendwelche Links im Internet zu diesem Thema.

            Gruß
            jacky

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            • #7
              AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

              im steilerem eis setzt der/die erste (sicherste/r eisgeher/in) eine eisschraube, möglichst mit einem tibloc. der/die letzte nimmt die schraube wieder mit, gleichzeitig setzt der/die erste wieder eine schraube. vorteil: wenn jemand ab der 2. position stürzt, wird er/sie durch den tibloc sofort gestoppt. nachteil: der/die 1. sollte nicht stürzen und man braucht einiges an material (mehrere eisschrauben und tiblocs). geht das material aus, muss die ganze seilschaft aufschließen. es kann aber die ganze seilschaft über eine längere strecke gleichzeitig gehen.
              im fels und im ganz steilem eis: sichern vom fixen standplatz. bei 5 personen sind 2 seile notwendig, eine 3er seilschaft mit weiche und eine 2er seilschaft.

              übrigens: im "berg&steigen" 2/04 gibt es einen interessanten artikel über "gefährliche hochtouren".
              tödliche unfälle in der schweiz zw. 1994 und 2003:
              26,1% sturz ohne seilgebrauch trotz partner (seilverzicht)
              25,2% sturz durch mitreissunfall
              20,7% sturz als alleingänger

              lg,
              Barbara

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              • #8
                AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

                Danke für die Hilfe, leider habe ich keine Möglichkeit an diesen Artikel zu kommen, download nur für Abonnenten.

                Gruß
                jacky

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                • #9
                  AW: Wie geht man in einer Fünfer-Seilschaft?

                  Hallo

                  Macht ihr halt 2 Seilschaften. eine 2 er und eine Dreier. Geht sicher besser.

                  Wen Wir unterwegs waren machten wir es so. Es geht viel schneller das nachsichern und vorgehen im Felsgelände. ausserdem hat man bei einer Abseilstelle gleich eine super länge. mfg Otto

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                  • #10
                    gleichzeitiges gehen am seil

                    meine erfahrung nach 25x4000er in den alpen:
                    bei hochtouren in den schweizer alpen ist bei den "mässig" schwierigen 4000ern ein gleichzeitiges gehen am seil weit verbreitet, weil ein ordnungsgemäßes durchsichern über standplätze aus zeitgründen kaum möglich ist. dabei sollte man jedoch darauf achten, das der seilverlauf so gewählt ist, das bei sturz eines seilpartners der sturz durch steinblöcke etc. gehalten wird. ist dies auf grund der gegebenheit nicht möglich, würde ich zwischensicherungen mit bandschlingen etc. legen und gleichzeitig gehen. bei schwierigen stellen sollte dann der vorsteiger klettermässig gesichert werden, der dann nach erreichen eines standplatzes den rest der gruppe nachholt.

                    wenn man die möglichkeit hat, kann man sich da bei den bergführern wertvolle tricks abschauen, die sind tagtäglich mit der problematik einer grösseren gruppe konfrontiert. trotzdem erscheint mir die richtige wahl der seilanwendung bei 4000er touren in hinblick auf eine zeit-nutzen-risiko abschätzung doch eine sache zu sein, die viel erfahrung erfordert.

                    hoffentlich werd ich jetzt für dieses posting nicht von den sicherheitsgurus in der luft zerrissen
                    neue Homepage: www.berg1.at.tf

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                    • #11
                      AW: gleichzeitiges gehen am seil

                      Zitat von bergpeter
                      hoffentlich werd ich jetzt für dieses posting nicht von den sicherheitsgurus in der luft zerrissen
                      Bestimmt net, sonst schicken wir die Sicherheitsgurus aufs Matterhorn mit dem Auftrag, den ganzen Liongrat vorschriftsmäßig hinauf- und den ganzen Hörnligrat vorschriftsmäßig hinunter zu sichern mit Stand und allem drum und dran, und das als Dreierseilschaft.
                      Wenns weniger als 3 Tage und 2 Biwaks brauchen, dürfens motzen.
                      ...seilanwendung bei 4000er touren in hinblick auf eine zeit-nutzen-risiko abschätzung doch eine sache zu sein, die viel erfahrung erfordert
                      Sieht man auch bei den jährlichen Unfällen, wie neulich am Täschhorn. Das Restrisiko ist hier aber immer höher als bei "normalen" Klettertouren, auch dem Erfahrensten kann mal was ausbrechen, oder auf einer versteckten Eisplatte ausrutschen. Einer meiner Lehrer, den ich sehr schätze, vertraut hier auf ein Gefühl "aus dem Bauch heraus", das man schwer erklären kann, und das man sich nur durch viel Praxis und Erfahrung aneignen kann (ich hätts auch gern, aber bei mir ists immer nur Hunger).
                      Zuletzt geändert von herby_s; 25.08.2004, 19:48.
                      [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

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