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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

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- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

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  • #2
    Sehr interessanter Text :up:

    Für Leute mit Anhangproblemen:

    Schlangenbisse - eine objektive alpine Gefahr



    Obwohl Schlangebisse beim Bergsteigen selten sind, sind sie doch nicht völlig außer Acht zu lassen. Dies ist mir erst kürzlich zu Bewusstsein gekommen, als beim Abstieg vom Washington Column, im Yosemite Park in USA, eine Klapperschlange mir über den Weg gelaufen ist und zwei Tage später, am Rostrum beim Klettern, eine rot - schwarz - weiß gebänderte Schlange, entweder eine hochgiftige Korallenschlange oder eine, fast völlig gleich ausschauende Mountain King Snake, sich 5 cm vor meinen Fingern geschlängelt hat. Aber es fühlen sich auch im Klettergarten beim Rabensteinernfelsen in St.Paul im Lavanttal, nicht nur die Kletterer, sondern auch die Hornvipern wohl, was in der Bezeichnung einer Route - Schlangenriss - zum Ausdruck kommt.

    I. Allgemeines
    Prinzipiell unterscheidet man zwischen giftigen und ungiftigen Arten. Von den ca. 2700 Schlangen produzieren etwa 1/5 Gift. Oft wird die Gefährlichkeit der Schlangen überschätzt. So ist es z.B. in Deutschland in den letzten 40 Jahren zu keinem Todesfall durch den Biss einer Giftschlange gekommen. Allerdings gibt es in den Tropen etliche sehr giftige Arten und Bergsteiger können, durch den zunehmenden Tourismus, daher durchaus in Kontakt mit Giftschlangen kommen.

    Giftschlangen
    1.Vipern oder Ottern
    sie haben meist einen gedrungenen Körper und einen dreieckigen, deutlich vom Körper abgesetzten Kopf. Der Körper ist mit Schuppen bedeckt und sie sind meist bodenlebend.
    Es werden 3 Untergruppen unterschieden
    a) Azemiopinae - urtümliche Vipernart
    b) Echte Vipern oder Ottern, z.B. Kreuzotter
    c) Grubenottern: haben ein, zwischen den Augen und der Nasenöffnung liegendes Grubenorgan, welches auf Wärme reagiert, und den Schlangen ermöglicht auch bei Dunkelheit zu jagen. So z.B. die südamerikanische Lanzenotter und die amerikanischen Klapperschlangen.
    2. Erdvipern
    Leben in Erdlöchern und können die Giftzähne seitlich herausklappen
    3.Giftnattern
    Oft schwer von ungiftigen zu unterscheiden, leben am Boden, in den Bäumen oder im Meer.
    a) Giftnattern
    Kobras, Mambas, Kraits, Korallenschlange
    b) Seeschlangen
    4. Nattern
    Haben einen schlanken Körper mit meist glatten Schuppen.
    Die meisten sind harmlos, einige jedoch sehr giftig, wie die Baumschlange.

    Verbreitung:
    Auf der ganzen Welt verbreitet. Einige Gebiete sind frei von Giftschlangen:
    Afrika: Madagaskar, kanarische und kapverdische Inseln
    Amerika: Region nördlich von 55 °N, Chile, Galapagos, Westindische Inseln - außer Trinidad, Tobago, St. Lucia, Martinique
    Asien: nördlich von 60° N
    Ozeanien: Neuseeland, Hawai, Mikronesien, Polynesien Loyalty Inseln
    Europa: nördlich des Polarkreises, Irland, Island, Balearen, Korsika, Kreta, Sardinien
    Karibik, Atlantik: frei von Seeschlangen

    II. Gift
    Schlangengifte sind ein Gemisch von Proteinen und Polypeptiden, die toxische und enzymatische Eigenschaften besitzt. Das Gift dient zur Abschreckung, zum Beuteerwerb und zur Verdauung. Da die Schlangen ihre Beute unzerkleinert verschlingen, müssen sie stark wirkende Verdauungssekrete besitzen.
    Das Gift ist eine wässrige, farblose bis gelbliche Flüssigkeit, welche aus Proteinen und Polypeptiden besteht.
    Polypeptide wiederum bestehen aus Toxine, Peptide mit hemmender oder verstärkender Wirkung zu anderen Enzymen und noch unbekannten Peptiden.
    Enzyme dienen der Verdauung, können aber auch als Toxine wirken, indem sie in die Blutgerinnung eingreifen oder Gewebe zerstören.

    1.Toxine
    Neurotoxine greifen das periphere Nervensystem an und führen zu Muskellähmungen
    2.Enzyme
    Dienen der Vorverdauung der Beute. Einige greifen jedoch in das Gerinnungssystem an and haben toxische Eigenschaften. Sie greifen in den Prothrombin - Thrombinzyklus ein und bilden Fibringerinnsel. Diese aktivieren im Körper das fibrinolytische System und es kommt schließlich, im Sinne einer Verbauchskoagulopathie, zu einer Ungerinnbarkeit des Blutes.
    Dieser Effekt wurde auch schon therapeutisch bei der Behandlung von Thrombosen und Erfrierungen genutzt.
    Außerdem kann es, durch Kiniogenase, welche Bradykinin freisetzen. zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommen.

    Vergiftungssymptomatik:
    1.Neurotoxische Wirkung
    Giftnattern und Seeschlangen, sowie die südamerikanischen Klapperschlange besitzen diese
    Gift. Die Lähmung beginnt mit einer Augenmuskellähmung, welche sich in einem starren
    Blick, sowie einer Ptosis, äußert und durch Lähmung der Atemmuskulatur zum Tod
    führt.
    2.Muskulaturschädigende Wirkung
    Bei Seeschlangen und einigen australischen Giftnattern. Das Enzym greift die quergestreifte Muskulatur an und zersetzt sie. Typisch sind Muskelschmerzen und ein dunkelbrauner Urin, durch das freigesetzte Myoglobin, wobei es zum Nierenversagen kommen kann.
    3.Störung der Blutgerinnung
    Tritt auf bei Bissen der Vipern und Grubenottern, im Sinne einer Verbauchskoagulopathie. Die Ungerinnbarkeit des Blutes kann Wochen andauern. Erste Zeichen sind Schleimhautblutungen, Tod kann durch innere Blutungen eintreten.
    4. Schwellung und Gewebszerstörung
    Besonders bei Grubenottern und Vipern, wobei es neben einem massiven Ödem zu Blasenbildung und Gewebsnekrosen kommen kann. Durch den Flüssigkeitsverlust besteht auch immer Schockgefahr.
    5. Herz -Kreislaufbeschwerden
    Treten sowohl bei Bissen durch Giftnattern, als auch von Vipern und Grubenottern auf. Durch Flüssigkeitsverschiebung kann es zu Schockzuständen kommen.
    6. Allergische Reaktion
    Wenn bereits ein Biss in der Vorgeschichte war.

    III. Erste Hilfe
    Alte Behandlungstechniken, wie Einschneiden der Wunde, Aussaugen des Giftes und Abbinden der Extremität sollen nicht mehr durchgeführt werden.
    1. Beruhigung der Person
    2. Ruhigstellung der betroffenen Körperstelle
    3. Entfernung von Schmuckgegenständen
    4. Rascher, wenn möglich, liegender Transport in das nächste Krankenhaus
    5. Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von Wasser
    6. Beobachtung der Kreislaufsituation, Schockbekämpfung, eventuell ABC Maßnahmen
    7. Bandagieren des Armes und Beines mit einer elastischen Binde von der Bissstelle herzwärts. Diese pressur/immobilization technique ist in Australien bei Bissen durch Giftnattern erfolgreich, da die Freisetzung des Giftes in den Körper verzögert wird.
    Nicht sollte diese Technik bei Bissen durch Vipern und Grubenottern angewandt werden, da diese Gifte lokale Gewebsschäden machen.
    8. Anwendung von Antiseren
    Es gibt Einzelgiftseren und Kombinationsseren. Meist sind jedoch die Nebenwirkungen dieser Seren stärker als die Giftwirkung und es kommt nicht selten zu anaphylaktische Reaktionen. Sie können daher nur angewandt werden, wenn intensivmedizinische Maßnahmen möglich sind.
    9. Im Krankenhaus intensivmedizinische Betreuung, Kontrolle der Blutgerinnung, eventuell chirurgische Intervention bei starken Ödemen.

    Insgesamt ist die Mortalität bei Schlangebissen nicht sehr hoch, wobei, insbesondere in Europa es praktisch zu keinen Todesfaellen kommt. Man sollte aber möglichst durch entsprechende Maßnahmen einen Schlangebiss überhaupt vermeiden.
    Die meisten Schlangen sind sehr scheu und flüchten schon bei der leisesten Erschütterung. Sie hören nichts, sehen sehr schlecht, riechen durch Züngeln und reagieren in erster Linie auf Erschütterung.

    IV. Vorsorgemaßnahmen
    1. Man soll genau schauen, wohin man tritt, greift oder sich setzt.
    2. Festes Schuhwerk und lange Hosen anziehen.
    3. Bei einer Konfontration mit einer Schlange ruhig stehen bleiben.
    4. Nicht im Freien auf der Erde liegen, da die Schlange die Wärme sucht und man morgens unverhofft neben einer Klapperschlange liegen kann.
    5. Schuhe und Strümpfe vor dem Anziehen ausschütteln.
    6. Die Schlange, nach einem Biss, wenn möglich identifizieren und sie nicht töten.

    Zusammenfassung
    In Europa gibt es an Giftschlangen praktisch nur die Kreuzotter und in den südliche Teilen bis Kärnten die Hornviper.
    Wenn man eine Reise in Übersee plant, kann man sich im Internet ueber die Giftschlangen und deren Vorkommen informieren, aber es gibt auch wertvolle Literatur.
    Wenn man die Vorsorgemaßnahmen beachtet, braucht man keine Angst vor Schlangenbissen haben und die Reise wird zu einem schönen Erlebnis und endet nicht auf der Intensivstation eines Krankenhauses.




    Dr. Wabnig Dagmar
    Ärztin f. Allgemeinmedizin und Notärztin
    A-9400 Wolfsberg
    dwabnig@aon.at


    Literatur:
    Blaha H., Germer W.D., Huber H.C., Stickl H., Werner G.T., Infektions - und
    Tropenkrankheiten, Schutzimpfungen, Springer Verlag Heidelberg, 1982
    Hanewald Roland, Das Tropenbuch, Jens Peters Publikationen, Berlin, 1991
    Mebs Dietrich, Gifttiere, Wiss.Verl.Ges. Stuttgart 2000
    Sutherland Struan K., Venomous Creatures of Australia, Melbourne Oxford University Press, 1997
    Wabnig D., Sagenhaftes Lavanttal, Eigenverlag, 2001 Wolfsberg

    Eine kleine Auswahl von Internetlinks:
    http://www.reptiles.de/
    http://www.gifte.de/schlangen.htm
    http://www.aquarium-bbs.de/reptile/allgemein
    http://www.tiere-afrikas.de/nyoka1.htm
    http://www.dght.de/amphrep/schlangen/schlangen.htm
    http://www.tierundnatur.de
    http://www.reptilienwelt.at/schlangen.htm
    http://www.usatourist.com/deutsch/adventure/snakes.html
    http://www.siam-info.de/german/schlangen.html
    http://www.vipern.de
    http://www.safariteam.de/schlangen.htm
    Bergsteiger aus Leidenschaft.


    "Der Berg gehört Dir erst dann, wenn Du wieder unten bist, bis dahin gehörst du dem Berg!" Kurt Diemberger


    Sämtliche Technikanfragen bitte an >>> nessy <<<

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    • #3
      Ich glaube, dass die Angst vor Schlangenbiss allgemein übertrieben wird. Es ist, wie die Gefahr von einem Hai gefressen zu werden. Wenn das irgendwo auf der Welt passiert geistert es dramatisch durch alle Medien. Wenn täglich hunderte Menschen Verkehrsunfällen zum Opfer fallen, interessiert das, weil unspektakulär, niemanden. Der Weg zum Flughafen ist sicher risikoreicher als die Gefahr am Zielort.

      Kommentar


      • #4
        hi erwin,

        die gefahr ist sicher un unseren breiten nicht so riesig, wenn aber 5 cm vor deinen fingern eine rot-schwarz-weiße schlange sich schlängelt..... dann laesst du lieber den felsen los!

        bin auch ein wenig geschädigt, da ich mit der Crocodile trophy als rennarzt druch Asutralien - Queensland- gefahren bin und dort gibt es die 10 giftigsten schlangen der welt. wenn dich zb eine brown snake beisst, bist dun in 10 minuten bewusstlos und nach 20 minuten ist es vorbei. die flying doctors benoetigen ueblicherweise 10-12 stunden bis sie kommen, funkkontakt nur alle 150 -200 km, wenn man bei einer farm vorbeikommt. das polyvalente schlangengiftserum gibt es nur in Australien und Djakarta und du bekommst es nicht in der apotheke, sondern es gibt es nur in krankenhaeusern. in 50% der faelle, in denen man es spritzt bekommt man einen anaphylaktischen schock. habe damals vergeblich versucht wenigstens eine ampulle im krankenhaus in Alice springs zu bekommen.
        abgesehen davon gibt es dort noch so nette tierchen wie die red back spider, die Sydney funnek web, und die Jelly box ( qualle)...

        aber das gehoert nicht zum klettern, das ist radfahren in Australien.

        gruss

        daxy
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        • #5
          Australiens grausliche Viecher

          Naja, das kann schon zum Klettern auch gehören, z.B. beim Ayers rock. Ich hätte ja gern ein selbstgemachtes Foto einer BlueBottle angehängt, aber ich hab im Moment Probleme mit der Forumsoftware.
          [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

          Kommentar


          • #6
            Lieber Daxy,

            ich wanderte häufig in tropischen Wäldern und Savannen. Ich nächtigte im Zelt aber ich hatte noch nie eine Gefährdung durch Schlangen; wohl aber durch Menschen. Einer Schlange zu begegnen heißt ja noch lange nicht gebissen zu werden. Meiner Erfahrung nach suchen sie nicht die Konfrontation.

            Ich wage zu behaupten, dass es nachts z.B. in Rio de Janeiro oder Caracas viel gefährlicher ist.

            Kommentar


            • #7
              Erwin,
              das war jetzt ein schwerer Fauxpas, oder ein leichter Tippfehler .
              Es sollt glaub ich richtigerweise heißen "Liebe Daxy". Obwohl in Kärnten vieles anders ist als im restlichen Österreich, ist auch dort "Dagmar" ein recht ungewöhnlicher männlicher Vorname ...
              LG,
              Deine Herbert
              [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

              Kommentar


              • #8
                .... Liebe Grüße ....

                ... deine Peter
                7+ geht daweil net, aber sonst alles Paletti ! - Klettern im Höllenthal

                Kommentar


                • #9
                  Sengsengebirge :

                  Ich nehme eine steile Abkürzung zum Hochsengs
                  durch eine Latschenlichtung
                  und will mich an einer (dünnen) schwarzen langen Wurzel anhalten bzw. hinaufziehen.

                  Doch diese dünne scharze "Wurzel" zischt plötzlich ganz laut und bös.

                  Ich weiß eigentlich nicht, wie ich mich verhalten hätte,
                  hätte die Schlange mich gebissen.

                  Wer hat schon Kreuzotter-Erlebnisse bei Puchberg am Schneeberg ?
                  Zuletzt geändert von Willy; 26.04.2004, 21:43.
                  TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

                  Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

                  Kommentar


                  • #10
                    schlangen

                    den arm in ein dreiecktuch legen zur ruhigstellung
                    viel trinken
                    bald ein krankenhasu aufsuchen zwecks kreislaufstabilisierung.

                    antiserum wird kaum mehr gespitzt.
                    in kaernten gab es einmal einen fall, wo eine hornvipper ein kind gebissen hat. das kind hatte schwerste kreislaufprobleme und schwellungen. es wurde sogar ein serum von schwenden eingeflogen - kostenpunkt rund €5000.-/ampulle. dann haben sie es aber doch nicht gespritzt, es ging so.

                    frueher hat man die menschen eingegraben, damit die erde das gifr herauszieht. hat auch geholfen.

                    gruss

                    daxy
                    Daxy besucht mich auf www.wabnig.net

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                    • #11
                      mein schlangenerlebnis im abstieg vom bergwerkskogel/salzkammergut: plötzlich gehts zisch, ich mach einen schritt zur seite - wieder zisch und noch mal zisch.

                      bin in irgendein otternnest eingedrungen, nur mit den bergschuhen können diese viecher in ö eh nicht wirklich an deine füße ran, bzw. beißen sie im regelfall erst dann zu, wenn man sie nicht in rue lässt, wenn sie sich nicht im vorhinein verkrochen haben.

                      Natürlich war a bissl a angst dabei

                      @moritz
                      hast bio studiert oder woher kommt diese diplomarbeit??

                      mfg
                      Wer höher klettert, sieht weiter,
                      wer weiter sieht, träumt länger

                      Kommentar


                      • #12
                        @olli,


                        ne, der Text stammt von daxy, ich hab ihn nur für die Leute, die mit dem Anhang zu kämpfen haben direkt ins Forum kopiert, damit sie sich nicht abmühen müssen.

                        Aber ich hat mal nen Bio LK am Gymi gehabt und auch nochmal fakul. an der Uni
                        Bergsteiger aus Leidenschaft.


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                        • #13
                          Re: Sengsengebirge :

                          Original geschrieben von Willy

                          Wer hat schon Kreuzotter-Erlebnisse bei Puchberg am Schneeberg ?
                          Am Schneeberg, der Hohen Wand und ganz besonders auf der Rax gibts viele Kreuzottern (die alpine Art, die dunkel bzw. fast schwarz gefärbt ist). Sie sind aber sehr scheu und müssen schon ziemlich in die Enge getrieben werden, um zu beissen.
                          Ich glaub auch, daß der Biß einer Kreuzotter nicht tödlich ist, außer man hat eine spezielle Allergie, aber das kann Daxy sicher kompetenter erklären.
                          Auf der Wiese neben der Dirnbacher Hütte haben sich mal 4 Leute gesonnt, wie ich grad hingekommen bin, und etwa 10m von ihnen entfernt hat sich so eine Kreuzotter gesonnt. Ich hab nichts gesagt, denn eigentlich mag ich Schlangen, und wer weiß was die gesagt oder getan hätten.
                          Zuletzt geändert von herby_s; 27.04.2004, 13:32.
                          [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

                          Kommentar


                          • #14
                            Schwarze Kreuzotter

                            Die schwarze Unterart der Kreuzotter arbeitet, laut Erkennungsbuch, unter dem Namen "Höllenotter".
                            Wenn man sie sieht ist Freude angebracht, denn sie ist schon sehr selten.

                            Kommentar


                            • #15
                              Re: schlangen

                              Original geschrieben von daxy
                              den arm in ein dreiecktuch legen zur ruhigstellung
                              viel trinken
                              bald ein krankenhasu aufsuchen zwecks kreislaufstabilisierung.

                              antiserum wird kaum mehr gespitzt.
                              in kaernten gab es einmal einen fall, wo eine hornvipper ein kind gebissen hat. das kind hatte schwerste kreislaufprobleme und schwellungen. es wurde sogar ein serum von schwenden eingeflogen - kostenpunkt rund €5000.-/ampulle. dann haben sie es aber doch nicht gespritzt, es ging so.

                              frueher hat man die menschen eingegraben, damit die erde das gifr herauszieht. hat auch geholfen.

                              gruss

                              daxy
                              die rascheste und einfachste Hilfe:
                              Bisswunde mit Taschenmesser aufritzen, Gift mit dem Mund raussaugen - und ausspucken,

                              ob es tatsächlich funktioniert mußte ich zum Glück nie ausprobieren

                              lg
                              Mathilde
                              "alt ist, wer mehr an die Vergangenheit als an die Zukunft denkt"

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