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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Felsstürze - Frage an die Geologen

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  • Felsstürze - Frage an die Geologen

    Aktuell gibt es zwei Berichte von Felstürzen in Ost-Österreich innerhalb weniger Tage (Gesäuse und Fölzalm).
    Am vergangenen Sontag (22.5.) ist mir selbst in der Lahningries ein Brocken in der Größe 150 x 100 cm entgegengekommen.
    Alle drei Ereignisse können nicht mit dem Ansteigen der Permafrostgrenze zu tun haben, da sie weit darunter auftraten.

    Meine Frage an Wissende:
    Liegt hier wahrscheinlich ein zufälliges Zusammentreffen vor - oder gibt es heuer irgendwelche speziellen Umstände, die zu besonders großer Felssturz-Gefahr im Kalk der Ostalpen führen?

    LG,
    M

  • #2
    AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

    Die Fragestellung brennt mir auch schon unter den Nägeln. Vor allem hat es im letzten Herbst auch im Rauchtal massiven Steinschlag gegeben.

    Kommentar


    • #3
      AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

      In der Dachl Nordwand dürfte das einige Auswirkungen haben.

      Bildquelle:
      Alpiner Rettungsdienst Gesäuse
      Kletterführer X'eisauslese
      Angehängte Dateien
      La lutte elle-même vers les sommets suffit à remplir un cœur d'homme.
      [Le Mythe de Sisyphe, Albert Camus, 1942]

      Kommentar


      • #4
        AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

        Eventuell der Witterungsverlauf im vergangenen Winter?
        Niederschläge, Warmwetterperioden mit Schmelzwasser, dann doch wieder kalt
        Mountainbikeregion Granitland

        Kommentar


        • #5
          AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

          Zitat von rades Beitrag anzeigen
          Eventuell der Witterungsverlauf im vergangenen Winter?
          Niederschläge, Warmwetterperioden mit Schmelzwasser, dann doch wieder kalt
          meiner (Laien-)Meinung ist aber so ein Witterungsverlauf normal, ob die Abstände jetzt Wochen oder Monate sind, spielt das geologisch gesehen eine Rolle?
          Meiner Meinung nach ist die derzeitige Häufung Zufall, aber die Tendenz passt zu den allgemeinen Vorhersagen.

          aber wie gesagt: bin nur interessierter Laie
          Kaklakariada

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          • #6
            AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

            Möglicherweise hat es mit den jüngsten tektonischen Ereignissen im Wiender Becken zu tun.

            Ansonsten gibt es endlos Flanken die instabil da stehen. Das Ganze ist doch unablässig in Bewegung. Selbst beim kleinsten Berg liegen nach dem Winter schon Felsbrocken die im Dezember nicht da waren.

            Sicher fallen jeden Tag alpenweit 10.000 t hundert m runter.

            Ob und wie ein Rutsch vom Wetter befördert wird ich denke das hat mehr punktuell mit der Mikrogeologie einer jeden bestimmten Wand zu tun als mit flächendeckenden Zufällen.

            Abgesehen von der Sache mit dem aufsteigenden Permafrost.

            Kommentar


            • #7
              AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

              Felstürze waren auch im Berchtesgadener-Land im vorigen Jahr in der Watzmann Ostwand und dieses Jahr in der Göll Westwand
              Gruß

              Rudy

              Berge die man nicht versetzen kann, sollte man besteigen

              Kommentar


              • #8
                AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

                Wenn ich mir die Bergstürze der letzten Jahre in Nordtirol anschaue, an die ich mich erinnern kann, fällt eigentlich nur eine Häufung im Mai auf:

                Mai 2011 Riepenwand
                März 2012 Hochwand
                Mai 2012 Taschachtal
                November 2013 Wilde Leck
                Mai 2015 Pletzachkogel
                Ohne genauere Datierung: Grubenwand

                Drohende:
                Zettenkaiser
                Hochvogel
                Hochnissl
                "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

                Kommentar


                • #9
                  AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

                  Hallo,

                  also Mai erscheint mir durchaus logisch-Frost geht weg und alles fällt auseinander.

                  Eine wirkliche Häufung ist aber wegen der geringen Anzahl der Ereignisse statistisch sicher sehr schwer nachweisbar.

                  Liebe Grüße
                  Andreas

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

                    Zitat von Andreas W Beitrag anzeigen
                    Hallo,

                    also Mai erscheint mir durchaus logisch-Frost geht weg und alles fällt auseinander.

                    Eine wirkliche Häufung ist aber wegen der geringen Anzahl der Ereignisse statistisch sicher sehr schwer nachweisbar.
                    Ja, das gibt herrliche Konfidenzintervalle.
                    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

                      hallo,

                      das Ganze fällt unter physikalische Verwitterung, der aktuelle morphodynamische Prozess im Gebirge an Wänden, zu erkennen an den Schotterflächen am Fuß,

                      man kann sich ja gut vorstellen, wie Eis in den Zwischenräumen gefriert und sich ausdehnt,

                      aus dem Ärmel geschüttelt wäre ein T-Wechsel mit Niederschlägen optimal, viell. passt das in diese Zeiträume ?

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

                        Zitat von MarcusW Beitrag anzeigen
                        Aktuell
                        Liegt hier wahrscheinlich ein zufälliges Zusammentreffen vor - oder gibt es heuer irgendwelche speziellen Umstände, die zu besonders großer Felssturz-Gefahr im Kalk der Ostalpen führen?
                        Nein und nein.

                        Es ist natürlich nicht Zufall, wenn es Felsstürze gibt. Das ist das Resultat verschiedener Witterungsprozesse und womöglich weiterer Faktoren. Manchmal (wie etwa bei der Bischofsmütze damals) ist gut abschätzbar, dass es jetzt dann "bald einmal" kracht, manchmal geschieht es auch für Geologen überraschend. Ich wüsste jedenfalls nicht was heuer besonders sein sollte. Der Winter war etwas milder als gewöhnlich, aber ansonsten...
                        "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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                        • #13
                          Oh ein Hellseher. Du solltest ein Büro für Ingenieurgeologie aufmachen. Könntest mit deinem Wissen viel Geld machen. Einfach immer ein bisl billiger anbieten als die Monitoringmaßnahmen. Dafür solltest du aber zumindest auf den Tag genau die Anzahl sowie Größe der herabfallenden Blöcke voraussagen.

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                          • #14
                            AW: Felsstürze - Frage an die Geologen

                            Wen meinst du denn?
                            "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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                            • #15
                              Ich präzesiere: Fritz_Phantom gründe ein Büro für Ingenieurgeologie zwecks Vorhersagen von Berg- und Felssturzereignisse.

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