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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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wächtenquerung, wie?

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  • wächtenquerung, wie?

    hallo,

    bei einem weiteren versuch das Schwarzhorn von süden zu besteigen, bin ich an einer kleinen wächte in einer scharte gescheitert (war aber diesmal grundsätzlich am richtigen weg. tourenbeschreibung folgt unter obigem link).

    die stelle liegt auf einen E/W-gerichteten kamm in 2340m. in meinem rücken ist der kamm mässig steil und recht breit (im bild ist der steilere westteil, aber so weit kam ich nicht). die wächte ist nicht bes. zugespitzt. bei trittversuchen in sichereren abschnitten konnte ich folgenden aufbau feststellen:
    - grundierung: steinköpfe oder gras, relativ breit und einfach zu begehen. gefälle darunter aber beidseitig an die 30°, fels-/grasdurchsetzt.
    - unterlage, nordseitig: altschnee, teilweise unterhöhlt, maximal 15cm hoch, davon aber teilweise 10cm luft.
    - unterlage, südseitig: keine
    - aufbau des kegels: durchgehend windgepresster pulverschnee. mächtigkeit schwierig zu sagen, da ich nicht weiss wo der feste kamm wirklich ist, aber immer über 1,5m (stecken+unterarm und noch immer nix festes erreicht). beim auf dem wächtenkamm herumtrampeln sinkte ich bis zum bauch ein. tatsächliche schneemächtigkeit ohne windverfrachtung aber nicht mehr als 30cm (weiter unten getestet).
    - oberseite, nordseitig: pulverschnee
    - oberseite, südseitig: sehr dünn aufgefirnt oder eis. jedenfalls nicht tragfähg.

    so sah das problem in natur aus, in diesem sattel spitze es sich zusammen. die breite beim roten strich ungefähr 2,5m.

    20070221-132040_waechte_in_sattel_auf_2345m.jpg

    bis an diese stelle konnte ich neben der wächte gehen, aber da ging das einfach nimmer, links war nix mehr drunter. eine alte tierspur läuft drüber (unter dem linken ende des roten balken) und das ist, vermute ich der verlauf des natürlichen kamms, denn der pfad trat in dieser höhe in die wächte ein und drüben wieder aus (tiere begehen im winter oft genau die selben routen wie im winter).

    meine frage: wie kommt man da drüber wenn man muss? ist das lösbar, solo? wie würde man sich zu zweit anstellen?

    danke für eure vorschläge!
    servus, andré
    http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

  • #2
    AW: wächtenquerung, wie?

    Vielleicht liegt´s am Bildausschnitt - aber das Problem ist eigentlich nicht zu erkennen ?

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    • #3
      AW: wächtenquerung, wie?

      Zitat von Kreg
      Vielleicht liegt´s am Bildausschnitt - aber das Problem ist eigentlich nicht zu erkennen ?
      das bild ist in der tat etwas beschönigend. links ist es ziemlich steil, rechts nur windgepresster pulver, welcher nix trägt und ebenfalls sehr steil. und ich weiss nicht wo der echte kammverlauf ist.

      in der karte schaut's auch nicht übel aus: http://tiris.tirol.gv.at/scripts/esr...34&click.y=261 aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die wächte sehr leicht nach rechts hinunter abgebrochen wäre (bzw. sich einfach in pulver aufgelöst hätte).

      klar ich hätte die steigeisen nehmen können und im grashang unten queren. oder die ganzen 20m einfach abschaufeln...

      ich bin eher auf der suche nach der lehrmeinung, bzw.dessen praktische anwendung
      servus, andré
      http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

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      • #4
        AW: wächtenquerung, wie?

        Zitat von a666
        ich bin eher auf der suche nach der lehrmeinung, bzw.dessen praktische anwendung
        Sorry, hier erkenne ich auch kein so großes Problem, im Winter sind solche Wächten fast überall zu finden.

        Wenn die Wächte weich und nicht gefroren ist, wie du beschreibst, dann einfach links vom Grat gehen, soweit links wie möglich, so das du noch genügend Schnee unter den Füßen hast, und daher nicht am gefrorenen Grashang ausrutscht. (Wird wahrscheinlich eine kleine Wühlerei sein )
        Einen Wächtenbruch schließe ich nach dem Foto mE aus.

        lg, spirit

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        • #5
          AW: wächtenquerung, wie?

          Ich würde auch sagen, links halten, etwa einen Meter neben der Schneide. Da wird der Grat liegen, da der Wind wohl vorwiegend von links kommt.

          Aber wie ich das Problem verstehe, ist es gar nicht technisch sondern eher ein Kraftproblem. Wenn der Schnee so weich ist, dass Du bis zum Bauch einsinkst, dann musst du mächtig wühlen. Ein Sicherheitsproblem ist das nur insofern, als das die Spurarbeit selbst bei nur 20m Strecke enorme Kraft kosten kann.

          Also Ehrgeiz mobilisieren, den Gipfel wirklich wollen, dannn kommst Du auch durch.:up: Allein schon die Aussicht auf das herrliche Wandergelände dahinter sollte doch ein Ansporn sein.
          Zuletzt geändert von Jahn; 21.02.2007, 22:58.

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          • #6
            AW: wächtenquerung, wie?

            Zitat von Spirit
            Sorry, hier erkenne ich auch kein so großes Problem, im Winter sind solche Wächten fast überall zu finden.
            Wenn die Wächte weich und nicht gefroren ist, wie du beschreibst, dann einfach links vom Grat gehen, soweit links wie möglich
            ich weiss dass die sache klassisch ist, trotzdem habe ich mich dort angeschissen. wahrscheinlich wär's mit steigeisen links durch gegangen (der boden war dort gefroren und das gras mehr als rutschig).

            obwohl im bild der kamm waagrecht aussieht und die wächte tatsächlich waagrecht ist, macht der kamm garantiert einen knick von über einem meter. sprich: da ist sehr viel schnee drunter.

            bei ein paar versuchen weiter vorne am wächtenkamm zu gehen bin ich eindeutig in der luft gehängt, also ist der kamm rechts um einiges steiler (die höhenlinien in der ÖK sagen was anderes, aber die sind in so einem gelände nicht zu brauchen, zumal hier starke erosion herrscht).



            Zitat von Jahn

            Aber wie ich das Problem verstehe, ist es gar nicht technisch sondern eher ein Kraftproblem. Wenn der Schnee so weich ist, dass Du bis zum Bauch einsinkst, dann musst du mächtig wühlen. Ein Sicherheitsproblem ist das nur insofern, als das die Spurarbeit selbst bei nur 20m Strecke enorme Kraft kosten kann.
            jein. durch die wächte wäre ich nie gegangen. wenn's eine stelle im kamm gibt, die einfach loszutreten gewesen wäre, dann die (engster und steilster bereich, der meiste schnee und krümmung des kamms in richtung falllinie).

            wie schon gesagt, links durch, hart an der schneegrenze, und hoffen dass der patzen oben bleibt.

            Zitat von Jahn
            Also Ehrgeiz mobilisieren, den Gipfel wirklich wollen, dannn kommst Du auch durch.:up: Allein schon die Aussicht auf das herrliche Wandergelände dahinter sollte doch ein Ansporn sein.
            naja, mir war klar, dass ich den gipfel nicht erreichen würde. hauptgrund des umkehrens war, dass ich nicht wusste ob ich von diesem seitenkamm auf den hauptkamm kommen würde (den bereich konnte ich nicht einsehen), dort wäre sowas wie ein offizieller weg. die chancen wären dann gross gewesen, dass ich die selbe stelle so um 15h am nachmittag wieder hätte durchschreiten müssen. das fand ich dann weniger lustig und habe mir weiter unten bei einer alm im Seetal ein Sonnenbad gegönnt sowie noch ein paar alternative zustiege ausgekundschaftet...
            servus, andré
            http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

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            • #7
              AW: wächtenquerung, wie?

              Zitat von a666
              wenn's eine stelle im kamm gibt, die einfach loszutreten gewesen wäre, dann die (engster und steilster bereich, der meiste schnee und krümmung des kamms in richtung falllinie).
              Auf deinem Bild kann man leider nicht sehen, wie es rechts aussieht. Hängt die Wächte dort über oder geht sie in eine Linie in die Schneeauflage des Hangs über?

              Hattest Du Angst ein Schneebrett loszutreten, oder droht da wirklich ein Batzen abzukippen, der frei hing?

              Also meiner Erfahrung nach sind Wächten, die überhängen, meist recht fest. Die werden durch belastung von oben ausgelöst. Nicht aber durch eine seitliche Spur. Da muss man schon über den 'Balkon'.

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              • #8
                AW: wächtenquerung, wie?

                Zitat von Jahn
                Auf deinem Bild kann man leider nicht sehen, wie es rechts aussieht. Hängt die Wächte dort über oder geht sie in eine Linie in die Schneeauflage des Hangs über?
                sie ging fast in einer linie in die schneeauflage des hangs über.

                Zitat von Jahn
                Hattest Du Angst ein Schneebrett loszutreten, oder droht da wirklich ein Batzen abzukippen, der frei hing?

                eher die furcht vorm schneebrett. mir ist schon klar, dass es dort recht wurscht gewesen wäre, aber unsicher war ich durch die schneemenge. unter der wächtenkammlinie hätten stellenweise durchaus 4m (vertikal gemessen) schnee sein können. der kamm ist südseitig grasig und norsdeitig felsig. wie's dort im sommer aussieht weiss ich (noch) nicht.
                servus, andré
                http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

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                • #9
                  AW: wächtenquerung, wie?

                  Zitat von a666
                  eher die furcht vorm schneebrett. mir ist schon klar, dass es dort recht wurscht gewesen wäre, aber unsicher war ich durch die schneemenge.
                  Wie gesagt, so weit wie möglich links halten, ca 1m vom Schneerand weg, damit du noch genügend Schnee unter den Füßen hast um nicht auszurutschen.

                  Also Wächtenbruch kann es hier in diesem Fall keinen geben, wenn dann wirklich nur ein Schneebrett, aber auch dies ist sehr unwahrscheinlich, weil die Schneebretter selten direkt bei der Kammlinie ausgelöst werden, sondern immer ein paar Meter unterhalb, wo die Schneeeinlagerungen im Lee am Größten sind.

                  Falls dort wider Erwarten doch ein Schneebrett abgehen sollte, ist es auch kein großes Malheur, da der Schnee doch unter dir abrutscht und du dich am Grat irgendwie erfangen müßtest. (Vorher natürlich schauen, ob niemand in Bereich unter der Wächte unterwegs ist, aber doch nicht zu weit vorgehen. )

                  lg, spirit
                  Zuletzt geändert von Spirit; 22.02.2007, 14:00.

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                  • #10
                    AW: wächtenquerung, wie?

                    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Stelle in der Realität wilder ausgesehen hat.

                    Vom Schreibtisch aus würde ich jedoch auch linkslastig mit Steigeisen gewichtprüfend voranschreiten. Sieht nicht sehr problematisch aus.

                    Wahrscheinlich würde ich sogar mit Teleskopstöcken gehen wg Gleichgewicht und weniger mit Pickel.

                    Es hat aber auch keiner behauptet, dass ich ein Profi bin...

                    LG
                    Schelli
                    "Muss man sich denn auch alles von sich gefallen lassen?" Viktor Frankl

                    "Nicht, weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie für uns unerreichbar." Lucius Annaeus Seneca - 65 n. Chr.

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                    • #11
                      AW: wächtenquerung, wie?

                      Zitat von Schelli
                      Ich kann mir gut vorstellen, dass die Stelle in der Realität wilder ausgesehen hat.
                      Das ist sicher so. Hab mal genauer untersucht, in welchem Winkel man einen berg fotografieren muss, damit man wirklich seine Topografie versteht. Ergebnis: Geht eigentlich gar nicht.

                      Bilder, die gipfelaufwärts gemacht werden, sehen immer viel zu harmlos aus. Und Größenverhältnisse sind ohne Menschen im Bild kaum darzustellen.

                      Am Ende ist es doch sehr gut, dass Andreas seinem Gefühl gefolgt ist. Ich hatte auch gerade am Wochenende eine Situation, wo ich noch gute 5m vom Wächtenrand entfernt war und plötzlich eingebrochen bin. Da ist mir echt das Herz in die Hose gerutscht. Es war dann aber nur ein Loch zwischen Blöcken oben am Grat. Aber Schnee ist mir nie so recht geheuer. Trotzdem - oder vielleicht deshalb - liebe ich Wintertouren.

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                      • #12
                        AW: wächtenquerung, wie?

                        Zitat von Jahn
                        Das ist sicher so. Hab mal genauer untersucht, in welchem Winkel man einen berg fotografieren muss, damit man wirklich seine Topografie versteht. Ergebnis: Geht eigentlich gar nicht.

                        hier ist die rinne, welche in besagter scharte mündet, von unten zu sehen, es handelt sich um die letzten 250m nach oben. also so reines grashügelgelände war's nicht. die scharte ist rechts oben im eck. nach unten gibt's noch mal 200m im selben stil.


                        quelle und andere bildgrössen: http://www.geotrace.net/sys/index.php?i=3976&lang=de

                        das bild stammt von jänner. ich habe das damals mit steigeisen gequert....
                        Zuletzt geändert von a666; 22.02.2007, 18:49.
                        servus, andré
                        http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

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