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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Schwere Unfälle beim Eisklettern in Österreich / Winter 2016-2017

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  • Schwere Unfälle beim Eisklettern in Österreich / Winter 2016-2017

    Steinschlag beim Eisklettern: Tirolerin schwer verletzt

    Am „Baffl Eisfall“ in St. Sigmund stürzten am Sonntag mehrere große Steine ab. Eine 27-Jährige, die ihre Kollegen absicherte, konnte nicht rechtzeitig ausweichen und wurde getroffen.


    St. Sigmund – Durch einen Steinschlag wurde Sonntagmittag eine 27-Jährige beim Eisklettern im Sellrain schwer verletzt. Die junge Tirolerin war mit drei Kollegen am so genannten „Baffl Eisfall“ unterwegs. In Zweierseilschaften wollte das Quartett den Eisfall durchklettern. Während zwei Männer parallel die erste Seillänge im Vorstieg kletterten, sicherten ihre beiden Kameradinnen sie vom Wandfuß aus ab.

    Plötzlich stürzten mehrere große Steine herunter. Nur mit Glück konnten die beiden Kletterer diesen ausweichen. Die 27-Jährige, die unten stand, schaffte es nicht: Die Frau aus Innsbruck wurde von den Steinen getroffen und schwer verletzt.

    Ihre drei Freunde leisteten sofort Erste Hilfe. Anschließend wurde die Tirolerin mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik eingeliefert. Die beiden Männer und die zweite Frau blieben unverletzt.

    Die Steine wurden laut Polizei vermutlich während eines Wildwechsels oben am Eisfall losgetreten. (TT.com)

    Quelle: http://www.tt.com/panorama/unfall/12...r-verletzt.csp


    Eiskletterer bei 70-Meter-Absturz im Sellrain schwer verletzt

    Der 38-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen werden.


    St. Sigmund - Bei einem Eiskletterunfall im Sellrain wurde am Montagvormittag ein 38-jähriger Einheimischer schwer verletzt. Der Mann wollte gemeinsam mit einem Kollegen einen vereisten Wasserfall am Mutenkogel besteigen.

    Ohne Sicherungsseil kletterten die beiden das erste Stück empor und überwanden dabei unter Einsatz von Eisgeräten auch eine Steilstufe. Unmittelbar nach dieser Hürde verlor der 38-Jährige den Halt und stürzte rund 70 Meter in die Tiefe. Sein Kollege verständigte sofort die Rettung.

    Der Verunglückte erlitt schwere Kopfverletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen werden.

    Bereits am Sonntag war in St. Sigmund eine 27-Jährige beim Eisklettern abgestürzt. Auch sie hatte schwere Verletzungen erlitten. (TT.com)

    Quelle: http://www.tt.com/panorama/unfall/12...r-verletzt.csp
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    AW: Zwei Unfälle beim Eisklettern im Sellrain, Nordtirol / 11.12. und 12.12.2016

    Leider noch einer mehr. (Das gewohnt miserable APA-Deutsch einfach ignorieren)

    Mittersill: 31-Jähriger beim Eisklettern 50 Meter abgestürzt

    Ein 31-jähriger Deutscher ist am Sonntagvormittag beim Eisklettern in Mittersill im Pinzgau verletzt worden.

    Beim Zustieg zu den Ammertaler Wasserfällen rutschte der Mann auf eine Eisplatte aus und stürzte 50 Meter ins Tal, berichtete die Polizei Salzburg. Der Mann dürfte mehrere Knochenbrüche im Bereich der Hüfte erlitten haben.

    Seine Lebensgefährtin verständigte sofort die Rettung. Der Hubschrauber Martin 6 flog den Deutschen ins Krankenhaus Zell am See.

    http://www.salzburg.com/nachrichten/...a18fea88b11505
    "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

    Kommentar


    • #3
      Brand, Rätikon (Vorarlberg): Eiskletterer stirbt durch Lawinenabgang / 15.01.2017

      Lawine in Brand fordert Todesopfer

      Ein Lawinenabgang in Brand hat Samstagnachmittag ein Menschenleben gefordert. Ein 38-jähriger Deutscher wollte zwei Bekannte beim Eisklettern fotografieren, die drei wurden von einer Lawine erfasst. Für den 38-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Lawinengefahr verzögerte die Bergung einen Tag lang.


      Die drei Bergsteiger waren über Schattenlagant über freies Gelände in Richtung Sonnenlagant gegangen, wo sie im Eisfall des Gletscherbachs klettern wollten. Die Staublawine löste sich gegen 15.00 Uhr oberhalb der Bergsteiger, erfasste alle drei, riss sie mehrere hundert Meter weit mit und verschüttete sie.

      Einer der Bergsteiger konnte sich selbst befreien, er setzte einen Notruf ab und grub einen seiner Begleiter aus. Gemeinsam gelang es ihnen mittels Lawinensuchgerät, den etwa 80 cm tief verschütteten 38-Jährigen zu orten und auszugraben. Der Mann war jedoch bereits tot.

      Bergung verzögert sich wegen Wetterlage
      Die Rettungskräfte gelangten bis ans Ende des Lawinenkegels. Aufgrund der heiklen Lawinensituation wurde dann aber von der Einsatzleitung der Abbruch der Rettungs- und Bergeaktion beschlossen. Die beiden Eiskletterer wurden telefonisch aufgefordert, das gefährliche Gebiet zu verlassen. Bei ihrem Abgang zur Rettungsmannschaft wurden die beiden erneut von einer Lawine erfasst, aber nicht verschüttet. Sie wurden mit Unterkühlung ins LKH Bludenz gebracht.

      Ihren toten Begleiter mussten sie am Unfallort zurücklassen. Die Bergung war aufgrund der Wetterlage erst am Sonntag möglich. Bis zum Nachittag war die Lawinengefahr im Brandnertal zu hoch, als dass die Bergretter zur Unglücksstelle hätten vordringen können. Sonntagmittag wurde eine weitere Lawine gesprengt, sodass am Nachmittag eine sichere Bergung möglich war.

      Gefährlicher Großeinsatz für Rettungskräfte
      Zur Zeit des Unfalls und der Bergung schneite es, und es bestand Lawinenwarnstufe von 3 bis 4. Am Einsatz beteiligt waren die Bergrettungen Brand, Bludenz und Nenzing mit insgesamt 54 Einsatzkräften, der Notarzthubschrauber C8, ein Team des KIT, Lawinenhundeführer, Mitarbeiter der Brandner Bergbahnen mit zwei Schneegeländefahrzeugen sowie die Alpinpolizei Bludenz.

      Quelle: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2819978/


      Die drei Eiskletterer stammten aus Überlingen, Singen und Meßkirch in Baden-Württemberg.

      Ergänzende Fakten:
      http://www.polizei.gv.at/vbg/presse/...6C44303D&pro=0
      http://www.polizei.gv.at/vbg/presse/...4255383D&pro=0
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

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      • #4
        "Blue Box" in den Ötschergräben: Unfall beim Eisklettern

        Schwerer Unfall auf Eiskletterroute „Blue Box“

        Auf der Eiskletterroute „Blue Box“ in den Ötschergräben hat sich am Samstag ein schwerer Unfall ereignet. Ein 34-jähriger Slowake stürzte 20 Meter tief ins Seil ab. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.


        In den Hinteren Tormäuern im Gemeindegebiet von Annaberg (Bezirk Lilienfeld) haben die drei Männer aus der Slowakei ihre Eisklettertour begonnen. Im Vorstieg der sogenannten „Blue Box“ ereignete sich gegen 15.00 Uhr dann der folgenschwere Unfall.

        Heikler und schwieriger Einsatz für die Bergrettung
        Aus noch bisher unbekannter Ursache stürzte der 34-jährige Kletterer etwa 20 Meter ins Seil ab. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde zunächst von den beiden anderen Kletterern, die mit ihm unterwegs waren, in Sicherheit gebracht.

        Zufällig befand sich am Samstagnachmittag eine Einsatzgruppe der Bergrettung aufgrund einer Übung in der Nähe der „Blue Box“. Sofort wurde Verstärkung angefordert, auch die Alpinpolizei war im Einsatz. Da es sich bei der Eiskletterroute um eine sehr anspruchsvolle und schwierige Route handelt, dauerte der Einsatz der Bergrettung mehrere Stunden, sagt Martin Gurdet, der Landeseinsatzleiter der Bergrettung. „Eisfälle sind extrem schwierige und anspruchsvolle Gebiete für uns. Man muss mit einem Seilgeländer und einem vernünftigen Zustieg versuchen zu dem Verletzen vorzudringen und dann die Bergung vorzunehmen“, so Gurdet. Um 22.30 Uhr war der Einsatz vorbei und der Mann wurde ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.


        Zweiter Vorfall in der „Blue Box“ im Jänner
        Bereits Anfang Jänner mussten die Bergretter zu einem heiklen Einsatz in der „Blue Box“ ausrücken. Zwei Eiskletterer gerieten in eine alpine Notlage. Sie konnten nicht mehr weiter auf- und absteigen und mussten von der Bergrettung und der Alpinpolizei gerettet werden.


        Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2821282/
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 23.01.2017, 14:19.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          Unfall mit tödlichem Ausgang in Brand/Vorarlberg - 28.1.2017

          Kletterer von Eiszapfen getroffen - tot
          Ein Eiskletterer ist am Samstagvormittag in Brand von einem großen Eiszapfen getroffen worden. Er stürzte etwa fünf Meter in ein Sicherungsseil. Der 54-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.


          Der Mann kletterte gegen 10.00 Uhr am Samstagmorgen im Vorstieg zum Einstieg der Route „Die drei Eismänner“. Dabei wurde er von einem 29-jährigen Begleiter vom Boden aus gesichert. Nach etwa 30 Metern löste sich ein knapp 15 Meter langer Eiszapfen und traf den Mann. Er stürzte ins Sicherungsseil und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

          Der 54-Jährige wurde vom Team des Rettungshubschraubers „Robin I“ geborgen - der Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen. Sein Begleiter blieb unverletzt. Im Einsatz waren die Bergrettung Brand mit zwölf Mann, die Alpinpolizei Bludenz sowie die Hubschrauber „Robin I“ und „Libelle“.


          Quelle: http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2822569/

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          • #6
            Tödlicher Eiskletterunfall im Maltatal - 7.2.2017

            Eiskletterer tödlich verunglückt

            Am Dienstag ist ein 50-jähriger Eiskletterer im Maltatal tödlich verunglückt. Der Deutsche war mit zwei Freunden im Bereich des Maralmfalles unterwegs. Als er am Ende noch Material aus dem Eis holen wollte, wurde er von einer Eisscholle getroffen.


            Die Kletterpartie der drei Freunde aus Nordrhein-Westfalen war bereits beendet, als der 50-Jährige nochmals eine Seillänge nach oben kletterte, um im Eis befindliches Material zu holen.

            Ca. 50 Meter oberhalb löste sich zu dieser Zeit eine riesige Eisscholle und stürzte auf den Mann herab. Er erlitt durch den Eissturz tödliche Verletzungen. Er wurde vom Rettungshubschrauber RK 1 mittels Seil aus dem Eisfall geborgen.


            Quelle: http://kaernten.orf.at/news/stories/2824465/

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            • #7
              Tödlicher Eiskletterunfall in den Ötschergräben - 12.2.2017

              Leider der nächste tödliche Unfall beim Eisklettern in der "Blue Box" in den Ötschergräben.


              Großeinsatz für Retter in den Ötschergräben. Eisblock dürfte abgebrochen sein.


              Ein tödlicher Unfall beim Eisklettern forderte Sonntagnachmittag die Einsatzkräfte in den [corr., W. A.] Hinteren Tormäuern (Bezirk Lilienfeld) .
              Von dem Unglück waren zwei Mitglieder einer Dreierseilschaft betroffen, berichtete der Einsatzleiter der Bergrettung Mitterbach Paul Größbacher.

              Nach ersten Erkenntnissen dürfte sich beim Aufstieg auf den als „Bluebox“ bekannten Eishang ein größerer Eisblock gelöst haben. Dieser riss einen 40-jährigen Kletterer aus Baden mit in die Tiefe und verletzte einen 35-Jährigen, der den Kameraden gesichert hatte, schwer.Laut Größbacher befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks zwei weitere Seilschaften in der Eiswand.

              Die anderen Bergsteiger kümmerten sich sofort um die beiden verunglückten Sportler und verständigten die Rettungskräfte.
              Beim abgestürzten Kletterer kam jede Hilfe zu spät. Bei seinem schwer verletzten Kameraden konnte jedoch sofort mit der Erstversorgung begonnen werden. Eine 39-Jährige blieb unverletzt.

              In der Zwischenzeit rückten etwa 20 Bergretter aus Mitterbach und Annaberg, sowie Beamte der Alpinpolizei am Unglücksort an. Der Verletzte wurde vom Team des Rettungshubschraubers Christophorus 15 per Tau-Bergung an Bord geholt und ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Er musste stationär aufgenommen werden.

              Die Bergrettung mahnt nun die Sportler in Niederösterreich zur Vorsicht, da das Eis durch die höheren Temperaturen nicht mehr so kompakt ist.


              Quelle: https://kurier.at/chronik/niederoest...nd/246.219.289

              Der tödlich verunglückte Eiskletterer war Florian Thamer.
              Auf fb wurde folgende Information zum Unfallhergang veröffentlicht:

              Florian und zwei erfahrene Kletterer/In sind die Tour „Blauer Engel“ – Ötschergräben gestiegen.
              Bei der zweiten Seillänge, Florian im Vorstieg, wurde er von M. [im Stand] gesichert.
              D. war im Stand mit der Wand verbunden.
              Als Florian über dem Abriss war, hat sich unter ihm, der Zapfen gelöst [ca. 30 -35 m Eis].
              Durch die darin verbohrten Eishaken und das darin befindliche Sicherungsseil wurde Florian mit dem Eis ca. 70 – 75 m in die Tiefe gerissen. M. wurde dadurch aus dem Stand mit in die Tiefe gezogen.
              D. konnte sich wegdrehen und dem Eisfall entgehen.
              Florian wurde verschüttet, war aber sichtbar und konnte gleich geborgen werden. 2 in der Nähe befindliche Seilschaften haben sofort Hilfe geleistet.
              Florian hatte einen Schädelbruch und ein gebrochenes Genick.
              Er war auf der Stelle tot.
              M. wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.
              Wir schicken an dieser Stelle unsere Gedanken und Hoffnungen an M. [Es gab bereits positive Nachrichten, es sieht gut aus].
              Wir möchten aber auch D. in unsere Gedanken mit einbinden. Was sie miterleben musste ist einfach die Hölle.
              Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 13.02.2017, 19:21. Grund: Titel richtig gestellt
              Lg, Wolfgang


              Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
              der sowohl für den Einzelnen
              wie für die Welt zukunftsweisend ist.
              (David Steindl-Rast)

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              • #8
                AW: Schwere Unfälle beim Eisklettern in Österreich / Winter 2016-2017

                http://www.thamer.at/
                La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
                [Le Mythe de Sisyphe, Albert Camus, 1942]

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