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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

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  • #16
    AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

    Ein Thema mit vielen Facetten. Einige Gedanken dazu:
    In den 80ziger Jahren galt vielfach das Motto: Besser unterbewerten als als "schwach" dastehen.
    Heute werden viele Touren einerseits "ehrlich" der Realität angepaßt (d.h. aufgewertet), andererseits aber auch unter dem Blickwinkel der zahlreichen Hallenkletterer, die neu ins Gebirge kommen, vielleicht nur "als schwieriger" angesehen und damit zu hoch eingestuft.
    Mit der Zeit kann man aus den Namen der Erstbegeher schon Schlüsse ziehen, wohin die Tendenz geht.
    Manchmal werden die Routen auch schwerer, wenn die Erstbegeher älter werden...
    Immer wieder interessant finde ich den saloppen Umgang mit den untersten Schwierigkeitsgraden, der sich besonders in den Führern der Zentralalpen niederschlägt. Da wird sehr rasch der einfache Blockgrat zum IIer, genauso aber auch eine furchtbar steile Bruchleitn in der die "Zweiergriffe" besser gar nicht benützt werden sollten. Ganz zu schweigen davon, dass Ausstieggelände aus schweren Touren sehr oft in ein Berwertungsloch fällt. II-III kann hier alles bedeuten, auch Gehgelände, es heißt einfach, dass es hier eh nicht mehr schwer ist - basta.
    Die angesprochene Freikletterwelle hat uns etwa 1976 erfasst. Da finde ich in meinen Tourenbüchern bereits akribische Einträge über die Anzahl der A0-Stellen bzw. der tatsächlich benützten Haken. In große Wände getragen haben wir diese Einstellung dann 1980. Verständnis dafür hat man vor allem in den Westalpen da allerdings nicht allerorten gefunden. Z.B. am Badile oder Walker wollten viele damals einfach nur schnell irgendwie durch.
    Diskutiert wurde über die Schwierikeit immer, das Thema ist echt uralt. Eigentlich bin ich immer froh, wenn irgendwo etwas schwerer angegeben ist und es mir dann leichter fällt...

    LG

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    • #17
      AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

      Zitat von Ansahias Beitrag anzeigen
      • Aufwertung durch Ausbrüche sind ok. Allerdings wird das eher nur bei schwierigeren Routen gerechtfertigt sein.
      • Aufwertung durch speckigen Fels sind bedingt ok, wenn es dadurch wirklich signifikant schwieriger wird. Also auch eher etwas für schwierigere bis schwere Routen.

      Finde ich nicht.
      Wenn ein 7er abgespeckt ist, ist er hald einmal abgespeckt. Wenn ich einen Südwand 7er bei 35 Grad im Schatten klettere nur weil ich es mir einbilde und dabei schwitze wie ein Idiot, kann ich auch nicht behaupten einen 8er geklettert zu sein.
      Wenn ich in die Tour im Regen einsteig dann bin ich hald einen 7er im strömenden Regen geklettert. Fertig. Genauso kann ich, der Sprache sei Dank, auch kommunizieren dass dieser 7er schwer war weil er schon so abgespeckt ist.

      Zitat von Ansahias Beitrag anzeigen
      Momentan werden bei uns, bedingt durch den Boom von Plattenrouten, bei Neutouren Risspassagen im Vergleich zu klassischen Routen tendenziell schwerer bewertet. Die Kletterer (mit Ausnahmen von ein paar Fossilien wie mir ) haben offensichtlich mehr Übung im Plattenschleichen. Und dieses Bewertungskonzept wird über die bestehenden, alten Routen einfach darüber gelegt.

      Wieso kann man nicht akzeptieren, dass man vielleicht in einer Platte einen 7er beherrscht, in einer Risspassage aber der 6. Grad ein persönliches Limit darstellt?
      Also ich kenne wirklich keinen "modernen" Kletterer außer mir der gerne Platten klettert. Harte Platten Touren (und generell Platten) werden heutzutage auch kaum irgendwo erstbegangen alles was ich da kenne ist aus den 80ern maximal frühen 90er Jahren. Heute wird doch ein Fels der nicht mindestens 15 Grad überhängt garnicht angeschaut. Selbst die 6er und 7er Routen müssen überhängen um ein Gebiet überhaupt mal beliebt zu machen.
      Zuletzt geändert von thrashhard; 20.05.2014, 15:13.

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      • #18
        AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

        Zitat von thrashhard Beitrag anzeigen
        Wenn ein 7er abgespeckt ist, ist er hald einmal abgespeckt.
        Dabei hat sich der Fels aber dauerhaft verändert.

        Zitat von thrashhard Beitrag anzeigen
        der gerne Platten klettert.
        +1

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        • #19
          AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

          Ich erlaub mir hier mal die bewertung des wildwassers (für paddler wichtig)darzustellen. ist vielleicht ein wenig im kajak sport herrscht seit eh und je eine diskussion darüber. problem dort das eher die skala nach unten korr. wird, was gerade für einsteiger gefährlich wird.
          es gibt ww1 -ww6 (ww= wildwasser) ww1= leicht ww6= sehr schwer bis nur bei bestimmte wasserstände fahrbar. durch die immense leistungssteigerung einiger extrem- kayaker werden aber immer mehr x stellen (x= unfahrbar) befahren. prominentes beispiel ist der rheinfall bei schaffhausen. eine öffnung der skala wurde oft diskutiert aber hat sich nicht durchgesetzt.
          es gibt weitere überlegungen eine mehrteilige skala zu etablieren. in dieser soll schwere des wildwassers (technisch), gefahr, ausgesetztheit einzeln bewertet werden.

          was im wildwasser noch erschwert hinzukommt ist der sich ändernde wasserstand, und die unterschiedliche charaktaristik eines flusses (wuchtwasser oder verblockt).
          im wildwasser kommt es öfters vor das eine stelle schwerer oder leichter wird, z.b hochwasser, Steinrutsche.

          wollt euch nur mal einen einblick geben wie es in anderen sportarten ausschaut.
          Ich steige nicht auf Berge um Gott oder einem anderen spirituellen Wesen näher zu sein sondern um einmal etwas über den dingen zu stehen!

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          • #20
            AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

            Übrigens gibt es an anderer Stelle hier im Forum einen thread, in dem sich eine ganz ähnliche Diskussion entwickelt hat. Und auch die Argumente waren ziemlich die gleichen...

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            • #21
              AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

              Zitat von s3ns Beitrag anzeigen
              Dabei hat sich der Fels aber dauerhaft verändert.
              Ja mag sein aber wie ich schon geschrieben habe kann man trotzdem einfach sagen abgespeckter 7er. So wie ich ihn Toprope, OS oder RP gehen kann das ändert den Schwierigkeitsgrad auch nicht auch wenn er dann subjektiv schwerer wird. Es gibt Leute die schwitzen garnicht in den Händen müssten die dann nicht einen UIAA Grad von jeder Route die sie klettern abziehen wenn wir so anfangen?
              Ich bin schon immens viele über die Zeit abgespeckte Routen geklettert und ich find nicht, dass scih deshalb der Grad wesentlich verändert hat.

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              • #22
                AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

                Zitat von thrashhard Beitrag anzeigen
                ... und ich find nicht, dass scih deshalb der Grad wesentlich verändert hat.
                dann spricht ja auch nichts für eine Aufwertung des Schwierigkeitsgrades. Wenn der Schlüsselzug / die Passage aber auf einmal wesentlich schwerer is, dann ...
                Is ja mit einem Griffausbruch das selbe.

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                • #23
                  AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

                  Zitat von thrashhard Beitrag anzeigen
                  Also ich kenne wirklich keinen "modernen" Kletterer außer mir der gerne Platten klettert. [...] Heute wird doch ein Fels der nicht mindestens 15 Grad überhängt garnicht angeschaut. Selbst die 6er und 7er Routen müssen überhängen um ein Gebiet überhaupt mal beliebt zu machen.
                  Dann bin ich wohl auch kein "moderner" Kletterer! Erstens mag ich Platten ganz gerne und so geil auf Überhänge bin ich auch nicht.
                  Jaja, mit meinen 24 Jahren gehöre ich wohl auch schon zu den älteren.
                  "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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                  • #24
                    AW: Die Inflation der Schwierigkeitsgrade

                    Noch eins dürfte bei der Inflation der Schwierigkeitsgrade eine Rolle spielen:
                    Gerade zu Zeiten als der 6. Schwierigkeitsgrad noch das höchste war, wollten viele Bergsteiger wohl auch einfach nicht eine 6 vergeben, da das dann ja bedeutet hätte, das wäre das schwerste, was sie je geklettert seien, bzw. das schwerste, das es derzeit überhaupt gibt. Daher wohl auch die vielen V+ touren aus dieser Zeit (die, nach heutiger Bewertung, freilich oft schwieriger sind).
                    "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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