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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

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11) Regelwidriges Verhalten

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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29.04.18 Wetter-Analyse zu den Unglücken in den Schweizer Alpen

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  • #16
    Dass sich das Wetter innerhalb kürzester Zeit in einen handfesten Sturm mit totalem Whiteout, Temperaturen unter Null und Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern entwickeln würde, war nicht abzusehen.
    Doch, das war es. Gerade am Alpenhauptkamm, auf über 4000m Höhe. In den nördlicheren Regionen hätte man noch eher auf föhnige Niederschlagspausen hoffen können, aber nicht dort, nicht so nahe an der Kaltfront, nicht, wenn schon am frühen Vormittag erste Schauer heranziehen.

    http://www.wetteran.de

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    • #17
      "So sei die Gruppe "für die Tour perfekt ausgerüstet" gewesen, wie es in der Aussendung der Guide Alpine Italiane heißt.

      Auch Bergführer Castiglioni, der zwei Söhne und eine Tochter hinterlässt, habe "alle für die Sicherheit nötigen Geräte bei sich [gehabt]: GPS, Satellitentelefon und ein Smartphone mit einer topographischen Karte der Schweiz.""


      So tragisch das Ganze ist, aber obiges sagt ja nichts über die falls überhaupt vorhandene Notfallausrüstung aus. Mit einen GPS, Satellitentelefon/Smartphone kannst dich bei einem solch gewaltigen Schneesturm nicht gegen die Unter/Auskühlung schützen.

      LG
      der das Ganze nicht durchblickende 31.12.

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      • #18
        Mit einem Satelittentelefon und einem GPS müßte es doch möglich sein auf der nur 500m entfernten Hütte anzurufen und dort die GPS Daten durchzugeben.
        Und als Bergführer eine Gruppe alleine zu lassen und selber Hilfe suchen zu gehen ist mir unerklärlich.
        Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß die italienische Bergführer-Vereinigung Guide Alpine Italiane da etwas beschönigt oder ins rechte Licht rücken möchte.
        Aber wir waren alle nicht dabei und ob sich der wirkliche Hergang völlig rekonstruieren läßt ist fraglich...!
        LGr. Pablito

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        • #19
          aus einem anderen Forum:

          Bei schlechtem Wetter am Berg, bist Du Menschlein nicht mehr als ein Strohhalm im Wind. Ob Du überlebst hängt nicht mehr von Deinem überragendem Verstand, Deiner tollen Ausrüstung, Deinen Superskills ab, wenn Du zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort bist, hilft Dir nur noch Glück oder Gott oder Zufall
          eindrücklicher Beitrag
          http://www.wetteran.de

          Kommentar


          • #20
            Zitat von Exilfranke Beitrag anzeigen
            aus einem anderen Forum:



            eindrücklicher Beitrag
            Nett geschrieben, aber der Auszug geht in eine komplett falsche Richtung. Wenn man sich nur an einem Ort befindet, der exponiert genug ist, und wenn das Wetter nur schlecht genug ist, dann stimmt es. Aber solche Situationen gibt es, vor allem in den Alpen, fast nie. Wer wird eher überleben, derjenige, der eine Schaufel dabei hat und sich eingraben kann oder der, der keine dabei hat? Wer wird eher überleben, derjenige, der schon am Beginn der Nacht vollkommen erschöpft ist, oder derjenige, der noch viele Reserven hat? Eher derjenige, der Erfahrung mit Winterbiwaks hat und weiß, wie und wo man sinnvollerweise mit dem Graben beginnt. Ganz zu schweigen von der Antizipation der Verhältnisse im Vorfeld.

            Es gibt Wetter und Verhältnisse, bei denen ist ein Wanderer nicht mehr handlungsfähig, aber ich bin es. Ebenso gibt es Wetter und Verhältnisse, in denen bin ich nicht mehr handlungsfähig, aber physisch und/oder technisch bessere Bergsteiger sind ist.
            Zuletzt geändert von placeboi; 05.05.2018, 07:42.
            "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

            Kommentar


            • #21
              "Aber solche Situationen gibt es, vor allem in den Alpen, fast nie. Wer wird eher überleben, derjenige, der eine Schaufel dabei hat und sich eingraben kann oder der, der keine dabei hat? Wer wird eher überleben, derjenige, der schon am Beginn der Nacht vollkommen erschöpft ist, oder derjenige, der noch viele Reserven hat? Eher derjenige, der Erfahrung mit Winterbiwaks hat und weiß, wie und wo man sinnvollerweise mit dem Graben beginnt. Ganz zu schweigen von der Antizipation der Verhältnisse im Vorfeld.

              Es gibt Wetter und Verhältnisse, bei denen ist ein Wanderer nicht mehr handlungsfähig, aber ich bin es. Ebenso gibt es Wetter und Verhältnisse, in denen bin ich nicht mehr handlungsfähig, aber physisch und/oder technisch bessere Bergsteiger sind ist."

              So ist es, ganz meine Meinung !!!

              LG
              der 31.12.

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              • #22
                Und wenn die Verhältnisse dann doch so sind, dass gar nichts mehr geht, kann es auch die besten erwischen - Fehler macht jeder. Wenn sie so wie an der Pigne ausgehen, ist das natürlich umso tragischer.
                Von dem her kann ich schon auch mit den Inhalten, die Felix gepostet hat, übereinstimmen.

                LG Alva
                [CENTER]Teilt eure Outdoor Erlebnisse auf:
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                Wir würden uns über einen Besuch freuen![/CENTER]

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                • #23
                  Was der Kachelmann so sagt - eigentlich eh deckungsgleich mit Felix Analyse:
                  https://blog.bernerzeitung.ch/wetter...-der-wahrheit/

                  Die Wahrheit ist eine andere. Der Wettersturz vom Sonntag war Tage vorher klar, sowohl was die Gegend um Arolla als auch den Mönch betraf. Es gab keine Überraschung, auch wenn wir es uns noch so wünschen. Es gibt mit wenigen Ausnahmen im Sommer bei sehr rasanter Gewitterentwicklung keine Überraschungen mehr bei alpinem Wetter – denn auch im Sommer weiss man vorher, welche Tage sicher gewitterfrei sind und welche nicht. Es ist nur die Frage, wie jeder Alpinist das Risiko beurteilt, wenn er an einem nicht 100-prozentig sicheren Tag aufsteigt.
                  [CENTER]Teilt eure Outdoor Erlebnisse auf:
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                  • #24
                    Sehr interessant was Kachelmann auch über die unzähligen blödsinnigen Wetter-Apps sagt auf die viele Vertrauen:

                    Der Aberglaube, dass Wettervorhersage in den Bergen viel schwieriger sei, stammt aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und ist heute völliger Unsinn. Dass sich dieser Glaube bis heute hält, liegt daran, dass die weitaus qualitativ schlechteste Vorhersage heute die meistgenutzte ist: die Vorhersage-App auf dem Telefönli. Es gibt grotesk viele Leute, die sich auf diesen Unsinn verlassen
                    Zuletzt geändert von MANAL; 06.05.2018, 00:22.

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                    • #25
                      Ich kann Herrn Kachelmanns Kritik an Wetter-Apps in dieser Form nicht nachvollziehen. Ich nutze selber schon länger 2-3 (je nach Region) verschiedene Wetter-Apps für Freizeit und Beruf. Natürlich merkt man dann sehr schnell, ob die Vorhersage stimmt oder nicht. Ergebnis: in den weitaus meisten Fällen passt die Vorhersage sehr gut. Bei kurzfristigen (0,5 bis 2 Tage) Vorhersagen treffen sogar Details wie Bewölkungsgrad auffallend gut zu. Dabei berücksichtige ich:

                      1) Mit Fehlerquoten von mindestens 5 (-10) Prozent bei kurzfristigen Vorhersagen muss gerechnet werden. Eigene Beobachtungen und eigenes Mitdenken dürfen durch die App-Nutzung eben nicht abgeschaltet werden. Das gilt sinngemäß aber immer im Leben, z.B. auch bei einem Lawinenlagebericht.

                      2) Selbstverständlich sind die Vorhersagen umso ungenauer, je weiter sie in die Zukunft ragen. Das halte ich aber für völlig normal und das ist bei jeder Vorhersage so. Prognosen für heute in 10 oder 14 Tagen nehme ich nicht wirklich ernst.

                      3) Extrem kleinräumige und kurzfristige Wetterrentwicklungen kann eine App nicht darstellen. Wahrscheinlich kann das aber auch ein Wetterbericht außerhalb einer App nicht oder nur schwer. Und wenn, dann eben nur am PC/Laptop, den ich halt nicht dabei habe. Falls doch: in der Praxis schaue ich doch dort nicht stündlich nach!

                      In einem meiner Haupt-Urlaubsländer nutze ich eine App des dortigen renommierten staatlichen Wetterdienstes. Die App zeigt - detailscharf und hervorragend aufbereitet - nichts anderes an als die Daten, die vom selben Wetterdienst auch im Internet dargestellt und von einer Vielzahl von Bergsteigern, Schiffsmannschaften, Landwirten, etc. zu deren großer Zufriedenheit genutzt werden. Was soll daran schlecht sein?

                      Meines Wissens gibt es Apps, die - zumindest für Österreich - die Daten der ZAMG Innsbruck nutzen. Weshalb sollte ich diese Apps nicht nutzen, wenn ich eine Tour z.B. in den Kitzbühler Alpen plane?

                      Kurzum: ich halte (meine) Wetter-Apps für durchaus sinnvolle und taugliche Hilfen bei der Tourenplanung. Eigenes Mitdenken und eigene Beobachtungen ersetzen sie natürlich nicht.

                      Ich gehe jetzt noch ein wenig raus an die frische Luft. Draußen ist hochsommerliches Wetter - wie schon seit Tagen von der Wetter-App vorhergesagt.
                      Zuletzt geändert von Graddler; 06.05.2018, 12:19.
                      Grüße vom Graddler

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                      • #26
                        Interessanter Zeitungsartikel über das Unglück:

                        https://www.aargauerzeitung.ch/schwe...nden-132532798

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                        • #27
                          Zitat von slunecka Beitrag anzeigen
                          Interessanter Zeitungsartikel über das Unglück:

                          https://www.aargauerzeitung.ch/schwe...nden-132532798
                          Sehr interessant finde ich diesen Punkt:
                          Offenbar nicht mit sich führte die Gruppe Biwak-Säcke. Ob diese jedoch zur Standardausrüstung gehören, ist umstritten. «Viele wollen die mehrere hundert Gramm schweren Schlafsäcke für die Übernachtung im Freien nicht bei jeder Tour mitführen, sagt Ueli Mosimann von der Fachgruppe Sicherheit des Schweizer Alpen-Clubs (SAC).
                          Auf allen geführten Bergtouren und allen Berg- und Hochtourenkursen in denen ich war, wurden immer Biwaksäcke mitgenommen, selbst wenn die Bedingungen eigentlich perfekt waren. Daher habe ich auch immer einen kleinen Notbiwaksack dabei. Ob der im Ernstfall wirklich hilft will ich am besten nicht testen müssen.

                          Ist das nur mir so beigebracht worden dass man einen Biwaksack immer dabei haben sollte oder ist das allgemeine Lehrmeinung?

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                          • #28
                            Ich kenne es schon auch so, dass ein Biwaksack bei allem was über die Forststraßenwanderung hinaus geht immer dabei ist. Bei Hoch- und Skitouren ist es aus meiner Sicht sogar fährlässig, ohne unterwegs zu sein.

                            Viele Liebe Grüße von climby
                            Meine Nachbarn hören Metal, ob sie wollen oder nicht

                            Kommentar


                            • #29
                              Seit ich die ganz kleinen, leichten, billigen Notbiwaksäcke (100g) von Mountain Equipment (Ultralite Bivy, 20 Euro) bzw. baugleich von z.B. Semptec (6 Euro) kenne, hab ich so einen immer dabei, Sommer wie Winter.

                              Hat einen Freund schon mal vor Kälteproblemen bewahrt, beim mehrstündigen Warten auf die Bergrettung nach einem mehrfachen Bänderriss.

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                              • #30
                                Zitat von MANAL Beitrag anzeigen
                                Ob der im Ernstfall wirklich hilft will ich am besten nicht testen müssen.
                                Vor einigen Jahren auf einem mittleren 3000er im Frühjahr bei starkem Wind:
                                Es wurde beschlossen eine Weile auf das versprochene Aufreißen zu warten. Während sich die anderen alles an Kleidung anzogen, was sie hatten und ihnen kalt war, habe ich mir den Biwaksack über den Kopf gezogen und bald darauf Kleidung ausziehen müssen, weil mir zu warm wurde. Am Ende hatte ich oben nur noch ein langärmeliges Shirt an.

                                Das war allerdings einer von den etwas schwereren Biwaksäcken. Die leichten Notfallbiwaksäcke bringen weniger, aber immer noch mehr als ein Haufen Kleidung, der viel mehr Gewicht hat.

                                "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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