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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Jägerschaft

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  • Jägerschaft

    Das alte Thema. Man (ÖAV) spricht von Verständnis, Kooperation, etc. aber wenn ich wie heute in den Gössgraben (Trofaiach) fahre und die Forststraße nach dem Parkplatz nicht nur zum Wildgatter, sondern noch ein Stück weiter in Richtung Graskogelaufstieg feinsäuberlich geräumt wurde, obwohl kaum 20 cm Schnee vorhanden sind, kommen mir die Beschwichtigungen von den Vereinen und den Vertretern der Jägerschaft verlogen vor. Man sollte das Kind beim Namen nennen und ganz einfach sagen, " die Grundeigentümer samt Dienerschaft will keine Skitourengeher, Wanderer etc. in dieser Gegend". Basta. Aber wer bitte vertritt unsere Interessen? Ich möchte eigentlich nur die Natur genießen, respektiere Jungwald und Wildschutzgebiete, wenn sie entsprechend beschildert sind und meine Ruhe haben. Also mit Freude unsere schöne Bergwelt auch im Winter genießen und nicht die Skipiste hochlaufen. Aber auch dort ist man ja nicht erwünscht.
    Ich weiß schon, dieses Thema ist nicht neu, aber ich wollte einfach meinen Frust ein wenig von der Seele schreiben .

  • #2
    AW: Jägerschaft

    naja 20 cm können schon mühsam sein mit dem Auto....
    sie froh, dass die kein Schild hinhängen und Dir den Aufstieg auf den Graskogel untersagen....
    Zuletzt geändert von Kreg; 15.01.2013, 17:36.

    Kommentar


    • #3
      AW: Jägerschaft

      Zitat von Kreg Beitrag anzeigen
      sie froh, dass die kein Schild hinhängen und Dir den Aufstieg auf den Graskogel untersagen....
      Wieso? Das könnte man ja getrost ignorieren.

      Ich hab letzte Woche auch ein tolles Taferl gesehen: "Achtung Jagdgebiet! Schussgefahr! Durchgang verboten."
      Everything will be good in the end. If it's not good, it's not the end.

      Kommentar


      • #4
        AW: Jägerschaft

        Der Gößgraben ist sowas wie das "Königsland" der Herrn MM und Thole. Das gewöhnliche Fußvolk wurde dort nie gerne gesehen.
        Der Reiting z.B ist nahezu lückenlos umzäunt. Am Wildfeld wurde schon vor längerer Zeit die Ramspachabfahrt gesperrt und die Aufforstungen am Graskogel/Grabnerspitz lassen kaum mehr legale Abfahrtsmöglichkeiten zu.
        Dazu kommt noch die Wintersperre des Linsalmparkplatzes (da drin will man im Winter sowieso niemanden haben und im Sommer sollen sich auch höchstens die Einheimischen blicken lassen und das nicht zu oft).
        Sie können die Straße hinein nicht sperren, da sie öffentlich ist. Das verärgert die Hochwohlgeborenen und so setzten sie alle Mittel ein, um Tourengeher zu vergrämen.
        Brauchst eh nur do auffi

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        • #5
          AW: Jägerschaft

          Also ich wäre an deiner Stelle sehr vorsichtig mit solchen pauschalen Unterstellungen. Ob, wann, in welchem Ausmaß und aus welchem Grund ein Grundeigentümer seine Forststrasse räumt muss schon ihm selber überlassen bleiben. Schließlich muss er für den Erhalt der Forststrasse ja auch mit seinen eigenen Mittel aufkommen.

          Der Jägerschaft hier pauschal Boshaftigkeit zu unterstellen, spiegelt nur den eigenen Egoismus wider und ist einem ohnehin schon zugespitzten Konflikt in keinster Weise zuträglich. Wenn man nicht zur ganz bequemen Tourengehersorte gehört kann man außerdem in den Wald ausweichen oder man trägt seine Ski halt ein paar Meter. Oder beinhaltet dein Posting vielleicht insgeheim den Wunsch nach einem Gesetz, dass es Grundeigentümer verbietet in der Tourensaison ihre Forststraßen zu räumen und sie gleichzeitig verpflichtet in schneearmen Winter für eine adäquate Beschneiung zu sorgen, damit der edle Herr nach einer anstrengenden Arbeitswoche am Wochenende seinen Hintern möglichst stressfrei auf den nächstbesten Gipfel wuchten kann?

          Kommentar


          • #6
            AW: Jägerschaft

            eben mein ich ja - alles nicht wirklich ein Problem....

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            • #7
              AW: Jägerschaft

              Zitat von wolfgang schiffermayer Beitrag anzeigen
              aber ich wollte einfach meinen Frust ein wenig von der Seele schreiben .
              Das liegt jetzt sehr im Trend "das Frust ablassen" - zu mir kommen auch täglich Kunden ins Geschäft um ihren Frust abzulassen - man wird dann mit der Zeit richtig "Frustresitent"...
              Was täte man wenn es diese Foren nicht gäbe, wo ließe man dann seinen täglich aufgestauten Frust los???

              Zum Glück gibt es ja besonders in unserem forum jede Menge UserInnen, die nichts lieber tun als deinen Frust zu lesen!
              Jetzt kann man endlich hier seinen Frust loslassen übers schlechte Wetter, über zu wenig Schnee, über kauputte Bindungen, Schuhe die drücken, Felle die nicht kleben, über zu teures Essen auf Hütten etc. etc. die Themen sind schier unerschöpflich über was man hier seinen Frust losläßt - da fält mir die Versicherungswerbung dazu ein: "Ihre Sorgen möchten wir haben"

              Ja, ja, jammerts nur weiter so und laßt bei jeder Gelegenheit euren Frust hier ab, besser als die Kinder und die Frau/Freundin oder die Arbeitskollegen damit belasten
              LGr. Pablito

              Kommentar


              • #8
                AW: Jägerschaft

                Zitat von Kreg Beitrag anzeigen
                eben mein ich ja - alles nicht wirklich ein Problem....
                Richtig, das Problem sind ja nur die komischen Stadtinger die glauben sie haben am Berg was verloren. Machen nur die Gamserln scheu und verwirren sie mit ihren Bergrädern wo sie sich endlich so gut an die grün lackierten (naturnah!) Allradautos der Waidmänner gewöhnt haben.
                (Ich kenne zum Glück nur Berggeher die Natur und ihre Bewohner lieben und respektieren und sich entsprechend verhalten.)
                Dabei haben die Wildheger und Pfleger schon den Hermann von Barth aus den Bergen zu vertreiben versucht damit er nicht die vielen Erstbesteigungen "begeht"! Außer, daß es keine Berge mehr erstzubesteigen gibt hat sich also nicht allzuviel getan die letzten 150 Jahre nachdem diese Konflkte leider immer noch aktuell sind.

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                • #9
                  AW: Jägerschaft

                  Zitat von Reddo Beitrag anzeigen
                  Schließlich muss er für den Erhalt der Forststrasse ja auch mit seinen eigenen Mittel aufkommen.
                  Diese Eigenmittel werden investiert, um eigenes Geld zu verdienen.
                  Ich frag mich aber, wieviel öffentliches Geld in Form von Förderungen in so einer Forststraße steckt.
                  Brauchst eh nur do auffi

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                  • #10
                    AW: Jägerschaft

                    Zitat von Guru Beitrag anzeigen
                    Diese Eigenmittel werden investiert, um eigenes Geld zu verdienen.
                    Ich frag mich aber, wieviel öffentliches Geld in Form von Förderungen in so einer Forststraße steckt.
                    z.B. Stmk:

                    Laufmeterkosten in Euro/lfm - Förderprozent

                    bis 24,9 - 20 %

                    ab 25,00 - 25 %

                    ab 30,00 - 30 %

                    ab 35,00 - 35 %

                    ab 40,00 - 40 %

                    ab 45,00 - 45 %

                    ab 50,00 - 50 %

                    Details dazu hier
                    Zuletzt geändert von Bassist; 15.01.2013, 21:00.
                    Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Jägerschaft

                      insgesamt hab ich zu den thema eine gespaltene haltung.

                      einerseits zipft mich das ach so edle getue der waidmänner an.
                      andererseits sehe ich die verstärkte naturnutzung durch freizeitsportler sehr wohl als beeinträchtigung des lebensraumes von wildtieren. vor allem im winter ist die belastung in gewissen regionen enorm. ich spreche hier nicht von den tieren, die ohnehin aufgrund ihrer wertigkeit in gattern überwintern, sondern von allen anderen. letztens zb in der eisenerzer ramsau waren sonntags soviele leute unterwegs, dass hinter fast jedem fichtenbaum ein tourengeher auftauchte.

                      die zunahme der naturnutzer aufgrund des outdoorbooms ist beachtlich, und in einem kleinen, für alpine verhältnisse dicht be- bzw. umsiedelten und verkehrstechnisch extrem gut aufgeschlossenen land wie österreich mehr als bedenklich. klar, dass die anderen naturnutzer (die sich "bewahrer" nennen) hier nach eventuellen beschränkungen rufen bzw legitime fakten setzen wie geräumte forststraßen.

                      etwas ot, aber dazupassend am rande bemerkt:
                      zu bedenken ist aber auch, dass österreich sicher das geschundenste land in sachen natur- und raumverbrauch unter den alpenländern ist.
                      - es gibt nur mehr mininmale flächen naturnahen oder natürlichen wald. wald in österreich ist eine indurstriefläche
                      - weil wir keinen atomstrom haben wollen oder dessen verwendung (pumpspeicherkraftwerke) zumindest verdrängen, kleinwasserkraftwerke mit leistung gegen 0 massiv fördern,.. etc, nimmt die zahl der freien laufstrecken von fließgewässern ab, ursprünglich gehaltene flussläufe gibt es an den großen flüssen nur mehr selten
                      - wir haben eine raumordnung, die eine in eu beispiellose, hässliche und teure (straßen, kanal, wasser, strom, verkehrsaufkommen) zersiedlung zuließ, einen finanzausgleich, der auf ein ausspielen und einen wettbewerb von gemeinden setzt (wachse oder verhungere), mit der folge, dass alle paar kilometer industriezonen unmassen an land fressen.... als weitere folge haben wir extrem hässliche ortsbilder (man fahre mal nach italien).
                      - in westösterreich die folgen des tourismus darzustellen, ist wohl nicht nötig. anstelle von zentralen schistationen, die zwar potthässlich sind, aber energie- und landschaftsverbrauch bündeln, haben wir flächendeckende bürgermeisterlifte, die zu einem einzigen alpendisney (oder soll ichs krebs nennen?) zusammenwachsen.

                      für einen niederländer oder einen deutschen aus dem pott ist das bei uns natürlich allemal schöner als daheim.

                      weit ausgeholt, aber: wir sollten im großen umdenken, aber auch im kleinen. auch wenn der hintergedanke der o.a. forst- resp. jagdverwaltung an sich böswillig ist, wir arbeiten langsam aber sicher in richtung alpendisney. und mittlerweile zähl ich den tourenboom auch zum alpendisney.

                      eigentlich mag i gar nimmer tourengehen. man kann bald nur mehr jene touren gehen, die früher als scheisstouren liefen. aber jeder hat das gleiche recht, was solls...
                      Zuletzt geändert von pivo; 16.01.2013, 08:33.
                      mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

                      bürstelt wird nur flüssiges

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                      • #12
                        AW: Jägerschaft

                        Edit:

                        sry...ich bin zu dämlich fürs posten ^^
                        Zuletzt geändert von zappilot; 16.01.2013, 08:56.

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Jägerschaft

                          Zitat von pivo Beitrag anzeigen
                          insgesamt hab ich zu den thema eine gespaltene haltung.

                          einerseits zipft mich das ach so edle getue der waidmänner an.
                          andererseits sehe ich die verstärkte naturnutzung durch freizeitsportler sehr wohl als beeinträchtigung des lebensraumes von wildtieren. vor allem im winter ist die belastung in gewissen regionen enorm. ich spreche hier nicht von den tieren, die ohnehin aufgrund ihrer wertigkeit in gattern überwintern, sondern von allen anderen. letztens zb in der eisenerzer ramsau waren sonntags soviele leute unterwegs, dass hinter fast jedem fichtenbaum ein tourengeher auftauchte.
                          Die Massierung von Tourengehern ist natürlich ein Fakt. Interessant erscheint mir auch, dass sich 99 % davon auf ein paar wenige Ziele konzentrieren.
                          Aber:
                          1) Wild gewöhnt sich an fast alle Störungen, insbesondere dann, wenn die regelmäßig auftreten.
                          2) Der größte Vertreibungsfaktor - und zwar mit Abstand - ist die Jagd selbst.
                          3) Tourengeher bevorzugen freies Gelände - Wild nicht. Im Wald wird meist eh nur auf Wegen gefahren.
                          4) Auch auf viel begangenen Bergen bleibt der weitaus größte Flächenanteil unbetreten.

                          Natürlich bleiben ein paar Konfliktzonen - nur werden diese weit über das tatsächliche Ausmaß dramatisiert um als Killerargument zu dienen.

                          Im Übrigen stimme ich Dir voll zu. Raumordnung ist bei uns Ländersache - in so einem kleinen Land. Und da immer mehr Leute ihre Zeit dazu verwenden, um zuzusehen, wie sich schwer bezahlte Z-Promis in irgendeinem Tropenloch faschierte Würmer bis zum Erbrechen ins Maul stopfen, statt sich damit auseinanderzusetzen, wie andere ihre Umwelt und ihre Zukunft gestalten, wird es noch viele weitere Auswüchse geben. Leider.

                          LG Michael
                          Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                          • #14
                            AW: Jägerschaft

                            Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
                            Die Massierung von Tourengehern ist natürlich ein Fakt. Interessant erscheint mir auch, dass sich 99 % davon auf ein paar wenige Ziele konzentrieren. ist eh kein fehler. aber richtig ruhig bleiben oft nur umständliche oder mäßig gute touren
                            Aber:
                            1) Wild gewöhnt sich an fast alle Störungen, insbesondere dann, wenn die regelmäßig auftreten. abhauen tun die viecher trotzdem. und dann kommt noch die unsitte, in der nacht schitouren zu gehen, dazu. mittlerweile auch auf echten touren.
                            2) Der größte Vertreibungsfaktor - und zwar mit Abstand - ist die Jagd selbst. das hängt vom gebiet ab; sicher, wenns kracht, rennen sie. aber vorm SUV haben sie keine federn. dummerweise fürchten sie sich vor wanderern, bikern, tourengehern mehr als vorm jaga, evolution dauert eben.
                            3) Tourengeher bevorzugen freies Gelände - Wild nicht. Im Wald wird meist eh nur auf Wegen gefahren. freies gelände ist in ostösterreich ein frommer wunsch, selbst gute schitouren ahben einen waldanteil jenseits der 60 - 70 %, den wir aufgrund der ach so affengeilen 100 höhenemeter freies geläuf beim zweiten bier am wirtshaustisch schon längst vergessen haben
                            4) Auch auf viel begangenen Bergen bleibt der weitaus größte Flächenanteil unbetreten. wenn ich die verspurten bereiche von heute mit denen von vor 20, 25 jahren zb im gößgraben oder in der liesing oder e. ramsau vergleiche,... mein lieber freund, da hat sich viel getan.

                            Natürlich bleiben ein paar Konfliktzonen - nur werden diese weit über das tatsächliche Ausmaß dramatisiert um als Killerargument zu dienen. nein, kein killerargument. aber es wird eng auf den bergen.

                            Im Übrigen stimme ich Dir voll zu. Raumordnung ist bei uns Ländersache - in so einem kleinen Land. Und da immer mehr Leute ihre Zeit dazu verwenden, um zuzusehen, wie sich schwer bezahlte Z-Promis in irgendeinem Tropenloch faschierte Würmer bis zum Erbrechen ins Maul stopfen, statt sich damit auseinanderzusetzen, wie andere ihre Umwelt und ihre Zukunft gestalten, wird es noch viele weitere Auswüchse geben. Leider.

                            LG Michael
                            in red....
                            Zuletzt geändert von pivo; 16.01.2013, 11:37.
                            mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

                            bürstelt wird nur flüssiges

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Jägerschaft

                              Ich glaub, wir sind wieder mal bei Respekt vor anderen und deren Eigentum.

                              Viele Jäger halten aus Eigeninteresse einen zu hohem Wildbestand auf fremden Grund.
                              Viele Tourengeher haben das Recht, sich im Wald frei zu bewegen, sehen es aber als Freibrief.
                              Viele Waldbesitzer wollen mit ihrem Grund nur Geld verdienen.

                              Hab jetzt bewusst Viele so oft wiederholt, denn MANCHE machen es anders..... hoffentlich besser........
                              Wie man in den Wald hineinruft, kommt's wieder raus

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