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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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11) Regelwidriges Verhalten

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Rucksackapotheke für Kinder?

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  • moritz
    hat ein Thema erstellt Rucksackapotheke für Kinder?.

    Rucksackapotheke für Kinder?

    Servus,

    ich stehe gerade vor der Frage, wie ich einen kindergerechte Rucksackapotheke zusammenbekomme.

    Die ganze Zeit war ich im Hochgebirge ja nur mit meinem Sohn und Erwachsenen unterwegs. Und mein Sohn ist inzwischen so alt (16 Jahre), dass er problemlos die sleben Medikamente wie Erwachsene einnehmen kann. Fürher hat es ihn noch nicht so in die Berge gezogen, sodass ich mir jetzt erst mit dem verstärketen Interesse meiner Tochter(11 Jahre), darum Gedanken machen muss, wie ich eine Kindergerechte Rucksackapotheke zusammen bekomme.

    Habe draufhin mal unseren Kinderarzt konsultiert, der allerdings passen musste, da er sich mit diesem Thema zu wenig beschäftigt hat und auch nicht das nötige Wissen dazu hat. Zu einem normalen Arzt zu gehen dürfte wenig bringen, da die kindlichen Körper auf bestimmte Medikamente ja völlig verschieden reagieren.

    Bei manchen Medikamenten ist es ja kein Problem, da es sie in kindergerechter Dosis gibt und man auch schon viel Erfahrungen mit den Wirkstoffen gemacht hat. So kann man z.B Aspirin durch Paracetamol ersetzten, dass es ja für Kinder jeden Alters zu erwerben gibt. Zusätzliche Alternative Ibuprofen?

    Es gibt jedoch genügend Medikamente die nicht in Kinderdosierung zu haben sind, oder der Wirkstoff generell nicht für Kinder verwendet werden sollte.


    Deshalb meine Fragen an die Herrschaften die des öfteren mit ihren kids oder ganzen Gruppen unterwegs sind, wie macht ihr das?

    Habt ihr überhaupt eine kindergerechte Rucksackapotheke bei euch? Wenn ja, wie ist sie bestückt?

    Grüße & vielen Dank im vorraus

    Moritz

  • bernhard
    antwortet
    servus harald,

    natürlich ist's in deiner situation schwieriger. einfach amal über ein (ev. verlängertes) wochenend in die alpen... bei der entfernung is das net so einfach bis unmöglich
    da bleiben praktisch nur die wenigen urlaubswochen, und die willst natürlich optimal (und vielleicht nicht ausschließlich für bergtouren) nützen.

    i will nur einen denkanstoss geben... ohne irgendjemanden konkret damit zu meinen.

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  • Harald
    antwortet
    Hallo Bernhard,
    nein, die max.Höhe ist für mich nicht das Wichtigste!!
    Natürlich spielt das bei meinem Sohn schon eher eine Rolle und ich versuche ihm das auch ein wenig auszureden, natürlich freut er sich riesig, schon mal auf einem 4000er gestanden zu haben.
    Sollte man das nun ganz unterdrücken? Zumal wir durch die große Entfernung meist nur einmal im Jahr in den Alpen unterwegs sind, und das ganze Jahr über "nur" im Mittelgebirge (Elbsandsteingebirge)?

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  • bernhard
    antwortet
    i kann mi des eindrucks net erwehrn, dass "immer höher" für manche eins der wichtigstn ziele is

    i hätt heuer am gran paradiso min. a stund knapp vorm gipfel warten müssen, so a andrang der massen war dort -> da hab i gern darauf verzichtet.

    a lehrreiche erfahrung: die bekannten, hohen und überlaufenen berge werd i in zukunft und leichten herzens eher meiden. sicher sind das alles tolle touren... imho gibts oba no viel mehr davon in zwar niedrigeren, aber wesentlich weniger überlaufenen regionen... da muass i mir a net ständig anschaun, wie teilweise völlig unzureichend geübte touristen von bergführen rauf- und wieder runtergeschleppt werdn

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  • Harald
    antwortet
    Hallo Moritz,
    danke für Deine Antwort. Also bei mir ist es so, dass ich mehr Akklimatisationsprobleme habe, als mein Junge. Ich weiß genau,
    dass ich in der ersten Nacht nach dem ersten Aufstieg ab Mitternacht große Kopfschmerzen habe, die am nächsten Vormittag verschwinden und bisher nie wiederkamen.
    Bei menem Sohn habe ich es über mehrere Jahre langsam ausgetestet. Er hatte bisher auch noch nie Kopfschmerzen.
    Mit 10J. waren wir 2.900m, mit 11J. 3.100m, mit 12J.3.505m, aber 3 Tage lang immer auf 2.100m abgestiegen. Dieses Jahr 1.Tag
    von 1.500m auf 2.750m ,2.Tag 2.750m bis 3.550m und zurück,
    3.Tag 2.750m zurück auf 1.500m und Nachmittag wieder rauf auf
    2.700m, 4.Tag 2.700m auf 3.609m und zurück, und erst am 5.Tag auf 4.061m und wieder zurück.
    So hat es gut geklappt, er hatte keinerlei Beschwerden, ich wie gesagt 1.Nacht rasende Kopfschmertzen, aber noch ohne Tablette ertragbar. Ob es in dieser Weise genau richtig gemacht ist, kann ich natürlich nicht sagen.

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  • Harald
    antwortet
    Hallo Gerhard,
    danke für Deinen Vorschlag. Na den merken wir uns doch gleich für nächstes Jahr vor!

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  • moritz
    antwortet
    Original geschrieben von Harald
    Hallo Moritz,
    also die Monte Rosa Gruppe mit Signalkuppe und Übernachtung in der höchsten Hütte waren bei uns auch Gesprächsthema.
    Den Gipfel habe ich aber doch selbst ausgesucht und zwar den
    "Gran Paradiso" aus folgenden Gründen:
    1.relativ einfacher 4000er
    2.in der Schweiz gäbe es ja auch "einfache" 4000er, aber da sind mir die Hüttengebühren einfach zu hoch.
    Obwohl ja abgeraten wird mit Kindern unter 15 Jahren weit über 3000m aufzusteigen, hat er die ganze Woche physisch und psychisch problemlos gemeistert, obwohl er nicht überdurchschnittlich trainiert ist, beim Ausdauertraining zu Hause im Flachland bekommt er immer wieder seine Asthmaprobleme.
    Wir haben in der Woche auch noch zwei 3600m hohe Gipfel bestiegen.Wie alt ist denn Dein Sohn?
    Für das nächste Jahr wünscht meiner sich unbedingt den Mt.Blanc zu besteigen, da bin ich aber eher noch sehr skeptisch - noch zu wenig Erfahrung meinerseits, aber vielleicht findet sich ja direkt auch mal ein Elternteil mit Kind, was solche Sachen macht.

    Hallo Harald,
    ich war schon auf dem Montblanc. Bei schönem Wetter stellt diese Tour schon ziehmlich große Ansprüche an Kondition und Trittsicherheit (Bossesgrat). Hängt natürlich davon ab, welche Route man wählt, aber das ist beim Montblanc von der Schwierigkeit kaum ein Unterschied, lediglich die Frequentierung unterscheidet sich dratische wenn man über die G.-Hütte aufsteigt.
    Mein Sohn 16,5 Jahre würde diese Tour konditionell sicherlich durchhalten. Aber ich habe da bedenken wegen den subjektiven und (zumindest diesem Jahr extremen) objektiven Gefahren dieses Berges, sodass ich ihn auf den Mont Blanc noch nicht mitnehmen werde. Ich hatte da oben auf dem Abstieg mit gewaltigen Höhenwinden zu tun, sodass ich heil froh war, als ich wieder unten war.
    Wiedem auch sei, ich werde mal einen schönen 4000er aussuchen und den werden wir dann gehen. Mein Bedenken ist halt, da ich nicht weiß wie er auf solche Höhen reagiert, ob gleich eine Übernachtung auf 4500m sinnvoll ist. Die Höhenkrankheit (zumindest gefährliche Ödeme) treten mit einer Verzögerung von ca. 12-24h auf. Wenn man dann übernachtet läuft man Gefahr, das es einen oben erwischt. Wenn man wieder auf etwas tiefergelegenes absteigt, ist die Gefahr vorrüber. Ich habe halt auch Bedenken, dass er dann den Spaß an solchen Touren verlieren würde. Ich lass mir das jetzt einfach noch mal durch den Kopf gehen, und überleg mir was ich mache. Vielleicht erst einmal einen etwas niedrigeren Gipfel zur Akklimatisation und wenn der ohne Probleme klappt gehts auf die Sigkuppe.

    Grüße und vielen Dank für eure Antworten

    Moritz

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  • grasi
    antwortet
    Vorschlag für harald

    Wie wäre es mit der Vincentpyramide (monte rosa) ebenfalls ein leichter 4000er (ca. 4200 m). Aufstieg von alagna (it) aus über die punta gnifeti od. so ähnlich, an den genauen hüttennamen kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
    Ist ein wirklích einfach zu begehender gletscher mit tollen panorama, es gibt von dieser hütte auch noch die eine oder andere tourmöglichkeit zb. dufourspitze.
    Ich musste damals leider am dritten tag wegen höhenkrankheit in´s tal zurück. Vielleicht klappt es ein anderes mal besser.

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  • bernhard
    antwortet
    Original geschrieben von Harald
    ... wünscht meiner sich unbedingt den Mt.Blanc zu besteigen, da bin ich aber eher noch sehr skeptisch ...
    deine skepsis kann i teilen. mit meinen mädels (10 + 13) würd i das in den nächstn 2-3 jahren sicher auch nicht machen... net nur wegen der mangelnden erfahrung meinerseits.

    wenns irgendwann amal dann doch der montblanc sein soll, haben wir bis dahin sicher viele andere wunderschöne touren, aber halt in geringeren höhen, hinter uns.

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  • Harald
    antwortet
    Hallo Moritz,
    also die Monte Rosa Gruppe mit Signalkuppe und Übernachtung in der höchsten Hütte waren bei uns auch Gesprächsthema.
    Den Gipfel habe ich aber doch selbst ausgesucht und zwar den
    "Gran Paradiso" aus folgenden Gründen:
    1.relativ einfacher 4000er
    2.in der Schweiz gäbe es ja auch "einfache" 4000er, aber da sind mir die Hüttengebühren einfach zu hoch.
    Obwohl ja abgeraten wird mit Kindern unter 15 Jahren weit über 3000m aufzusteigen, hat er die ganze Woche physisch und psychisch problemlos gemeistert, obwohl er nicht überdurchschnittlich trainiert ist, beim Ausdauertraining zu Hause im Flachland bekommt er immer wieder seine Asthmaprobleme.
    Wir haben in der Woche auch noch zwei 3600m hohe Gipfel bestiegen.Wie alt ist denn Dein Sohn?
    Für das nächste Jahr wünscht meiner sich unbedingt den Mt.Blanc zu besteigen, da bin ich aber eher noch sehr skeptisch - noch zu wenig Erfahrung meinerseits, aber vielleicht findet sich ja direkt auch mal ein Elternteil mit Kind, was solche Sachen macht.

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  • moritz
    antwortet
    Original geschrieben von Harald
    Lieber Willy,
    danke für Deinen Beitrag! Endlich mal einer, der genau die gleiche Erfahrung gemacht hat, wie ich auch mit meinem Sohn - nur glaubt es einem in der Regel niemand, geschweige denn erklären kann es keiner, selbst die Kinderärztin ist da eher sehr kritisch.
    Als meine Frau im Frühjahr erfuhr, dass wir im Sommer unseren ersten 4000er "machen" wollen, war sie außer sich, und es kam fast zum Familienkrach. Er hat es aber super "überstanden". Mein Sohn sagt immer, dass er ab 2000m Höhe viel leichter atmen kann, selbst wenn er im Flachland keine Anzeichen von Asthma hatte.


    Servus Harald,
    Nur mal aus Interesse, was war denn sein erster Viertausender?


    Mein Sohn wollte gleich auf die Signalkuppe (ca. 4500m) und dort gleich übernachten(höchste Hütte der Alpen), das wäre mir persönlich allerdings ein bißel zu heftig für seinen Anfang. Deshalb versuch ich mit ihm zu verhandeln, ob es nicht auch erst mal ein niedriger 4000er sein darf und wenn er den gut übersteht, auf die SIgnalkuppe mitgeht.

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  • Harald
    antwortet
    Lieber Willy,
    danke für Deinen Beitrag! Endlich mal einer, der genau die gleiche Erfahrung gemacht hat, wie ich auch mit meinem Sohn - nur glaubt es einem in der Regel niemand, geschweige denn erklären kann es keiner, selbst die Kinderärztin ist da eher sehr kritisch.
    Als meine Frau im Frühjahr erfuhr, dass wir im Sommer unseren ersten 4000er "machen" wollen, war sie außer sich, und es kam fast zum Familienkrach. Er hat es aber super "überstanden". Mein Sohn sagt immer, dass er ab 2000m Höhe viel leichter atmen kann, selbst wenn er im Flachland keine Anzeichen von Asthma hatte.

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  • Willy
    antwortet
    Rucksackapotheke für Kinder

    Meine Erfahrung vor allem an ( den kritischen ) Harald :

    Mein Sohn hatte manchmal lebensgefährliche Asthma-Probleme - jedoch nur "unten". Auf Bergen ging es ihm immer großartig.
    Das galt auch für so relativ hohe wie Matterhorn oder Mt. Blanc.

    ( Asthma hat ja meist eher psychische als physische Wurzeln )

    Ein "Asthma-Spray" brauchten wir also nie mitzunehmen !

    Gilt dies - hohe Berge sind kein Problem -
    für alle Asthma-"Kranke" ?

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  • Harald
    antwortet
    Hallo Moritz,
    als ich Deine Frage las, dachte ich zuerst, bin ich wirklich so
    nachlässig ? Mit meinem mittleren Sohn mache ich seit seinem
    9.Lebensjahr jedes Jahr eine mehrtägige Alpentour.
    Da er zu Hause Asthma hat oder besser hatte, nahm er natürlich
    immer sein Spray mit, hat es aber eigenartigerweise dort nie !!
    benötigt. Inzwischen war er auch schon auf 4000m Höhe und
    es ging ihm prima.
    Ansonsten habe ich auch nur Kopfschmerztabletten und etwas
    gegen Durchfall und Erbrechen mit. Da nehme ich gleich was für
    Kinder, das geht ja auch für Erwachsene. Aber wie gesagt, eine
    Kopfschmerztablette benötige ich schneller als mein Sohn.

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  • Peter_N
    antwortet
    Hallo Moritz,

    gehe auch mit meinem Sohn seit 10 Jahren regelmäßig in die Berge. Jetzt ist er 15 Jahre, und
    ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, das Du keine besondere Apotheke für
    Kinder mitnehmen musst. Wenn sie zu Hause keine Medikamente ständig einnehmen müssen (z.B. bei chronischer Erkrankung o.ä.), sollte es auch im Gebirge nicht anders sein. Anders verhält es sich, wenn die "Kids" während der
    Tour krank werden. Da man ja immer eine kleine Ausrüstung an Medikamenten dabei hat (gegen Durchfall, Fieber, Magenverstimmung, Sonnenbrand usw...), sollten die evtl.in kleinen Dosen auch für die Kinder möglich sein (steht immer auf dem Beipackzettel, aber ich denke, das weisst Du auch). Sollten es schwierigere Fälle sein, die sich nicht so einfach mit den "Hausmitteln" beheben lassen, doktor ich gar nicht lange rum, dann heisst es Abstieg ins Tal, Ende der Tour.
    Keinen falschen Ehrgeiz entwickeln.

    Anders sieht es bei Trekkingtouren/Bergtouren in fernen Ländern aus.

    Gruss Peter

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